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Autor Thema: Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung  (Gelesen 2312 mal)

F_K

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #30 am: 11. September 2018, 13:28:26 »

Eine Sicherungskompanie ist keine FschJgKp.

Selbstverständlich bleibt man während ZEITWEISER Sprunguntauglichkeit auch auf dem Dienstposten, oder wird versetzt, wenn noch Ausbildung erfolgen muss.
Der GRUNDSATZ ist aber das "gültige Beiblatt".

"Damals" war der CdS als BtlKdr LLUstgBtl vorgesehen (da sind nur einige Dienstposten springend, aber eben auch der Kdr), er war schon Springer, ist gesprungen, verletzt, dauerhauft nicht sprungtauglich), "P" hat dann einen anderen BtlKdr Dienstposten für diesen Kameraden gefunden.

Militärische Führer von FschJg "springen", wie sollen sie auch sonst als erste aus der Maschine gehen?
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LwPersFw

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #31 am: 11. September 2018, 14:26:44 »


@ PwPersFw:

Du scheinst den Punkt nicht zu erkennen:

- Es gibt eine NOTWENDIGE Ausbildung für einen Dienstposten (Fallschirmjäger / Infanterist spezOps), der MUSS Fallschirmspringen können, dafür bekommt er einen LEHRGANG. Nach Erreichen weiterer Sprünge gibt es dann Silber / Gold.
Es sind aber KEINE Einsatztage Voraussetzung, sonder "nur" das Bestehen des Lehrganges der für den Dienstposten gefordert ist.

- Auf den Fall übertragen: Ich hätte gerne, das JEDER SanSoldat, der mich im Gefecht versorgt, diesen Lehrgang hat. Also den Lehrgang besucht, weil die Fähigkeiten wichtig sind - und zwar VOR dem ersten Einsatz.

DANACH kann man ja immer noch ein Abzeichen verleihen, wenn WEITERE Voraussetzungen gegeben sind (Anzahl Einsatztage, Anzahl tatsächlicher Versorgungen, sportliche Leistungen ...).


Es geht darum, dass Ärzte bzw. RettSan/NFS, die bereits die geforderte San-Ausbildung für Einsätze durchlaufen haben, eine weiterführende, vertiefende Ausbildung im Bereich
taktische Verwundetenversorgung erhalten. Deshalb soll dieses Personal über entsprechende Erfahrung aus dem Einsatz verfügen, um dieses Wissen einfließen lassen zu können und
eben darauf aufbauend sich weiterzubilden. Ich kann nicht nachvollziehen, was daran so schlecht sein soll ?

I
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aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

Eisensoldat

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #32 am: 11. September 2018, 15:09:36 »

Im Luftlandeunterstützungsverband sind einige Dienstposten, darunter der Kommandeur, springend. Erkennst Du den Fehler? der ist zwar springend dotiert, wird aber niemals im Einsatz springen (während vielleicht Versorger, sanis oder Pios die unterstützen sollen, nicht springen).
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: wir werden nicht mehr sehen, dass eine (Teil)Einheit geschlossen mit Automatiksprung in den Einsatz geht, denn wie wird die versorgt? Und wie werden die Jungs wieder heimgebracht? (ich denk mal Wegwerfgrenadier war und ist nur scherzhaft gemeint). Es werden Aufklärungs und natürlich Spezialkräfte das ein oder andere mal mit Lenkschirmen verbracht werden.
NB: es heisst ja auch Luftlande - Unterstützungsverband, dh. Einsatz zur Unterstützung mit Helikoptern ist sinnvoll, und wird auch geübt (z.B. neulich bei der Übung der Gebirgsjäger).
Und Springerdienstposten in Zellen von Divisions oder Korpsstäben sind grober Unfug einsatztaktisch nicht begründbar
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F_K

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #33 am: 11. September 2018, 15:52:15 »

Lieber Eisensoldat,

vermutlich bist Du doch "schwer" (im Sinne von Eisen), da musst Du den Luftlandezirkus nicht verstehen.

Unsere FRA Freunde haben ganz aktuell (in Mali / OP Barkane) Luftlandeoperationen (hier Sprungeinsatz, aut.,) von Einheiten erfolgreich praktiziert - die Versorgung erfolgt dann entweder per Fallschirm bzw. Anlandung von Hubschrauber der Folgekräfte - bevorzugt natürlich über Fläche (durch den im Sprung freigekämpften oder gewonnenen Flughafen). Die (schnellen), etwas schwereren Kräfte folgen dann auf dem Landweg.

Im LuftlandeunterstützungsBtl gibt es Einheiten (speziell San), die darauf ausgerichtet sind, im Sprung mit verlegt zu werden und dann vor Ort zu unterstützen.
Der Kdr DSK springt selbstverständlich mit seiner Kdr Gruppe "Sprung" mit seinen Fallschirmjägern in den Einsatz (wenn er es denn für sinnvoll erachtet).

FschJg werden von FschJg geführt - und zwar auch im Sprungeinsatz - ohne diese Option fehlt die Akzeptanz der FschJgTr.

(Ja, die älteren Herren "machen" dann ggf. hauptsächlich Wassersprünge, aber es sind aktive Springer ...)
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F_K

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #34 am: 11. September 2018, 16:08:33 »

Korrektur: OP Serval.

Siehe Wiki,

Zitat
Die auf etwa 250 Soldaten verstärkte 2. Kompanie des 2e REP (2. Fallschirmjägerregiment der Fremdenlegion aus Calvi) sprang von der Elfenbeinküste aus am 28. Januar 2013 um 00:30 Uhr (Pariser Zeit) aus fünf Flugzeugen über die nördlichen Vororte von Timbuktu ab. Diese Luftlandeaktion war der erste französische Einsatz dieser Art seit 35 Jahren

Wir lernen bzw. kannten schon immer: Nur weil etwas länger nicht gemacht worden ist, heisst dies nicht, das es unmöglich wäre oder nicht mehr sinnvoll werden könnte.
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wolverine

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #35 am: 11. September 2018, 17:04:40 »

Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster:

Ja
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ulli76

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Antw:Einführung Sondertraining Taktische Verwundetenversorgung
« Antwort #36 am: 22. September 2018, 09:39:43 »

Ach das ist doch Tinnef. Offenbar soll ein deutsches Pendant zum amerikanischen EFMB geschaffen werden.
Ist nur nett für die Ausbildungseinrichtung und für´s Ego des Trägers.

Dummerweise laufen im Bereich der takt. Verwundetenversorgung eh schon zu viele Gestalten mit großem Ego, dafür wenig Ahnung rum.

Wäre sinnvoller mal die takt. Verwundetenversorgung in der Breite zu verbessern. Da hängt es sehr oft an der Ausbilderqualität, viel zu hoher Theorieanteil, es wird viel zu wenig Wert darauf gelegt, dass EEH-A einen festen Ablauf beherrschen usw.
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