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Zusammenfassung

Autor: sunnygina
« am: 03. August 2017, 14:56:56 »

Ich bin grad zufällig wieder auf dieses forum und insbesondere auf meinen eintrag von vor 3 jahren gestoßen. Dachte ich schreibe hier noch kurz etwas aktuelles rein, vielleicht auch um frauen von Soldaten etwas Kraft zu geben. Ich bin Jetzt 5 jahre mit meinen Mann (zeitsoldat) zusammen und davon ein Jahr verheiratet. Wir haben versucht das beste aus der situation zu machen. Leider trennen uns dennoch 800 km voneinander, aber diese entfernung hat uns unglaublich zusammen geschweißt. Ein Mann der jedes Wochenende 1600 km fährt muss eine Frau abgöttisch lieben.
Natürlich haben wir viel geredet welche Lösungen für uns in frage kommen. Weder ein studiumabbruch noch eine trennung kamen dabei für uns in frage. Wir haben uns die jahre durchgebissen etliche Anträge anrufe und briefe auf versetzung abgegeben, leider vergebens. Kleiner hoffnungschimmer bleibt, das vielleicht ein wunder passiert und er doch versetzt wird. Ansonsten sagen wir uns immer es sind immerhin nur noch 3 jahre, wobei es langsam sehr an uns beiden nagt nach 5 jahren. Aber mädels gibt eine solche liebe nicht auf wegen ein paar kilometer ;-). Es ist nicht einfach aber es ist machbar und die beziehung wird sehr stark dadurch.
Autor: BulleMölders
« am: 07. November 2014, 14:03:46 »

Warum sollte ein Personalfuehrer sich selbst das Leben schwer machen und mutwillig einen Antrag ablehnen
Das ist wie beim Finanzamt auch, Anträge werden aus Prinzip und aus Böswilligkeit der Finanzbeamten erst einmal abgelehnt, damit man den Einspruch dann in einem langwierigen Rechtsbehelfsverfahren aus langeweile bearbeiten kann.  8)
Autor: Ralf
« am: 07. November 2014, 13:54:54 »

Ich habe irgendwo im Netz gelesen, dass Versetzungsanträge meistens immer erst abgelehnt werden, dort stand das man aber hartnäckig sein soll und dann immer wieder Antrage stellen soll, haltet ihr das für sinnvoll? Also für den Fall der Fälle das unserer auch abgelehnt wird.
Und ich habe gelesen, dass man 12% Rendite aufs Schiffscargo bekommt.
Man sollte nicht alles glauben, was man liest.
Warum sollte ein Personalfuehrer sich selbst das Leben schwer machen und mutwillig einen Antrag ablehnen, auch wenn es andere Optionen geben wuerde? Damit riskiert er doch zum einen unzufriedene Soldaten udn zum anderen, dass er im Beschwerdeweg hinten runter faellt, weil er nicht ordentlich geprueft hat. Das macht doch gar keinen Sinn, er taete sich damit doch selbst keinen Gefallen. Und selbst wenn in Niedersachsen ein Dienstposten frei waere, wuerde das keine Versetzung nach sich ziehen, weil i.d.R. alle DIenstposten die gleiche Wertigkeit haben und somit man nicht eine Luecke fuer eine andere reisst. Wie sollte man das dem jeweiligen Verbandsfuehrer erklaeren. Die Leute sind doch nicht doof.

Das mit dem "ich" war auch nicht so gemeint, dass du die Entscheidung alleine triffst, aber in deinem Text steht halt immer, was du alles nicht aendern kannst/willst.
Autor: sunnygina
« am: 07. November 2014, 13:12:01 »

Für heute verabschiede ich mich erstmal, muss nämlich los, um meinen freund abzuholen.

ich danke allen für die vielen Beiträge, meine sichtweise hat sich jetzt schon erweitert und hilft mir vielleicht die Sitation anders anzupacken.

ich wünsche euch allen einen schönen Freitag
Autor: sunnygina
« am: 07. November 2014, 13:06:46 »

