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Autor Thema: ROA mit 54  (Gelesen 1989 mal)

wolverine

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #15 am: 21. September 2020, 21:06:33 »

Unteroffizier mit Portepee
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Tommie

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #16 am: 21. September 2020, 21:08:21 »

Ich dneke mal, Sie sollten "Ralf" vertrauen, er ist schon länger Personaler als ich ;) ! Und wenn Ihnen der Karriereberater sagt, dass es möglich wäre, lügt er schlicht und ergreifend!

Ach ja, weder "Ralf", noch ich müssen jemals Angst vor Ihnen haben, denn "Ralf" ist vom Dienstgrad her in Sphären, die wir für Sie bereits ausgeschlossen haben, und ich bin in einem Bereich, mit dem sich weder ein "junger" Leutnant, noch eine "gesichtsälterer" Oberleutnant gerne anlegt ;) !
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Achmed, the Dead Terrorist

tutima_54

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #17 am: 21. September 2020, 21:35:44 »

Ich dneke mal, Sie sollten "Ralf" vertrauen, er ist schon länger Personaler als ich ;) ! Und wenn Ihnen der Karriereberater sagt, dass es möglich wäre, lügt er schlicht und ergreifend!

Ach ja, weder "Ralf", noch ich müssen jemals Angst vor Ihnen haben, denn "Ralf" ist vom Dienstgrad her in Sphären, die wir für Sie bereits ausgeschlossen haben, und ich bin in einem Bereich, mit dem sich weder ein "junger" Leutnant, noch eine "gesichtsälterer" Oberleutnant gerne anlegt ;) !

Ihr Dienstgrad juckt mich ehrlich gesagt nicht. Und wer vor Ihnen Angst haben muss juckt mich auch nicht.
Aber ich schätze Ihren Tip, daß "Ralf" die kompetentere Person ist; ich werde mich an Ihn halten.  ;)
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tutima_54

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #18 am: 21. September 2020, 21:36:43 »

Unteroffizier mit Portepee
Feldwebellaufbahn

Besten Dank! Hätte ich auch gleich drauf kommen können  ::)
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Thanks4yourService

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #19 am: 21. September 2020, 21:38:09 »

Mehrere der Kameraden auf den ROL 1-3 waren ü50. Einige mit DG OG (26.4), zahlreiche mit DG H, M, OTL (26.2). Dies nur zur Info. Faktisch scheint es also möglich, trotz höheren Alters RO zu werden.
M.E wird aber  die Laufbahn ROA a.d. W. gem 26.2  derzeit gerade überarbeitet, so dass Bewerbungen derzeit nicht möglich sind.
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Thanks4yourService

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #20 am: 21. September 2020, 21:39:31 »

Korrigiere: Laufbahn gem. 26.4 wird gerade überarbeitet.
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tutima_54

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #21 am: 21. September 2020, 21:43:35 »

Korrigiere: Laufbahn gem. 26.4 wird gerade überarbeitet.

Besten Dank für die Info. Ich denke, das werde ich genau so im Gespräch erfahren.
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Antw:ROA mit 54
« Antwort #22 am: 21. September 2020, 22:22:46 »

Bei besonderem Bedarf ist die Zulassung als ROA bis zum vollendeten 35. Lebensjahr – in Einzelfällen mit Ausnahmegenehmigung auch darüber hinaus, möglich. Woraus sollte sich hier nun eine Ausnahme ableiten lassen?
Gibt es diese Altersgrenze wirklich noch? Mein letzter Stand ist, daß die "ausgesetzt" sei, und kenne inkl. mir selbst etliche Beispiele...

Ich ginge davon aus, daß OFw in OFR „umgewandelt“ wird und dadurch eine Dienstzeitanrechnung stattfindet.
Leider ist das ausgerechnet für die ROA a.d.W. seit neulich ausdrücklich nicht mehr der Fall, daß eine Vordienstzeit angerechnet wird, egal wie lang und bis zu welchem Dienstgrad, um nicht die Reservisten gegenüber den Aktiven zu übervorteilen. Es gilt "Beginn der Laufbahn", das ist der erste Tag des ROL-Modul 1, an dem der Silberdraht verliehen wird, und aus dem OFw ein OFw (ROA) würde. (HptFw würden durch den Silberdraht tatsächlich zum OFähnr "befördert".) Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten, Jahresbericht 2019 (61. Bericht), Seite 42:
Zitat
Eine Ungleichbehandlung, die Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes bisher bei der Beförderung besser stellte als Reserveoffizieranwärter im Wehrdienst und „aktive“ Offizieranwärter, hat die Bundeswehr zu Recht geändert. In der Vergangenheit galt für Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes zur Berechnung des Datums der Beförderung zum Leutnant der Reserve der Tag des erstmaligen Eintritts in die Bundeswehr, so dass es zu teils deutlich verkürzten Beförderungszeiträumen kam. Nach Klarstellung der unpräzisen Formulierung in der maßgeblichen Zentralen Dienstvorschrift ist auch für Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes nunmehr der Tag der Zulassung zur Laufbahn, mithin die Ernennung zum Reserveoffizieranwärter, maßgeblich für die Berechnung des Datums der Beförderung. Dass diese Neuregelung auf Missfallen der Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes trifft, ist nachvollziehbar. Aus Gleichbehandlungsgründen war diese Klarstellung allerdings erforderlich.

