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Zitat von: Dennis812 am 23. Dezember 2006, 19:18:38
Da wir erstmal dem TE glauben sollten, liegt hier doch Kritik am Verhalten des Vorgesetzten vor, oder täusche ich mich?
ZitatABER: Was ist es für ein Verhalten, wenn alles was noch so sinnfrei sein mag, schlicht durchgesetzt wird?
ZitatIst das der Sinn von Befehl und Gehorsam - ich glaube nicht.
ZitatZitatUnd - ein "guter" Vorgesetzter - wie auch jeder andere Mensch, der den Anspruch hat intelligent zu sein - sollte Kritik wirken lassen und damit zu arbeiten, statt sie schlicht zu übergehen
Vorausgesetzt es wird offen Kritik geäußert ist es das privileg des vorgesetzten zu entscheiden, ob er die Kritik in seine weiteren Planungen mit einbezieht oder sie zur Kenntnis nimmt und auf Grund seiner Lagebeurteilung nicht weiter zum Anlass nimmt darauf zu reagieren! Wir sind hier nicht bei wünsch dir was, sondern bei "is so"!.
ZitatZitatUnd seit häufigst zitierter "Menschenführung2000" sollte man auch so arbeiten
*lol* Es gibt ein Programm dass seit ca. 1995 läuft und das nennt sich "Wohnen 2000", Ziel ist hier Doppelbelegung mit neuen Möbeln, Waschnische eine Wasch-/Duschmöglichkeit für zwei Stuben und nach Möglichkeit auch Kabel-/Telefonanschluss auf der Stube.
Was es nicht gibt und nie gab ist die "Menschenführung2000". Das ist eher eine Verballhornung der Entwicklung der Disziplin- und Ausbildungsentwicklung innerhalb der Bundeswehr nach Ende des kalten Krieges, die ältere Soldaten insbesondere seit dem Ende der 90er sehen!
An der Grundsätzen der Inneren Führung und denen der Erziehung und Ausbildung hat sich auch mit Beginn eines neuen Jahrhunderts/Jahrtausends nichts geändert! Was sich aber ändert ist definitiv, die körperliche (und damit zumeist auch geistige) Belastbarkeit der jungen Rekruten!
ZitatZitat- und nicht wie GunnerySeargeant Hartman!
Unnötige Übertreibung deinerseits...
ZitatZitatZu 2) Wo der Unterschied ist? Manch einer hier beharrt auf seinem Privileg die UHG/OHG (nein nicht du Andi- soll das Ganze nur etwas bildlich darstellen) zu besuchen und dann taucht solch ein Frage auf?
Von der Besoldung mal ganz zu Schweigen - und wenn ich dann sehe, wie manche SaZ/FWDL Dienst tun - fällt mir dazu garnichts mehr ein.
Desweiteren haben FWDL/SaZ einen völlig anderen Auftrag als GWDL - oder erklär mir, warum GWDL beispielsweise nicht in den Einsatz gehen können - und bitte nicht das Gerede von zu teurer/langer Ausbildung.
Oh Gott oh Gott! Was ist da denn falsch gelaufen!
OHG und UHG haben einen ganz einfachen Zweck und zwar den den Vorgesetzten die Möglichkeit zu geben ohne die (evtl. lästige) Gegenwart von Untergebenen (und Vorgesetzten) abzuschalten oder eben auch dienstliche Belange durchzusprechen! Aus ähnlichem Grund gibt es Mannschaftsheime! Das hat aber absolut gar nichts mit dem Fakt zu tun, dass alles Dienstgrade Soldaten sind und entsprechend grundsätzlich gleiche Rechte und Pflichten haben!
Wir sind bei der Bundeswehr aber keine große Kommune, wo alle gleichberechtigt sind! Deine Beispiele sind haarsträubend! Es ist mir als Vorgesetzter völlig hupe, ob mein Untergebener GWDL, FWDL oder SaZ ist! Ich behandele alle nach den gleichen Maßstäben und das bedeutet NICHT, dass ich alle gleich behandele! Wer schlechte Leistungen bringt wird härter angefasst als andere, wer seinen Dienst vorbildlich versieht erhält entsprechende Freiheiten!
Der Grundauftrag für ALLE Soldaten ist aber gleich! Siehe Sicherheitspolitische Richtlinien!
Zitat von: Dennis812 am 23. Dezember 2006, 17:14:17
Zu 1) Ich möchte nur mal daran erinnnern, dass auch Gefreite,OG's oder Mannschafter im Allgemeinen in der Lage sind ZgFhr zu kritisieren.
ZitatHier fand offenkundig eine Kritik und keine Beurteilung statt - also völlig legitim.
ZitatUnd - ein "guter" Vorgesetzter - wie auch jeder andere Mensch, der den Anspruch hat intelligent zu sein - sollte Kritik wirken lassen und damit zu arbeiten, statt sie schlicht zu übergehen.
ZitatUnd seit häufigst zitierter "Menschenführung2000" sollte man auch so arbeiten
Zitat- und nicht wie GunnerySeargeant Hartman!
