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Zusammenfassung

Autor: Merowig
« am: 20. April 2018, 11:16:08 »

Millionen Fluechtlinge in Europa und in Syriens Nachbarlaender - darunter auch eine Unmenge an Maennern im wehrfaehigem Alter. Das zu "..denn wenn ein Araber kämpfen will ... tut er dies ... da hält ihn ein begrenzter C-Einsatz alle paar Monate auch nicht auf..."

C-Waffen Einsaetze sind hier ein weiteres Raedchen im Getriebe um unerwuenschte Bevoelkerungsgruppen zu vertreiben - neben der Bombardierung von Schulen, Fassbomben, das gezielte attackieren medizinischer Einrichtungen und Personals, etc. Krankenhaeuser in die Luft zu jagen braucht Assad ja auch nicht um seine militaerische Ziele zu erreichen - passiert aber trotzdem....

Ist ja auch nicht so, dass Assad keine Historie hat mit C-Waffeneinsatz gegen seine Bevoelkerung.

Wie gesagt letztendliche Botschaft der Schlaege- wenn man C-Waffen einsetzt, muss man mit Cruise Missiles rechnen. Eine limitierte Botschaft - aber das reicht zumindest meiner Meinung nach.
Autor: LwPersFw
« am: 19. April 2018, 22:16:04 »

@Verteidiger
Zitat
Das Zeichen war trotzdem deutlich. Ein Einsatz von C-Waffen wird Konsequenzen haben. 

Konsequenzen die keine langfristige Wirkung haben...weder politisch noch militärisch... sind bedeutungslos und damit sinnlos... reine Show für die Ränge...


Chloringas ist einfach herzustellen, die Reaktionen des Westens waren ja nicht wirklich heftig...


Ob einfach herzustellen ist doch irrelevant...
Assad braucht kein Gas um seine militärischen Ziele zu erreichen...
Da genügt vollauf der Russe im Rücken... und das Versagen der westlichen Demokratien...



Der Syrienkrieg hat auch eine ethnische Komponente (fuer fast alle regionalen Konfliktparteien), welche gelegentlich jedoch ausgeblendet wird.

Und da haben Gasangriffe wohl wahrscheinlich auch "Sinn"...


Nein ... haben Sie nicht. Und Sie können diesen Zusammenhang auch nicht belegen.

Autor: Merowig
« am: 19. April 2018, 11:50:21 »

Chloringas ist einfach herzustellen, die Reaktionen des Westens waren ja nicht wirklich heftig - da entsteht folglich auch kein Masochismus.

Der Syrienkrieg hat auch eine ethnische Komponente (fuer fast alle regionalen Konfliktparteien), welche gelegentlich jedoch ausgeblendet wird. Und da haben Gasangriffe wohl wahrscheinlich auch "Sinn" von Assads Warte aus.

https://www.theguardian.com/world/2017/jan/13/irans-syria-project-pushing-population-shifts-to-increase-influence
http://uk.businessinsider.com/these-maps-show-how-ethnic-cleansing-has-become-a-weapon-in-syrias-civil-war-2015-12?r=US&IR=T
https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-turkey-populatio/syrian-sdf-accuses-ankara-of-ethnic-cleansing-in-afrin-turkey-denies-idUSKCN1GP13F
https://en.wikipedia.org/wiki/Sectarianism_and_minorities_in_the_Syrian_Civil_War
https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/222191
Autor: Verteidiger
« am: 19. April 2018, 08:55:54 »

https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5232786,00.html
Zitat
Israeli intelligence: Objectives of Western strike in Syria not achieved
Israeli officials say Assad's remaining chemical weapons stockpiles did not suffer a fatal hit in the strike, nor was the Syrian president deterred from using them again; 'only a partial damage was caused to the chemical weapons stockpiles and launch capabilities,' one official says.
(...)

Mission Accomplished von Trump war voreilig und der Angriff war in der Tat nur symbolischer Natur.



....dann kriegt Syrien halt hin und wieder ein paar Tomahawks als Erinnerung, das man C-Waffen nicht einsetzt.



...und natürlich ist Assad auch noch Masochist und findet das geil... lasst Raketen und Bomben auf mich regnen...

...obwohl ihm der eng begrenzte Einsatz von chemischen Waffen weder taktisch und schon gar nicht strategisch einen Nutzen bringt... (Duma haben die Rebellen nicht wegen dem C-Einsatz verloren...)