Ob er die Feindberührung überlebt, wird das Gespräch am Mittwoch mit dem "Bw-Karriere"-Center klären.
Warnung: Zumindest meiner und mehrerer anderer Kameraden Erfahrung nach ist das Wissen um die Details des ROA a.d.W. bei den meisten Karriereberater nicht...also, nicht so stark ausgeprägt.
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tutima_54

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #23 am: 21. September 2020, 22:29:31 »

Bei besonderem Bedarf ist die Zulassung als ROA bis zum vollendeten 35. Lebensjahr – in Einzelfällen mit Ausnahmegenehmigung auch darüber hinaus, möglich. Woraus sollte sich hier nun eine Ausnahme ableiten lassen?
Gibt es diese Altersgrenze wirklich noch? Mein letzter Stand ist, daß die "ausgesetzt" sei, und kenne inkl. mir selbst etliche Beispiele...

Ich ginge davon aus, daß OFw in OFR „umgewandelt“ wird und dadurch eine Dienstzeitanrechnung stattfindet.
Leider ist das ausgerechnet für die ROA a.d.W. seit neulich ausdrücklich nicht mehr der Fall, daß eine Vordienstzeit angerechnet wird, egal wie lang und bis zu welchem Dienstgrad, um nicht die Reservisten gegenüber den Aktiven zu übervorteilen. Es gilt "Beginn der Laufbahn", das ist der erste Tag des ROL-Modul 1, an dem der Silberdraht verliehen wird, und aus dem OFw ein OFw (ROA) würde. (HptFw würden durch den Silberdraht tatsächlich zum OFähnr "befördert".) Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten, Jahresbericht 2019 (61. Bericht), Seite 42:
Zitat
Eine Ungleichbehandlung, die Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes bisher bei der Beförderung besser stellte als Reserveoffizieranwärter im Wehrdienst und „aktive“ Offizieranwärter, hat die Bundeswehr zu Recht geändert. In der Vergangenheit galt für Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes zur Berechnung des Datums der Beförderung zum Leutnant der Reserve der Tag des erstmaligen Eintritts in die Bundeswehr, so dass es zu teils deutlich verkürzten Beförderungszeiträumen kam. Nach Klarstellung der unpräzisen Formulierung in der maßgeblichen Zentralen Dienstvorschrift ist auch für Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes nunmehr der Tag der Zulassung zur Laufbahn, mithin die Ernennung zum Reserveoffizieranwärter, maßgeblich für die Berechnung des Datums der Beförderung. Dass diese Neuregelung auf Missfallen der Reserveoffizieranwärter außerhalb des Wehrdienstes trifft, ist nachvollziehbar. Aus Gleichbehandlungsgründen war diese Klarstellung allerdings erforderlich.

Ob er die Feindberührung überlebt, wird das Gespräch am Mittwoch mit dem "Bw-Karriere"-Center klären.
Warnung: Zumindest meiner und mehrerer anderer Kameraden Erfahrung nach ist das Wissen um die Details des ROA a.d.W. bei den meisten Karriereberater nicht...also, nicht so stark ausgeprägt.

Danke für diese wichtige Information! Ich werde darauf achten und ggf. entsprechend rückfragen.
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Ralf

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #24 am: 22. September 2020, 06:48:15 »

