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Zusammenfassung

Autor Kommandant der Käsespatzn
 - 19. Juni 2014, 18:26:42
Zitat von: KlausP am 19. Juni 2014, 17:27:38
Wer erzählt sowas? Auch, wie Sie es ausdrücken, "Technische Spezialisten", besonders im Bereich der Pioniere sind laufend in Auslandseinsätzen, wenn es das Szenario erfordert.
Ich wusste keine andere Beschreibung als "technische Spezialisten", jedoch habe ich in mehreren Quellen gelesen, dass ein Quereinsteiger mit abgeschlossenem Studium wahrscheinlicher, wegen Nachfrage seitens der Bundeswehr, in seinem Fachbereich eingesetzt wird und somit auch von Auslandseinsätzen ausgeschlossen wäre. Vielen Dank für die Klarstellung.


Danke an dunstig für die nette Hilfe! Sie haben mir mit Ihren Antworten schon sehr geholfen! Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Zitat von: dunstig am 19. Juni 2014, 17:37:39
Hierzu hatten wir auch mal einen Thread. Finde ihn aber gerade nicht. Die deutsche Staatsbürgerschaft haben Sie?
Ja die deutsche Staatsbürgerschaft habe ich. Ich werde dann nochmal im Forum ein wenig suchen um den Thread zu finden.

Herr KlausP aus ihrer Signatur entnehme ich, dass sie schon in zwei Armeen gedient haben, waren sie erst in der Bundeswehr, oder sind sie nachdem sie in der Bundeswehr waren einer anderen Truppe beigetreten? Vielleicht haben Sie noch Ratschläge/Informationen für mich?

Vielen Dank!
Autor dunstig
 - 19. Juni 2014, 17:37:39
Ich kann nicht alle Fragen hinreichend beantworten, versuche aber trotzdem mal weiterzuhelfen.

Zitat1.   Wenn jemand einen abgeschlossenen Bachelor im Bauingenieurswesen besitzt, welche Möglichkeiten gibt es bei der Bundeswehr einzusteigen?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist, sich ganz normal als Offizier im Truppendienst zu bewerben und etwas ganz neues zu studieren. Dann gehen Sie zunächst an eine Offizierschule, durchlaufen wie jeder andere das Studium und anschließend die Dienstpostenausbildung. Eine weitere Möglichkeit wäre, nicht etwas komplett neues zu studieren, sondern nach der Offizierschule direkt an der Universität nur noch den Master in Bauingeieurwesen anzuhängen. Ob das so einfach geht oder ob noch Module nachgeholt werden müssen, wird dann von der Uni im Einzelfall geprüft. Eine weitere Möglichkeit wäre, mit höherem Dienstgrad aufgrund ihrer Vorbildung einzusteigen. Hierzu hatte Ralf mal etwas geschrieben bzgl. Seiteneinsteiger mit Studium. Da die Bundeswehr ihre Bauingenieure allerdings selber ausbildet, halte ich den Bedarf hier für nicht gerade hoch und den regulären Einstieg als Offizier im Truppendienst mit neuem Studium oder angehängtem Master für wahrscheinlicher.

Zitat
2.   Ist es wahrscheinlich, dass man für eine vollständige Offizierslaufbahn zugelassen wird? Also ganz normal für die 13 Jahre.  Obwohl man ja schon eigentlich ein Studium abgeschlossen hat/ein Studium bezahlt bekommen hat?

Hab hier einen Kameraden im Studium der schon Diplom-Betriebswirt ist und nun an der Universität der Bundeswehr gerade seinen Bachelor in Elektrotechnik macht. Die Möglichkeit gibt es also.

3.   Falls 2. zugelassen wird ist es dann möglich, dass die Leistungen des abgeschlossenen Bachelor Studiums dem Neuen angerechnet würden?  Womit man der Bundeswehr ja eher mit abgeschlossener Ausbildung zur Verfügung stehen würde.

Wie oben geschrieben, prüft die Universität inwiefern die Leistungen anrechenbar sind. Sollten Sie dann nur den Master in Bauingenieurwesen anhängen, stehen Sie in der Tat der Bundeswehr eher zur Verfügung. Sollten Sie was anderes studieren, können Sie bisher erbrachte Leistungen (z.B. Mathe für Ingenieurswissenschaftler usw.) sich auch anrechnen lassen und sparen sich einige Module, werden allerdings nicht früher mit dem Studium fertig sein.

