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Autor Thema: Falls Bewerbung scheitert...  (Gelesen 4335 mal)

Rudolph Berger

  • Gast
Falls Bewerbung scheitert...
« am: 09. November 2006, 19:03:38 »

Hallo an alle,

ICh frage mich was passiert wenn man sich als Offizier bewirbt, zur OPZ eingeladen wird,
und mit dem Vorhaben ankommt Pilot zu werden. -> diese Bewerbung dann allerdings aus
irgendwelchen Gründen scheitert (Gesundheit, FliegerTest,..).

Kann man sich in einem solchen Fall erneut als Offizier bewerben, allerdings dann als
Offizier des Heeres z.B. ? Oder wird das dann gleich mit ein und dem selben Besuch in Köln
erledigt, dass einem praktisch gesagt wird, sie sind zum Beruf als Offizier der Luftwaffe zur
Führung eines Luftfahrzeugs nicht geeignet daher läuft die Bewerbung nun unter dem zweit
Wunsch..

oder muss man sich wie gesagt erneut bewerben ?

Dann bleibt allerdings noch die Frage ob im Falle einer "untauglichkeit (warum auch immer)" für den Pilot von EF Tornado oder ähnlich die möglichkeit besteht übers OPZ sich meinetwegen für die Bo105 zu bewerben, da im der Broschüre steht, dass dies über die Bewerbung des Unteroffiziers abgewickelt wird. (nicht OPZ)

Mein Vorhaben ist eben (in der Reihenfolge) jeweils bei scheitern der Ausbildung oder Bewerbung für das nächste Bewerben (möglich?)    :

Eurofighter/Tornado
Hubschrauber(Bo105,CH-53,Puma,..)
Fallschirmjäger/Gebirgsjäger/Jäger
Gespeichert

Huey

  • Gast
Re: Falls Bewerbung scheitert...
« Antwort #1 am: 09. November 2006, 21:58:33 »

Du redest gerade von 2 völlig unterschiedlichen Laufbahnen:

Jet fliegen kannst du nur als Truppenoffizier; i.d.R. mit absolvieren eines Studiums verbunden.

Hubschrauber fliegen kannst du sowohl als Truppenoffizier (siehe oben) oder als Fachdienstoffizier (max. Dienstgrad Hauptmann-mehr geht i.d.R. nicht). Dafür gibt es aber kein Studium.


Als Pilotenanwärter durchläufst du währned der Bewerbungsphase nach der OPZ noch die medizinisch/psychologischen Tests am Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, wobei dort ca. 80% der Bewerber scheitern, und anschließend Phase III in Fürsty (Jet) oder Bückeburg (Heli), wo noch einmal 40-60% der Bewerber scheitern.

Gespeichert

tortel

  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 43
Re: Falls Bewerbung scheitert...
« Antwort #2 am: 09. November 2006, 22:28:33 »

1. An der OPZ in Köln wird erstmal nur deine allgemeine Tauglichkeit als Offizier getestet. Zusätzlich zu dieser werden alle Bewerber die sich als Pilot bewerben noch einmal in einmal Fliegertauglichkeitstest geprüft und dort entscheidet sich dann ob du zur Phase II eingeladen wirst oder nicht. Es entscheidet sich hier aber noch überhaupt nicht welche Maschine du fliegen darfst.

Jetzt gibt es also 2 Möglichkeiten

A. du bist nicht tauglich für den fliegerischen Dienst, dann solltest du dich damit abfinden, denn die Männer und Frauen die hier eine Entscheidung über deine Tauglichkeit treffen haben sehr viel Erfahrung und machen dies schon seit Jahren. Für den Fall, dass du jedoch als Offizier tauglich bist, wird dir direkt eine Alternative Angeboten (du solltest bei deiner Bewerbung ohnehin 2 Alternativen angeben, sei dir jedoch im klaren dass du die entgültige Entscheidung (ausser bei herausragender Leistung) erst erfährst nach dem alle Bewerber eines Jahres geprüft wurden, d.h. i.d.R. mitte Juni.

B. du bist tauglich für den fliegerischen Dienst und auch sonst als Offizier geeignet.

2. Im Fall B. erhältst du nach einiger Zeit eine Einladung nach Fürstenfeldbrück zur Flugpsychologischen und medizinischen Untersuchung auf Wehrfliegerverwendungsfähigkeit auch Phase II genannt. Erst hier stellt sich dann raus (dauert zwischen 3 - 5 Tage) ob du wirklich fliegen darfst/kannst, du wirst komplett durchgecheckt und dann erhälst du eine Auskunft darüber welche Maschinen du NICHT fliegen wirst.

Mach dir aber nicht so große Sorgen wegen dieser Durchfallquoten, wenn du dafür geeignet bist dann bestehst du es auch, egal wie hoch die Durchfallquote ist. Ich bin der Meinung auf Phase II kannst du dich kaum vorbereiten, vielleicht ein bisschen Kopfrechnen üben.

3. Besteht du auch Phase II wird dir direkt ein Termin für Phase III gegeben. Dies ist die Endstation (dauert zwischen 4-5 Tage). Hier entscheidet sich alles. Es gibt keine medizinische Untersuchung mehr, aber dafür wirst du ein deine psychische Belastbarkeitsgrenze gehen was lernen, reagieren und auch Umsetzen und Verkraften von Kritik angeht.

