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Zusammenfassung

Autor: deathstar
« am: 14. Juni 2018, 15:31:34 »

Hallo,

ich habe heute die Einladung zum ersten Teil bekommen. Auf was genau muss ich mich hier einstellen?
Was genau muss man bspw. bei den Matrizen lösen?

In meiner Einladung wird auch direkt eine Einzelaussprache erwähnt. Was sollte man hierzu vorbereiten?

Schon mal vielen lieben Dank im Voraus.

Viele Grüße

Wiebke

Ist alles recht ausführlich im ersten Post beschrieben! Für das Gespräch einfach vorbereiten wie für jedes andere Bewerbungsgespräch auch, mit Fokus auf Allgemeinwissen Deutschland & Bundeswehr.
Autor: KlausP
« am: 14. Juni 2018, 13:03:10 »

Haben Sie den Erfahrungsbericht eigentlich gelesen? Ich habe den Eindruck jedenfalls nicht.
Autor: wiebke
« am: 14. Juni 2018, 12:58:56 »

Hallo,

ich habe heute die Einladung zum ersten Teil bekommen. Auf was genau muss ich mich hier einstellen?
Was genau muss man bspw. bei den Matrizen lösen?

In meiner Einladung wird auch direkt eine Einzelaussprache erwähnt. Was sollte man hierzu vorbereiten?

Schon mal vielen lieben Dank im Voraus.

Viele Grüße

Wiebke
Autor: christoph1972
« am: 11. Juni 2018, 19:42:06 »

Bezieht sich der Bericht auf die Direkteinstellung oder auf eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst?
Autor: Nanum
« am: 11. Juni 2018, 11:34:18 »

Hallo,

es gibt in der Mudra Kaserne, Köln, auch Zivilangestellte. Den organisatorischen Rahmen begleitete jedoch in meinem Fall ein uniformierter Stabsfeldwebel oder sogar Oberstabsfeldwebel. Das wirkt sich jedoch nicht auf das Prüfungs- bzw. Auswahlverfahren aus, da die schriftlichen Unterlagen von entsprechendem Personal ausgewertet werden.
Autor: Ralf
« am: 06. Juni 2018, 16:27:18 »

Der Stabsfeldwebel (StFw) prüft ja nicht, er macht administrative Dinge.
Autor: Trongo
« am: 06. Juni 2018, 16:03:30 »

Ist in dieser Kaserne auch ziviles Personal vorhanden? War der StabsFw in Uniform? Ich dachte, zivile Bewerber werden auch von zivilen Angestellten geprüft?

Sonst, schön und ausführlich geschrieben.

Viele Grüße
Autor: Nanum
« am: 06. Juni 2018, 14:35:44 »

Werte Leserinnen und Leser,

auf Grund weniger, vorhandener Erfahrungsberichte die zivilen Laufbahnen des BW betreffend möchte ich nachfolgend einen Überblick über den Ablauf zum Auswahlverfahren im ACFüKrBw, gehobene nichttechnischen Verwaltungsdienst, geben.

Nachdem man seine (vollständige) Bewerbung entweder bestenfalls über das Onlinebewerbungsportal der BW oder auf sonstigem Wege eingereicht hat, erhält man nach dem verstreichen einer gewissen Zeitspanne (ca. ein - vier Wochen) eine Einladung zum (ersten Teil), dem schriftlichen Auswahlverfahren. Dieses sollte ich meinem Falle in Köln, Mudra Kaserne im ACFüKrBw stattfinden.

Ende April 2018 erhielt ich also meine Einladung für einen Termin Anfang Juni in Köln.

Auf Grund längerer Anreise bin ich bereits am Tag vor dem eigentlichen Termin in Köln eingetroffen und übernachtete somit dort. Am nächsten Tag war um 08:30 Uhr Beginn der Veranstaltung.

Zwecks Sicherheit und Zeitpuffer sollte man sich zwar schon etwas eher dort einfinden, es ging aber auch erst pünktlich los. Bitte nicht die Einladung und euren Personalausweis vergessen, dieser wird zwingend am Einlass der Kasernenpforte benötigt - ihr könnt ansonsten nicht teilnehmen.

Der Ablauf:
1. Nachdem alle im entsprechenden Raum platz genommen hatten, wobei die Durchmischung der Altersstruktur relativ breit und die Geschlechterverteilung annähernd paritätisch war, gab es eine kurze Begrüßung und den "groben Fahrplan des Ablaufs". Reisekosten, CAT Test, schriftliche Ausarbeitung.

