ZUR INFORMATION:
Das Forum ist auf einen neuen Server umgezogen, um den Betrieb langfristig sicherzustellen. Zugleich wurde das Board auf die aktuelle Version 2.1.4 von SMF aktualisiert. Es sollte soweit alles laufen, bei Problemen bitten wir um Nachsicht und eine kurze Information.
Offene Punkte siehe https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,75228.0.html
Wer "vergeblich" auf Mails des Forums wartet (Registrierung bestätigen/Passwort zurücksetzen), sollte bitte in den Spam-Ordner seines Mailpostfachs schauen. Die Zustellprobleme, die der alte Server hatte, bestehen nicht mehr. Auch Mails an Google oder 1und1-Konten werden erfolgreich zugestellt. Wenn eine Mail im Spam-Ordner liegt, bitte als "Kein Spam" markieren, damit wird allen geholfen.
AUS AKTUELLEM ANLASS:
In letzter Zeit häufen sich in Beiträgen identifizierbare Informationen. Es werden Standorte, Dienstposten, Dienstpostennummern und andere detailierte Beschreibungen angegeben. Denkt bitte an OPSec - und veröffentlicht nur das, was Allgemein zugänglich ist - wir werden darauf achten und gegebenenfalls auch löschen
Zitat von: Beuteberliner am 14. August 2022, 18:00:56100% Zustimmung. Es ist müßig darüber zu diskutieren, weil das Parlament eben mandatiert hat. Jemandem in die Augen schauen und überzeugt von der Sinnhaftigkeit DEU militärischer Aktivitäten auf diesem Kontinent zu berichten kann ich nicht.
@ justice, wenn ich diesen Thread einmal etwas zurück blättere erkenne ich schon, dass einige User ihre mehr oder weniger begründeten Meinungen abgaben. Nur eben änderte es ja nichts daran, dass die zunächst beiden, dann der eine Einsatz vom BT weiterhin mandatiert wurden und umzusetzen waren. Darüber zu diskutieren, schien müßig.
In Mali erleben wir meiner Überzeugung nach dasselbe Dilemma, in das wir uns auch in Afghanistan begaben (bei aller Unterschiedlichkeit der Rahmenbedingungen). In einen Einsatz ohne strategische Grundlagen und klarer roadmap für den Exit hineingehen und selbst dann nicht reagieren, wenn sich die Lage eklatant ändert! Dass die Junta in Mali offen mit Putins Regine anbandelte und Wagners Kriegsverbrechertruppe ins Land holte, geschah ka nun nicht gestern oder vorgestern.
Dass man letztlich die Lage aussaß, bis das Kontingent ohne Aussicht auf Änderung festsaß, spricht nicht für strategische Weitsicht, Vernunft, gesunden Menschenverstand, Fürsorge für die eigenen Soldaten und ist einfach nur peinlich.
Möglicherweise und hoffentlich ist diese zweite abrupt beendete (derzeit ausgesetzte) Mission Anlass, ernsthaft zu prüfen, ob militärische Einsätze das probate Mittel ist, korrupte, kriminelle Regime und Bevölkerungen dazu zu bringen, von ihrem Tun abzulassen. Wenn Kriminalität und Terrorismus auf einem vergleichbaren, auch ideologisch und religiös aufgeladenen Fundament bestehen, können militärische Einsätze daran nichts ändern. Und damit werden die gewünschten Ziele immer verfehlt werden.
Zitat von: schlammtreiber am 04. August 2022, 09:42:30
Ungeachtet dessen, dass die Lage in Mali sich nach einem Abzug auch nicht verbessern wird.