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Zusammenfassung

Autor: Andi8111
« am: 30. Mai 2021, 16:35:07 »

Was bin ich froh, dass ich das ganze Theater nur noch als Zuschauer „genießen“ darf.

Wie freue ich mich darauf, dass ich das in wenigen Monaten auch sagen darf....
Autor: KlausP
« am: 30. Mai 2021, 16:34:18 »

Hauptsache viele Anglizismen, Worthülsen und schwammiges Rumgeeiere. Man ist ja gebildeter als der „gemeine Pöbel“, der weiß sowieso nicht, was abgeht. Was bin ich froh, dass ich das ganze Theater nur noch als Zuschauer „genießen“ darf.
Autor: Steve87
« am: 30. Mai 2021, 16:27:37 »

Der Mitarbeiterbrief der Präsidentin des BAAINBw schlägt genau in die gleiche Kerbe. Viel geschrieben, nichts ausgesagt. Ich gehe davon aus das sich da einfach ein paar Leute im Zugzwang sehen.
Autor: KlausP
« am: 30. Mai 2021, 12:01:10 »

Ich frage mich ja oft, wenn ich sowas lese, wie wenig man mit so vielen Worten sagen kann. Als wenn die Pfründner ihre Wichtigkeit in der Sache nochmal unterstreichen müssten, mit so einem Politikergewäsch.

Danke. Ähnliches habe ich auch beim Lesen gedacht. Das „Eckpunktepapier“ liest sich schon genau so, ebenso die entsprechenden Briefe von InspSanDst und Insp SKB das hier setzt das eigentlich nur fort. Ob man das liest oder nicht ist völlig für die Brause.
Autor: Andi8111
« am: 30. Mai 2021, 11:56:44 »

Ich frage mich ja oft, wenn ich sowas lese, wie wenig man mit so vielen Worten sagen kann. Als wenn die Pfründner ihre Wichtigkeit in der Sache nochmal unterstreichen müssten, mit so einem Politikergewäsch.
Autor: LwPersFw
« am: 30. Mai 2021, 11:51:25 »

Autor: Andi8111
« am: 23. Mai 2021, 10:35:19 »

Diskussionen zum Thema Reserve m
bitte ebendort führen, hier geht es um etwas ganz anderes, bei dem Reservisten erstmal die Rolle spielen, die sie zu spielen haben: Bis zur Umsetzung der Reform nämlich keine.
Autor: StierAeneas
« am: 23. Mai 2021, 10:19:44 »

Wird nur nicht konsequent umgesetzt...

Aber ggf. ändert sich dies ja mit der Umsetzung der GBO...

Da sagste was. Exakt das ist meiner Meinung nach perspektivisch zu erwarten.

Auf den Gedanken bringt mich vor allem der Mangel an Spezialisten, der bereits jetzt schon in aktiven Einheiten herrscht:

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/266/1926600.pdf

(etwa auf Seite 43 oben am Beispiel des Heeres)

Wenn ich mir diese Zahlen so ansehe, kommt mir der Gedanke, daß der Staat "im Fall der Fälle" eigentlich zwangsläufig auf Reservistinnen und Reservisten angewiesen ist.

Wer hat denn bitte sonst die notwendigen ATN TIV-ID, um nur alleine die (teil-) aktiven Einheiten dann auf volle Personalstärke zu bringen ?

Immerhin ist es ja sehr erfreulich, daß es für den FWDL Heimatschutz und damit letztlich "für die Reserve" doch ein hohes Aufkommen an Bewerberinnen und Bewerbern gibt.

Das Thema hatten wir ja hier schon: https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,68429.0.html

Der Zeitansatz bis 2025 für fünf neue Heimatschutzregimenter ( https://www.bundeswehr.de/de/aktuelles/meldungen/tagesbefehl-generalinspekteur-erste-rekruten-fwd-heimatschutz-5050148 ) zeigt doch, wie sehr Wert auf Reservistinnen und Reservisten gelegt wird.

Insofern ist in der Zukunft wohl tatsächlich auch mit einer konsequenteren Anwendung des § 77 SG zu rechnen.



Autor: LwPersFw
« am: 23. Mai 2021, 06:55:19 »

@ LwPersFw

Danke für den Hinweis auf § 77 SG. Den kannte ich gar nicht ;)


Wird nur nicht konsequent umgesetzt...

Aber ggf. ändert sich dies ja mit der Umsetzung der GBO...

Ggf. mit den entsprechenden Folgen ...  ;)

https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,67635.0.html



Autor: StierAeneas
« am: 22. Mai 2021, 21:31:21 »

@ LwPersFw

Danke für den Hinweis auf § 77 SG. Den kannte ich gar nicht ;)


@ christoph1972

Das mit den USA war ja nur als kurze Parallele gedacht, mehr nicht.

