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Autor Thema: Familie und Karriere ?  (Gelesen 626 mal)

Kevin121

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Familie und Karriere ?
« am: 09. März 2018, 09:19:14 »

Moin,

ich 22
Verlobte 22 ( schwanger)
Und ein Kind 1Jahr

Ich möchte wieder zum bund um mich weiterzubilden und besseres Geld zu verdienen für meine Famile. Meine Verlobte hat das alles angeleiert das ich mich bewerben solle und sie mich unterstützt und voll dahinter steht. Bewerbung ist raus ich warte auf Post für das Auswahlverfahren.
Jetzt sagt sie aber das sie das nicht mehr kann und nicht mehr möchte das ich zur Bundeswehr gehe  :o Das verstehe ich nicht sie hatte mit mir sehr lange Gespräche wo ich ihr alles wirklich alles erzählt habe wie es abläuft. Die positiven sowie die Negativen Aspekte habe ich ihr ins Detail geschildert. Da ich schon Fwdl 23 war weiß ich wie alles abläuft.
Zu der Zeit waren wir aber noch nicht zusammen. Wie gesagt jetzt will sie das nicht mehr aber ich möchte unbedingt. Ich arbeite zurzeit im Sicherheitsdienst 220 Stunden im schitt im Monat bei ein Stundenlohn von 10€. Was besseres gibt es nicht für mich job mässig. Eine Ausbildung geht im zivilen nicht da wir uns das finanziell nicht leisten können, haben wir alles schon berechnet. Ich möchte mich aber endlich weiter bilden und in meinen Leben etwas ereichen mich qualifizieren. 
Was soll ich machen sie sagt sie möchte das nicht mehr . Möchte nicht jeden tag allein mit 2 Kindern sein. Sie möchte Unterstützung von mir haben. Alles schön und gut das kann ich sehr gut verstehen .
Aber 1. Einer muss Geld verdienen(Sie möchte die nächste 5 Jahre nicht arbeiten). 2. Würde ich mir ein Standort auswählen wo ich jeden tag nachhause fahren kann, bei normalen dienstzeiten.  3. Sie möchte nicht umziehen falls ich nicht heimatnah eingesetzt bin.
Alles irgendwie voll kompliziert. Ich kann kein normalen Job machen weil wir dann zu wenig Geld haben. Kann keine Ausbildung machen. Habe kein Bock mehr auf 12 h Schichten. Möchte aber endlich mal wieder meine graue Zellen anstrengen. Bundeswehr ist genau das was ich will darauf habe ich Bock. Aber sie stellt mich ja praktisch zur Wahl entweder bund oder ich und die Kinder. Was soll ich machen wie kann ich sie überzeugen. Ich liebe meine Familie und wegen eines Berufes Die Familie verlieren. Aber ich muss doch auch irgend wie an mich denken. was soll ich tun  :'(

MFG
kevin121
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dunstig

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #1 am: 09. März 2018, 09:32:47 »

Welche Laufbahn und Verwendung haben Sie sich denn vorgestellt? Wie sind die sonstigen Qualifikationen? Schulabschluss?

So sehr ich beide Seiten verstehen kann, ist dies eine Situation, die Sie nur gemeinsam mit Ihrer Partnerin lösen können. Wird keiner von seiner Einstellung abrücken, wird keine Seite glücklich werden. Aber mit dem Status quo Veränderungen herbeizuführen wird nicht möglich sein.

Möglichkeiten gäbe es einige:

- Bundeswehr, aber keine Garantie, der heimatnahen Verwendung, immerhin passt das Finanzielle einigermaßen
- Partnerin nicht nur zuhause rumsitzen, sondern (Teilzeit-)Job finden, sodass Sie vor Ort eine Ausbildung machen können
- Neben dem bisherigen Job einen Berufsabschluss in der Abendschule nachholen
- ...