So hoffe ich konnte dir bisschen die Augen öffnen.
Sollten Fehler auftreten, bitte ich mir diese zu melden.
(Irren ist menschlich, vergeben göttlich)

Kameradschaftlichen Gruß
S. Matin

Gespeichert

Rudolph Berger

  • Gast
Re: Falls Bewerbung scheitert...
« Antwort #3 am: 10. November 2006, 18:31:38 »

Also versteh ich das jetzt richtig :

OPZ = Prüfung zur Offizierstauglichkeit egal was ... (wenn Pilotentauglich weitere Phasen ..)
  || am Ende wird einem gesagt sie sind für das und das nicht tauglich für das ja, die Wünsche die man
      also angibt sind weniger relevant ?!....

Bleibt nur noch die Frage was man macht wenn man entweder Pilot werden will als Offizier oder als zweitverwendung Hubschrauberpilot(Tiger) .. demzufolge müsste man sich erst beim OPZ bewerben .. wenn man dann nicht Pilotentauglich ist, müsste man die Offiziersbewerbung abbrechen und sich als Fachoffizier bewerben ?
Und als Offizier kann man nicht im Tiger, Bo105, Puma,... eingesetzt werden ?
Hm..

Vielen Danke für eure Antworten und freundliche Grüße zurück !
Gespeichert

Hanzel

  • Gast
Re: Falls Bewerbung scheitert...
« Antwort #4 am: 10. November 2006, 19:31:48 »

du bist nicht tauglich für den fliegerischen Dienst, dann solltest du dich damit abfinden, denn die Männer und Frauen die hier eine Entscheidung über deine Tauglichkeit treffen haben sehr viel Erfahrung und machen dies schon seit Jahren.

Kann ich nicht so stehen lassen, was das medizinische Personal angeht. Die wirklichen Fliegerärzte sitzen in der OPZ nicht. Die in Köln machen schon viel Scheiße, ist aber in der Truppe schon bekannt.

@ Rudolph

Wenn du Jet-Pilot oder Pilot für Hubi und Prop bei der Marine werden möchtest, musst du Truppenoffizier werden.->OPZ
Man kann auch aus der Unteroffizierlaufbahn heraus, Heeresflieger für Hubi, oder Transport-Pilot bei der Luftwaffe werden. Die Eignung wird an den Freiwilligen Annahmestellen geprüft.

Über die Vorteile als Trupp oder Fachdiener, wird gerade in einem anderen Thread gepostet.
Für weitere Fragen solltest du dich unbedingt an einen Wehrdienstberater wenden.
Gespeichert

Rudolph Berger

  • Gast
Re: Falls Bewerbung scheitert...
« Antwort #5 am: 10. November 2006, 20:06:10 »

Hab mich schon an meinen Wehrdienstberater gewendet, allerdings wurde mir gleich gesagt als ich dort mit Termin ankam, das so früh (bin 17 Jahre -1.Semester 12.Klasse) eigentlich keine Beratungen durchgeführt werden ?! Da noch keine Musterung gemacht wurde.. was ich persöhnlich allerdings schon sinnlos find weil z.B. die Leistungskurse fürs Studium festgelegt sind (Luft und Raumfahrtechnik - Mathe Lk gut) wenn man sich da nicht schon extrem frühzeitig informiert wählt man ja möglichweise die falschen Leistungskurse..
naja der bei dem ich den Termin ausgemacht hatte war bei seiner Frau(war krank) und wurde dann von einem beraten der eben diese Auffassung hatte, war aber sehr nett und hilfsbereit, nur ist das schon ein wenig her, und hatte damals noch nciht diese spezifischen Fragen (dort erst Infomaterial bekommen-> zuhause durchgelesen -> Fragen^^)
So und die spezifischen Fragen dachte ich mir kann ich ja hier im Forum stellen ... soweit dazu..

Versteh ich das richtig das "Fachdiener -> Offiziere sind und Truppdiener - Unteroffiziere oder andersrum ?
Im Endeffekt stellt sich für mich also die Frage, wenn man als Pilot von EF oder Tornado eh schon wenig Flugstunden hat und die größte Zeit im Stab sitzt (im andern Thema beschrieben) würd ich lieber Tiger,Bo,Puma,.. fliegen [muss erstmal zur Musterung ist momentan das wichtigste, muss allerdings noch 6 Woche warten wegen Hypersensibilisierung] ja und das ist also auch über den Weg der Offiziere zu gehen ? gut..
Offizier in dem Sinne wär ja von den Beförderungs und Ausbildungswegen sinnvoller.. (Studium,mehr Gehalt,höherer Dienstgrad [eventuell bevorteiligungen wenns um Flugstunden oder anderes geht])

Ja und schlussendlich bleibt da ja noch die Möglichkeit der Fallis .. naja also wahrscheinlich werd ich jetzt mal sehen müssen wie das so ist wenn man Pilot werden würde (wieviel Flugstunden ect.) oder ob es sich mehr lohnt ein Puma, Transall, Bo105, Tiger! zu fliegen.. da mehr Flugstunden und kein Stab!?

Soweit nochmals meinen Dank und Grüße.. !

Rudolph Berger

Gespeichert
 

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