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Autor Thema: Gesellenprüfung beim Bund machen/Feldwebel Laufbahn oder welche Möglichkeiten?  (Gelesen 318 mal)

cawr1998

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Guten Tag liebes Bundeswehr Forum,
Nach reichlicher Überlegung hab ich mich fast entschieden bei der Bundeswehr meine Karriere zu starten nur hab ich paar Fragen die mich beschäftigen bevor ich zum Karriere Berater gehe, ich hoffe Ihr könnt mir helfen und meine offenen Fragen klären.

Erstmal Allgemeine Informationen zu mir:
Männlich, Geboren am 02.11.1998. (23J)
Mit 2 Jahren mit meinen Eltern nach DE ausgewandernt und eingebürgert. (DE Staatsangehörigkeit)
Schulabschluss: Hauptschulabschluss.
Sprachen: Deutsch (flüssig in Schrift und Sprache), Russisch (flüssig in Sprache, Englisch (mittelmäßig in Schrift und Sprache).

Lebenslauf:
2009-2014: Oberschule Hauptschulzweig.
2014-2015: Berufsbildene Schule/ Berufsvorbereitungsjahr - Wirtschaft.
2015-2016: Berufsbildene Schule/ Einjährige Berufsfachschule - Gastronomie.
2016-2018: Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker/ Schwerpunkt: PKW Instandhaltung.
2018-2020: Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker/ Schwerpunkt: LKW Instandhaltung. (Firma wechsel, Auftraggeber der Firma war die Bundeswehr, d.h gearbeitet wurde an LKW‘s im großen T Bereich der Bundeswehr. Kran LKW‘s, Sanitäts LKW‘s, Wüstenfahrzeuge, Mannschafts LKW‘s etc.)
2021- 05.21: Am Bremer Hafen / Autotransportlogistik.

Jetzt zu meinen Fragen 😁
Allgemein Interessiert mich erstmal was für Karriere Möglichkeiten mir die Bundeswehr bietet mit den Vorraussetzungen die ich mitbringe. Allgemein habe ich mich etwas Informiert über Laufbahnen und co, da frage ich mich wie es genau genannt wird. Laufbahnen sind ja soweit ich weiß „Mannschaftler, Feldwebel, Unteroffizier etc. Und wie nennt man die Bereiche in den Laufbahnen, wie z.B Offizier- Jetpilot oder Mannschaftler - Jäger? Das hab ich jetzt nirgendwo rausgefunden wo ich die Bereiche finde inder man in der Laufbahn einsteigen oder bzw. Ausgebildet werden möchte. Hilfe wäre Super 😁👍🏽

Dazu habe ich ein Problem.. ich habe meine Ausbildungsjahre zwar komplett abgeschlossen aber aufgrund Familiärer Geldprobleme musste ich die Firma im gemeinsamen Einverständnis verlassen und normal arbeiten. (Aufhebungsvertrag)
Aber eine Gesellenprüfung habe ich gemacht die ich leider nicht bestanden habe..
Nach Gesprächen mit der zuständigen Handwerkskammer bin ich zu folgenden Informationen gekommen: Ich habe meine Ausbildung nicht abgebrochen und die Lehrjahre fangen erst zu verfallen nach zwei Jahren, also ab wann ich z.B ein halbes Ausbildungsjahr nachholen muss um bei dei der Gesellenprüfung teilzunehmen. Nun zurzeit bin ich fleißig am Lernen und nehme als Externer Prüfling/Selbstzahler diesen Winter an der Gesellenprüfung teil. Ich hoffe natürlich das ich den Schein diesen Winter schaffe. Nun zu meiner Frage: Soweit ich weiß wird meine Ausbildung bei der Bundeswehr als „Verwertbar“ gewertet oder?
Dazu wollte ich wissen ob die Möglichkeit besteht das meine Ausbildung bei der Bundeswehr auch ohne Gesellenschein anerkannt wird?/ Oder ob es die Möglichkeit gibt das ich meinen Gesellenbrief bei der Bundeswehr machen könnte? Den dann würde ich mich jetzt schon Bewerben und den Brief bei euch machen und dementsprechend meine Karriere beim Bund starten. Habe diesbezüglich nichts gefunden und hoffe das ein Erfahrender User mir da helfen könnte..

Meine Letzte Frage: Allgemein habe ich mich Informiert was ich machen könnte bei der Bundeswehr und als KFZ-Mechatroniker möchte ich nicht arbeiten. Zurzeit strebe ich an die Laufbahn Feldwebel einzuschlagen und am besten im Bereich Jäger/ Feldwebel-jäger. Wäre dies möglich? Oder was gibt es noch für Bereiche bei der Feldwebel Laufbahn?
Allgemein mit meinen Vorraussetzungen was für Karriere Möglichkeiten bieten sich mir? (Am besten höher angesetzt bzw. meinen Voraussetzungen angepasst, den ich möchte nicht in die Mannschaftler- Laufbahn wo ich keinen Schulabschluss benötige.

