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Autor Thema: EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)  (Gelesen 7886 mal)

Isabella2

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EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« am: 24. August 2019, 11:31:43 »

Hi,

ohne eine bewaffnete Auseinandersetzung, oder ähnlich gelagerten Fall, kommen Soldaten nicht mehr in die Fürsorgeleistung des Dienstherren, hier bezogen auf das EinsatzWVG und die entsprechenden Voraussetzungen bezogen.

Dies diskriminiert eindeutig Marinesoldaten, die ja bekannter Maßen eher weniger Schusswaffen einsetzen, trotzdem aber als Teil der kleinsten Teilstreitkraft, ihren Beitrag leisten.

Nur als Beispiel, ich war innerhalb von knapp 4 Jahren, 4 mal im Einsatz. Eine Einsatzvor- bzw -nachbereitung hat nicht stattgefunden. Nach den Einsätzen gab es wenn man Glück hatte, 2 Wochen Urlaub. Oder man musste direkt Wache stehen.

Dazu kommen diverse andere Seefahrten im selben Zeitraum. Dazu ohne Ende Wachdienste.

Wieso haben die Marinesoldaten keinen Fürsprecher in Berlin, der sich für die Belange einsetzt?

Glauben die Damen und Herren in Berlin, dass die Seenotrettung im Mittelmeer, die OP Sophia, spurlos an den Beteiligten vorbeigeht?

Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Jahren traumatisierte Soldaten auf Grund der Einsätze geben wird, und die fallen dann absolut durch das System!
Weil ja keine bewaffnete Auseinandersetzung o.ä. vorlag.
Arbeiten unter Zeitdruck, im Vollschutz, bei praller Hitze und dazu das Leid und die Verzweiflung von so vielen Frauen dazu kleine Kinder, Babys und Säuglingen direkt vor Augen, hinterlassen auch Spuren, und wenn es nur eine verdammte Situation ist, die sich in den Schädel einbrennt!

Die Marine wird immer gelobt, wie viel ihre Soldaten doch leisten, und was sie alles für Entbehrungen auf sich nehmen aber wenn es um die Gesundheitsfürsorge geht, fällt man hinten runter!

Die Prüfung ob eine WDB vorliegt, zieht sich ewig hin. Bis dahin läuft man mit den Traumatisierungen rum, und hofft, dass man irgendwie sein Leben unter Kontrolle behält.

Ich kenne 3 Soldaten die diesen Zustand nicht mehr ertragen haben, und ihr Leben beendet haben.

Ich kann nur davon abraten, Marinesoldat zu werden. Ihr seht eure Familien und Freunde noch weniger als andere Soldaten, ihr fallt wenn ihr Pech habt, durch das System, weil die Voraussetzungen eher auf Heer oder Luftwaffe bezogen sind, wer nicht aufpasst und auf seine Gesundheit achtet, wird gnadenlos verheizt.
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Tommie

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #1 am: 24. August 2019, 12:12:52 »

Was für ein Bullshit, den Sie da absondern! Sie haben das EinsatzWVG vermutlich nicht mal gelesen und wenn, dann haben Sie es nicht verstanden! Es steht nirgendwo drinnen, dass man Beteiligter an einer "bewaffneten Auseinandersetzung" gewesen sein muss, um unter die Regelungen des EinsatzWVG zu fallen!  In Gegenteil, das EinsatzWVG gilt für Teilnehmer an Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen!

Sie sollten sich schon ein wenig sachkundig machen... [gelöscht]


EDIT : Letzten Halbsatz wegen Verstoß gegen die Forumsregeln gelöscht
« Letzte Änderung: 25. August 2019, 16:19:50 von LwPersFw »
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Tommie

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #2 am: 24. August 2019, 12:20:08 »

Weiterhin sollten Sie sich auch mal die Einsatzunfallverordnung ansehen: https://www.gesetze-im-internet.de/einsatzuv/BJNR209200012.html

Speziell § 1, Absatz 2, Nr. 3 wird erfahrungsgemäß sehr großzügig ausgelegt und betrifft u. a. alles, was Sie in ihrem Posting als Belastungen aufgeführt haben!

Fassen wir kurz zusammen: Sie kennen nicht einmal die Hälfte aller relevanten Grundlagen, müssen aber irgendwie unqualifiziert Dampf ablassen!
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Isabella2

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #3 am: 24. August 2019, 13:11:10 »

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Und mir gegenüber ist eindeutig darauf verwiesen worden, dass keine bewaffnete Auseinandersetzung vorliegt. Und deswegen falle ich nicht unter die Voraussetzungen, nur falls eine WDB anerkannt wird, könnten die Regelungen evtl. greifen.

Vielmehr können sie den Sachverhalt nicht beurteilen, und ob es so cool ist, direkt mit Beleidigungen zu reagieren, sei mal dahin gestellt.

Ich würde eine normale Umgangsform bevorzugen.
Danke.

