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Zusammenfassung

Autor: BSG1966
« am: 16. Januar 2018, 07:20:08 »

The grass is always greener on the other side.

Witzigerweise klagen hier vor Ort die amerikanischen Kameraden über dieselben Probleme (schlechte bzw. veraltete Ausrüstung, Lieferprobleme, selbst beschaffte Ausrüstung).
Autor: ulli76
« am: 15. Januar 2018, 21:32:05 »

Die Amis haben sooooolche Augen gemacht angesichts meiner Role 1. Und die skandinavischen Sanis (haben zu der amerikanischen Einrichtung gehört) haben bei uns Viggos geschnorrt, weil die besser sind als das amerikanische System.
Autor: F_K
« am: 15. Januar 2018, 21:14:19 »

Die NL Weste ist nicht besser als meine. ... Aber wenn Du meinst ...
Autor: Gast12345
« am: 15. Januar 2018, 20:57:08 »


Glauben Sie mir, wenn Sie sehen was für Ausrüstung die Briten bspw. in Mali dabei hatten, dann sind Sie froh über unsere Ausrüstung. Und Lochkoppel trug ich weder in Afghanistan, noch in Mali noch in sonst einer Verwendung im Ausland. Im internationalen Vergleich stehen wir extrem gut da was Ausrüstung angeht. Und ich wurde während des Einsatzes in MLI nicht nur einmal gebeten den britischen Kameraden etwas über ASMC zu bestellen. So viel dazu...

Der echte Einsatz ist nicht nur Hollywood.

Horrido
Sehen sie, genau das meine ich. Für ein Einsatzkontingent wird dann irgendwie das Material zusammengekratzt, und für die Truppe im Innland bleibt nich viel über.
Ich kann auch aus Erfahrung über internationale Vergleiche sprechen, ich habe bei zwei "gemischt" deutsch/niederländischen SGAs unterstützt, und was die Niederländer tragen, da träumt man hier von!
Durch den Standort bedingt haben wir auch ansonsten sehr viel Kontakt mit anderen Streitkräften, ich weiß also auch durchaus wovon in rede.
Autor: OMLT
« am: 15. Januar 2018, 19:07:49 »

Auch ein Gast, hallo!

Wenn die Bundeswehr denn soviel Wert darauf legt, dass ich unbedingt dienstlich gelieferte Ausrüstung trage, dann soll sie doch auch bitteschön sicherstellen, dass erstmal genug davon vorhanden ist, dass ich sie auch während der Ausbildung schon tragen kann um mich daran zu gewöhnen (war da nicht was von "Train as you fight"?) und AUCH, dass die Ausrüstung überhaupt was taugt und den Stand der Zeit entspricht. Wenn ich mir anschaue, mit was z.B. die Amerikaner, Briten oder Niederländer herumlaufen, da schähme ich mich wirklich, mit was sie mich durch die Gegend schicken!

Glauben Sie mir, wenn Sie sehen was für Ausrüstung die Briten bspw. in Mali dabei hatten, dann sind Sie froh über unsere Ausrüstung. Und Lochkoppel trug ich weder in Afghanistan, noch in Mali noch in sonst einer Verwendung im Ausland. Im internationalen Vergleich stehen wir extrem gut da was Ausrüstung angeht. Und ich wurde während des Einsatzes in MLI nicht nur einmal gebeten den britischen Kameraden etwas über ASMC zu bestellen. So viel dazu...

Der echte Einsatz ist nicht nur Hollywood.

Horrido
Autor: Gast12345
« am: 14. Januar 2018, 18:11:59 »

Guten Morgen lieber Gast.

Ihre Geschichte ist eine der traurigsten, die ich in letzter Zeit lesen musste.  :'(
Ich hoffe, Sie kommen gut durch Ihre Dienstzeit und Ihr nächster Arbeitgeber gibt Ihnen alles was Sie brauchen.

Ihren Sarkasmus können sie sich sparen, wenn unsere Grenadiere im Baltikum mit Lochkoppel herumturnen, und unsere Panzerbesatzungen "Staubschutzbrillen" aus dem Baumarkt tragen, ist das einfach nur noch armseelig, und gibt bei unseren Verbündeten ganz bestimmt kein gutes Bild ab
Autor: Kestrel
« am: 14. Januar 2018, 15:27:17 »

Aus meiner Sicht hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich was getan in Bezug auf persönliche Ausstattung und Bekleidung. Die Zeiten, als sich Soldaten tatsächlich noch privat wesentliche Dinge beschaffen „mussten“, liegen schon deutlich länger zurück. Die Geschichten darüber kursieren aber offenbar noch immer – und sie werden immer fleißig wiederholt…

Die Frage ist ja immer auch, was man wirklich benötigt – und was man aufgrund von Tragekomfort (das mag sogar noch Sinn machen bei lang andauernder, intensiver Nutzung) sowie aufgrund des Aussehens (der gute alte Coolness-Faktor…) meint unbedingt haben zu müssen. Es macht auch deutlich einen Unterschied, ob ich mich zu 99,9% meiner Einsatzzeit nur im Feldlager aufhalte oder ob ich dieses regelmäßig verlasse. Aber selbst dann: Auch für diese Kameraden stellt der Dienstherr inzwischen alles bereit, was man wirklich benötigt.