Wenn ich mal eine Buchempfehlung aussprechen darf:
'Jetzt! Die Kraft der Gegenwart' von E.Tolle
Es lehrt einen, den gegenwärtigen Moment so anzunehmen wie er ist, und sich nicht dagegen zu sträuben und somit zu leiden.
Zwar auch leicht esoterisch angehaucht aber ich finde es sehr wertvoll.

danke ich werde deine empfehlung wohl annehmen, habe ja nichts zu verlieren, wenn ich dieses buch lese, und wenn es mir weiterhilft um so besser. Habe ansonsten nämlich keine Ideen
Autor: Botman
« am: 07. November 2014, 13:03:02 »

Wenn ich mal eine Buchempfehlung aussprechen darf:
'Jetzt! Die Kraft der Gegenwart' von E.Tolle
Es lehrt einen, den gegenwärtigen Moment so anzunehmen wie er ist, und sich nicht dagegen zu sträuben und somit zu leiden.
Zwar auch leicht esoterisch angehaucht aber ich finde es sehr wertvoll.
Autor: sunnygina
« am: 07. November 2014, 12:59:42 »

Zitat
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. -Reinhold Niebuhr

In dieser Situation gibt es einige Konstanten, aber auch einige Variablen, die man entsprechend beeinflussen kann um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Dein Freund hat sich freiwillig zum Dienst und auch zur bundesweiten Verfügbarkeit verpflichtet und sitzt aufgrund dessen jetzt auf einem Dienstposten in Bayern. Er sitzt da nicht, weil der Dienstherr es ihm möglichst schwer machen möchte, eine gesunde Beziehung zu führen, sondern weil er genau dort vom Dienstherren benötigt wird und dafür ja auch schließlich unterschrieben hat. Jetzt gibt es die Möglichkeit einen Versetzungsantrag zu stellen, ich gehe aber davon aus, dass dieser nur unter der Auflage "gegen Ersatz" Aussicht auf Erfolg hat. Dein Freund ist damit örtlich an seinem Dienstort gebunden und daran könnt ihr (vorerst) nichts ändern.

Du hingegen bist dem Staat o. Ä. nicht verpflichtet und bist dazu auch noch alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen und die Tragweite dieser Entscheidungen zu erkennen. Wenn du jetzt also sagst "Ich möchte mein Studium unbedingt fortführen", dann entscheidest du dich damit bewusst gegen eine mögliche Problemlösung. Wenn du sagst, dass du nicht erst mit 30 eine Familie planen möchtest, dann ist auch dies deine eigene Entscheidung. Im Prinzip hast du selbst alle Möglichkeiten eine Lösung zu eurem Fernbeziehungs-Problem herbeizuführen, musst dafür aber nunmal selbst Kompromisse eingehen. Ob du für eine Beziehung deine komplette berufliche Planung über den Haufen werfen willst, musst du letztendlich selbst entscheiden.

Gerade mit Hinblick auf das obrige Zitat kann ich nur den Tipp geben: Lernt, mit der Situation umzugehen. Der Geist ist ein mächtiges Werkzeug, das allerdings auch erstmal beherrscht werden will. Das ist sicher nicht immer leicht, aber durchaus erstrebenswert. Aktuell seid ihr beide zu sehr voneinander abhängig und das führt dann eben dazu, das man es nicht mal 4 Tage ohne einander aushält. Das ist aber etwas, woran man arbeiten kann, vorausgesetzt natürlich, man ändert seine Einstellung von "Ich kann das nicht..." zu "Ich will, dass das so klappt, und daran werde ich arbeiten".

wow du bringst es absolut auf den Punkt danke.
deinen Tipp würde ich mir auch gerne zu Herzen nehmen, nur habe ich noch keine Ideen wie ich lernen soll damit umzugehen und es zu akzeptieren.
Autor: sunnygina
« am: 07. November 2014, 12:54:31 »

Was für eine ZAW macht dein Freund überhaupt? Nicht dass er deswegen noch ortsgebunden ist

Speditionskaufmann. Haben vom Spieß auch Stellen bekommen, die im Logisitkbereich sind. also es gibt aufjeden fall genug in Niedersachsen wo er theoretisch hinkönnte.