...und zur Einschüchterung der Rebellen, oder des eigenen Volkes auch nicht taugt...

...denn wenn ein Araber kämpfen will ... tut er dies ... da hält ihn ein begrenzter C-Einsatz alle paar Monate auch nicht auf...

Das der Angriff nur symbolisch war, ist klar. Genauso wie der Angriff vor einem Jahr. Auch sind gewisse C-Waffen einfach herzustellen, ohne das man da große Fabrikanlagen braucht. Das Zeichen war trotzdem deutlich. Ein Einsatz von C-Waffen wird Konsequenzen haben.

Glaubt man dem SPON-Artikel, dann war der Gasangriff taktisch schon ein Erfolg. Die Kapitulation und der Abzug gingen dann ja schnell.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-der-angriff-auf-duma-was-bisher-bekannt-ist-a-1202858.html
Autor: LwPersFw
« am: 18. April 2018, 18:35:12 »

https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5232786,00.html
Zitat
Israeli intelligence: Objectives of Western strike in Syria not achieved
Israeli officials say Assad's remaining chemical weapons stockpiles did not suffer a fatal hit in the strike, nor was the Syrian president deterred from using them again; 'only a partial damage was caused to the chemical weapons stockpiles and launch capabilities,' one official says.
(...)

Mission Accomplished von Trump war voreilig und der Angriff war in der Tat nur symbolischer Natur.



....dann kriegt Syrien halt hin und wieder ein paar Tomahawks als Erinnerung, das man C-Waffen nicht einsetzt.



...und natürlich ist Assad auch noch Masochist und findet das geil... lasst Raketen und Bomben auf mich regnen...

...obwohl ihm der eng begrenzte Einsatz von chemischen Waffen weder taktisch und schon gar nicht strategisch einen Nutzen bringt... (Duma haben die Rebellen nicht wegen dem C-Einsatz verloren...)

...und zur Einschüchterung der Rebellen, oder des eigenen Volkes auch nicht taugt...

...denn wenn ein Araber kämpfen will ... tut er dies ... da hält ihn ein begrenzter C-Einsatz alle paar Monate auch nicht auf...
Autor: Merowig
« am: 18. April 2018, 16:11:15 »

https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5232786,00.html
Zitat
Israeli intelligence: Objectives of Western strike in Syria not achieved
Israeli officials say Assad's remaining chemical weapons stockpiles did not suffer a fatal hit in the strike, nor was the Syrian president deterred from using them again; 'only a partial damage was caused to the chemical weapons stockpiles and launch capabilities,' one official says.
(...)

Mission Accomplished von Trump war voreilig und der Angriff war in der Tat nur symbolischer Natur.
Autor: Merowig
« am: 18. April 2018, 11:04:48 »

Armenien ist auch nicht gerade von Freunden umgeben...
Unwahrscheinlich ja, unmoeglich nein. Und aktuell sind die Chancen deutlich hoeher, als vor 15 Jahren.
Autor: RonSwanson
« am: 18. April 2018, 01:04:27 »

Das würde dann evtl. in einem zweiten Israel enden: Ein Land umgeben von Feinden welches von selbigen nicht anerkannt wird. Ich halte das für unwahrscheinlich.
Autor: Merowig
« am: 17. April 2018, 22:13:17 »

Glaube nicht, das die Tuerkei dies machen wuerde. Der Fluechtlingsdeal ist nicht umsonst - laesst sich die Tuerkei teuer bezahlen. Wirtschaftlich steht die Tuerkei auf aeusserst toenernen Fuessen und die Tuerkei braucht die Zollunion mit der EU.  Und dann koennen wir auch all die Tuerken in Europa zurueckschicken ;) Ditib's agieren in Europa muss man auch nicht erlauben etc etc.
Die EU ist hier am laengerem Hebel. Nur weil Erdogan hier am lautesten schreit, heisst es nicht das man von ihm Abhaengig ist und man sich von ihm auf der Nase herumtanzen lassen muss. Einen kompletten Bruch der Tuerkei mit dem Westen wird Erdogan mittelfristig politisch wahrscheinlich nicht ueberleben.