Bei meinem letzten Besuch in KDZ fühlte ich mich auf jeden Fall sehr gut und sogar komfortabel ausgestattet; die Frage nach privat beschaffter Ausstattung stellte sich mir gar nicht erst. Gut, das war schon zuzeiten von RS und nicht ISAF – aber hier geht es ja schließlich um die heutige Ausstattung und nicht um solche aus der Kriegshistorie, oder?

Für interessant halte ich auch einen für mich über wieder sichtbaren Zusammenhang zwischen Anzahl / Grad der privat beschafften Ausstattung sowie dem äußerlichen Erscheinungsbild und dem Auftreten einerseits sowie der gezeigten tatsächlichen Professionalität andererseits. Damit meine ich z.B. Zustand von Kfz und Ausrüstung, Sorgfalt in der Vorbereitung von Patrouillen usw., Sorgfalt in der Befehlsgebung und auch das tägliche infanteristische1x1 von Sicherungskräften (Einsatz z.B. als GA). Das wäre doch mal wieder ein interessantes Thema zum Diskutieren…
Autor: Jens79
« am: 14. Januar 2018, 07:39:23 »

Guten Morgen lieber Gast.

Ihre Geschichte ist eine der traurigsten, die ich in letzter Zeit lesen musste.  :'(
Ich hoffe, Sie kommen gut durch Ihre Dienstzeit und Ihr nächster Arbeitgeber gibt Ihnen alles was Sie brauchen.
Autor: Gast12345
« am: 14. Januar 2018, 02:58:53 »

Auch ein Gast, hallo!

Wenn die Bundeswehr denn soviel Wert darauf legt, dass ich unbedingt dienstlich gelieferte Ausrüstung trage, dann soll sie doch auch bitteschön sicherstellen, dass erstmal genug davon vorhanden ist, dass ich sie auch während der Ausbildung schon tragen kann um mich daran zu gewöhnen (war da nicht was von "Train as you fight"?) und AUCH, dass die Ausrüstung überhaupt was taugt und den Stand der Zeit entspricht. Wenn ich mir anschaue, mit was z.B. die Amerikaner, Briten oder Niederländer herumlaufen, da schähme ich mich wirklich, mit was sie mich durch die Gegend schicken!
Autor: JohnnyRico
« am: 12. Januar 2018, 11:16:10 »

Blöderweise ist diese Geschichte mit der Mine aber eben genauso passiert. Und der Kamerad hatte - schwer verwundet - jahrelange Rechtsstreitigkeiten gegen den Dienstherren zu führen, um Leistungen zu erhalten, die er - hätte er einen dienstlich gelieferten Schuh getragen - sofort bekommen hätte.
Der Fall von dem Sie sprechen ist mir leider nicht bekannt. Können Sie diesen vielleicht genauer benennen? Ich würde mir die Urteilsbegründung usw. gerne mal vergegenwärtigen.
Zitat
Nein, die Befehlslage ist - gerade vor dem Hintergrund von tatsächlichen Fällen - eindeutig. Da gibt es keinen Spielraum - und der wird auf der taktischen Ebene hier auch gar nicht benötigt (es sei denn eine Gruppe baut sich ihre Stellungen während des Gefechts in einem NATO-Shop und der Führer vor Ort befiehlt die dort vorhandene Ausrüstung zu nutzen, wenn die dienstliche defekt ist... ;D ).

Gruß Andi
Auch diese Befehlslage ist mir leider unbekannt. Ist diese irgendwo (öffentlich) einsehbar?

Vielen Dank

MkG
Autor: Andi
« am: 12. Januar 2018, 10:28:15 »

Wie hier schon festgestellt wurde, ist kocht das Thema ja immer mal wieder hoch, angefangen von der Diskussion um nicht dienstlich gelieferter Stiefel Anfang/Mitte der 90er... und was passiert im Bosnieneinsatz, wenn ich mit meinem (damals noch nicht dienstlich gelieferten) Lowa auf eine Miene trete und diese hochgeht (was bei dem dienstlich gelieferten Holzschuh natürlich nicht passiert wäre)??
Wäre sowas mal tatsächlich passiert und ein Kamerad stand hier vollständig im Regen? Meines Wissens nach nicht.