ZitatZu 2) Wo der Unterschied ist? Manch einer hier beharrt auf seinem Privileg die UHG/OHG (nein nicht du Andi- soll das Ganze nur etwas bildlich darstellen) zu besuchen und dann taucht solch ein Frage auf?
Von der Besoldung mal ganz zu Schweigen - und wenn ich dann sehe, wie manche SaZ/FWDL Dienst tun - fällt mir dazu garnichts mehr ein.
Desweiteren haben FWDL/SaZ einen völlig anderen Auftrag als GWDL - oder erklär mir, warum GWDL beispielsweise nicht in den Einsatz gehen können - und bitte nicht das Gerede von zu teurer/langer Ausbildung.
Zitat von: Andi am 23. Dezember 2006, 13:51:25
Das ist genau das lächerliche an dem ganzen Threat hier - wie Huey schon angemerkt hat - ein Gefreiter beurteilt den Umgangston seines Zugführers. *gähn*Zitat von: milleoov am 23. Dezember 2006, 12:32:02
so wie dieser dienstgrad und die anderen reden darf mit normalen gwdl'lern nicht geredet werden.
Sagt wer? Was unterscheidet einen GWDLer von einem FWDLer oder SaZ?
Zitat von: milleoov am 23. Dezember 2006, 11:30:34"Druck" fördert die Kameradschaft! So sehe ich nicht, was Druck mit Soldaten anrichtet, bin aber ganz Ohr!
danke für die rege diskussion ... =) Also ich bin der Meinung wir sehen was Druck mit Soldaten anrichtet ... und wenn man dann so was schon vorher eingetrichtert bekommt ist das def. nicht födernd
ZitatZitat
wir sind bis auf 4 alle GWDL ... nicht UFFZE /FA / OA nein GWDL ...
Und? Um bei den Anglisismen zu bleiben: Wo ist die "message"?
Zitat
Zitat von: milleoov am Heute um 12:32:02
so wie dieser dienstgrad und die anderen reden darf mit normalen gwdl'lern nicht geredet werden.
Sagt wer? Was unterscheidet einen GWDLer von einem FWDLer oder SaZ?
ZitatZitat von: milleoov am 22. Dezember 2006, 22:12:08
und karnevalsverein... ich sag nur kameradschaftspflicht. sollten solche wie unser zgfhr in einsatz gehen tut es mir wirklich leid und die kameraden unter der leitung erst recht.
denn der druck im einsatz + die miesestimmung so einer person ist nicht fördernd.
Das ist genau das lächerliche an dem ganzen Threat hier - wie Huey schon angemerkt hat - ein Gefreiter beurteilt den Umgangston seines Zugführers. *gähn*
Zitat@andi
dein statement – völlig daneben, falls es ernst gemeint war Huch
Mein Statement ist nicht nur ernst gemeint, sondern trifft den Kern! Ich sehe hier nur ein geschocktes Jüngelchen, das plötzlich mit ein wenig Härte im Leben konfrontiert wird. Wie der Threatersteller bei solch dünner Haut aber beispielsweise eine Berufsausbildung im Handwerklichen Bereich überstehen will ist mir völlig unklar...man könnte auch sagen:
"Hei, deine Mutter hat angerufen, du sollst die Duplosteine vom Flur wegräumen!"
Zitat von: pzgrenbat1_62 am 23. Dezember 2006, 03:32:19
@andi
dein statement – völlig daneben, falls es ernst gemeint war
Zitat von: milleoov am 22. Dezember 2006, 22:12:08
und karnevalsverein... ich sag nur kameradschaftspflicht. sollten solche wie unser zgfhr in einsatz gehen tut es mir wirklich leid und die kameraden unter der leitung erst recht.
denn der druck im einsatz + die miesestimmung so einer person ist nicht fördernd.
Zitat von: milleoov am 23. Dezember 2006, 12:32:02
so wie dieser dienstgrad und die anderen reden darf mit normalen gwdl'lern nicht geredet werden.
ZitatWir sind nicht deren dreck unter den stiefeln und die spreu vom weizen und gut und schlecht zu teilen und ausdrücklich zu
Zitatwir sind bis auf 4 alle GWDL ... nicht UFFZE /FA / OA nein GWDL ...
Zitat von: wolverine am 23. Dezember 2006, 10:41:46
...und dabei Disziplin fordert und einen gewissen "Druck" auferlegt, finde ich das per se nicht disqualifizierend. >>> ...bin ich immer noch kein Freund von völligem laissez fair.
Zitat von: wolverine am 23. Dezember 2006, 10:41:46Ich nehme an, dass spätestens seit Roland Berger - und dann durch bereitwilliges Zutun der ausführenden Mitarbeiter im BMVg - auch bei der Bw der Gebrauch von Anglizismen und "denglisch" um sich greift. Die zitierten "workshops" dürften Ersatz für unsere bewährten Begriffe Ausbildung, Lehrgang, Schulung, Unterricht usw. sein.
Desweiteren würde mich einmal interessieren, was heute im mil. Bereich "workshops" sind?Ist diese demilitarisierung der Sprache allein dem Auftreten "Roland Bergers" im BMVg gwschuldet oder ist Ausbildungs- und Übungsdienst tatsächlich etwas anderes?