Aber auch bedenken, dass die Bundeswehr auch wieder nur ein zeitlich befristeter Job wäre, nach dem Sie nach einigen Jahren so wie jetzt dastehen. Deswegen wäre es meiner Meinung nach das beste, Ihre Verlobte würde auch etwas beisteuern, statt es sich daheim bequem zu machen und Sie machen eine Ausbildung. Dann hätten Sie eine verwertbare und brauchbare Qualifikation in der Hand, mit der Sie auch heimatnah etwas anspruchsvolleres finden und langfristig beruflich glücklich werden könnten.
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"Ich stehe vor der Bundeswehr, zu der ich seit 22 Jahren auch "meine Armee" sagen kann. Und bin froh, weil ich zu dieser Armee und zu den Menschen, die hier dienen, aus vollem Herzen sagen kann: Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sie ist eine Stütze unserer Freiheit." Joachim Gauck

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #2 am: 09. März 2018, 09:39:58 »

Grundsätzlich finde ich deinen Plan dich weiter qualifizieren zu wollen, auch hinsichtlich der "Ernährung" deiner Familie, sehr gut. Ein paar Dinge passen da allerdings nicht zusammen. Wenn du dich bei der Bundeswehr wirklich weiter qualifizieren willst, musst du mindestens in die Laufbahn der Unteroffiziere, besser noch der Feldwebel. Da wirst du aber die ersten Jahre eher unwahrscheinlich heimatnah verbringen, da du Lehrgänge und die ZAW an verschiedenen Standorten absolvieren wirst.
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Al Terego

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #3 am: 09. März 2018, 09:44:34 »

Da Deine Verlobte ja erst einmal Zuhause bleiben möchte, ist es ja auch gut möglich, bei einem weiter entfernten Standort an diesen umzuziehen.
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Rollo83

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #4 am: 09. März 2018, 09:45:59 »

Aber die Verlobte will doch nicht umziehen.

Für mich gibt es hier genau 2 Entscheidungen 1. Trennung und Soldat werden 2. die Bundeswehr vergessen.
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SGBunny

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #5 am: 09. März 2018, 09:46:41 »

Aber die Verlobte will doch nicht umziehen.
Und auch nicht arbeiten.
Oh well...
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Rollo83

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #6 am: 09. März 2018, 09:51:39 »

Muss ich erlich sagen kann ich verstehen.
2 Kleine Kinder da würde ich meine Frau zumindest 24 Monate erst mal nicht arbeiten schicken und danach kann man die Lage neu beurteilen. 5 Jahre empfinde ich allerdings deutlich zu lange.
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SGBunny

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #7 am: 09. März 2018, 10:02:56 »

Muss ich erlich sagen kann ich verstehen.
2 Kleine Kinder da würde ich meine Frau zumindest 24 Monate erst mal nicht arbeiten schicken und danach kann man die Lage neu beurteilen. 5 Jahre empfinde ich allerdings deutlich zu lange.
Verstehen tue ich das durchaus auch, wir waren auch heilfroh das wir uns das erlauben konnten.
Aber in Betrachtung der Gesamtsituation des TE finde ich das zumindest fragwürdig.

Klingt halt so als wollte da jemand den Kuchen essen aber auch behalten.
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Andi

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Antw:Familie und Karriere ?
« Antwort #8 am: 09. März 2018, 10:03:12 »

Ist letztlich eigentlich eine Frage, die völlig unabhängig von der Bundeswehr zu sehen ist. Da geht es um zwei Partner, die eine Entscheidung als Basis für ihre weitere Beziehung treffen müssen.

Ich sehe den Kernpunkt aber derzeit an einer ganz anderen Stelle: Die Partnerin von dir Kevin ist schwanger. Und da du bereits ein Kind hast weißt du ja auch, was der hormonelle Stress mit einer Frau machen kann. Objektive, durchdachte Entscheidungen werden auf jeden Fall nicht an erster Stelle der möglichen Folgen stehen. ;)

Die Entscheidung könnt ihr aber nur zusammen treffen.
Den Preis, den die Bundeswehr euch abverlangt kennst du ja.

Gruß Andi
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