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Autor Thema: STANAG 2116 - Kapitänleutnant  (Gelesen 1273 mal)

Eisensoldat

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Antw:STANAG 2116 - Kapitänleutnant
« Antwort #30 am: 11. Oktober 2018, 15:36:25 »

Sprache ist mein Freund, auch die Englische;-)
Ein typisches Stabsgespräch: "The JOPG for exercise HUMBLEBEE is headed by the ACOS CJ3 Colonel Motoguzzi (ein italienischer Colonello), Lieutenant Colonel Eisensoldat (deutscher Oberstleutnant) and Lieutenant Colonel Schimanski (ein polnischer Podpodolnik)  are the admin for TOPFAS. Major Souvlaki (ein griechischer Tagmatarchis ) is the POC for the augmentees that will arrive for this ecercise usw......"
Im internationalen Umfeld "müssen" die Dienstgrade zumindest im mündlichen Gebrauch übersetzt werden, sonst herrscht babylonische Sprachverwirrung.
Und F_K: es gibt auch Zusammenarbeit jenseits der VVO ;-))
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F_K

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Antw:STANAG 2116 - Kapitänleutnant
« Antwort #31 am: 11. Oktober 2018, 15:53:43 »

... VorgV ...

Im Mündlichen kann man das so machen - da hört sich OF4 "komisch" an - Schriftlich (Signatur) halte ich "deutsche" Dienstgrade, ggf. um NATO Rankcode ergänzt, für richtig.

Ich lasse mich aber gerne mit Hilfe einer DEUTSCHEN Vorschrift, die eine Übersetzung fordert, belehren.

(und auch mündlich gibt es Fallstricke - der "Captain" ist nämlich "weniger" wert wenn er bei der Army ist, als bei der Navy ...)
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MMG

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Antw:STANAG 2116 - Kapitänleutnant
« Antwort #32 am: 11. Oktober 2018, 16:53:20 »

[...] Schriftlich (Signatur) halte ich "deutsche" Dienstgrade, ggf. um NATO Rankcode ergänzt, für richtig.
[...]
Korrekt und wird eigentlich auch so gehandhabt.
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miguhamburg1

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Antw:STANAG 2116 - Kapitänleutnant
« Antwort #33 am: 11. Oktober 2018, 17:04:32 »

@ Eisensoldat, ich bin nun in meiner Dienstzeit in diversen mutinationalen Stäben im Grundbetrieb und Einsatz verwendet worden, um beurteilen zu können, wie es flächendeckend gehandhabt wird. Im täglichen, mündlichen Umgang wird häugfig der - je nach Anzahl der Mehrheitsentsendestaaten - amerikanische oder britische Dienstgrad verwendet, das ist richtig und vereinfacht die Aussprache eines Dienstgrads in der jeweiligen Landessprache.

Allerdings ist es im Schriftlichen mitnichten so, dass es vorgeschrieben oder generell gefordert wäre, dass deutsche Soldaten ihre Dienstgrade in der englischen/amerikanischen Entsprechung angeben müssten. Es gibt dafür keine Vorschrift - und wie es die zitierte STANAG auch beschreibt, ersertz sie nicht die nationalen Dienstgradbezeichnungen.

Und noch einmal: Wenn es die NATO-Staaten für sinnvoll oder erforderlich gehalten hätten, dann hätten sie die Dienstgradbezeichnungen für alle verbindlich beschreiben, beschlie0en und national ratifizieren können. Hierzu hat es jedoch zu keiner Zeit auch nur den Versuch gegeben, dies umzusetzen.
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