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Autor Thema: Vorzeitig die Bundeswehr verlassen  (Gelesen 2017 mal)

chinok

  • Gast
Antw:Vorzeitig die Bundeswehr verlassen
« Antwort #15 am: 12. September 2018, 10:20:31 »

Wenn wirklich nichts zu tun ist und der DV davon Kenntnis hat, läuft ganz gewaltig was schief in der Einheit. Ich hatte auch mal einige Wochen extremen Leerlauf, habe dann einfach einen Antrag beim DV gestellt in der Dienstzeit für eine Weiterbildung im privatem Bereich (aber mit dienstlichen Bezug) zu lernen. Antwort vom DV: Kannste machen, aber geh nicht hausieren damit....

Wie sieht es mit Sport / Ausbildung bei Euch aus? Normalerweise ist es so: Wer was machen will, findet eine Aufgabe. Gilt aber auch andersherum. Wenn wirklich nichts zu tun ist, wird es auch mal dem Vorgesetzten des DV auffallen und der wird nachhaken.

Lehrgang vergeigen um rauszukommen funktioniert in der Regel nur extrem selten, ich habe in meiner Dienstzeit von 8 Jahren den Fall nur 2 mal erlebt. Wie schon mal im Forum geschrieben: Antrag stellen, Absage abwarten, Rechtsbehelf lesen und noch per Papier sinnlos schwarz machen.
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Nouqie91

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  • Beiträge: 66
Antw:Vorzeitig die Bundeswehr verlassen
« Antwort #16 am: 12. September 2018, 11:45:13 »

[…]Ich lese da "versucht" - das ein nicht vollständig ausgebildeter Soldat während der Ausbildung zweimal versetzt wird, halte ich doch für unwahrscheinlich - insbesondere in einer Mangelverwendung.
[…]

Der User hat geschrieben, dass er zwei Mal den Versuch unternommen hat, sich versetzen zu lassen und es beide Male schlimmer wurde. Ohne Hinblick auf seine Verwendung klingt das so, als wären seine Versetzungsversuche erfolgreich gewesen. Im Endeffekt ist eine Diskussion darüber aber sinnlos, da der Erfolg seiner Versetzungsgesuche ja nichts daran ändert, dass der TE sich augenscheinlich darum gekümmert hat, seine Situation zu verbessern. Und die Unterstellung, dass er dies nicht tut, war der Grund meines Kommentars.

[…]
Der Forist mit "Aufgabe suchen" meinte sicherlich eine Aufgabe, die ebenengerecht ist, insoweit ist "Halle fegen" eben ein nicht geeignetes Beispiel.
[…]

Halle fegen ist ein geeignetes Beispiel, da der TE zuvor geschrieben hat:

[…] Ich werde fachlich absolut nicht gefordert und kann mich auch selbst nicht fit halten, da wir noch nicht Mal das entsprechende Material haben, geschweige denn das irgendjemand im Zug überhaupt ausgebildet auf einem System wäre, sodass wir uns gegenseitig unterrichten und weiterbilden könnten. […]

Dieser Satz impliziert, dass keine fachgerechten Aufgaben vorhanden sind.

@TE Hast du schon einmal an ein Fernstudium gedacht? Hierbei könntest du zum einen deine Zeit totschlagen und dich zum Anderen fortbilden. Du hättest also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
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Chinok

  • Gast
Antw:Vorzeitig die Bundeswehr verlassen
« Antwort #17 am: 12. September 2018, 12:08:09 »

Nach Dienstschluss kann der TE studieren was er will.  Wenn er dazu etwas(!) Dienstzeit nutzen möchte geht das nur über den DV...
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danielb.

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Antw:Vorzeitig die Bundeswehr verlassen
« Antwort #18 am: 16. September 2018, 11:11:24 »

Vorzeitige Entlassung eines SAZ kann generell abgelehnt werden, weil es immer nach Bedarf steht. So steht es zumindest in den Kommentaren zum Soldatengesetz. Also den Anwaltsbüchern, nicht den Internetkommentaren. :)

Das Problem mit nichts zu tun kenne ich. War auch in Einheiten mit Leerlauf und Materialtotpflege. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, ich hatte mich abkommandieren lassen zur Grundausbildungskompanie und war GrpFhr und stv. Zugführer, weil dort immer Bedarf herrschte. Und es hat sich gelohnt. Einsatz ist auch gut, wenn die Möglichkeit besteht. Ansonsten bleiben nur direkte Gespräche mit den Vorgesetzten um zumindest grüne Ausbildung zu pushen. Da gibt es Chancen. Die Wegversetzung oder auch Anträge auf vorzeitige Entlassung können wirklich den falschen Leuten vor den Kopf stossen. Dort sitzen nun mal Menschen, auch wenn die Gesetzesvorlagen gegeben sind, heisst es nicht immer, dass diese frei von Interpretationsmöglichkeiten sind.

Also versuch,auch wenn es mit Boreout schwierig ist, Deine Vorgesetzten zu überzeugen. Aber nicht mit Ideen, sondern mit Konzepten. Also erstmal ausloten wer Dir zustimmen könnte und was sich machen lässt. Vorsicht ist die Mutter der Munitionskiste.

Bei mir gings. Eine Umstrukturierung später und mein Dienstposten war gestrichen und ich wurde versetzt.
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