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  • 22. September 2021, 11:01:35
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Autor Thema: Infos zur Kaserne in Celle und zur "Grundausbildung" in den Fa/ UA Btl.  (Gelesen 4906 mal)

Löwe von Eutin

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Da ich mich dieses Jahr noch meinem Schicksal ergeben werde und in Celle als Wiedereinsteller einrücken werde, hätte ich gerne von Kameraden, die vor nicht allzu langer Zeit dort waren gerne mal gewusst, wie die Kaserne und die Umgebung so ist.

Stichworte:
- Kraftraum
- Verpflegung in der Truppenküche
- Mannschaftsheim/ OHG
-Umgebung/ Irgendwas in der Nähe, was man gemacht oder gesehen haben sollte?

Ich vermute privat beschaffte Bekleidung/ Ausrüstung ist in der "Grundausbildung" unerwünscht, in der zukünftigen Stammeinheit dann wieder je nach Wohlwollen der Vorgesetzen. (Einheitlichkeit, ZDV etc.)

Wie ist das Verhältnis zwischen Ungedienten und Wiedereinstellern, wie werden richtige Neckermänner von den "Altgedienten" betrachtet?
In der GA hat ja mittlerweile die europäische Soldatenarbeitszeitverordnung Einzug gehalten - Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die "Rekruten" dann aber trotzdem gegen 16 Uhr Dienstschluss/ Dienstunterbrechung haben. (Wäre zu Wehrdienstzeiten in der AGA undenkbar gewesen)
Wie kriegt man die ganze Zeit zwischen Dienstschluss und Dienstbeginn sinvoll rum? Sport und lesen kann man ja irgendwann auch nicht mehr. Und W-Lan wird es dort ja wohl kaum geben.  ;D


Ich bin auch sonst über jederlei Anmerkung bezüglich der Thematik dankbar, habe die leichte Befürchtung, dass es ganz anders sein wird, als beim ersten Mal. (2010)

Beste Grüße und schöne Feiertage!
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HubschrauBär

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Also zum "dienstlichen" in Celle kann ich wenig beitragen. Als ich das letzte Mal dort war, gab es da noch einen fliegenden Verband...

15min zu Fuß entfernt liegt die Waldwirtschaft "alter Kanal", die hab ich sehr gut in Erinnerung.
Dort geht's auch in einen netten Wald was das Laufen angeht.

Ansonsten "Bierakademie" (rohe Rouladen), für Steakliebhaber gibt's in Celle allerlei Steakhäuser.
Und natürlich das "Inkognito", falls es den Club noch gibt [emoji23][emoji106]
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Löwe von Eutin

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Vielen lieben Dank! Na das hört sich doch schonmal garnicht schlecht an. ;)
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schokoraspel

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Also meine Informationen erheben natürlich keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit, könnten es aber treffen.

Natürlich soll in der Grundausbildung die Einheitlichkeit gegeben sein und in einer Stammeinheit wird es meistens humaner laufen.
Allerdings gibt es immer wieder Ausbilder bei denen nicht alles 1:1 ist.

Der Umgang mit Neckermännern hängt immer von allen Anwesenden ab. In der Grundausbildung muss man sich auch als Dienstgrad unterordnen können. Die Ungedienten schauen oft auf und sind für Hilfen dankbar.

Die Ausbildungszeit ist geringer geworden. Oft wird länger gemacht und dann ist z.B. ein Montag frei. Man muss auch Zeit fürs biwak etc. freischaufeln.
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Jan96

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Ich war dieses Jahr schon mehrmals zur Erkundung da... Einen Kraftraum gibt es in der Sporthalle, und der ist auch ganz gut im bundesweiten Vergleich.
Verpflegung in der Truppenküche war auch immer in Ordnung aber das essen ist ja sowieso überall das gleiche. Die OHG ist sehr abgespeckt und serviert nur noch eine geringe Auswahl an Gerichten (schnitzel pommes etc) und es kann sein, dass die nur für den Übungsbetrieb geöffnet war. Das Uffzheim war schon höher frequentiert.
Zur Grundausbildung kann ich aber nichts sagen.
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Löwe von Eutin

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Super, vielen Dank für diese Aufklärungsergebnisse!
Dort, (Wo es Schnitzel und einen Kraftraum gibt) kann kein schlechter Ort sein.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob die Ausbilder ganz fiese Schleifer sind, oder ganz normale Kameraden, wie du und ich, die Ihrer Berufung nachgehen und den Rekruten das Grundgerüst für Ihre Soldatenlaufbahn mit auf den Weg geben. ;)

Stellt sich mir nur noch die Frage, ob die Ausbilder gerne vorab wissen wollen würden, wenn ich (Mit Vordienstzeit und über 6 Jahren rumgerödel in der Reserve) das militärische/ Handhabung der Waffen etc. schon behersche, weiß ja nicht, ob es da genügend Hilfsausbilder gibt. Oder ob es Ihnen reicht, wenn Sie während der Ausbildung sehen, " Aha, der kann ja schon was."

Ich weiß auch nicht inwiefern, die GA Einheiten wissen, ob einer von den vielen StuffZen( "Neckermänner") schon ein vollwertiger Soldat, wenn auch bisher nur Mannschafter ist/ war.

Ich sehe schon die Reaktionen von "DAS HÄTTEN SIE UNS FRÜHER SAGEN MÜSSEN, WIESO HABEN SIE DAS NICHT GEMACHT!"

bis hin zu

"Aha, und jetzt glauben Sie, dass Sie hier der tolle Typ sind und ne Extrawurst gebraten kriegen oder was?!"

vor meinem Inneren Auge vorbeiziehen. :'-D
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PzHurra

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Falls es noch so sein sollte wie ich es aus der Gruppenführer Sicht kenne, dann wir der Gruppenführer sich mit seiner Gruppe auseinander setzten "Lerngruppenanalyse" und falls er er "hilfe" braucht wird er auf Sie zukommen... Die Erkenntnisse werden im Regelfall dann auch im Zugrahmen besprochen...

Ich würde mich zurückhalten und meinen Kameraden  helfen wenn es nötig sein sollte...
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