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Autor Thema: Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt  (Gelesen 3136 mal)

KlausP

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #15 am: 12. Juni 2018, 07:07:48 »

Warum KDV, er hätte doch als BS kündigen können? Macht das denn für ihn einen Unterschied?

Vielleicht wusste er das auch nicht, genauso wie das mit den Waffen als Soldat und so ...  Schließlich war er ja nur "Arzt bei der Bundeswehr" und nicht Santätsoffizier. Er hat auch sich sicher jedes Mal über seine Beförderung gewundert. ::)

Achtung! Mein Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten!
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JLo

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #16 am: 12. Juni 2018, 07:34:15 »

Man muss ihm aber zugutehalten, dass er seinen Dienst geleistet hat. Am Standort und im Ausland. Er hätte sich bestimmt auch ständig krankschreiben lassen können.
Menschen verändern sich mit den Jahren. Wer weiß warum er sich wirklich für diesen Weg entschieden hat.
Es gibt sicherlich einige Soldaten, die nicht mehr motiviert sind und alles hinwerfen wollen, sich aber nicht trauen oder nur noch durchhalten bis zur Pension.

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schlammtreiber

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #17 am: 12. Juni 2018, 09:19:47 »

Ich denke auch, dieser Fall (so sonderlich es persönlich auch anmuten mag) unterscheidet sich doch klar von den "üblichen Verdächtigen", die unmittelbar nach dem Medizinstudium ihr pazifistisches Gewissen entdecken (wie anscheinend die beiden jüngeren, weiter unten im Text erwähnten Fälle).   ;)
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LwPersFw

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #18 am: 12. Juni 2018, 09:45:23 »

Zitat
In der mündlichen Verhandlung hat der Mediziner zuvor seine Ablehnung gegenüber Waffen beteuert. Er würde nie auf einen Menschen schießen. Als er im Jahr 1987 zur Bundeswehr gegangen sei, habe es vornehmlich „Sandkastenspiele mit roten und blauen Truppen“ gegeben. Beim eigenen Auslandseinsatz habe er seine Waffe in der Waffenkammer abgegeben, berichtet der Mann. „Da war ich der Hausarzt der Soldaten.“

Es lies sich so, als hätte er seit seinem Eintritt in Bw niemals vorgehabt jemals eine Waffe gegen einen Angreifer einsetzen zu wollen.

30 Jahre fehl am Platz!  Gab es denn damals noch keine Psychologengepräche bei der Bewerbung?



Das ist dem Sanitätspersonal auch nur in eng begrenztem Rahmen erlaubt... und definitiv kein bestimmendes Merkmal ihrer Tätigkeit.


"Sanitätspersonen sind keine Kombattanten, sondern Angehörige der Streitkräfte, die aufgrund nationaler
staatsorganisationsrechtlicher Entscheidung auf unbestimmte Zeit ausschließlich sanitätsdienstlichen Zwecken
gewidmet und nur mit leichten Handfeuerwaffen zur Notwehr und Nothilfe sowie zur Verteidigung der anvertrauten
Verwundeten und Sanitätseinrichtungen, -transportmittel und -materialien gegen völkerrechtswidrige Angriffe des Gegners ausgestattet sind.

Es ist ihnen in dieser Funktion verboten, sich unmittelbar an Kampfhandlungen oder Feindseligkeiten zu beteiligen.

Zum Sanitätspersonal gehören alle Personen, die ausschließlich zum Aufsuchen, zur Rettung, Beförderung oder Behandlung von
Verwundeten und Kranken sowie Schiffbrüchigen oder zur Verhütung von Krankheiten verwendet werden sowie das ausschließlich
zur Verwaltung von Sanitätseinheiten und -einrichtungen verwendete Personal und das Lazarettpersonal an Bord von Lazarettschiffen
(A-2141/1, Nr. 626).

Das Schutzzeichen wird vom Sanitätspersonal als Armbinde in Verbindung mit einem Sonderausweis getragen (A-2141/1, Nr. 646).

Im Falle der Gefangennahme gilt das Sanitätspersonal nicht als kriegsgefangen, genießt aber mindestens die Vorteile aller
Bestimmungen des III. GA zum Schutz der Kriegsgefangenen und deren rechtlichen Schutz..."



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miguhamburg1

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #19 am: 12. Juni 2018, 10:25:21 »

Lieber LwPersFw,

ist alles richtig und ich will diesem Mediziner auch überhaupt nichts unterstellen.

