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Neuigkeiten:

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 1 
 am: Heute um 14:42:33 
Begonnen von Dummy78 - Letzter Beitrag von Dummy78
Hallo,

ich habe nunmehr eine Hinzuziehung zu einer DVag mit einem höheren Dienstgrad erhalten.
Da als Uniform DA befohlen wurde, stellt sich mir die Frage ob ich jetzt vorab zur bwBekleidung muss um die Schulterklappen entsprechend anzupassen oder lieber den ersten DVag-Tag erst einmal abwarte.

Hat jemand eine Info oder einen Link zur Hand, wie die Regelung hierzu aussieht?

Danke im Vorraus.
-Dummy78

 2 
 am: Heute um 14:41:07 
Begonnen von LwPersFw - Letzter Beitrag von F_K
Kleines Mosaiksteinchen "Weste":

- Persönlich (als pers. Schutzausstattung) natürlich nicht vorhanden
- Für ELUSA eine aus dem Bestand der Ausbildungseinheit erhalten (natürlich falsche Größe, mit Pistole kämpfen wäre schwierig geworden).
- Mal sehen, was es vor Ort tatsächlich gibt.

Moral: Kein "train as you fight", keine Vollausstattung

Kleines Mosaiksteinchen pers. Ausrüstung / Bekleidung:

- Stiefel "Heisswetter" zum Anprobieren vor Ort, ausgewählte Grösse muss dann bestellt werden.
- Darf ich nun abholen - eine Versandlösung gibt es nicht

Moral: Bevorratung gleich "Null" - erhöhte Kosten und Aufwand in der Ausgabe, schwierige Prozesse
(Ein Versand wäre für die BW deutlich preiswerter als Anreise über 150 km zu bezahlen - und der Versand an die Ausgabestelle erfolgt ja zusätzlich).

 3 
 am: Heute um 14:27:11 
Begonnen von LwPersFw - Letzter Beitrag von Pericranium
Ich bin ja zur Zeit noch beurlaubt, aber bin mal gespannt, wie es in ungefähr 4-5 Jahren ist, wenn ich combat ready bin.
Wie dann die geopolitische Lage ist, wie die Bundeswehr im NATO-Kontext dasteht und wie das Thema Ausrüstung bis dahin behandelt wurde und welches neue Gewehr es bis dahin vielleicht gibt  :D

 4 
 am: Heute um 14:21:47 
Begonnen von LwPersFw - Letzter Beitrag von tank1911
„Der Geschäftsgang der Heeresleitung fängt an mir zu schleppend und zeitraubend zu werden. Ich schiebe diese Verzögerung gewiß nicht auf einen Mangel an Fleiß, sondern im Gegenteil auf ein überhandnehmen bürokratischer Sitten. Vor allem fürchte ich eine Ressorteitelkeit, die nicht zuläßt, dass mir die neue Form eines Hufnagels vorgeschlagen wird, ehe nicht T1, 2, 3, 4, V.A., J.W.G., In 1 - 7, Rechtsabteilung und Friedenskommission ihr schriftliches Votum abgegeben haben und Meinungsverschiedenheiten durch eine Besprechung der Referenten ausgeglichen sind. Ich fürchte aber noch mehr, dass über diesen Hufnagel sowohl von Seiten der Abteilungen wie der Inspektionen einzeln alle Truppenteile befragt worden sind. Wenn mir dann der Hufnagel zur Entscheidung mit allseitiger Zustimmung und der alleine maßgebenden Veterinär-Inspektion vorgelegt wird, dann sind entweder inzwischen 100 Pferde unnötig lahm geworden, oder es bleibt bei dem alten bewährten Hufnagel und Ministerium und Truppe haben umsonst gearbeitet.

Ich ersuche alle Stellen der Heeresleitung, diesen Hufnagel als Symbol aufzufassen und mir zu helfen, dass uns eine bürokratische Schwerfälligkeit fern bleibt, die sich mit dem Soldatenstand nicht verträgt.“

– "der Hufnagelerlass", Hans von Seeckt, General der Infanterie, 5. Dezember 1925


Wie der Wehrbeauftragte einleitend sagt, sind die Klagen nicht neu.  ;) aber Umfang und Qualität der Mängel, sowohl personell als auch materiell, sind aufgrund der wachsenden Zahl und Diversität der Herausforderungen m.M.n. allein in den letzten paar Jahren schon spürbar gewachsen. Ich denke, dass dem dringend entgegen gewirkt werden muss. Aber mit dem Koalitionspapier vor Augen bin ich da schon skeptisch...wenn es denn umgesetzt wird.

 5 
 am: Heute um 14:20:07 
Begonnen von AlexBWF - Letzter Beitrag von AlexBWF
Diese E-Mail und das ich meine PK+Kandidaten Nr. angeben muss und natürlich die Einladung zum Auswahlverfahren, mehr aber auch nicht.

 6 
 am: Heute um 14:14:15 
Begonnen von Anonym001 - Letzter Beitrag von Andi
Ah ja, danke für die Klarstellung...

 7 
 am: Heute um 13:07:25 
Begonnen von Anonym001 - Letzter Beitrag von ichwars...nicht
Noch einmal: Der Chef einer GA-Einheit, der vorgibt, für Dienstaufsicht keine Zeit zu haben, macht etwas Grundlegendes falsch.