Meinen Post kann man als Erfahrungsbericht sehen.
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dunstig

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #4 am: 24. August 2019, 13:19:41 »

Mal ein wenig Offtopic an Tommie gerichtet:

Auch wenn ich inhaltlich oft mit Dir konform gehe, aber es ist schon bezeichnend, dass seit ich in diesem Forum bin von den TEs immer wieder deine in Fäkalsprache abdriftende Art und Weise moniert wird. Denkst du wirklich, dass das hilfreich ist? Immerhin erwarten wir von Neulingen auch zurecht, dass sie die Forensuche bemühen, ein einigermaßen sauberes Schriftbild abgeben und sich an der Netiquette orientieren. Ich denke gerade als langjähriger Nutzer sollte man sich mit seinen sprachlichen Ergüssen etwas zurücknehmen können.
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"Ich stehe vor der Bundeswehr, zu der ich seit 22 Jahren auch "meine Armee" sagen kann. Und bin froh, weil ich zu dieser Armee und zu den Menschen, die hier dienen, aus vollem Herzen sagen kann: Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sie ist eine Stütze unserer Freiheit." Joachim Gauck

justice005

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #5 am: 24. August 2019, 13:54:17 »

Zitat
Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Jahren traumatisierte Soldaten auf Grund der Einsätze geben wird, und die fallen dann absolut durch das System!
Weil ja keine bewaffnete Auseinandersetzung o.ä. vorlag.

Ich stimme mit meinen Vorrednern überein. Das ist absoluter Blödsinn! Und bevor man auf die Politik oder sonstwen schimpft, sollte man sich tatsächlich mal informieren.

Wer im Rahmen eines Auslandseinsatzes (egal ob RS, EUNAVFOR MED, KFOR etc.) oder aber im Rahmen einer einsatzgleichen Verpflichtung (Ägäis, eFP, etc.) eine einsatzbezogene Schädigung erleidet, der hat die entsprechenden Ansprüche nach dem Einsatzweiterverwendungsgesetz. Das hat nichts mit "Waffen" oder der Teilstreitkraft zu tun.

Ich vermute eher, Ihre vorgebrachte "Schädigung" ist vielleicht gar keine tatsächliche Schädigung, egal ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft erlitten. Aber da halte ich mich selbstverständlich zurück, da Sie ja Ihren Fall gar nicht geschildert haben.

Stattdessen haben Sie - ohne Ihren Fall zu beschreiben - nur pauschal auf alles mögliche geschimpft. Wie soll man da seriös etwas sagen??

Daher mein Tipp: Schildern Sie in Ruhe Ihren konkreten Fall und dann kann man vielleicht etwas sinnvolles dazu sagen.

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Tommie

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #6 am: 24. August 2019, 14:10:12 »

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Und mir gegenüber ist eindeutig darauf verwiesen worden, dass keine bewaffnete Auseinandersetzung vorliegt. Und deswegen falle ich nicht unter die Voraussetzungen, nur falls eine WDB anerkannt wird, könnten die Regelungen evtl. greifen.

Ich gehe konform mit Ihnen, was die Tatsache betrifft, dass es sehr belastend ist, anderen Leuten beim Sterben zuzusehen oder zu sehen, wie Frauen und Kinder unter belastenden Situationen leiden. Aber der Rest ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar!

Begründung:

1. Nirgendwo wird ausschließlich von bewaffneten Auseinandersetzungen geschrieben oder gesprochen!
2. Wenn man Ihre Theorie konsequent weiter stricken würde, dürfte es keinen einzigen Angehörigen der Sanitätstruppe geben, der an keiner bewaffneten Auseinandersetzung teilgenommen hat und nach EinsatzWVG wieder eingestellt wurde! Dies ist jedoch nicht zutreffend! Ich habe Ihnen die Einsatzunfallverordnung und dort den entsprechenden Paragraphen verlinkt, der in diesem Falle greift.
3. Wenn man im ersten Schreiben eine  "Wischi-waschi-Ablehnung" bekommt, oder gar nicht erst versteht, warum das jetzt nicht so läuft, wie man sich das erträumt hat, muss man eben nachhaken!
4. Es gibt Vereine und Verbände, die sich auf solche Fälle spezialisiert haben. Diese haben auch entsprechende Anwälte an der Hand, die da bedeutend rechtskundiger sind als ich.
5. Wenn dort steht, dass die Diagnose von einem Facharzt für Psychiatrie der Bundeswehr gestellt werden muss, dann muss man eben auch dorthin gehen bzw. sich dorthin überweisen lassen.
6. Wer sich jedoch dann in sein Schneckenhaus zurückzieht und einen Hass auf Gott und die Welt schiebt, wer sich in Internetforen dann über die Bundeswehr ergeht, die einen ja ach so schlecht behandelt hat, der hat einiges nicht verstanden.

