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Zusammenfassung

Autor: Andi
« am: 15. Juni 2018, 08:57:41 »

Ich habe im zivilen Rahmen mit der P 8 geschossen und fand die Waffe sehr angenehm zu nutzen, auch wenn die Logik der Sicherung von oben (S) nach unten zum feuern (F), für mich etwas widersinnig ist, da ich den Daumen dafür vom Griff lösen muss, anstatt wie beim zivilen Modell von unten (S) nach oben (F) zu entsichern und das dem natürlichen Bewegungsablauf mehr entspricht.

Das hat aber tatsächlich damit zu tun, dass das bei allen Querschnittswaffen bei der Bundeswehr so ist. Egal ob MP2/5/7 oder G1/3/36. Der Handlungsablauf soll für alle Waffen gleich sein.

Macht nix. Persönliche Vorliebe für Waffen ohne Sicherungshebel meinerseits.

Dem folge ich vorbehaltlos. :D Aber die Waffen sind ja auch für Personal, dass sie höchstens einmal im Jahr aus der Nähe sieht.

Gruß Andi
Autor: christoph1972
« am: 14. Juni 2018, 21:57:46 »

Hab ich nicht verstanden?

Die Sicherung P8 ist wie P1 - genau wie Züge und Felder - um den Übergang einfacher zu machen ...

Macht nix. Persönliche Vorliebe für Waffen ohne Sicherungshebel meinerseits.
Autor: F_K
« am: 14. Juni 2018, 21:28:41 »

Hab ich nicht verstanden?

Die Sicherung P8 ist wie P1 - genau wie Züge und Felder - um den Übergang einfacher zu machen ...
Autor: christoph1972
« am: 14. Juni 2018, 21:22:15 »

Ähm, ich muss mir die Augen reiben, wenn ich F_Ks Angaben zum Umgang vieler Soldaten mit der P 8 lese.

Ich war wohl bisher der irrigen Annahme, mit der Einführung von "NSAK" wäre wesentlich mehr praktisches Schießtraining für die Soldaten eingeführt worden.

Ich habe im zivilen Rahmen mit der P 8 geschossen und fand die Waffe sehr angenehm zu nutzen, auch wenn die Logik der Sicherung von oben (S) nach unten zum feuern (F), für mich etwas widersinnig ist, da ich den Daumen dafür vom Griff lösen muss, anstatt wie beim zivilen Modell von unten (S) nach oben (F) zu entsichern und das dem natürlichen Bewegungsablauf mehr entspricht.

Auf Nachfrage beim Schießlehrer, erklärte Dieser das damit, dass die Bundeswehr eine "unbewusste" Entsicherung durch sich bewegende Daumen verhindern möchte. Also, wenn die Sicherung so leichtgängig wäre, dass ich sie unbewusst entriegeln kann, dann ab zum Büchsenmacher. Ich habe große Hände, genug Kraft im Daumen, aber unbewusst entsichert habe ich eine Waffe bisher nie, einfach deshalb, weil der Sicherungshebel schon einen gewissen spürbaren Widerstand hat.
Autor: F_K
« am: 14. Juni 2018, 14:17:58 »

Hier sieht man halt den Unterschied zwischen Soldaten mit praktischen Erfahrungen (auch deutlich oberhalb der Schlammzone) und den Stabsoffizieren, die im Elfenbeinturm sitzen.

Ich habe ja versucht, meinen Führer dahingehend zu beraten, das doch ggf. (mehr) Waffen (verdeckt bzw. verfügbar) getragen werden, da dies die Sicherheit erhöht.
Im Ergebnis ist die abgelehnt worden, weil die GEFAHR durch Unfälle höher eingeschätzt wurde, als der Sicherheitsgewinn.

Inhaltlich (Gefahr durch zu geringes Ausbildungsniveau) musste ich dem zustimmen - die Soldaten mögen IGF abgelegt haben, aber SICHER waren diese im Umgang mit ihren Handwaffen nicht.