Sollten Sie eine Vorgesetztenfunktion haben, dann Hut ab, denn nicht jeder hat eine derartige Denkweise.

Das Maß, wie, was und wann ein Vorgesetzter etwas durchführen darf, ist klar geregelt. Innere Führung, Leitsätze für Vorgesetzte, SG, Menschenführung, Grundgesetz, WDO, SAZV usw.
Das Beschwerderecht ist ein Recht, was euch zusteht. Aufgrund einer Beschwerde wird man euch nicht benachteiligen (WBO) - falls doch, wir befinden uns im Raum einer Wehrstraftat und wie die Karrierechancen danach aussehen.....  ::)

 8 
 am: Heute um 13:01:37 
Begonnen von LwPersFw - Letzter Beitrag von dunstig
Wieder Mal in vielen Punkten erschreckend. :-\

 9 
 am: Heute um 12:51:18 
Begonnen von SDW - Letzter Beitrag von LwPersFw
"Staatsanwaltschaft erklärt:

Bundeswehr-Soldat in Munster starb an den Folgen eines Hitzschlags

20.02.2018 | 11:56

Der Tod eines Offiziersanwärters nach einem Übungsmarsch auf dem Truppenübungsplatz Munster im Juni 2017 war Folge eines Hitzeschlags. Das geht aus der nun vorliegenden rechtsmedizinischen Einschätzung der Staatsanwaltschaft Lüneburg hervor.

„Diese bekräftigt die Annahme eines Hitzschlags sowohl beim letztlich Verstorbenen als auch bei den weiteren drei kollabierten Soldaten“, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Es gebe „bislang keinen Hinweis auf die Einnahme von Medikamenten, Drogen oder Alkohol, die den Hitzschlag hätten begünstigt haben können“, sagte Staatsanwalt Jan Christoph Hillmer dem RND.

Die Staatsanwaltschaft müsse nun prüfen, „ob gegebenenfalls einzelnen Personen ein strafrechtlich relevanter Vorwurf bezüglich der eingetretenen Folgen zu machen ist“. Ein erster Zwischenbericht der Bundeswehr hatte zu strenge Übungspraktiken von Vorgesetzten und falsche Kleidung kritisiert. Am Tag des Vorfalls war die Temperatur auf dem Truppenübungsplatz auf über 27 Grad angestiegen."


Quelle: Focus-Online


..............

Ergänzend... aus dem Bericht des Wehrbeauftragten von heute:

"Die Balance zwischen angemessener Herausforderung, Heranführung  an  Leistungsgrenzen und Überforderung zu  finden, ist  für  die  Ausbilderinnen  und Ausbilder nicht immer einfach. Selbstverständlich darf nicht verkannt werden, dass eine gute  militärische Ausbildung  immer auch eine  gewisse  Härte beinhaltet. Dennoch  müssen sich  die  Vorgesetzten  der Herausforderung stellen, das  richtige Maß zu finden. Es ist wichtig, die problembewusste Ausbildung der Ausbilder auch  in dieser Hinsicht  sicherzustellen,  um mögliche Risiken für die  Rekruten und  Rekrutinnen zu minimieren. Dies betrifft  sowohl  gesundheitliche Gefährdungen, etwa  schwere körperliche Überforderung, als auch  den  Umgang  miteinander.

Besonders tragisch ist der  Vorfall im  Offizieranwärterbataillon 1 in Munster. 

Bei einer Gefechts- und Marschausbildung zu  Beginn  der  Grundausbildung gab es  die  ungewöhnlich hohe Anzahl von  elf Ausfällen in  einem Ausbildungszug  von 42 Soldatinnen und Soldaten. Einer der Soldaten  verstarb zehn Tage  später. Drei  weitere Soldaten  mussten wegen  Hitzschlag mit dem  Rettungshubschrauber ins  Krankenhaus geflogen werden. Einer von ihnen bedurfte zum Ende des Berichtsjahrs immer  noch  intensiver medizinischer Behandlung. Im  Berichtsjahr konnte noch nicht geklärt werden, welche  Kausalkette letztlich ursächlich für den  Tod des Rekruten  war,  und  wie  er vermeidbar gewesen wäre. 

Unabhängig davon,  ob  militärische  Fehlentscheidungen objektiv  feststellbar sind, besteht hier offenbar Handlungsbedarf.


Ausbildung  darf  nie  tödlich  enden. Die Ausbilder  müssen  in  die  Lage  versetzt  werden, Anzeichen von  ernsthaften  Gesundheitsschädigungen von allgemeinen Erschöpfungserscheinungen zu unterscheiden. Und alle  Soldatinnen und Soldaten müssen von Anfang  an wissen,  dass sie einen solchen Marsch jederzeit  ohne  negative  Folgen hätten abbrechen können."

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 am: Heute um 12:31:42 
Begonnen von LwPersFw - Letzter Beitrag von Ralf
Also bei uns waren die Chefs etc schon bei den Konferenzen in Köln
Die Konferenz" geht doch nicht bloß 1-2 Tage, sondern viele Wochen.

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