ich sehe auch keine anderen optionen, außer mein momentanes Leben komplett aufzgeben und nach Bayern zu ziehen, was aber mit sicherheit auch keine leichte Grundlage sein wird. Aber das ist für meinen Freund eigentlich keine Option, dass ich alles abbreche. Nur mit dem Studienwechsel gehts halt leider auch nicht. So wie Mara sagte könnte ich auch kein Kunst studieren, für Kunst muss meine eine Bildermappe abgeben, und solche guten künstlerischen Qualitäten habe ich leider nicht. Andere Fächer liegen nicht in meinen Kompetenzbereichen, und ich habe nicht vor eine halbherzige Lehrerin in irgendeinem anderen Fach zu werden, das is den Kids gegenüber auch nicht fair.
Und 7 Jahre Fernbeziehung..wenn ich schon diese 7 jahre höre, schrecklich. könnten dann erst in 3 jahren zusammenziehen, wenn mein Studium fertig ist. und dann würde ich 4 jahre alleine in dieser wohnung wohnen, ich weiß auch nicht ob das so tolle Aussichten sind.und dann iwann mit 35 heiraten und Kinder? das ist viel zu spät. ich weiß auch das ich ein bisschen sehr pessimistisch bin und mir zu viele gedanken mache, aber ich/wir wünschen uns so sehr das wir endlich weitere schritte gehen können in unserer beziehung.
@FeuerLowin: ja es ist wie es ist, aber gibt ja Möglichkeiten die aktuelle Situation zu ändern, und das versuchen wir zunächst, wenn das dann schief geht, steht uns wohl die schwierigste Entscheidung bevor.
Autor: dogfish
« am: 07. November 2014, 12:48:53 »

Zitat
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. -Reinhold Niebuhr

In dieser Situation gibt es einige Konstanten, aber auch einige Variablen, die man entsprechend beeinflussen kann um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Dein Freund hat sich freiwillig zum Dienst und auch zur bundesweiten Verfügbarkeit verpflichtet und sitzt aufgrund dessen jetzt auf einem Dienstposten in Bayern. Er sitzt da nicht, weil der Dienstherr es ihm möglichst schwer machen möchte, eine gesunde Beziehung zu führen, sondern weil er genau dort vom Dienstherren benötigt wird und dafür ja auch schließlich unterschrieben hat. Jetzt gibt es die Möglichkeit einen Versetzungsantrag zu stellen, ich gehe aber davon aus, dass dieser nur unter der Auflage "gegen Ersatz" Aussicht auf Erfolg hat. Dein Freund ist damit örtlich an seinem Dienstort gebunden und daran könnt ihr (vorerst) nichts ändern.

Du hingegen bist dem Staat o. Ä. nicht verpflichtet und bist dazu auch noch alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen und die Tragweite dieser Entscheidungen zu erkennen. Wenn du jetzt also sagst "Ich möchte mein Studium unbedingt fortführen", dann entscheidest du dich damit bewusst gegen eine mögliche Problemlösung. Wenn du sagst, dass du nicht erst mit 30 eine Familie planen möchtest, dann ist auch dies deine eigene Entscheidung. Im Prinzip hast du selbst alle Möglichkeiten eine Lösung zu eurem Fernbeziehungs-Problem herbeizuführen, musst dafür aber nunmal selbst Kompromisse eingehen. Ob du für eine Beziehung deine komplette berufliche Planung über den Haufen werfen willst, musst du letztendlich selbst entscheiden.

Gerade mit Hinblick auf das obrige Zitat kann ich nur den Tipp geben: Lernt, mit der Situation umzugehen. Der Geist ist ein mächtiges Werkzeug, das allerdings auch erstmal beherrscht werden will. Das ist sicher nicht immer leicht, aber durchaus erstrebenswert. Aktuell seid ihr beide zu sehr voneinander abhängig und das führt dann eben dazu, das man es nicht mal 4 Tage ohne einander aushält. Das ist aber etwas, woran man arbeiten kann, vorausgesetzt natürlich, man ändert seine Einstellung von "Ich kann das nicht..." zu "Ich will, dass das so klappt, und daran werde ich arbeiten".
Autor: FeuerLöwin
« am: 07. November 2014, 12:41:36 »

was sind schon sieben Jahre, wenn ihr den rest eures Lebens zusammen verbringt ;-)

Zitat
Das ist einfach keine schöne Situation, da fällt es mir dann wirklich schwer das zu akzeptieren.