Zitat4.   Oft habe ich gelesen, dass das abgeschlossene 25. Lebensjahr die Höchstgrenze für die Offizierslaufbahn darstellt. Auf der Seite der Bundeswehr Link: https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK93Myc7MSioszUolS9zIyiVDgnMSmzpLRIvyDbUREAxWwdTg!!/ wird das 29. Lebensjahr angegeben. Gab es da eine Änderung?

Gab vor kurzem eine Änderung. Müsste nun das 29. Lebensjahr sein.

Zitat5.   Gibt es als Ingenieur mit Offiziersrang, gehen wir vom Pionieroffizier/Bauingenieur aus, die vernünftige Chance eingesetzt zu werden?

In allererster Linie sind Sie bei der Bundeswehr nicht Ingenieur sondern Soldat. Dementsprechend kann es passieren, dass Sie auf einen Dienstposten kommen, der überhaupt nichts mit Ihrem Studium zu tun hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Dienstposten gibt, für die ein technischen Studium notwendig wäre.

Zitat6.   Wie handhabt die Bundeswehr Leute die bereits in einer anderen NATO Truppe gedient haben? Gibt es Einschränkungen, generelle Schwierigkeiten? Soweit ich weiß kann man doch trotzdem der Bundeswehr beitreten?

Hierzu hatten wir auch mal einen Thread. Finde ihn aber gerade nicht. Die deutsche Staatsbürgerschaft haben Sie?
Autor KlausP
 - 19. Juni 2014, 17:27:38
ZitatGenerell steigt man als technischer ,,Spezialist" für seine Fachrichtung ein und ist damit auch für den Einsatz außen vor.

Wer erzählt sowas? Auch, wie Sie es ausdrücken, "Technische Spezialisten", besonders im Bereich der Pioniere sind laufend in Auslandseinsätzen, wenn es das Szenario erfordert.
Autor Kommandant der Käsespatzn
 - 19. Juni 2014, 17:23:28
Hallo!
Freue mich sehr, dass ich auf dieses nette Forum gestoßen bin!
Ich fang gleich mal mit meinen Fragen an:

1.   Wenn jemand einen abgeschlossenen Bachelor im Bauingenieurswesen besitzt, welche Möglichkeiten gibt es bei der Bundeswehr einzusteigen?
2.   Ist es wahrscheinlich, dass man für eine vollständige Offizierslaufbahn zugelassen wird? Also ganz normal für die 13 Jahre.  Obwohl man ja schon eigentlich ein Studium abgeschlossen hat/ein Studium bezahlt bekommen hat?
3.   Falls 2. zugelassen wird ist es dann möglich, dass die Leistungen des abgeschlossenen Bachelor Studiums dem Neuen angerechnet würden?  Womit man der Bundeswehr ja eher mit abgeschlossener Ausbildung zur Verfügung stehen würde.
4.   Oft habe ich gelesen, dass das abgeschlossene 25. Lebensjahr die Höchstgrenze für die Offizierslaufbahn darstellt. Auf der Seite der Bundeswehr Link: https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK93Myc7MSioszUolS9zIyiVDgnMSmzpLRIvyDbUREAxWwdTg!!/ wird das 29. Lebensjahr angegeben. Gab es da eine Änderung?
5.   Gibt es als Ingenieur mit Offiziersrang, gehen wir vom Pionieroffizier/Bauingenieur aus, die vernünftige Chance eingesetzt zu werden?
6.   Wie handhabt die Bundeswehr Leute die bereits in einer anderen NATO Truppe gedient haben? Gibt es Einschränkungen, generelle Schwierigkeiten? Soweit ich weiß kann man doch trotzdem der Bundeswehr beitreten?

Was ich mit meinem Halbwissen bis jetzt weiß:
1.   Die Bundeswehr bildet natürlich ihre eigenen Leute aus, warum sollte man dann also auf Andere zurückgreifen. Generell steigt man als technischer ,,Spezialist" für seine Fachrichtung ein und ist damit auch für den Einsatz außen vor.
3.  Ja, generell nach http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=48606.0.

Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass man nicht einfach ,,Hier!" ruft und man wird Offizier, aber mir geht es um die generellen Chancen, ob eine Planung in diese Richtung Sinn macht.
Ich selber würde gerne bei der Bundeswehr studieren, kann aber in nächster Zeit aus persönlichen Gründen leider nicht.
Danke fürs lesen diese Sermons!  Und ich würde mich sehr freuen wenn ein paar Fragen beantwortet werden! Also vielen lieben Dank!
Kommandant der Käsespatzn  :)