Neuigkeiten:

ZUR INFORMATION:

Das Forum wurde auf die aktuelle Version 2.1.6 von SMF aktualisiert. Es sollte soweit alles laufen, bei Problemen bitten wir um Nachsicht und eine kurze Information.

Wer "vergeblich" auf Mails des Forums wartet (Registrierung bestätigen/Passwort zurücksetzen), sollte bitte in den Spam-Ordner seines Mailpostfachs schauen. Wenn eine Mail im Spam-Ordner liegt, bitte als "Kein Spam" markieren, damit wird allen geholfen.

AUS AKTUELLEM ANLASS:

In letzter Zeit häufen sich in Beiträgen identifizierbare Informationen. Es werden Standorte, Dienstposten, Dienstpostennummern und andere detailierte Beschreibungen angegeben. Denkt bitte an OPSec - und veröffentlicht nur das, was Allgemein zugänglich ist - wir werden darauf achten und gegebenenfalls auch löschen


Antworten

Der Beitrag verursachte die folgenden Fehler, die behoben werden müssen:
Achtung: In diesem Thema wurde seit 120 Tagen nichts mehr geschrieben.
Wenn du nicht absolut sicher bist, dass du hier antworten willst, starte ein neues Thema.
Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.
Erweiterte Optionen...
Verifizierung:
Bitte lasse dieses Feld leer:
Gib die Buchstaben aus dem Bild ein
Buchstaben anhören / Neues Bild laden

Gib die Buchstaben aus dem Bild ein:
Wie heißen die "Land"streitkräfte Deutschlands?:
Wie heißen die "Luft"streitkräfte Deutschlands?:
Wie heisst der Verteidigungsminister mit Vornamen:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

Zusammenfassung

Autor miguhamburg1
 - 09. Januar 2014, 16:56:18
So und jetzt haben wir mal wieder Erbsen und Kartoffel miteinander vermischt.

Höhere und höchste zivile und militärische Vorgesetzte sind gut beraten, wenn sie die Grundsätze des Führungsvorgangs selbst praktizieren und in ihren Organisationen verankern. Zur Lagefeststellung gehört aber sicher mehr, als sich nur mit dem zu beschäftigen, was einem über mehrere Ebenen hinweg "geglättet" vorgelegt wird. Sondern dazu gehören auch andere Informationsstränge, die man nutzen sollte. Um plausible Entscheidungen treffen zu können oder gezielt Aufträge erteilen zu können, die nicht andauernd korrigiert werden müssen.

Dazu muss man sich aber auch bequemen, mal mit Menschen Kontakt aufzunehmen und sich auf andere Ebenen des Handelns hineinversetzen zu können. Das Standortentscheidungen hier wie dort selten Begeisterung auslösen ist klar. Bei der Bundeswehr wird aber niemand deswegen entlassen. Nur man muss eben auch als Minister willens und in der Lage sein, die Entscheidungsgründe in die Organisation transparent zu machen. Und eben auch zu erläutern, weswegen im Einzelfall von den Paradigmen abgewichen wurde. Transparenz schafft Nähe und ohne Nähe gibt es auch kein Vertrauen.
Autor F_K
 - 09. Januar 2014, 16:45:36
Lieber Migu,

die  Zukunft wird zeigen, wie es werden wird.

Manchmal bringt es nichts, "Soldaten und Menschen mitzunehmen". Wenn ich z.B. einen Unternehmensteil abstoße / in die Insolvenz führe, ist es nicht möglich, damit Begeisterung auszulösen und jemanden mitzunehmen.

Die Auflösung eines Standortes kann man NIE den dort eingesetzten und bleibewilligen Soldaten als "positiv" verkaufen.