Wenn man z.B Feldwebel abgeschlossen oder Unteroffizier etc. könnte man bei der Bundeswehr einen Schulabschluss nachholen um Offizer zu werden und dementsprechend dann z.B Jetpilot/Drohnenpilot werden? (Leider erfülle ich nicht die Vorraussetzungen für die Laufbahnen, aber wäre ein großer Traum Jetpilot oder Drohnenpilot zu werden 😁)
Ich denke um die Fachhochschulreife nachzuholen oder das Abitur um die Laufbahn/Bereich einzuschlagen wäre ich dann zu alt.. richtig?
Soweit ich weiß könnte ich mit Gesellenbrief, 1 Jahr Fachabi - Ingenieur machen oder halt 2 Jahre- Wirtschaft. Würde den das Fachabi reichen um Jetpilot zu werden?

Das weitentfernte Ziel: Also am liebsten würde ich Feldwebel beenden und versuchen zum MAD zu wechseln oder in die Scharfschützen Abteilung zu kommen. Ja ich weiß weit vorraus gedacht, aber falls sich rausstellt in meinem Bundeswehr Jahren das mir was anderes besser liegt oder es sich rausstellt das ich eine Führungsperson bin, würde ich natürlich auch das machen was mir am besten liegt und was ich am besten kann, denn das kann ich jetzt ja noch nicht richtig wissen da ich ja noch nicht viel ausprobiert habe. Ich denke auch der Mensch muss probieren bevor er weiß was er kann. 😁 Bin ja noch Jung und unerfahren.

Viele Fragen, wenig Antworten, danke fürs Zeitnehmen wenn Ihr bis hierhin gekommen seid. 👍🏽

Bitte um vernünftige Antworten, ich danke im vorraus und hoffe Ihr könnt mir helfen für was ich mich in meiner Zukunft entscheiden kann. 🙌🏽
PS: Das ist keine Prüfungsarbeit, daher nicht 100% auf Rechtschreibung etc geachtet 😉

Liebe Grüße
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wolverine

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Fangen wir einmal  mit den einfachsten Sachen an: die Bundeswehr bildet aus für den eigenen Bedarf, also z. B. einen KFZ Mechatroniker dann, wenn er gebraucht wird und als solcher eingestellt wird. Sollte also die Prüfung eines Externen möglich sein - was ich  nicht glaube aber nicht sicher weiß - dann nur für eine Verwendung als InstandsetzungsUnteroffizier/ Feldwebel.

Wenn Sie Jägerfeldwebel werden möchten, wird man Sie nicht als Mechatroniker prüfen oder ausbilden.
Scharfschütze ist in der Jägertruppe eine Verwendung für Mannschafter und nicht für Feldwebel.

Wenn man sich dann später als Feldwebel bewährt, ist ein Laufbahnwechsel zu den Offizieren des militärischen Fachdienstes möglich. Auch kann man sich privat weiterbilden, z. B. an Abend- oder Fernschulen. Ein Schulbesuch während der Dienstzeit ist nicht vorgesehen.

Dass mit dem Jet-/ Drohnenpilot klingt etwas unausgegoren. Sie bringen dafür nicht die Voraussetzungen mit und es hat auch nicht wirklich etwas mit dem sonstigen Verwendungswunsch zu tun. Das sollten Sie für sich noch einmal sortieren.

Mein Rat: möglichst die Externenprüfung bestehen und bewerben. Grundsätzlich brauchen Sie das für den Jägerfeldwebel nicht, aber eine bestandene Berufsausbildung sieht immer besser aus als eine nichtbestandene.
« Letzte Änderung: 24. Juli 2021, 18:34:55 von wolverine »
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KlausP

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Einstellung der Feldwebelanwärter, § 17 SLV:

Zitat
… § 17 Einstellung als Feldwebelanwärterin oder Feldwebelanwärter

(1) Als Anwärterin oder Anwärter für eine Laufbahn der Feldwebel des Truppendienstes, des Sanitätsdienstes, des Militärmusikdienstes, des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr oder des allgemeinen Fachdienstes (Feldwebelanwärterin oder Feldwebelanwärter) kann eingestellt werden, wer
1. mindestens den Realschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt oder
2. über folgende Bildungsvoraussetzungen verfügt:
a) mindestens den Hauptschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand und
b) zusätzlich einen förderlichen berufsqualifizierenden Ausbildungsabschluss. …
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aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

wolverine

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Ok, dann brauchen Sie den Berufsabschluss doch. Also bestehen.
Oder alternativ über InstUffz. Vielleicht können Sie sich ja doch damit anfreunden.
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