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Zusammenfassung

Autor: DeltaEcho
« am: 16. Juni 2018, 11:38:37 »

Das Heer denkt darüber nach, das auch für UA/FA umzustellen.
Interessant ist, wenn man sich mit einigen Verantwortlichen im Kdo H über das ganze Thema unterhält. Da kann schon der Eindruck aufkommen, dass erst entschieden wurde und anschl. erst über die dazu gehörigen Konsequenzen nachgedacht wurde. Bspw. betrifft das ja nicht nur Heeres-Einheiten, sondern auch Einheiten der SKB und CIR. Ob die das so wollen und können?

Und genauso war es, erst die Entscheidung und anschließend wurde versucht das Konzept zu erstellen.
 
Die Sachstände zu der neuen OA Ausbildung sind sehr interessant.
Autor: Ralf
« am: 15. Juni 2018, 19:31:44 »

Die SKB hat doch jetzt bereits GA-Einheiten, in denen HUT, MUT und LUT für die gesamte SKB ausgebildet werden, zum Beispiel die LogBtl in BEELITZ und BURG, das FmBtl in STORKOW und andere. Es ist doch überhaupt kein Problem, hier zusätzliche GA-Einheiten auszuplanen.
Aber nur für die Msch SKB.
Die UA/FA werden dort nicht ausgebildet. Hier handelt es sich ja nicht um die GA, sondern um eine Laufbahnausbildung.
Ich habe noch nicht sowohl von den Verantwortlichen der SKB und CIR gehört, dass sie die UA/FA des Heeres ausbilden wollen und können. Da müsste wohl eine Dienstpostenübertragung in der UTV-Börse stattfinden, damit dort zusätzliche Ausbilder des Heeres ausgebracht werden. Und ob sich damit das Heer auch wissentlich verkleinern will? Das was also jeder OrgBer tunlichst vermeiden will?
Meine Meinung dazu ist, dass hier bereits Wünsche existieren, die noch in keiner Wiese komplett durchdacht sind und auch noch nicht uuf allen Ebenen abgestimmt sind.

Zitat
Und ich weiß aus diesem Zusammenhang, dass es auch sehr schnell geht, diese zusätzlich erforderlichen Dienstposten in den SollOrg der Truppenteile abzubilden.
Ich schätze ja Ihre Beiträge sehr, aber hier muss ich widersprechen. Ein DP-Aufwuchs muss zuerst einmal aus dem eigenen Bereich kompensiert werden (siehe Weisung FüSK II 1). Das kann die SKB/CIR nicht und wollen diese sicherlich auch nicht. Da gäbe es ganz andere Bedarfe, als dass man eigene DP streicht zugunsten dieser Ausbilder-DP.
Forderungen auf Grundlage der MPP sind auch nicht "mal so eben" zu realisieren. Das sehen wir ja gerade schmerzhaft für die MPP2019. Da gibt es jede Menge Forderungen, die am 10.07. nicht durchs Personalboard gehen und die damit einen Verlust an Fähigkeiten bedeuten. Und Forderungen, die bisher nicht eingebracht wurden, werden frühestens mit der MPP2020 ins Board gehen. Einen Eilbedarf für eine unterjährige Maßnahme MPP2020 wird sich nur schwerlich begründen lassen.
Aber "schaun mer mal", wo die DP herkommen. Vielleicht lässt das Heer ja die Hosen runter und überträgt DP und wird damit kleiner.
Autor: S1NCO
« am: 15. Juni 2018, 17:24:56 »

Zitat
So ein ähnlicher Gedanke schwebte mir auch vor. Ich höre schon gedanklich das Heulen und Zähneklappern der Betroffenen ...  ;D

Glaub ich nicht mal. Ich würde mal steil behaupten, 75% des Stammpersonals dort, müssen ihr Pflichttor durchlaufen und sind froh, wenn sie wieder weg sind.
Autor: KlausP
« am: 15. Juni 2018, 17:14:09 »

Zitat
... darf dann mal in Richtung der personell prall gefüllten OA- und UA/FA-Bataillone schauen ....

So ein ähnlicher Gedanke schwebte mir auch vor. Ich höre schon gedanklich das Heulen und Zähneklappern der Betroffenen ...  ;D
Autor: miguhamburg1
« am: 15. Juni 2018, 17:08:43 »

Ja, da ist doch tatsächlich Luft nach oben.

Und ich weiß aus diesem Zusammenhang, dass es auch sehr schnell geht, diese zusätzlich erforderlichen Dienstposten in den SollOrg der Truppenteile abzubilden. Und wer jetzt fragt, woher denn die Ausbilder/Funktioner für diese GA-Einheiten kommen sollen, darf dann mal in Richtung der personell prall gefüllten OA- und UA/FA-Bataillone schauen ....
Autor: KlausP
« am: 15. Juni 2018, 17:03:24 »

Entweder, man stellt zusätzliche GA-Einheiten auf oder man hängt an bestehende Einheiten einen oder zwei Züge dran. Ich sehe da auch kein großes Problem.
Autor: miguhamburg1
« am: 15. Juni 2018, 17:00:19 »

Das ist dann doch eine Frage der Organisation, und die Durchführung dieser sinnvollen Maßnahme wird dann auch gewiss nicht daran scheitern, dass es bisher anders durchgeführt wurde:

Das Heer wird demzufolge seine für die eigene TSK vorgesehenen Mannschaften, UA/S`FA und OA grundausbilden. Ich vermute, dass es dazu in zusätzlichen Truppenteilen GA-Kompanien geben wird.