StOPfr:

Ich persönlich handele ja so auch sehr oft - in Gesprächen die Lage klären, Vorschriften / Infos erfragen, Mögliches abklopfen, und dann kommt mein schriftlicher Antrag.
Mein BrigKdr macht das aber anders - wenn er etwas möchte, wird es einfach befohlen.
Ein Vorstandsvorsitzender ist eben nie auf die Gespräche "an der Kaffeemaschine" angewiesen - das ist höchstens ein Zusatz, aber nicht das Führungsmittel.
Autor StOPfr
 - 09. Januar 2014, 16:42:20
Zitat von: miguhamburg1 am 09. Januar 2014, 16:34:53
...wie jemand mit seiner Umgebung umgeht: Das sind doch im Ministerium keine Grünschnäbel. Es ist doch Tatsache, dass man in informellen Gesprächen viel mehr erfährt, als wenn man darauf wartet, dass man Ihnen eine Akte als Entscheidungsvorlage vorlegt.

Da bin ich voll und ganz bei Ihnen!

Ob es nun gute militärische Tradition ist oder nicht: Die Ibuk ist bestens beraten, wenn Sie - gerade in diesem Ministerium  ;)- möglichst frühzeitig über Informationen verfügt, entsprechende Vorlagen anfordern kann und dann Entscheidungen trifft. Dass dies ab Brigade-Ebene offenkundig anders läuft, wird sie zu ändern versuchen. Dass dies ab Ebene Ibuk auch so gehändelt werden sollte, wird sie - mit Blick auf möglichst frühzeitige Information - nicht akzeptieren.
Autor miguhamburg1
 - 09. Januar 2014, 16:34:53
Lieber F_K, der Unterschied liegt jedoch darin, wie jemand mit seiner Umgebung umgeht: Das sind doch im Ministerium keine Grünschnäbel. Es ist doch Tatsache, dass man in informellen Gesprächen viel mehr erfährt, als wenn man darauf wartet, dass man Ihnen eine Akte als Entscheidungsvorlage vorlegt.

Diese informellen Kontakte hat TdM nie wirklich gesucht - was ihm bezüglich der Drohnen ja auch erheblichen Ärger einbrachte. Denn hätte er diese Gespräche gesucht, hätte er ja entsprechende Vorlagen viel früher einfordern können. Diesbezüglich geht die IBUK anders mit ihrem Umfeld um.

Jeder Politiker hat das Recht, als Minister seine Prioritäten zu setzen. Die Vereinbarkeit von Dienst und Familie ist ganz sicher der erfolgskritische Faktor bezüglich der Attraktivität der Streitkräfte als Arbeitgeber der Zukunft. Das ist auch ein wichtiges Signal in die Organisation hinein. Denn an vielen Stellen könnten Orgmaßnahmen tatsächlich zu einer spürbaren Verbesserungen derSituation beitragen. Einen weiteren Schwerpunkt hat sie ebenfalls genannt: Die Ausrüstung. Der wird nur leider gerne übersehen. Und der Dritte ebenfalls: Die Soldaten mehr einbinden und mitnehmen. Auch das ist mMn sehr notwendig.
Autor F_K
 - 09. Januar 2014, 16:19:58
Zitatgegenüber handelt sie politisch und zwischenmenschlich klug.

Warten wir mal ab - ich persönlich halte es für einen schweren Fehler, "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" als Prio 1 zu setzen, wenn die mit dem Beruf (aus guten Gründen) nicht wirklich verbessert werden kann.

ZitatFür die IBUk bereits dann, wenn sie ihn von jemandem berichtet bekommt

Es ist gute mil. Tradition, dass spätestens ab der Ebene Brig (meistens) schriftliche Befehle / Weisungen vorhanden sind - so sollte ab der Ebene IBUK auch gehandelt werden.
Autor schlammtreiber
 - 09. Januar 2014, 16:15:42
Zitat von: F_K am 09. Januar 2014, 16:00:33
.. was bilden 4 FschJg? Genau, das taktische Nuklearziel.

Aber nur, solange sie noch in einer wertvollen Lw-Transportmaschine sitzen. Sobald sie diese verlassen sinkt ihr Wert derartig rapide, dass beim Gegner der Befehl ausgegeben wird "Nehmt die Spaten, verschwendet keine teure Munition...!"  8)
Autor miguhamburg1
 - 09. Januar 2014, 16:08:28
Na zumindest dürfen wir feststellen: Für TdM bekommt ein Vorgang - etwas überspitzt ausgedrückt - Relevanz, wenn ihm eine Akte vorgelegt wird. Für die IBUk bereits dann, wenn sie ihn von jemandem berichtet bekommt. Ihr ist es extrem wichtig, die Menschen mitzunehmen, von denen sie etwas will.

