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Autor Thema: Einstellungsuntersuchung und Psychotherapie  (Gelesen 315 mal)

cypri

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Einstellungsuntersuchung und Psychotherapie
« am: 11. Juli 2018, 08:26:09 »

Hallo,

ich muss in Kürze zur Einstellungsuntersuchung für den zivilen gehobenen Dienst. Ich bin körperlich absolut fit und gesund, da mache ich mir keine Sorgen. Allerdings habe ich vor einiger Zeit eine Psychotherapie begonnen, da ich aufgrund einer sehr belastenden Arbeitssituation eine Weile ausgefallen bin. So etwas habe ich vorher noch nie erlebt, dass ich von einem Arbeitgeber derart an meine Grenzen und darüber hinaus getrieben wurde. Es liegt keine grundlegende Pesönlichkeitsstörung vor, sondern es geht vielmehr darum, aufzuarbeiten, warum es dazu gekommen ist und dass es nicht wieder vorkommt.

Ich weiß, dass Psychotherapien kein grundsätzliches Ausschlusskriterium mehr sind - dennoch bin ich unsicher, ob und wie ich das bei dem Amtsarzt angeben soll.

Hat hier jemand Erfahrungen oder einen Tipp für mich?
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KlausP

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Antw:Einstellungsuntersuchung und Psychotherapie
« Antwort #1 am: 11. Juli 2018, 08:43:59 »

Die Frage nach dem "ob" stellt sich doch gar nicht. Sie sind verpflichtet, auf alle Fragen bezüglich Vorerkrankungen und Therapien, die sich auf Ihre Einstellung auswirken könnten, wahrheitsgemäß zu antworten. Das ist bei Bewerbern für militärische Laufbahnen nicht anders. Falls das nämlich später herauskommt und Sie deshalb nicht eingestellt worden wären, fliegen Sie prompt wegen Einstellungsbetrugs wieder raus.
Zum "wie": schildern Sie es so, wie es war bzw. ist und nehmen Sie vorhandene Befunde mit.
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StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

cypri

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Antw:Einstellungsuntersuchung und Psychotherapie
« Antwort #2 am: 11. Juli 2018, 09:15:42 »

Danke für Ihre schnelle Antwort. Ich wollte es übrigens nicht so klingen lassen, dass ich das vertuschen möchte... das Risiko ist mir viel zu groß. Und außerdem habe ich überhaupt keine Sorge, dass diese Thematik meine Dientsfähigkeit beeinträchtigt. Empfinde es ein bisschen wie einen gebrochenen Arm oder eine Platzwunde... muss behandelt werden, heilt, fertig.

Ich habe gar keine schriftlichen Befunde. Ich habe keinerlei Medikamente genommen und war in keiner stationären oder teilstationären Behandlung. Nun, ich werde ja sehen, was der Arzt dann von mir braucht.
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ulli76

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Antw:Einstellungsuntersuchung und Psychotherapie
« Antwort #3 am: 11. Juli 2018, 18:14:13 »

Es gibt kaum ein Untauglichkeitskriterium für einen Bewerber auf eine Angestelltenstelle. Für eine Verbeamtung ist eine laufende Therapie ein Problem.
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http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html
 

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