1.) Ich stehe im Stau, so ein Mist, alles kacke, hoher Blutdruck, der Depp vor mir will nicht fahren ... kann man beliebig fortsetzen.
2.) ich stehe im Stau, weil ich ENTSCHIEDEN habe, den Weg zu fahren (wegen dem Ziel), es ist warm und trocken, gute Musik im Radio - that is life.
Du hast die Wahl - Dich an einer Liebesbeziehung zu erfreuen oder an der Distanz zu zerbrechen.
Es ist Deine Wahl.

Es ist jetzt wie es ist, entweder ihr macht das beste daraus oder ihr zerberecht an der Situation!
eure Entscheidung :-)
Beispiel:
Autor: Botman
« am: 07. November 2014, 12:39:51 »

Tsunetomo Yamamoto: Hagakure Der Samurai-Weg
Ja, die Situation ist nicht "schön" - Du akzeptierst dies aber eben NICHT - und dieses, Dein "nicht wollen", ist Ursache für Dein Schmerz- nicht die Situation.

Warum nicht immer solch erfrischende Beiträge von dir, ohne diesen negativen, belehrenden Unterton?  ;)
Wahre, weise Worte.
Da find ich dann auch nichts mehr zum mOkieren.  ;D

Autor: ulli76
« am: 07. November 2014, 12:29:43 »

Was für eine ZAW macht dein Freund überhaupt? Nicht dass er deswegen noch ortsgebunden ist.

Aber so langsam wird es echt schwer-einfach weil du keine andere Option sehen WILLST als dass er aus Bayern raus kommt. Und aus der Spirale kommst du nicht raus und willst damit auch keine anderen Lösungsmöglichkeiten akzeptieren.
Autor: sunnygina
« am: 07. November 2014, 12:13:06 »

ich verstehe, aber ich weiß auch nicht wie ich das akzeptieren soll, ich möchte, aber es funktioniert nicht, meine Gedanken stehen mir selbst im Wege. Aber ich kann meine Gedanken auch nicht abstellen.
Autor: F_K
« am: 07. November 2014, 12:09:48 »

Zitat
Das ist einfach keine schöne Situation, da fällt es mir dann wirklich schwer das zu akzeptieren.


Du (willst) es nicht verstehen?

Ja, die Situation ist nicht "schön" - Du akzeptierst dies aber eben NICHT - und dieses, Dein "nicht wollen", ist Ursache für Dein Schmerz- nicht die Situation.

Beispiel:

1.) Ich stehe im Stau, so ein Mist, alles kacke, hoher Blutdruck, der Depp vor mir will nicht fahren ... kann man beliebig fortsetzen.

2.) ich stehe im Stau, weil ich ENTSCHIEDEN habe, den Weg zu fahren (wegen dem Ziel), es ist warm und trocken, gute Musik im Radio - that is life.

Du hast die Wahl - Dich an einer Liebesbeziehung zu erfreuen oder an der Distanz zu zerbrechen.

Es ist Deine Wahl.

(.. und ja, es gelingt mir auch nicht immer, den Geist unbewegt zu halten - aber immer öfter.)

@ Schlammtreiber:

Ja - für diese Situation gibt es auch noch ältere Zitate, dieses passt hier gut.
Autor: wolverine
« am: 07. November 2014, 12:04:09 »

Irgendwo klingt hinter solchen Beiträgen immer heraus als ob da irgendein Miesepeter willkürlich Leute ärgern möchte durch Versetzungen an den A... der Welt. Wenn es eine sinnvolle Möglichkeit gibt, beide Ideen zusammen zu bringen, warum sollte man das nicht machen?
Fakt ist aber, dass Ihr Freund auf einen Dienstposten geplant ist, um genau dort seine Arbeit zu machen. Jetzt will ER eine Veränderung und es ist nicht immer möglich, dem zu entsprechen. Es muss ein räumlich, zeitlich und sachlich passender Posten gefunden werden. Vielleicht geht das, vielleicht auch nicht. Wenn es nicht geht, hilft es auch nicht dem PersFhr auf den S... zu gehen.
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