Blöderweise ist diese Geschichte mit der Mine aber eben genauso passiert. Und der Kamerad hatte - schwer verwundet - jahrelange Rechtsstreitigkeiten gegen den Dienstherren zu führen, um Leistungen zu erhalten, die er - hätte er einen dienstlich gelieferten Schuh getragen - sofort bekommen hätte.


Ansonsten scheint mir der allgemeine Tenor zu sein, dass es auf die taktische Entscheidung bzw. Wertung des DVorg im Einsatz letztlich ankommt und dieser hier nach wie vor einen recht breiten Spielraum hat.

Nein, die Befehlslage ist - gerade vor dem Hintergrund von tatsächlichen Fällen - eindeutig. Da gibt es keinen Spielraum - und der wird auf der taktischen Ebene hier auch gar nicht benötigt (es sei denn eine Gruppe baut sich ihre Stellungen während des Gefechts in einem NATO-Shop und der Führer vor Ort befiehlt die dort vorhandene Ausrüstung zu nutzen, wenn die dienstliche defekt ist... ;D ).

Gruß Andi
Autor: JohnnyRico
« am: 12. Januar 2018, 10:18:45 »

Diese Weisung (die keine Weisung, sondern ein Befehl ist) führt - um das deutlich zu sagen - sogar dazu, dass das tragen nicht dienstlich gelieferter Schutzausstattung ein Dienstvergehen ist. Und sollte nachweisbar sein, dass dadurch eine schwerwiegende Folge eingetreten ist sind wir sogar schon bei einer Wehrstraftat.
Also: Die Reaktivierung dieses Threads ist in diesem Falle wohl höchst unnötig gewesen.

Gruß Andi
Hallo,

ich wollte mal fragen, ob irgendjemandem Fälle bekannt sind, in denen sich die immer wieder in diesem Zusammenhang an die Wand gemalten "Horrorgeschichten" (nicht dienstlich gelieferte Ausrüstung benutzt --} Schaden wie auch immer eingetreten --} Soldat ist ggf. verletzt/verwundet und hat keinen Anspruch auf das "normale" Paket, was ihm ansonsten an Fürsorge zukommt und/oder ggf. sogar noch ein Diszi/Wehrstraftat am Arsch)
tatsächlich eingetreten ist.

Wie hier schon festgestellt wurde, ist kocht das Thema ja immer mal wieder hoch, angefangen von der Diskussion um nicht dienstlich gelieferter Stiefel Anfang/Mitte der 90er... und was passiert im Bosnieneinsatz, wenn ich mit meinem (damals noch nicht dienstlich gelieferten) Lowa auf eine Miene trete und diese hochgeht (was bei dem dienstlich gelieferten Holzschuh natürlich nicht passiert wäre)??
Wäre sowas mal tatsächlich passiert und ein Kamerad stand hier vollständig im Regen? Meines Wissens nach nicht.

Ansonsten scheint mir der allgemeine Tenor zu sein, dass es auf die taktische Entscheidung bzw. Wertung des DVorg im Einsatz letztlich ankommt und dieser hier nach wie vor einen recht breiten Spielraum hat. Oder greift der o. g. Befehl etwa auch wieder von ganz oben auf die "Truppebene" ein?
MkG
Autor: ulli76
« am: 16. Januar 2017, 22:40:37 »

Das hat sich deutlich gebessert. Es gibt jetzt neue Westen und die bekommt man schon bei der Einkleidung zum Einsatz im Inland. Ist zwar etwas blöd, weil man sie im Gepäck mitschleppen muss, aber man bekommt sie in passend und man kann sie sich schon zu Hause zusammenbauen. Die Systeme sind zwar nicht ganz kompatibel, aber ok. Leider passen die TT Chest rigs nur bedingt auf die neuen Westen- die bleiben gerne hinten an der Kante hängen und behindern natürlich das Schnellabwurfsystem.
Autor: Pericranium
« am: 16. Januar 2017, 21:08:35 »

Wird eigentlich wenigstens im Einsatz drauf geachtet, dass man eine passende SK4-Weste bekommt?
Ich hatte in den letzten 4 Jahren, bei jedem Schießen immer XL oder XXL, weil es nichts anderes gab und das war semigut.
Autor: ulli76
« am: 16. Januar 2017, 19:49:40 »

Nope- die Hülle ist ein Teil der Schutzausstattung.
Erst Platte plus das Material der Hülle ergeben den Schutz.

Was aber viele machen ist dass sie eine private Überwurfweste/Chest-Rig nutzen. Und DAS ist wiederum in der Regel erlaubt.
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