Dennoch hätte seine - behauptete - Weigerung, die Ausbildung und Inübunghaltung der Fähigkeit zum Gebrauch seiner Handwaffe(n) entsprechend der auch für ihn geltenden Vorschriften seinen diversen Vorgesetzten - insbesondere im Auslandseinsatz, der offenkundig nicht als Bordarzt stattfand - auffallen, abgestellt und unterbunden werden müssen. Deswegen richtet sich meine Kritik auch vorwiegend an diesen Personenkreis.
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Andi

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #20 am: 12. Juni 2018, 12:14:23 »

Also im beschriebenen Fall muss man dem (ehemaligen) Kameraden - was die Kosten für den Bund angeht - vermutlich sogar dankbar sein. Er hätte auch einfach in einen Beamtenstatus wechseln können und hätte durch diesen Dienstherrenwechsel (dem das BAPersBw gemäß Soldatengesetz bei einem BS, der seine Entlassung verlangen kann zustimmen muss) einen Versorgungsausglaich erwirkt und damit dem Bund hohe Kosten verursacht. Von diesem Szenario ausgehend scheint es mit hier also wirklich um eine Gewissensentscheidung zu gehen, die er gerichtlich bestätigt und anerkannt sehen wollte.

Und zu dem, was er offenbar vorgetragen hat muss man wissen, dass seit einiger Zeit in Warendorf eben zentral Lehrgänge zur individuellen Begleitung und Ertüchtigung einsatzgeschädigter Soldaten durchgeführt werden. Und da ist der Truppenarzt vor Ort eine absolute Schlüsselperson. Dass das für ihn belastend sein kann nehme ich ihm auch absolut ab.

Ich kenne keine Zahlen hinsichtlich der tatsächlichen KDV Antragszahlen, in der medialen Wahrnehmung scheint es aber offenkundig einen besonders hohen Anteil an (ferstig) studierten Medizinern zu geben, die "plötzlich" ihr Gewissen entdecken, um vor Ablauf der Verpflichtungszeit die Bundeswehr zu verlassen. Mag aber auch nur eine Scheinkorrellation sein.

Gruß Andi
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Rollo83

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #21 am: 12. Juni 2018, 12:32:16 »

@Andi

Auf welchen § beziehst du dich da genau im Soldatengesetz?
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MMG

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #22 am: 12. Juni 2018, 13:12:15 »

Zitat
In der mündlichen Verhandlung hat der Mediziner zuvor seine Ablehnung gegenüber Waffen beteuert. Er würde nie auf einen Menschen schießen. Als er im Jahr 1987 zur Bundeswehr gegangen sei, habe es vornehmlich „Sandkastenspiele mit roten und blauen Truppen“ gegeben. Beim eigenen Auslandseinsatz habe er seine Waffe in der Waffenkammer abgegeben, berichtet der Mann. „Da war ich der Hausarzt der Soldaten.“

Es lies sich so, als hätte er seit seinem Eintritt in Bw niemals vorgehabt jemals eine Waffe gegen einen Angreifer einsetzen zu wollen.

30 Jahre fehl am Platz!  Gab es denn damals noch keine Psychologengepräche bei der Bewerbung?



Das ist dem Sanitätspersonal auch nur in eng begrenztem Rahmen erlaubt... und definitiv kein bestimmendes Merkmal ihrer Tätigkeit.
[...]

Ja, gut erkannt. Wie wollte er denn seine Verwundeten, Patienten und sich selbst schützen, wenn er nie vorgehabt hat, auf einen Menschen schießen zu müssen, wenn diese angriffen werden. Das sind doch typische Fragen eines Psychologengepräches. 
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BulleMölders

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #23 am: 12. Juni 2018, 13:41:35 »

Da gibt es doch mehrere Möglichkeiten, entweder er hat in der Hinsicht bei der Beantwortung der Frage gelogen oder es wurde keine solche Frage gestellt.

Und ob 1987 die Anweseheit eines Psychologen beim Gespräch schon die Regel war würde ich auch noch in Frage stellen.

Zumindest bei meiner Bewerbung 1986 war kein Psychologe beim Gespräch anwesend.

LwPersFw

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #24 am: 12. Juni 2018, 14:13:53 »

@Andi

Auf welchen § beziehst du dich da genau im Soldatengesetz?


Hatten wir hier schon einmal ausführlich durchdiskutiert...  ;) ;D

https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,61182.30.html
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Rollo83

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #25 am: 12. Juni 2018, 14:22:57 »

Diese Ausführungen sind mir noch bekannt, immerhin war ich da ja involviert.

Ich glaube ich hab Andys Ausführungen falsch interpretiert. Der Wechsel des Dienstherrn muss ja wenn vom Arzt selber forciert werden und geschieht nicht auf Willen der Bundeswehr.