2. Zuerst mussten alle Bewerber nach vorn zu dem äußerst freundlichen Stabsfeldwebel mit ihren Ausweisen herantreten, um die Anwesenheit und Identität zweifelsfrei zu bestätigen. Dies dauerte ca. 10 Minuten.

3. Danach wurde gemeinsam der Reisekostenantrag bearbeitet. Das Formular war teilweise vor ausgefüllt und konnte auch sofort abgegeben, bei fehlenden Dokumenten aber auch mitgenommen und später per Post eingereicht werden. Dies dauerte ca. 35 Minuten.

4. Nun wurden alle aufgefordert im Bedarfsfall die Toilette auszusuchen, da während des CAT Tests (Computer assistierter Test) keine Unterbrechung möglich sein würde. Später wurden dann Gruppen von Personen mit Nachnamen aufgerufen und zu den entsprechenden PC- Arbeits(Test)plätzen geführt. Nach kurzer Erklärung, dass man für jede Frage 3 Minuten Zeit habe, nach endgültigem Bestätigen der Antwort keine Möglichkeit besteht, zur letzten Frage zurück zu kehren, sowie dem Hinweis auf das vorhandene Konzeptpapier startete der Test. Außerdem gibt es vor jeder Kategorie zwei Beispielaufgaben und eine genaue Erklärung, wie alles funktioniert.

Der Test besteht aus zwei Komplexen, wobei sich der erste Komplex noch in Unterkategorien aufteilen lässt.
1. Wortbeziehungen
2. Rechenaufgaben
3. Matrizen

Es folgt der Gedächtnistest, wobei man euch vorher natürlich das Konzeptpapier abnimmt. :D Dabei müsst ihr einem wandernden Punkt folgen, wobei dieser wie bei einer Buslinie einen Start und Endpunkt, sowie Zwischenhaltestellen hat. Die einzelnen Straßennamen soll man sich dabei merken.
Es können 3-9 "Begriffe" zu merken sein. Die korrekten Namen müssen dann später in der richtigen Reihenfolge sortiert werden. Es gibt insgesamt 21 solcher Gedächtnisaufgaben.

Sobald ihr damit durch seid, ist der CAT Test auch schon überstanden / abgeschlossen und es gibt eine kurze Pause.

5. Als letztes werdet ihr wieder in den Raum gebeten, wobei man sich nur dorthin setzen darf, wo bereits ein (umgedrehter) Aufgabenpapierstapel liegt. Es handelt sich dabei um eine rudimentäre rechtsgutachterliche Aufgabe. Es wird euch ein Sachverhalt vorgegeben, in meinem Falle Kinder, die etwas (zu) kaufen (versuchen). Es wird letztendlich nach der Rechtswirksamkeit des jeweiligen Einzelgeschäfts gefragt.
Als Hilfestellung erhaltet ihr einen Auszug mehrerer Paragrafen aus dem BGB und ein weiteres Konzeptpapier. Stifte sind unbedingt selbst mitzubringen!
Man muss auch keine rechtlichen Vorkenntnisse oder Jura studiert haben. Es kommt hier wohl auf die Auffassungsgabe bzgl. rechtlicher Fall- und Problemstellungen sowie euer schriftliches Ausdrucks- und Argumentationskönnen unter Anwendung von Rechtsvorschriften (Gesetzen) an.
Man hat für die schriftliche Ausarbeitung insgesamt 90 Minuten Zeit. Einige Teilnehmer haben bereits nach 25 Minuten abgegeben, was ich als ehemaliger Jura-Student für deutlich für zu wenig Zeit halte.
Letztendlich kommt es darauf an, sauber und logisch nachvollziehbar zu begründen, das sollte jeder schaffen, der diesen Job anstrebt.

6. Nach dem schriftlichen Test war man dann frei zu gehen. Es besteht die Möglichkeit, am kostenlosen Mittagessen teilzunehmen, was ich für die Mudra Kaserne in Köln nur allerwärmstens empfehlen kann.
Das Essen war ausgezeichnet.

Allgemeines Fazit:
Da sich meine bisherigen Kontakte zur BW auf persönliche Bekanntschaften, die Presse und Internetartikel beschränkten, kann ich nur sagen, wie überrascht ich von der Freundlichkeit sämtlicher Soldaten und Mitarbeiter war. Dieses Bild der Bundeswehr muss dringend mehr kommuniziert werden.

tbc.
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