Was bei uns mal sein wird, muß man sehen. Das Interesse der Bundeswehr an der Reserve hat auf jeden Fall zugenommen.
Autor: LwPersFw
« am: 22. Mai 2021, 21:17:40 »


Ja, da stimmt ich dir vollumfänglich zu. Allerdings ist ja die Einführung einer Grundbeorderung für 6 Jahre für alle ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten beschlossen worden - obwohl es ja (derzeit) keine Wehrpflicht in Deutschland gibt.


Dort ist ja so, daß zwar niemand mehr eingezogen wird, aber trotzdem für Männer von 18-25 eine Art Wehrüberwachung gilt ("Selective Service System"):


Die GBO tangiert nicht die ausgesetzte Wehrpflicht, da nur alle ausscheidenden und wehrfähigen Soldaten auf einen festen Dienstposten eingeplant werden. Für max. 6 Jahre.

Heranziehungen zu einer RDL erfolgen aber ausschließlich freiwillig.


Die Wehrüberwachung gibt es auch in DE:

§ 77 SG - Dienstleistungsüberwachung, Haftung

Autor: christoph1972
« am: 22. Mai 2021, 21:12:03 »

@StierAeneas @ulli76
Ich bin da ganz bei Euch. Das zusätzliche Problem ist noch, dass die Ausbildung vieler nicht-ärztlicher Heilberufe in den Vereinigten Staaten akademisiert ist und die Angehörigen dieser Berufsgruppen, zum Teil Eingriffe oder andere Untersuchungen und Behandlungen vornehmen dürfen, die in Deutschland Ärzten vorbehalten sind. Nicht umsonst sind dort bestimmte Berufe Sanitätsoffiziere ohne Arzt zu sein.
Auch im zivilen medizinischen Bereich hat das entsprechende Auswirkungen, was man jetzt gut oder schlecht finden kann, was aber sicherlich auch darin Ausdruck findet, dass der Besuch medizinischer Einrichtungen in den USA gefühlt einen Lottogewinn erfordert.
Autor: StierAeneas
« am: 22. Mai 2021, 20:43:32 »

@ christoph1972

Ja, da stimmt ich dir vollumfänglich zu. Allerdings ist ja die Einführung einer Grundbeorderung für 6 Jahre für alle ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten beschlossen worden - obwohl es ja (derzeit) keine Wehrpflicht in Deutschland gibt.

Aber die Bundeswehr sagt ja auch ganz offen, daß dies dem zügigen Aufwuchs im Bereitschafts-, Spannungs- und Verteidigungsfall dienen soll:

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/personal/grundbeorderung-schwerpunkt-fuer-das-personalmanagement-5073286

Dies würde dann natürlich auch für den Sanitätsdienst gelten.

Wenn es also wirklich ernst werden würde und der politische Wille da wäre, würde bei entsprechender Vorarbeit der Bundeswehr eine ganze Menge gehen; eben auch, nicht-aktive Sanitätseinheiten aufzustellen bzw. teilaktive Sanitätseinheiten zu verstärken.

Und ich denke, gerade die "Ex-Sanis" sind so mit das erste, was die Bundeswehr einberufen würde. Ich erlaube mir mal einen Verweis auf die USA.

Dort ist ja so, daß zwar niemand mehr eingezogen wird, aber trotzdem für Männer von 18-25 eine Art Wehrüberwachung gilt ("Selective Service System"):

https://en.wikipedia.org/wiki/Conscription_in_the_United_States#Post-1980_draft_registration

Das Interessante ist jetzt aber, daß es für Sanitätspersonal (männlich wie weiblich) davon altersmäßig eine Abweichung gibt:

"The HCPDS plans include women and men ages 20–54 in 57 different job categories.[93] As of May 2003, the Defense Department has said the most likely form of draft is a special skills draft, probably of health care workers."

https://en.wikipedia.org/wiki/Conscription_in_the_United_States#Health_care_personnel

Zusammengefasst: Im "Fall der Fälle" ist die Wahrscheinlichkeit, auch bei uns in Deutschland als "Ex-Sani" einberufen zu werden, relativ hoch, würde ich sagen.


@ ulii76

Ja, das stimmt natürlich auch.
Autor: ulli76
« am: 22. Mai 2021, 20:12:46 »

Das ist nicht unbedingt das Problem- sondern dass das Fachpersonal ist, was auf seinen zivilen Arbeitsplätzen gebraucht wird.
Autor: christoph1972
« am: 22. Mai 2021, 20:06:47 »

@StierAeneas

Mit der Aufstellung des Sanitätsregiments 4 in Rheine hat man ja begonnen, wieder mehr Kapazitäten der Notfallversorgung im Rahmen der BV/LV aufzustellen. Aber in der Masse war der frühere Sanitätsdienst tatsächlich auf Reservisten angewiesen, die die nichtaktiven Sanitätskompanien und ResLazGrp gefüllt hätten. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht und der Verkleinerung der Bundeswehr und der massenhaften Verkleinerung der Reserveeinheiten, wird das sicher kurzfristig schwierig, wieder genug Reservisten zu finden, die bereit und fähig sind, in den modernen Strukturen der jetzigen Sanitätsregimenter zu arbeiten.
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