Sorry für Offtopic.
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Andi

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #26 am: 12. Juni 2018, 15:47:23 »

Ich glaube ich hab Andys Ausführungen falsch interpretiert. Der Wechsel des Dienstherrn muss ja wenn vom Arzt selber forciert werden und geschieht nicht auf Willen der Bundeswehr.

Eben. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass er zwei Möglichkeiten gehabt hätte (fast) von "heute auf Morgen" die Bundeswehr zu verlassen. Eben die seine Entlassung zu verlangen oder aber eine (fast überall zu findenen) Beamtenstelle anzutreten. Letzteres hätte ihm automatisch seine vollen Pensionsansprüche gesichert.
Da er dies nicht getan hat geht es ihm offensichtlich um mehr. Z.B. auch die Sicherstellung, dass er nicht mehr als Reservist einberufen werden kann. Das wird ihn im V-Fall aber vermutlich nicht davor bewahren z.B. fürs DRK zwangsverpflichtet zu werden um dann genau das zu tun, was er nicht kann/will: Verwundete Soldaten behandeln. Ich sehe also durchaus, dass der Kamerad durchaus ein tieferliegendes Problem hat - unter anderem explizit auch mit dem hyppokratischen Eid.

Gruß Andi
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ulli76

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #27 am: 12. Juni 2018, 18:44:11 »

Damals war das mit der Bewaffnung der Ärzte noch nicht so ausgeprägt wie heute. Und es sagt ja auch keiner, dass er von Anfang an ein Problem mit der Ausbildung und der reinen Selbstverteidigung hatte.

Ich hab ja vor gut 20 Jahren bei dem Verein angefangen und da war im Studium oft eine Frage "Wie, Sanitäter dürfen G3/G36 schießen?" Man hat in der AGA geschossen ab und zu noch danach und das war´s.
Dass man als Arzt (schwer) bewaffnet im Einsatz rumgeistert war nicht wirklich üblich. Gerade bei den etwas älteren Kollegen, aber auch den Klinikern spiegelt sich das durchaus auch im Umgang mit den Waffen in den einsätzen wieder.
Zu meiner Zeit gab es auch noch die Diskussion, ob man den Sani zur Lagersicherung einsetzen darf, welche Sicherungsaufgaben er übenehmen darf etc. Aktuell ist die Diskussion weitgehend durch (abgesehen davon, dass man sich das aus praktikablen Gründen sher gut überlegen sollte).

Wie gesagt- bei einigen Kollegen wäre ich froh, wenn sie auch im Einsatz unbewaffnet rumlaufen würden. Das würde die Unfallgefahr erheblich senken.
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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #28 am: 12. Juni 2018, 19:00:37 »

Liebe Ulli, was ist denn das bitte für eine schräge Diskussion?

Immer vorausgesetzt, der Bericht spiegelt tatsächlich das im Prozess Vorgebrachte - dann behauptet der ehemalige Kamerad schlicht und ergreifend Falsches. Denn die Ärzte wurden damals sehr wohl (im Übrigen ebenfalls die ersten Seiteneinsteiger-Ärztinnen, die in die Truppe kamen!) zumindest an der P 1 ausgebildet und in Übung gehalten. Truppenärzte gehörten ja zu den TSK zu der Zeit - und ich habe zumidest im Heer bei keiner einzigen frelaufenden Übung die Ärzte OHNE Bewaffnung gesehen - und auch sie wurden bei TrÜbPlAufenthalten selbstverständlich in die Schießen integriert, um die für sie vorgesehenen Schießübungen zu erfüllen. Weiterhin behauptet dieser ehemalige Kamerad, er hätte an einem Einsatz teilgenommen. Nun, zu diesem gehört auch die einsatzvorbereitende Ausbildung einschließlich Schießen. Und spätestens, seit es IGF/Vorläufer gibt, besteht der BEFEHL auch für die Ärzte, diese Anforderungen zu erfüllen, wo auch immer sie stationiert sind. Wenn das selbst unsere Künstler in den Musikkorps schaffen, dann sollten es die Vorgesetzten des ZSanDst allemal durchsetzen. Ihr letzter Hinweis ist nun allerdings die Krönung: Vermeiden dulden, anstelle die Ausbildung zu intensivieren. Das kann es ja wohl nicht sein.
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F_K

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Antw:Nach 30 Jahren beim Bund als Kriegsdienstverweigerer anerkannt
« Antwort #29 am: 12. Juni 2018, 19:16:17 »

@ Migu:

Die Engpässe an Schießsbahnen / Munition und Waffen sind aber bekannt? Ebenso die Dienstaufsicht zu dem Thema?

Die Soldaten, die Schiessen wollen, haben wohl eine Chance - die, die nicht wollen, kommen "drum herum ...".
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