Die SKB hat doch jetzt bereits GA-Einheiten, in denen HUT, MUT und LUT für die gesamte SKB ausgebildet werden, zum Beispiel die LogBtl in BEELITZ und BURG, das FmBtl in STORKOW und andere. Es ist doch überhaupt kein Problem, hier zusätzliche GA-Einheiten auszuplanen.
Autor: KlausP
« am: 15. Juni 2018, 16:45:28 »

Wir hatten ja im Standort zwei GA-Einheiten, die 5./401 und die RekrKp 7. Beide hatten 4 GA-Züge mit je 48 Rekrutenstellen, zusammen also 384 (!). Die inzwischen aufgelöste RekrKp 7 hatte den Auftrag, die GA für die SKB durchzuführen.
Autor: Ralf
« am: 15. Juni 2018, 16:38:22 »

Sollte der Plan des Heeres sich so durchsetzen, würden die HUT (!) UA/FA, die für die SKB und CIR vorgesehen sind auch in der Truppe der SKB/CIR ausgebildet werden, die LUT und MUT nicht. Und da stellt sich die Frage, ob denn bspw. ein LogBtl dann die UA/FA HUT ausbildet oder ausbilden kann.
Autor: funker07
« am: 15. Juni 2018, 16:35:31 »

sondern auch Einheiten der SKB und CIR. Ob die das so wollen und können?
Wollen...hmm....können...nein, eigentlich nicht.
Im CIR soll es bald wohl zwei Bataillone geben (welche, steht noch nicht genau fest), in denen die Grundausbildung durchgeführt wird. Dazu kommen auch OAs und gerüchteweise auch FAs/UAs.
Das Ausbildungspersonal muss der Verband sich intern irgendwo zusammenklauen.
Bis jetzt sind die GrpFhr-Stellen gemäß SOLL-Org mit ITFw besetzt.
Wie gut die GrpFhr sind, wenn die seit Jahren nur auf Fachlehrgängen und gelben Übungen waren, kann man sich vorstellen.
Die fachliche Qualifikation leidet massiv, wenn die Soldaten kurz nach den Fachlehrgängen in die Grundausbildung gehen. Danach folgt dann noch der Meister/Operative Professional und es wird verdammt schwierig, den Soldaten auf einen Einsatzdienstposten zu bekommen, der eine hohe fachliche Qualifikation benötigt.

Da sehe ich auch keinen Nachteil in den FA/UA- oder OA-Btl mehr, denn die Ausbildung wird ja nicht zu gunsten von mehr Praxis umgestellt.
Schon jetzt wird das Truppenpraktikum genutzt, um Urlaub abzubauen und Abholpunkte für den nächsten Lehrgang zu schaffen. Ein Einleben in die Truppengattung oder Kennenlernen des zukünftigen Dienstposten findet kaum statt.
Autor: miguhamburg1
« am: 15. Juni 2018, 11:45:16 »

Es ist auch wirklich nie schlüssig und nachvollziehbar gewesen, weshalb diese Umstellung überhaupt einmal erfolgte.

Die Marine kennt keine Truppengattungen und insofern war es dort dann auch sinnvoll, die Offizierausbildung mit der MSM zu verknüpfen und unter deren Federführung durchzuführen. Da die Piloten der Luftwaffe ohnehin einen getrennten Ausbildungsgang vom Rest haben, gilt das Gleiche wie bei der Marine. Kern des Heeres sind allerdings immer die Truppengattungen gewesen - und sowohl Führer, als auch Unterführer müssen in deren Wolle gefärbt sein, damit sie ihren späteren Ausbildungs-, Erziehungs- und Führungsauftrag wirksam durchführen können.

Deshalb ist es richtig, dass dieser Ausbildungsunsinn beim Führer-/Unterführernachwuchs sein Ende finden wird!
Autor: KlausP
« am: 15. Juni 2018, 10:50:42 »

Ich habe die Ausgliederung der Ausbildung des Führernachwuchses aus den Truppenteilen schon damals nicht für richtig erachtet und daran halte ich immer noch fest.
Autor: Ralf
« am: 15. Juni 2018, 10:26:41 »

Ich hab das mal aus dem LIKE-Thread hierher zusammengeführt, da macht es mehr Sinn.
Autor: Ralf
« am: 15. Juni 2018, 10:24:00 »

Das Heer denkt darüber nach, das auch für UA/FA umzustellen.
Interessant ist, wenn man sich mit einigen Verantwortlichen im Kdo H über das ganze Thema unterhält. Da kann schon der Eindruck aufkommen, dass erst entschieden wurde und anschl. erst über die dazu gehörigen Konsequenzen nachgedacht wurde. Bspw. betrifft das ja nicht nur Heeres-Einheiten, sondern auch Einheiten der SKB und CIR. Ob die das so wollen und können?
Autor: slider
« am: 15. Juni 2018, 09:38:30 »

Das halte ich für ein Scheinargument. Vor der Aufstellung der FA/UA-Bataillone traten die ihren Dienst auch zusammen mit den Mannschaften in den GA-Einheiten der Truppe an. Ich war bei meinen WÜb Spieß in der AusbUstgKp eines PzGrenBtl mit damals vier Zügen mit je 48 Rekruten, inzwischen sind es lt. SollOrg nur noch drei Züge und die werden fast nie voll.

Damals war man ja auch entsprechend aufgestellt. Wie S1NCO anmerkt, existieren aber viele dieser Grundausbildungseinheiten nicht mehr.
Vielleicht könnte man die Rekrutenausbildung ja an den jeweiligen Schulen zentralisieren. Wäre eventuell ein Mittelweg zwischen Bündelung und Kontakt zur Truppe.
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