Sicherheit erzielt man aber nur durch ständigess Üben, bis ein sicheres Niveau erreicht ist, dann könnte man dieses mit weniger üben "halten".

Die 40 bis 50 Trainingseinheiten bis zum "KÖNNEN", hat aber kaum ein Soldat, ausserhalb der Kampftruppe die allerwenigsten.

(konkretes Beispiel: Von 80 Soldaten i.E. haben:
- Die beiden Schießausbilder
- die beiden MPs
- und ich die P8 beherrscht und gute Schießleistungen sicher zeigen können).

Gut - bei mir gab es das eine oder andere Verbesserungspotential (Daumen auf Hahn beim Holstern), weil sich NSAK weiter entwickelt hat, aber halt nicht sicherheitsrelavantes ..
Autor: BSG1966
« am: 14. Juni 2018, 13:25:31 »

Sie reden hier einem planmäßigen, systematischen Ungehorsam den Weg, das ist ja unfassbar. Mit Verlaub, solche Einlassungen können nicht mehr wirklich ernstgenommen werden.

Es ist ja unbestritten, dass es in vielen Bereichen der Bundeswehr Disziplin-, Ausbildungs-, Führungsmängel auf vielen Ebenen gibt. Dies aber anscheinend so hinzunehmen und dem auch noch das Wort zu reden, kann doch nun nicht wirklich Sinn und Zweck sein. Solche Mängel gehören abgestellt und nicht mit Verweis auf was auch immer einfach so hingenommen.

Natürlich werden Ärzte und Sanitäter nicht ausgebildet wie die kämpfende Truppe. Doch MÜSSEN sie schlicht in der Lage sein, mit der dafür vorgesehenen Bewaffnung sich selbst und die ihhnen anvertrauten Patienten zu verteidigen. Dafür sind sie Soldaten. Und genau das KÖNNEN/BEHERRSCHEN ist schlicht und ergreiefnd eine ihrer Aufgaben. Das können und dürfen sie nicht anderen überlassen. Das hat auch nichts mit Einspringen anderer zu tun, siondern mit ihrem Aufgabenprofil. Wenn sie das nicht wollen, sollen sie ihre Uniform ausziehen. Und zwar unabhängg von ihrem Dienstgrad.

...das ist ja jetzt auch keine Angelegenheit, die die Sanität exklusiv hat.

Außerhalb der "Kampftruppe" ist es nun echt keine Seltenheit, dass der ein oder andere Verteidigungsfachangestellte das Schießen nicht wirklich regelmäßig übt.

Mal ganz abgesehen dass IGF (also 5 Schuss pro Jahr?! oder 10?!) ja nun wirklich nicht als "Übung" gesehen werden kann. Bei aller Liebe, da gehört's mehrmals im Jahr mit soviel Schuss wie man möchte auf die Schießbahn, DANN!, wenn AUSREICHEND GEÜBT wurde, können wir von dem angesprochenen "KÖNNEN/BEHERRSCHEN" sprechen.

So. Und jetzt wieder zu ulli - nicht mal die Kampftruppe kann ohne Einschränkungen üben und Schießen und auf den Übungsplatz und und und.

Und nun ist das Problem die Einstellung der Soldaten und die mangelnde Dienstaufsicht durch den DV?!

Natürlich gehören Mängel abgestellt (wenn ich mich recht irre, wären es sonst keine Mängel) - aber das ist dann halt keine Einbahnstraße. Ich soll schießen können?! Bitte - man gebe mir Ausbildungspersonal, Schießbahn, Waffe, Munition, Funktionspersonal nach Bedarf und ich schieße so oft und viel bis ich es im Schlaf beherrsche. Ich würde sogar meine Freizeit dafür opfern aber das geht ja versicherungstechnisch nicht....

