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Zusammenfassung

Autor: Andi
« am: 11. Januar 2018, 16:27:42 »

Hallo Grebcol,
Man hat eben erkannt, das das einüben des preußische Paradeschritt unnötigt viel Zeit benötigt
und diese Zeit kann man besser für andere Ausbildungen nutzen.

Das war tatsächlich nicht der Grund für die Änderung der Formaldienstordnung. Es sollte schlicht in Uniform und formellem Auftreten ein deutlicher Unterschied zu vorherigen deutschen Streitkräften sichtbar sein.

Gruß Andi
Autor: miguhamburg1
« am: 11. Januar 2018, 16:26:18 »

Laboriosa, wie kommen Sie denn auf diesen Kausalzusammenhang?

1.  Die Bundeswehr hat immer Infanterie gehabt, nämlich als Truppengattungsgruppe. Mit den Jägern, Fallschirmjägern, Gebirgsjägern und anfangs auch den Panzergrenadieren.

2.  Der Stechschritt wurde ebenso wie die Seitenwaffen der Offz und PUO nie eingeführt, um jeglichen Bezug zu früheren deutschen Armeen, speziell der Wehrmacht zu vermeiden.

3.  Aus demselben Grund wurde für das Heer auch bewusst eine neuartige Uniform eingeführt.

4.  Da aus demselben Grund die Musiker auch nicht mehr die „Schwalbennester“ tragen sollten, brauchten die Heeresmusiker eine eigene Truppengattungsfarbe. Da jede genutzte andere Farbe in der Tradition vergeben war, bekamen alle Infanterietruppen einheitlich und sinnvollerweise das Jägergrün und die Musiker das Weiß.
Autor: schlammtreiber
« am: 11. Januar 2018, 15:50:58 »

Als Showelement bewegt sich die Gruppe ja an anderer Stelle auch rückwärts, was es im "normalen Betrieb" nun überhaupt nicht gibt   ;)
Autor: Laboriosa
« am: 04. Januar 2018, 22:54:54 »

Hallo Grebcol,

der preußische Paradeschritt ist mit der Abschaffung der normalen Infanterie (Waffenfarbe weiß)
bei der Gründung der Bundeswehr ebenso abgeschaft worden. Bei der Wehrmacht haben die Jäger
(Waffenfarbe Jägergrün) auch nicht den preußische Paradeschritt benutzt und die Bundeswehr
hat diese Tradition übernommen.

Man hat eben erkannt, das das einüben des preußische Paradeschritt unnötigt viel Zeit benötigt
und diese Zeit kann man besser für andere Ausbildungen nutzen.
Mit schönen Marschieren hat noch keine Armee auf dieser Welt einen Sieg errungen.

Gruß

Laboriosa
Autor: miguhamburg1
« am: 30. Dezember 2017, 13:14:29 »

Leute, das wurde doch an anderer Stelle hier früher schon einmal thematisiert.

Für die protokollarischen Ehrenformationen der Bundeswehr (Musikkorps Bw/Stabsmusikkorps Bw und das Wachbataillon) gibt es eine gesonderte Vorschrift - und die sieht den so genannten "Antreteschritt" vor. Das ist kein Stechschritt, da der Fuß nur bis zur halben Höhe des Stiefelschaftes gehoben wird. Dieser Antreteschritt soll bewirken, dass 170 Personen (Größe Ehrenkompanie zuzüglich Musikkorps) denselben Schritt aufnehmen, was mit dem "Normalschritt" nicht zu erreichen wäre.

In einigen Musikshos, an denen der Spielmannszug StMusK und das Drillteam des WachBtl teilnehmen, werden dann als Showelement einige Meter in diesem Antreteschritt zurückgelegt, um den Zuschauern ein anderes Bild zu bieten.
Autor: ulli76
« am: 29. Dezember 2017, 14:18:45 »

Naja- man muss in so ne Show halt etwas Abwechslung bringen und es sieht halt schneidig aus und macht nen passenden Sound. Ist wohl das, was das Publikum sehen will und mit Militär verbindet.
Autor: StOPfr
« am: 29. Dezember 2017, 13:44:44 »

Immerhin finde ich es auch ungewöhnlich, dass der Stechschritt in milder Form plötzlich (?) als Teil eines Bundeswehr-Showauftritts wieder auftaucht.

Und ja: Natürlich dürfen Interessierte hier solche Fragen stellen. 
Autor: ulli76
« am: 29. Dezember 2017, 12:40:04 »

Das auf dem Video ist ein Show-Auftritt.
Für sonstige Anlässe gibt es eine Formaldienstvorschrift und die sieht den Stechschritt nicht mehr vor. Bei der Gründung der Bundeswehr wurde darauf verzichtet ihn wieder einzuführen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stechschritt
Autor: Grebcol
« am: 29. Dezember 2017, 12:09:52 »

Ich glaube, Sie haben etwas andere Vorstellungen davon was für Traditionen das "Standbein einer jeden Armee" sind und was einen "Militär-Fan der ersten Stunde" (endlich treffe ich mal wen, der bei der ersten Stunde des Militärs leibhaftig anwesend war! die meisten scheinen irgendwie ausgestorben zu sein) ausmacht

Beantwortet meine Frage aber überhaupt nicht. Danke für den ironischen Versuch einen "Gast" lächerlich hinzustellen. Gastfreundschaft sieht anders aus  :)
Autor: BSG1966
« am: 29. Dezember 2017, 08:15:12 »

Ich glaube, Sie haben etwas andere Vorstellungen davon was für Traditionen das "Standbein einer jeden Armee" sind und was einen "Militär-Fan der ersten Stunde" (endlich treffe ich mal wen, der bei der ersten Stunde des Militärs leibhaftig anwesend war! die meisten scheinen irgendwie ausgestorben zu sein) ausmacht
Autor: Grebcol
« am: 29. Dezember 2017, 01:37:21 »

Hallo Liebe Deutsche,

Ich bin Ausländer und Militärangehöriger in der Schweiz. Ich denke es gab die Diskussion sicherlich schon warum die Bundeswehr nicht in der Ur Tradition namens Stechschritt paradiert. Ich persöhnlich finde das sehr Schade. Was mich aber sutzig machte und das in einem positiven Sinne war dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=_Dvtv7SaosA wo ab 7:50 in Stechschritt marschiert wird. Es sieht so gut aus, als Militär Fan erster Stunde war ich froh endlich wieder Tradition zu sehen, was ein Standbein jeder Armee ist. Die Frage: Warum da in Tradition marschiert wird und bei anderen Auftritten nicht?
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