Mehrere der Kameraden auf den ROL 1-3 waren ü50. Einige mit DG OG (26.4), zahlreiche mit DG H, M, OTL (26.2). Dies nur zur Info. Faktisch scheint es also möglich, trotz höheren Alters RO zu werden.
M.E wird aber  die Laufbahn ROA a.d. W. gem 26.2  derzeit gerade überarbeitet, so dass Bewerbungen derzeit nicht möglich sind.
Achtung, nicht verwechseln, es gibt Unterschiede zwischen ROA und RO sowie ROA iVm 26 (2). 26 (4) ist ausgesetzt. Da sind große Unterschiede, auch hinsichtlich der Altersgrenzen.
ZDv A-1340/49 ist grds. maßgeblich hinsichtlich der Altersgrenzen (von mir o.a. zitiert); sie ist aber auch -wie zitiert- flexibel genug beu außerordentlichem Bedarf.
ZDv A- 1322/11 idjgF gibt die Bedarfe wieder (Nr. 387) und sieht für 2021 (liegt derzeit im BMVg zur Billigung) vor: 10 Einstellungs-/Zulassungsmöglichkeiten für ROA Lw außerhalb des Wehrdienstes gem. § 43 (2) SLV in den Fachtätigkeiten
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PzPiKp360

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #25 am: 22. September 2020, 10:04:53 »

Ja, das ist ein wichtiger Hinweis, gerne nochmals ausführlicher:

Der ROA a.d.W. läuft nach § 43 (2) SLV und hat ausdrücklich mit Dingen wie einem abgeschlossen, gar fachlich passenden Studium oder vorläufig höherem Dienstgrad nichts zu tun! Diese anderen Verfahren kürzen sich meiner bescheidenen Ansicht nach mit RO-SE (Reserveoffizier-Seiteneinsteiger) besser ab, und laufen nach § 43 (3) in Verbindung mit § 26 (2) (fachlich passendes Studium für bestimmten Dienstposten) oder in Verbindung mit § 26 (4) (überhaupt studiert, ohne fachliche Bindung, aktuell ausgesetzt).

Ein paar Krümel, warum § 26 (4), ein Pilotprogramm, nun wieder ausgesetzt wurde (https://www.bundeswehr.de/de/ueber-die-bundeswehr/die-reserve-der-bundeswehr/aktuelles-aus-der-reserve-der-bundeswehr/seiteneinstieg-in-die-laufbahn-der-offiziere-reserve-des-truppendienstes-ausgesetzt-272960): Hier wurden Kameradinnen und Kameraden "erschaffen", bei denen der Unterschied zwischen "Dienstgradträger" und tatsächlichen Fähigkeiten einfach zu krass war. Im Vergleich:

1. Beim ROA a.d.W. nach 43.2 (ab jetzt Kurzformen) lernt der Kandidat auch über RDL bei seinem Betreuungstruppenteil (und nicht nur über die ROL-Module an den Schulen) und krabbelt über Jahre langsam die Dienstgradtreppe hoch, wobei das Verhältnis von Lernkurve, erworbenen Kompetenzen und Dienstgrad so gerade noch vertretbar sind. Man wird entsprechend eingesetzt und ernst genommen.
2. Beim RO-SE nach 43.3/26.2 kann es zwar raketenhaft vom OGefr zum Oberstlt gehen, echte "Neckermänner", aber das basiert auf ziviler Kompetenz, gerne mit Doktorgrad, und ist an einen bestimmten Dienstposten gebunden, wo fachliche Dinge getan, aber keine Truppen im Grünen kommandiert werden.
3. Beim RO-SE nach 43.3/26.4 geht es zum OLt, weil man einen Studienabschluss hat, landet aber mangels fachlicher Verwendung bzgl. des Dienstpostens erstmal im Nix. Man trägt zwar diesen Dienstgrad, aber im Vergleich zum Aktiven, der in den Jahren bis zu diesem Dienstgrad üblicherweise Schießausbilder, Zugführer und eventuell sogar schon Auslandseinsatzerfahrung auf der Habenseite hat, hat der 26.4er im "schlimmsten" Fall (Start als Ungedienter) gerade mal 30 Tage RD (20 Tage ASSA und 10 Tage ROL1) hinter sich, und weiß bei seiner STAN-Waffe P8 noch nicht, wo das gute und wo das böse Ende ist. Im Ergebnis werden diese Kameraden für nichts eingesetzt oder auch nur eingeplant, und werfen den Bettel frustriert wieder hin.

Wie das mit dem ROA a.d.W. so läuft, beginnend mit dem Gespräch im Karrierecenter, ab hier: https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,62256.msg642256.html#msg642256
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Eisensoldat

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #26 am: 22. September 2020, 10:28:36 »

Um das mal kurz zusammenzufassen:

1) der TE kann, wegen fehlenden Studiums, nicht Reserveoffizier als Seiteneinsteiger werden.
2) ROA a.d.W. erfordert hohen Zeitbedarf für die Ausbildung, die der TE komplett durchlaufen müsste, da die Vordienstzeiten und Erfahrung nicht angerechnet werden dürfen um ungediente Anwärter nicht zu benachteiligen
3) daraus resultiert, dass der Bewerber wahrscheinlich nach erfolgreicher Bewerbung, und durchlaufen der Ausbildung, nur noch ganz wenig "Nettolaufzeit" in einer (irgendeiner ) Verwendung hat.