Die Frage hier ist wirklich eher - wie kann man einen ein kurdischen Staat schaffen, so dass dieser ueberlebt. Eine Idee waere es ,sich mit Assad abzustimmen und Assad erhaelt quasi als Entschaedigung fuer den territorialen Verlust und fuer eine Unterstuetzung eines Kurdistans (z. B. Syrische Sicherheitsgarantien, international verankerter Zugang der Kurden zum Mittelmeer aehnlich dem Zugang Boliviens zum Pazifik, etc)  internationale Wiederaufbauhilfe. Alternative ein Deal mit dem Irak...
Autor: RonSwanson
« am: 17. April 2018, 17:28:09 »

Was passiert wenn die EU den Kurden zu einem Staat verhilft kann ich voraus sagen: Die Türkei bricht erst mal alle diplomatischen Beziehungen mit der EU ab und schickt dann jegliche Flüchtlinge direkt an die EU weiter. Und in den türkischen Camps befinden sich, gesponsort mit Millionen Euros EU Geldern, SEHR viele Menschen. Das würde im absoluten Chaos für die EU enden. So sehr man die Regierung in der Türkei zu Recht verteufeln mag: Wir brauchen sie und wir brauchen stabile Beziehungen mit diesem Land. Die Syrer sind und bleiben ein Spielball und Faustpfand. Es ist schäbig, traurig und erschreckend, aber so sieht die Realität aus.   
Autor: Merowig
« am: 17. April 2018, 15:31:12 »

Danke fuer den Artikel - da freut sich die Tuerkei bestimmt, wenn Deutsche und Franzosen die Kurden beschuetzen ;)
Moralisch waere dies zwar richtig, inwieweit moeglich (politisch und auf der Material/Personal Seite) eher zweifelhaft.

Frage ist: was will man erreichen? Solch eine Truppe koennte einen kurdischen Staat ermoeglichen. Ist dies gewollt? Meiner Meinung nach verdienen die Kurden ihren Staat - die Ueberlebenswahrscheinlichkeit ist jedoch leider begrenzt - allem voran ohne Zugang zum Meer und mit feindlich gesinnten Staaten als alleinige Nachbarn.
Ein Einsatz ohne ein konkretes Ziel ist schwierig.


Autor: RonSwanson
« am: 17. April 2018, 11:52:43 »

Die "Zeit" wirbt für eine Deutsch - Französische oder EU Einsatztruppe in Nord Syrien: http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/krieg-syrien-us-truppen-rueckzug-donald-trump-auswirkungen

Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Printmedien in diesen Tagen, mal mehr, mal weniger offensichtlich. Die Zeit ist ja normalerweise eine äußerst linksliberale Zeitung, daher wunderte es mich stark als ich heute morgen diesen Artikel als Hauptbeitrag auf der Webseite sah. Die Meinung und Bereitschaft der Deutschen zu diesem Thema wird auf diesem Wege stark getestet. Die Kommentarsektion spiegelt aber auch recht einheitlich ein "Nein" der Leser wider. 

Mein Lieblingssatz: "Auf europäi­scher und deutscher Seite wäre ein solcher Einsatz zwar ein politischer Kraftakt und gesellschaftlicher Tabubruch, aber seine Risiken wären verhältnismäßig gering und der Nutzen enorm." Das liest sich ganz gut wenn man im warmen Büro sitzt ;D
Autor: Merowig
« am: 16. April 2018, 18:09:20 »

Genau das Gleiche haben beim Irak Krieg vorher auch alle gesagt. Wir werden sehen. Ich bleibe dabei: Bis 2020 sind wir dort aktiv vor Ort.

Hab ich was verpasst? Beim Irak Krieg war es klar das westliche Bodentruppen dort eine Weile verbleiben, und der jetzige Einsatz von Bundeswehrsoldaten ist eher eine Ausbildungsmission.
Trump hat wenig Lust um Geld und Blut in Syrien zu vergeuden - allem voran gibts keine erkennbare Alternative zu Assad.

Marschflugkoerper sind in der Vergangenheit auch in anderen Staaten eingeschlagen, ohne das es zu einem Einsatz von Bodentruppen spaeter kam.


Derweilen blockieren Syrien/Russland den Zugang der OPCW zu Douma. Angeblich Sicherheitsbedenken :D :D
Autor: RonSwanson
« am: 16. April 2018, 16:09:55 »

Genau das Gleiche haben beim Irak Krieg vorher auch alle gesagt. Wir werden sehen. Ich bleibe dabei: Bis 2020 sind wir dort aktiv vor Ort.
Autor: Merowig
« am: 16. April 2018, 11:28:24 »

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