Was denn die Medien daraus machen, bleibt abzuwarten. Aber auch denen gegenüber handelt sie politisch und zwischenmenschlich klug.
Autor F_K
 - 09. Januar 2014, 16:00:33
... und geht anders.

Was bilden 4 Luftwaffensicherer? Genau, zwei blinde Rotten ...

.. was bilden 4 FschJg? Genau, das taktische Nuklearziel.
Autor schlammtreiber
 - 09. Januar 2014, 15:50:23
Nähe suchen? Unklug. Drei auf einem Haufen = taktisches Nuklearziel











jaaaaa, ich weiß... uralt und veraltet  ;)
Autor BulleMölders
 - 09. Januar 2014, 15:47:44
Zitat von: miguhamburg1 am 09. Januar 2014, 13:12:05
sucht sie eher die zwischenmenschliche Nähe.
Da kann ich mir ja schon eine zukünftige Schlagzeile der Blödzeitung vorstellen: "Kuschelkurs bei der Bundeswehr!"  ;D
Autor miguhamburg1
 - 09. Januar 2014, 13:12:05
... und wer sich nicht allein auf die Ausschnitte beider Reden in irgendwelchen Medien verlassen, will, kann die Texte auf bmvg.de nachlesen und hören.

Auch wenn unsere neue und unser alter Minister(in) so etwas wie befreundet sind, ist TdM klug genug zu wissen, dass die IBUK von ihm keine öffentlichen Ratschläge benötigt. Schon gar nicht, was zwischenmenschliche Aspekte anbelangt. Denn während er distanziert mit den Menschen seiner Umgebung umgeht, sucht sie eher die zwischenmenschliche Nähe.
Autor Schnuffel
 - 09. Januar 2014, 12:50:11
Mahlzeit.  WIE SICH DAS GEHÖRT WÜNSCHT MEINE WENIGKEIT IHM FÜR DIE ZUKUNFT ALLES gUTE:
Möchte auch mal sagen, dass Politiker, für mich, Zivilisten, sind die sicherlich wie unsere Soldaten nur Ihr bestes geben.
In ein Zeitungsartikel einer nicht als konservativ geltenden zeitung irgendwas reinzuinterpretieren,, kann man machen muss man aber nicht.

ich erinnere mich leider vielmehr an artikel die; wenn sie der wahrheit entsprechen; auch unverschämtheiten erahnen liessen.

Gruss und alles Gute
Autor FrankP
 - 09. Januar 2014, 10:47:18
Dies und Ähnliches geht ja derzeit durch die Nachrichten:

"Soldaten haben mich vom Rücktritt abgehalten"
FAZ
http://www.faz.net/aktuell/politik/de-maizieres-abschied-von-der-bundeswehr-soldaten-haben-mich-vom-ruecktritt-abgehalten-12743387.html

Ein paar zentrale Sätze:
Zitat"Am Rande des Großen Zapfenstreichs zu seinen Ehren gestand er am Mittwochabend ein, dass in der Bundeswehr ,,vieles nicht in Ordnung" sei. Gleichzeitig verbat er sich Kritik am militärischen Engagement Deutschlands vonseiten Frankreichs und Großbritanniens. Erstmals verriet der 59 Jahre alte Politiker, dass er in der Drohnen-Affäre an einen Rücktritt gedacht habe. Soldaten hätten ihn aber davon abgehalten.

De Maizière machte deutlich, dass er die Unzufriedenheit in der Truppe mit der Reform nicht beunruhigend findet. ,,Es wäre ein Wunder, wenn es anders wäre", sagte er. ,,Ziel der Neuausrichtung war es nicht und konnte es nicht sein, die Zufriedenheit der Soldaten und Mitarbeiter zu erhöhen." Ziel sei es, den Auftrag der Bundeswehr zu erfüllen."
Gingen die letzten dieser Sätze wohl vor allem an seine Nachfolgerin im Amt?