Er braucht also m.E. sowieso Ausnahmeregelungen, um als Reserveoffizier weiterzukommen.
Nach meiner persönlichen Einschätzung macht es mehr Sinn, zu Punkt 1 ) eine Ausnahme zu beantragen (Berücksichtigung der Ausbildung auf der Akademie + Berufserfahrung anstelle Studiums).
Ansonsten hat er natürlich tolle Möglichkeiten als UmP; da kann er ganz schnell StFw, und bei passendem DP sogar OStFw werden
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tutima_54

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #27 am: 22. September 2020, 10:33:17 »

Besten Dank für die umfangreichen Informationen!
Ich bin jetzt ein Stück weiter und es bildet eine gute Grundlage beim Telefongespräch mit dem Karriereberater. Alles weitere wird sich ergeben.
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Tommie

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #28 am: 22. September 2020, 11:06:59 »

Ansonsten hat er natürlich tolle Möglichkeiten als UmP; da kann er ganz schnell StFw, und bei passendem DP sogar OStFw werden.

Brrrrr, vorne kürzer ;) ! Zuerst einmal sollte man abklären, in wie weit die ATBs, die dem TE bisher zuerkannt werden, überhaupt noch relevant sind! Sollten die allerdings zu nichts mehr zu gebrauchen sein, weil z. B. das Waffensystem nicht mehr existiert, wird es schon ziemlich eng!
Aber konform gehe ich mit der Aussage, dass er relativ schnell StFw werden könnte! Eine RDL auf einem neuen Beorderungsdienstposten, die mindestens 12 Tage umfasst, dabei muss zwingend eine Beurteilung erfolgen, dann kommt schon die Urkunde mit der Beförderung zum HptFw, wenn in der Beorderungsverwendung insgesamt 24 Tage Wehrdienst geleistet wurden! Ab dem Zeitpunkt der Beförderung zum HptFw werden erneut 24 Wehrübungstage fällig, es muss mindestens ein Kalenderjahr ins Land gegangen sein und eine erneute Beurteilung wird fällig, dann kann eine Beförderung zum Stabsfeldwebel erfolgen!

Eine Beförderung zum Oberstabsfeldwebel ist auch in der Reserve den Kameraden vorbehalten, die Spitzenleistungen erbracht, herausragend beurteilt wurden und einen Gewinn für die Reserve darstellen! Dazu gehört u. a. dass man die eindeutige Mehrheit alles für den Spitzendienstposten notwendigen ATBs zuerkannt hat!

Ein Beispiel: Ein Spitzendienstposten in unserem Bereich erfordert folgende ATBs: 1. SanFw 2. Ass Fü/Mgmt GesVers 3. PersFw SK 4. StdstBearbr SK 5. ADSB Bw

Der "ADSB Bw" ist ein 1-Wochen-Lehrgang, der auch für Reservisten frei gegeben ist, daher sehe ich hier kein Problem! Aber wer die ersten vier ATBs nicht hat, wird auf diesen Spitzendienstposten definitiv nicht gespiegelt werden! Ein Lösungsansatz wäre hier dann, den Kameraden auf den Lehrgang "StDstBearbr SK" zu schicken, bei dem ihm auch die ATB "OrgFw SK" zuerkannt wird. Danach bekommt er aufgrund dieser Ausbildung dann den "Ass Fü/Mgmt GesVers" zuerkannt, die quasi nur der "OrgFw für den ZSanDstBw" ist. Aber Oberstaber wird er erst, wenn er auch die ATB PersFw SK, z. B. auf dem Res-Lehrgang, den es dafür gibt, erworben hat!

Daher lautet mein Fazit im Prinzip ähnlich: 1. Prüfung der ATBs des TE 2. Falls möglich eine Beorderung auf einem geeigneten Dienstposten 3. gegebenenfalls Nachsteuern DP-relvantes Ausbildungen ... und dann, schaun mer mal ;) !
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Eisensoldat

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Antw:ROA mit 54
« Antwort #29 am: 22. September 2020, 12:00:18 »

@ Tommie: deswegen schrub ich ja "bei geeignetem DP". Ansonsten Danke für die Erläuterung der Fristen usw. Die braucht der TE aber erst dann, wenn er in die UmP-Schien geht.
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