Übrigens, die Zeile mit dem "Uniform ausziehen" ist ein bisschen putzig. Wenn genug Mediziner die "Uniform ausziehen", müssen wohl oder übel Zivilisten in den Einsatz. Und dafür ne Uniform anziehen.
Autor: MMG
« am: 13. Juni 2018, 13:49:28 »

Wie antwortet man am Besten auf so eine Frage?

"Glauben Sie, ich würde mich für Truppendienst/infanteristische Verwendung bewerben, wenn ich blümchenwiesentanzender Pazifist wäre?"
 ;)
Als Arzt kommst du damit in den Auslandseinsatz.
Autor: slider
« am: 13. Juni 2018, 12:48:53 »

War damals bei mir und meiner gesamten Prüfgruppe auch erstaunlich intensives Gesprächsthema beim Interview.
Autor: IcemanLw
« am: 13. Juni 2018, 12:13:45 »

Die Frage zielte eher auf meine Alltagserfahrungen, ob ich mich schon geprügelt hab und wieso. War auch echt verwundert.
Autor: christoph1972
« am: 13. Juni 2018, 12:02:43 »

Wie antwortet man am Besten auf so eine Frage?

"Glauben Sie, ich würde mich für Truppendienst/infanteristische Verwendung bewerben, wenn ich blümchenwiesentanzender Pazifist wäre?"
 ;)

Du solltest deutlich machen, dass die Anwendung tödlicher Gewalt entsprechend der "RoE" erfolgt und natürlich in Übereinstimmung mit der einschlägigen Rechts- und Vorschriftenlage, die Dir im Rahmen der Offiziersausbildung beigebracht wird.  ;D

Autor: schlammtreiber
« am: 13. Juni 2018, 10:47:32 »

Wie antwortet man am Besten auf so eine Frage?

"Glauben Sie, ich würde mich für Truppendienst/infanteristische Verwendung bewerben, wenn ich blümchenwiesentanzender Pazifist wäre?"
 ;)
Autor: Rollo83
« am: 13. Juni 2018, 10:03:28 »

Um Gefahr für Leib und Leben für mich oder meine Kamerad abzuwenden ...
Autor: Trongo
« am: 13. Juni 2018, 09:45:07 »

Ja, gut erkannt. Wie wollte er denn seine Verwundeten, Patienten und sich selbst schützen, wenn er nie vorgehabt hat, auf einen Menschen schießen zu müssen, wenn diese angriffen werden. Das sind doch typische Fragen eines Psychologengepräches.
Mir wurde diese Frage im Januar auch nicht gestellt als ich im AC in Köln war und das bei einem Verwendungswunsch in der kämpfenden Truppe.
Gefragt wurde eher wie ich zur Anwendung von Gewalt stehe und welche Erfahrungen ich damit habe.

Wie antwortet man am Besten auf so eine Frage?
Autor: IcemanLw
« am: 13. Juni 2018, 01:46:30 »

Ja, gut erkannt. Wie wollte er denn seine Verwundeten, Patienten und sich selbst schützen, wenn er nie vorgehabt hat, auf einen Menschen schießen zu müssen, wenn diese angriffen werden. Das sind doch typische Fragen eines Psychologengepräches.
Mir wurde diese Frage im Januar auch nicht gestellt als ich im AC in Köln war und das bei einem Verwendungswunsch in der kämpfenden Truppe.
Gefragt wurde eher wie ich zur Anwendung von Gewalt stehe und welche Erfahrungen ich damit habe. Aber keine der Fragen ging in die Richtung ob ich einen Menschen töten würde.
(Bin mit einer Sofortzusage nach Hause gegangen)

@topic
Ich schließe mich an, dass der Fall nicht zu kritisch ist. Er hat seine Pflicht erfüllt und die Bundeswehr nicht ausgenutzt.
Autor: dunstig
« am: 13. Juni 2018, 00:24:29 »

Ich merke, hier findet die Diskussion wieder in einem „was nicht sein darf, kann nicht sein“ bei so manchem User ein Ende, was ja nicht nur in diesem Problemfeld öfters zu beobachten ist. ;)
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