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Autor Thema: DLF: FDP fordert Großen Zapfenstreich zum Ende des Afghanistan-Einsatzes  (Gelesen 462 mal)

Thomi35

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FDP fordert Großen Zapfenstreich zum Ende des Afghanistan-Einsatzes

Die FDP hat einen Großen Zapfenstreich vor dem Bundestag zum Ende des fast 20 Jahre dauernden Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan gefordert.

Die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Strack-Zimmermann, plädierte für den 31. August. An diesem Tag plant das Verteidigungsministerium einen Abschlussappell. Strack-Zimmermann sagte der Deutschen Presse-Agentur, nötig sei ein klares, öffentliches Signal des Dankes an eine ganze Generation von Soldatinnen und Soldaten, die Dienst in Afghanistan geleistet hätten. Eine Veranstaltung vor dem Berliner Reichstagsgebäude werde von der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Der Große Zapfenstreich ist das höchste militärische Zeremoniell der deutschen Streitkräfte und folgt einer festgelegten Abfolge aus musikalischen Elementen und einer militärischen Zeremonie mit Fackelträgern.

Diese Nachricht wurde am 08.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Quelle
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Thomi35

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Es folgen hierzu einige Kommentare deutscher Zeitungen zu dem Thema, die im Deutschlandfunk (Link) gesendet wurden:

Zitat
Und nun zur Debatte um eine Würdigung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. Die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN kritisieren: „Generäle oder Verteidigungsminister werden meist mit großem Brimborium feierlich verabschiedet. Aber als die letzten deutschen Einheiten des fast 20-jährigen Afghanistan-Einsatzes in der Heimat landeten, wartete nicht ein Spitzenpolitiker am Flugplatz, um die Soldaten zu begrüßen und ihnen zu danken. Das belegt die fehlende Wertschätzung gegenüber den 150.000 Soldatinnen und Soldaten, die am Hindukusch ihr Leben riskiert haben. Jetzt muss den Soldaten im zweiten Anlauf die Ehre erwiesen werden. Eine öffentlichkeitswirksame Zeremonie vor dem Reichstagsgebäude wäre auch ein Zeichen des Respekts gegenüber den Angehörigen der Toten“, unterstreichen die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN aus Münster.

Auch die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG fordert: „Die jetzt nötige Geste der Anerkennung gehört vor den Bundestag. Damit verbindet niemand eine martialische Botschaft. Es gehört sich einfach, dass diese Würdigung öffentlich stattfindet, und zwar dort, wo in dieser Demokratie die Entscheidungen für oder gegen Einsätze fallen. Man kann nicht immer wieder stolz von einer Parlamentsarmee sprechen, aber dann die Nähe und Symbolkraft des Parlaments scheuen. Die Bundeswehr ist kein Anhängsel der deutschen Demokratie. In einer Welt, in der andere aggressiv und egoistisch agieren, gehört sie schlichtweg zu einem friedfertigen Deutschland“, bemerkt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.

Die STUTTGARTER NACHRICHTEN machen noch einen anderen Vorschlag: „Merkwürdig, dass der ‚Wald der Erinnerung‘ auf dem Gelände des Einsatzführungskommandos kaum Eingang findet in die Debatte um den richtigen Ort. Dort wird seit Jahren aller gedacht, die im Dienst der Bundeswehr ihr Leben verloren haben. Genau da gehört auch der Schlusspunkt unter den deutschen Afghanistan-Einsatz hin.“ Mit diesem Kommentar der STUTTGARTER NACHRICHTEN endet die Presseschau.
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