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Autor Thema: Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?  (Gelesen 1649 mal)

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  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #15 am: 15. Februar 2020, 20:44:52 »

Meine Erfahrungen sind ähnlich wie Nemlis sie beschrieben hat. Es gibt Mannschaften die den Dienst mehr als Trittbrett nutzen um sich Geld beiseite zu legen, einen Schulabschluss parallel nachzuholen oder erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Mit diesen Kameraden macht der Dienst wirklich Spaß und Sie erbringen auch gute Leistungen.

Leider, so auch meine Erfahrungen, sind viele Mannschaften nach der Schule zum Bund gegangen weil sie draußen kein Fuß fassen konnten und hier gleich "das dicke Geld" verdienen. Vermehrt mache ich auch die Erfahrung, dass Menschen über 30 zur Bundeswehr gehen weil sie draußen wirklich nichts erreicht haben. Aktuelles Beispiel: HG, Baujahr 80, im zivilen bei Hermes gearbeitet, hat keine Qualifikationen ausser den Führerschein. Er/Sie ist zum Bund wegen dem Geld. Einziges Interesse, die Weiterverpflichtung. Anderes Beispiel: OSG altes BFD recht, beginn Ausbildung Lokführer, wurde nach ca. 1 Jahr zivile Ausbildung abgelöst weil er/sie die relevanten Prüfungen nicht schaffte. Der Ausweg war die Weiterverpflichtung mit Mitte 30 auf SaZ 15.

Um bei der Bundeswehr reinzuschnuppern, später höhere Laufbahnen anzustreben oder den BFD intelligent einzusetzen ist die Laufbahn der Mannschaften gut geeignet. Alles andere macht die beruflichen Perspektiven nur um so schlimmer. Warum das Karrierecenter überhaupt wissentlich Ü30 Mannschaften ohne Ausbildung einstellt obwohl diese später kaum Chancen im zivilen haben, hat für mich auch nichts mit Fürsorge zutun.
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Gerd Sch.

  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #16 am: 15. Februar 2020, 21:07:00 »

Warum das Karrierecenter überhaupt wissentlich Ü30 Mannschaften ohne Ausbildung einstellt obwohl diese später kaum Chancen im zivilen haben, hat für mich auch nichts mit Fürsorge zutun.


Weil man den BFD noch hat.
Es ist doch besser und man hat mehr Chancen als sich in der freien Wirtschaft mit Ü30 ohne Ausbildung sich durch zu schlagen.
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KlausP

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Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #17 am: 15. Februar 2020, 21:27:31 »

Sie wollen also nach 12 Jahren Bw mit 48 dann endlich eine Berufsausbildung angehen und sich mit 18/20jährigen auf die Schulbank setzen. Sie gestehen mir aber doch zu, dass ich das in meinem Alter skeptisch sehe?
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StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

IcemanLw

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Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #18 am: 15. Februar 2020, 21:34:31 »

Mit Verlaub, man sitzt nicht mit 20 Jährigen auf der Schulbank sondern mit anderen Leuten die z.B. umschulen und davon gibt es relativ viele. Zum Beispiel Handwerker die irgendwann körperlich einfach durch sind.
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Kronen erbt man, Königreiche muss man sich verdienen

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  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #19 am: 15. Februar 2020, 21:42:06 »

Die Azubis die mit 48 Jahren oder älter eine Berufsausbildung beginnen kannst du aber pro Berufsschulklasse an einem Finger abzählen.
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Gerd Sch.

  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #20 am: 15. Februar 2020, 21:43:04 »

Fakt ist also man soll sich von der Bundeswehr Ü30 ohne Ausbildung fernhalten?
Und weiterhin sich irgendwie in der freien Wirtschaft durch kämpfen?
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  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #21 am: 15. Februar 2020, 22:05:41 »

In der freien Wirtschaft sich durchschlagen klingt jetzt aber etwas zu hart. Warum nicht parallel zum Job das Abitur nachholen und sich mit dieser Basis beruflich neu Orientieren? Vielleicht ist es auch möglich einen Fachwirt in Ihrer aktuellen Berufsgruppe zu machen. Für den Fachwirt ist es sogar möglich Meister Bafög in Anspruch zu nehmen.
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Gerd Sch.

  • Gast
Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #22 am: 15. Februar 2020, 22:16:53 »

In der freien Wirtschaft sich durchschlagen klingt jetzt aber etwas zu hart. Warum nicht parallel zum Job das Abitur nachholen und sich mit dieser Basis beruflich neu Orientieren? Vielleicht ist es auch möglich einen Fachwirt in Ihrer aktuellen Berufsgruppe zu machen. Für den Fachwirt ist es sogar möglich Meister Bafög in Anspruch zu nehmen.


Meine Perspektiven in der freien Wirtschaft,sind Zeitarbeit und Speditionen
Man bekommt keine Weiterbildungen ohne Ausbildung.Und eine Ausbildung wird nur bis 28 gefördert.
Fehlt der Baustein Ausbildung in der freien Wirtschaft dann kann man nix mehr machen.
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wolverine

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Antw:Was ist denn nun das schlimme in der Mannschaftslaufbahn?
« Antwort #23 am: 15. Februar 2020, 22:23:39 »

Und genau darum gibt es hier keine pauschalen Antworten oder Aussagen. Wenn es für einen selbst passt, man in der entsprechenden Situation ist und klare Vorstellungen und einen Plan hat, kann es eine sinnvolle Alternative sein.
Andere sind frustriert oder fühlen sich ständig unterfordert oder nicht genug gefördert.
Sie sind in einem Alter, wo Sie Entscheidungen für Ihr Leben selbstverantwortlich treffen können.
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