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Autor Thema: Ggf. weibliche Dienstgrade geplant  (Gelesen 3553 mal)

Al Terego

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #15 am: 11. September 2020, 19:05:25 »

Wenn Hauptmann verschont bleiben soll, warum muss man dann eine "Bootsfrau" machen?

Na ganz einfach, weil bei „Hauptfrau“ (Hauptfrau-Nebenfrau) ungewollte Assoziationen entstehen können.
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Tommie

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #16 am: 11. September 2020, 19:36:04 »

Dann sollte man den "Hauptmann" wohl auch abschaffen, weil sich sonst der "Nebenmann" zurückgesetzt fühlen könnte ;D ! Ich würde da mal den Männer-Gleichstellungsbeauftragten in die Spur bringen und ggf. klagen ;) !

Die sollen alle mal den Finger aus dem ... ziehen und nicht erschrecken, wie laut es dabei "Plopp!" machen wird ;) !
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F_K

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #17 am: 11. September 2020, 20:32:17 »

Rein sachlich - das Gendern findet ja mit "Herr / Frau / Divers" statt, der Dienstgrad selber ist (bisher) geschlechtsneutral.
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FoxtrotUniform

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #18 am: 11. September 2020, 21:20:37 »

Lächerlich!
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Hochmut kommt vor dem Fall  ::)

Razzon

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #19 am: 11. September 2020, 21:36:04 »

Da muss ich mir echt an die Birne fassen. In der Anrede wird doch Frau.... genutzt, sollte doch reichen.

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Vorne einstellen, hinten auch.

ulli76

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #20 am: 11. September 2020, 22:53:55 »

Ich bin dafür, dass der/die/das Feldweibel wieder eingeführt wird.

Ei je, je mehr an dem Gendergedöns rumgegendert wird, umso mehr Murks kommt da bei raus. Warum kann man es nicht einfach so lassen, wie es sich bewährt hat.

Die weibliche Form für Hauptmann wäre übrigens Hauptmännin (glaub die Schweizer nutzen diese Form). Hört sich halt bescheuertmerkwürdig an. Aber wie wäre es geschlechtsneutral "Hauptperson"?
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Haudegen

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #21 am: 11. September 2020, 23:02:30 »

@Tommie

Ich habe bei deinen Beiträgen Tränen gelacht, du vergisst jedoch dass manche Stabsoffiziere ( vor allem die im BmVg) erst nach dem dritten Kaffee, nach einem erfolgreich abgehaltenen Symposium, zehn LvE‘s, einem Workshop über Innere Führung (Thema: Bewusstes Sein)  und ausgiebigem Studium der Taschenkarte „Finger aus Öffnungen ziehen“ überhaupt ansatzweise bereit wären ebendies zu tun.


 ;D ;D ;D

Ich brech ab ey.     :D
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Hilfe! Ich kann nichts mehr anfordern, weil ich keine Anforderungsformulare mehr habe.

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MMG

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #22 am: 12. September 2020, 00:06:42 »

Am besten sprechen wir uns nur noch mit dem Nato-Rangcode an.
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KlausP

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #23 am: 12. September 2020, 07:14:52 »

Nein, die Bundeswehr und Deutschland haben überhaupt keine Probleme ...
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Hardy2

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #24 am: 12. September 2020, 16:37:08 »

Schwachsinn.
Niemand will es.
Aber es wird trotzdem kommen.
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Tommie

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IcemanLw

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #26 am: 12. September 2020, 21:03:44 »

AKK kam mir bisher doch eher konservativ vor und selbst von den Grünen kam es eher so: "Einführen, wenn die betroffenen Personen es möchten".
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Kronen erbt man, Königreiche muss man sich verdienen

F_K

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #27 am: 12. September 2020, 23:29:31 »

Die Gleichstellungsbeauftragte hier sagt, NIEMAND hätte es gefordert, schon gar nicht die weiblichen Soldaten, es gäbe eher Vorbehalte ..
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JensMP79

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Wallenstein

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Antw:Ggf. weibliche Dienstgrade geplant
« Antwort #29 am: 13. September 2020, 07:41:38 »

Niemanden überrascht das. Natürlich werden weibliche Dienstgrade kommen. Wenn nicht jetzt, dann in zwei oder drei Jahren. Und rein logisch gibt es auch kein Argument gegen ihre Einführung, weil die Bundeswehr in allen anderen Bereichen seit Jahren fleißig gendert, und wenn ich als Institution das Gendern grundsätzlich unterstütze, muss ich auch Dienstgrade (ähnlich den Amtsbezeichnungen im öffentlichen Dienst, wo es auch keine Frau Amtmann mehr gibt, sondern nach der kurzlebigen Frau Amtmännin eine Frau Amtsfrau) gendern. Das ist nur logisch.

Dass das Gendern als solches und damit auch das Gendern von Dienstgraden unsinnig und umgrammatikalisch ist, muss ich hier niemandem erzählen, denn alle wissen es. Dass es in der deutschen Sprache gerade eines Begriffs bedarf, der alle Geschlechter umfasst, was mal ein generisches Femininum sein kann (die Geisel, die Person, die Hebamme), aber auch ein generisches Maskulinum (der Soldat, der Bundeskanzler), ist unbestritten. Frau Merkel ist die erste Bundeskanzlerin. Sie ist aber zugleich der achte Bundeskanzler. Es gab bisher acht Bundeskanzler, von denen einer weiblich war. Man kann diesen Sachverhalt nicht "gendergerecht" ausdrücken.

Und trotzdem gendern der öffentliche Dienst und die Bundeswehr bis zum Umfallen.

Jeder hier weiß das. Und in den höheren Positionen wissen das auch viele. Aber niemand tut etwas dagegen. Und deshalb werden Dinge, die dumm, unpopulär und falsch sind, sich auch weiterhin gegen Vernunft und eine leider sehr still schweigende Mehrheit durchsetzen.

Selbst wenn der Vorschlag dieses Mal noch scheitern sollte, wird das Dienstgradgendern irgendwann kommen, denn die Interessierten werden es so lange versuchen, bis sie Erfolg haben. Und wenn einmal eine dumme Entscheidung getroffen wurde, wird sie nie mehr rückgängig gemacht.
« Letzte Änderung: 13. September 2020, 07:44:43 von Wallenstein »
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