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Autor Thema: Ahnenforschung WK2  (Gelesen 6356 mal)

feuersocke

  • Gast
Re:Ahnenforschung WK2
« Antwort #15 am: 24. Oktober 2003, 12:52:01 »

Ich wollte mich eigentlich schon lange bei diesem Amt, dessen Namen ich vergessen habe erkundigen wie seine militärische Laufbahn genau war, doch ich weiß net ob die so viele Infos haben.

WELCHES AMT, bitte sehr??

Gibt es etwa eine Stelle, bei der man Auskünfte zum Militärdienst seiner Vorfahren erhalten kann??

Das möchte ich aber gerne kennenlernen!

Ich weiß lediglich, daß mein Großvater, selig, väterlicherseits, "zuletzt"(?) im Balkan war und von dort irgendwie teils zu Fuß teils mit dem Rad nach Hause, nach Chemnitz, zurückgekommen ist.

Dann hat er, wie mein Vater mir erzählte, "einen ganzen Kuchen" gegessen, 3 Tage geschlafen und 3 Wochen nicht gesprochen.

Meine Großmutter, selig, konnte mir nur sagen, ja, ja, der Väti war bei Wehrmacht gewesen, und obs mir denn auch bei der Bundeswehrmacht gefalle. Mehr Auskünfte habe ich nie erhalten - nicht mal seinen Dienstgrad weiß ich. Nix! Doch: Gebirgsjäger - wie ich dann ihm zu Ehren - wollte er werden. Da sagte man ihm, wenn sie gut zu Fuß sind, können sie auch zur Infanterie gehen...

Mein Großvater, selig, mütterlicherseits war - wie man mir erzählte - Hauptfeldwebel und soll "den Handschlag auf der Elbe" fast miterlebt haben, konnte sich aber wohl noch rechtzeitig absetzen und ist in engl. Gefangenschaft geraten.

Das ist alles sehr dürftig und ich hätte sehr gerne nähere Angaben über die Kampfzeit meiner Großväter.

Gibt besagte Stelle auch Infos zum Großen Krieg 14/18? Dort war nämlich mein Urgroßvater, selig, mütterlicherseits Zeppelinflieger und soll - wie meine Oma sagte - "Bömbchen über London abgeworfen haben"... Na ja, da wüßte ich gerne mehr drüber.

Mit ahnenloyalen Grüßen,
Feuersocke


 



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Barbarossa

  • Gast
Re:Ahnenforschung WK2
« Antwort #16 am: 24. Oktober 2003, 13:19:07 »

@Feuersocke

Das Amt heißt WAST und die Internetseite ist:
http://com-de.com/wast/frame.htm

Die geben glaub ich nur Informationen zum 2.WK.
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feuersocke

  • Gast
Re:Ahnenforschung WK2
« Antwort #17 am: 24. Oktober 2003, 13:25:04 »

Kaiser Rotbart,

Danke für die Verknüpfung, hab schon eine Anfrage abgeschickt.

Antwort "kann 6 Monate dauern"...

Bis dahin,
Ausprobier...weiter ausprobiertschuldigung, ich muß hier mal diese ganzen Tricks und Extras ausprobieren, bin neu hier...
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feuersocke

  • Gast
Test
« Antwort #18 am: 24. Oktober 2003, 13:27:20 »

ich muß den kram hier mal ausprobieren[stört euch nicht dran/move]ichhabs gleich
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PzGren

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  • Beiträge: 506
Re:Ahnenforschung WK2
« Antwort #19 am: 24. Oktober 2003, 14:02:00 »

Da hat doch einer ein wahres Wort gesprochen: die kleinen Leute hatten mit Heldentum nicht viel am Hut. Hierüber gibt es auch eine wissenschaftliche Abhandlung und zwar vom Landleben in Bayern von 1914-1920. Dementsprechend ist das Engagement meiner Familie auch gemischt.

Großvater mütterlicherseits war neben Lt. Wolf (JaSta Richthofen) der jüngste dt.  Jagdflieger im WW I. Den Krieg verbrachte er als Angehöriger der OT in Norwegen.

Sein Bruder fiel am 8.5.1945 (kein Fehler) in Polen.

Großvater väterlicherseits wurde Ende 1918 noch gezogen, bekam aufgrund seiner Schießleistungen noch eine Scharfschützenausbildung und konnte im November 1918 auf halben Weg zur Front umkehren, da sich die Sache erledigt hatte.
1939 wurde er allerdings aufgrund seiner staatsfeindlichen Klappe (er hatte halt eigene Ansichten über Politik) wieder eingezogen und durfte den Kampftruppen in Polen und Frankreich hinterher maschieren.  Dabei hatte er sich auch seine Füße ruiniert.  Danach in diversen Schreibstuben bis zum Feldwebel gebracht. Gegen Ende vom Krieg stellvertr. Kommandeur eines StaLag. Da er eigenmächtig die schmalen Rationen für die Amis heraufsetzte, sollte er im April 45 nach Dachau kommen (Nein nicht zu einer Einheit). Dies alles zerschug sich aber im Ende des tausendjährigen Reichs. Kaum war er wieder zu Hause, holten ihn die Amis und steckten ihn in ein Lager. Dort wäre er fast gestorben (Hunger, Ruhr). Ende 1945 war er dann doch wieder daheim.

Meine Großonkel, haben eine kurriose "Karriere" hinter sich. Der eine war bei der RW-Truppe, die 1923 den Marsch von Adolf und Konsorten in München beendete. Später brachte er es bis zum Hauptmann (in der RW). Im Mai 1933 war es damit aus, da die Nazis sich an ihn erinnerten. Den Krieg überlebte er als Beamter bei der Bahnpost.
Sein Bruder war bei einem Panzer-Regiment der Waffen-SS an der Ostfront und schaffte es, sich nach Beendigung der Kampfhandlungen über Österreich nach Hause durchzuschlagen.

Mein Vater war am Ende des Krieges Flakhelfer, meine Mutter hatte keine "staatstragenden" Aufgaben. Dennoch wurde auf sie geschossen, sie war unter den wenigen Überlebenden eines Jabo-Angriffs auf einen Zug mit Schulkindern im März '45. Über 400 Tote.

Es gibt noch ein paar Verwandte, die das "Vergnügen" hatten, damals deutsches Kulturgut zu exportieren  :-\, doch darüber ist recht wenig bekannt.

Ein nachdenkliches DRAN DRAUF DRÜBER
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Es gibt keinen Frieden für die Furchtsamen und Uneinigen. (Charles de Gaulle)

Ben

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Re:Ahnenforschung WK2
« Antwort #20 am: 25. Oktober 2003, 12:17:15 »

Mein Großvater väterlicherseits war bei den Panzern, was genau weiss ich aber nicht. War in Afrika mitm Rommel, soviel ist sicher.

Mein Großvater mütterlicherseits war bei den Fallschirmjägern (1.Einzug) und so ziemlich überall dabei. Mal in Russland, bei Kreta, Italien usw. usv. War am Schluss durch besondere Leistung zum Uffz. befördert worden. Er (der damals schon mehrere Sprachen fließend sprechen konnte) meinte, er wäre ganz schön blöd gewesen, nicht eine Offizierslaufbahn einzuschlagen.

Hatten beide mehrere Brüder. Mal fragen, wo und wann die gefallen sind.
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