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Autor Thema: Dienstfahrzeug und Wohnort  (Gelesen 1386 mal)

miguhamburg1

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #15 am: 29. August 2018, 09:23:29 »

Mit Verlaub, mit einem Dienst-Kfz mit Y-Nummer von Deutschland nach Ungarn? Welche Lösung wurde hierfür gefunden, da ja immerhin ein neutrales Land durchfahren werden musste?
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Maj a.D.

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #16 am: 29. August 2018, 10:26:11 »

Mit Verlaub, mit einem Dienst-Kfz mit Y-Nummer von Deutschland nach Ungarn? Welche Lösung wurde hierfür gefunden, da ja immerhin ein neutrales Land durchfahren werden musste?

Es gab zwei legale Möglichkeiten, beide wurden geprüft und dann eine der beiden Varianten gewählt.

Variante 1: Fahrzeug BwFPS mit Y-Kennzeichen
Variante 2: Fahrzeug BwFPS mit SU-BW Kennzeichen

Gemäß damaliger Aussage der deutschen Botschaft in Wien wurde die Nutzung des Y-Kennzeichens bevorzugt, da gem. Bedingungen der ASFINAG diese Fahrzeuge von der Autobahnmaut in Österreich befreit sind.

Die (insgesamt 4) Fahrten durch Österreich wurden mit Fahrtstrecke (inklusive Grenzübertrittsorten) und ungefähren Fahrtzeiten über Diplo-Clearance beim österreichischen Aussenministerium angezeigt (über deutsche Botschaft in Wien). Uniformtragerlaubnis wurde ebenfalls beantragt. Innerhalb kürzester Zeit (quasi nur der Postweg als Faktor) war der genehmigte Rückläufer da. Damit war (völker-)rechtlich und auch praktisch mit Österreich alles geklärt.

Für Ungarn war nichts weiter nötig, da im Rahmen NATO-TacEval Team unterwegs und dies alles über die TacEval-Befehlsgebung geregelt war.

An der noch existierenden Grenzkontrolle AUT - HU wurde die Diplo-Lane in beide Reiserichtungen benutzt, wobei der interessierte "Ratsch" mit den Grenzern beider Seiten länger gedauert hat, als die Überprüfung der Genehmigungen  8)
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StOPfr

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #17 am: 29. August 2018, 13:40:33 »

Ich weiß, unter ähnlichen Bedingungen und mit Y-Kennzeichen, von Fahrten durch Österreich nach Italien.
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InstUffzSEAKlima

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #18 am: 30. August 2018, 22:06:38 »

Wir sind seinerzeit auch mit unserem T4, in RAL6031 lackiert und mit Y beschildert, nach EISENSTADT ins Burgenland zu einer Veranstaltung beim Bundesheer gefahren. Natürlich war das offiziell bzw. in dem Fall so befohlen.

(Heute fahre ich diese Strecke auch hin und wieder, allerdings bei einem andern Dienstherrn)
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BSG1966

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #19 am: 04. September 2018, 14:27:00 »

Ist es denn gestattet, ein BW-Fahrzeug einfach so über Nacht außerhalb der Liegenschaft abzustellen? Soll ja Gegenden geben, da könnte es etwas warm werden am Auto...
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F_K

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #20 am: 04. September 2018, 14:39:05 »

Da spricht nichts grundsätzliches dagegen - immerhin gibt es sogar Dienst außerhalb dienstlicher Liegenschaften.

Unabhängig davon kann es je nach Gegend ratsam sein, eine Sicherung / Bewachung sicherzustellen oder dort gar keine Fahrzeuge abzustellen.
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PzPiKp360

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Antw:Dienstfahrzeug und Wohnort
« Antwort #21 am: 04. September 2018, 18:47:25 »

Dazu fällt mir eine Anekdote aus meiner W12-Zeit ein. Ich diente in meiner Stammeinheit in Badisch-Sibirien, und wohnte zuhause, das Haus der Eltern konnte man von einem bestimmten Ende des Standortübungsplatzes aus mit dem Fernglas sehen. Dort war ich als Fahrer des Chefs eingesetzt, mit einem Wolf, aber wurde an dem in Auflösung befindlichen Standort auch oft als der "Kraftfahrer vom Dienst" für alle möglichen "Kunden" eingesetzt, von der Nachbarkompanie über das Offiziersheim und den Brigadestab bis zum SanBereich. An allen diesen Stellen war meine private Telefonnummer hinterlegt: Brauchte jemand (per Bereitschaft zu allen möglichen Zeiten, an Wochenenden und an Feiertagen) ein "Dienst-Taxi" wurde bei mir zuhause angerufen, dann fuhr ich mit dem privaten Pkw in die Kaserne, holte den Wolf aus der Fahrzeughalle (Schlüssel hatte ich), und die Blanko-Fahrbefehle mussten nur noch mit Details wie Route, Zweck und Passagieren ausgefüllt werden. Nun wurde es Winter, und der war damals noch kalt und eisig. Ich ging zu meinem Chef und meinte, daß dieses Verfahren in Gefahr geraten könne, weil ich nicht sicherstellen könne, nach frischem Neuschnee oder bei Glatteis noch jederzeit mit dem privaten Pkw die Kaserne erreichen zu können, und zu laufen hätte doch eine Weile gedauert. Die Lösung: "Ach, dann nehmen Sie den Wolf mit nach Hause." Der parkte dann für einige Wochen mit aufgezogenen Ketten in der Garage meines Elternhauses, schön warm und eisfrei, und wenn der nächste Anruf kam ging es direkt raus in den Winter zum Chauffeur-Einsatz.
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