Zusammengefasst sind mir Ihre Aussage zu "halb-gar", um daraus etwas sinnvolles zu exzerpieren! Sie enthalten viele Ungereimtheiten und sind in sich nicht schlüssig! Und damit bleibe ich dabei, dass es definitiv nicht so ist, wie Sie es gerne darstellen möchten!
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Achmed, the Dead Terrorist

Isabella2

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #7 am: 24. August 2019, 14:57:28 »

Mein Post sollte kein Schimpfen o.ä. sein, auch habe ich keinen Hass oder sonst was auf die Welt.

Ich wollte lediglich meine Erfahrung schildern, die ich jetzt nach 2 Jahren Bürokratie mit den entsprechenden Stellen gemacht habe. Und dazu die Erfahrungen aus der Dienstzeit.

Ist ja wie ein Haifischbecken hier, vlt sollte ich auf den Boden fallen und noch 20 Liegestütze machen?
Erinnert mich an meine AGA so eine direkte, strenge Ausdrucksweise mit Beleidigungen. ;)

Ich war im BWK und hab eine anerkannte PTBS.

Und ich erträume mir auch nichts. Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass eine WDB anerkannt wird.

Aber danke schon mal für die Infos.
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F_K

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #8 am: 24. August 2019, 15:01:47 »

Komisch und unglaubwürdig  - nach 2 Jahren sind nicht mal die gesetzlichen Grundlagen klar, die man in einer Stunde lesen kann?

Ich gehe von Troll aus - und wünsche gute Besserung.
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Isabella2

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #9 am: 24. August 2019, 15:18:09 »

Boa, was geht denn hier ab bitte, wenn ich mich beleidigen lassen will, gehe ich zum Parteitag der Linken und sage ich bin Soldat!

Ich bin kein Troll, ich wollte lediglich auf etwas hinweisen, wenn ihr mit der Sachlage nicht einverstanden seid, dann kann man das auch in einem normalen Tonfall machen.

Mir scheint hier tummeln sich ziemlich viele traurige verbitterte Menschen, die das Forum hier benutzen, um ihre unterschwellige Aggression abzulassen.

Ich bin raus. Wie gesagt, danke nochmal für die Infos.
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Tommie

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #10 am: 24. August 2019, 15:40:23 »

Ich war im BWK und hab eine anerkannte PTBS.

Ach ja? Und warum hat man sich da nicht nach der von mir verlinkten EinsatzUV in ein Wehrdienstverhältnis besonderer Art gemäß § 6 EinsatzWVG eingestellt? Dauerte bei einem mir persönlich bekannten Fall aus unserer Dienststelle weniger als zwei Wochen nach Erstellung der Diagnose PTBS! Und dann ist man erst einmal sicher, so lange das WDB-Verfahren läuft. Ergibt das WDB-Verfahren einen GdS von größer/gleich 30 hat man Anspruch auf eine Übernahme als Berufssoldat!

Randbemerkung: Ich kenne persönlich mehr als zehn Fälle, in denen eine Einstellung nach EinsatzUV in ein WbA erfolgte. Das geht in der Regel schnell und absolut unbürokratisch! Daher glaube ich dem TE kein Wort, schlicht und ergreifend weil die Erfahrungen aus meiner Tätigkeit und meine persönlichen Erfahrungen eine komplett andere Sprache sprechen!
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Achmed, the Dead Terrorist

Isabella2

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #11 am: 24. August 2019, 15:56:16 »

@Tommie,
Danke für den Beitrag, das werde ich beim entsprechenden BWK in Erfahrung bringen.

Irgend eine Regelung wurde "verschärft". Und ich als Laie komme auch nur von Paragraph 1 EinsatzWVG i.V.m. Paragraph 63c SVG (Einsatzunfall) zu Paragraph 27 SVG.

Sorry, dass ich mich mit den ganzen Regelungen und Gesetzen nicht auskenne, aber nach Jahren von Albträumen, schlechtem Schlaf und Flashbacks kann ich mich nicht mehr so gut konzentrieren!!!

Haha, wie lustig, ne.
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Tommie

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Antw:EinsatzWVG - Diskriminierung von Marinesoldaten(?)
« Antwort #12 am: 24. August 2019, 15:59:08 »

Wer sich "Isabella2" nennt, aber in Wahrheit "Viktor" heißt steht bei mir (und nicht nur da!) recht schnell in Verdacht, ein Troll zu sein, den Vladimir Vladimirowitsch geschickt hat!
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Isabella2

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« Antwort #13 am: 24. August 2019, 16:12:35 »

Ich heiße nicht Viktor. Und ich glaube, ich habe Recht, wenn man die entsprechenden Rechtsgrundlagen ansieht?
Auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt.
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Tommie

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« Antwort #14 am: 24. August 2019, 16:15:21 »

Dann wären also alle Wiedereinsteller, die nach der von mir verlinkten Einsatzunfallverordnung, die Sie immer noch nicht gelesen haben, zu unrecht eingestellt worden? Träumen Sie weiter und trollen Sie woanders … Putin Paid Puppet :D !
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