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Zusammenfassung

Autor: FoxtrotUniform
« am: 12. Juli 2018, 22:14:09 »

Lieber Mig-HH, die Einordnung der Reserve seitens Leitung ist mir sehr wohl bekannt. Jedoch die Dachdokumente zu umreißen, wäre kaum zielführender als Kritik an Rüstungsprozessen durch Zitate aus dem CPM respektive Vorgaben der Hardthöhe zu konterkarieren.
Mit "Ebene" subsumierte ich Kameraden meines Dienstgrades und meiner Funktion; Die Führungsebene innerhalb der Grobgliederung der Bw - hier wäre es auch Führungsebene 1 - ist damit keineswegs gemeint.
Ich schlage vor unsere auf Basis persönlicher Erfahrungen gewonnenen Meinungen lassen wir einfach im Raum stehen, sodass ich mich weder  weiter erkläre, noch den Beitrag im Detail kommentiere.
Autor: miguhamburg1
« am: 12. Juli 2018, 21:14:52 »

Nun, lieber F-U, von welcher Ebene auch immer Sie sprechen, bleibt festzuhalten, dass die Masse der Langzeit-übenden Reservisten in den Truppenteilen auf Kompanie- und Bataillonsebene Langfristtvakanzen von Aktiven auf Spiegeldienstposten beordert sind und dort auch üben. Und von dieser Masse wiederum sind ehemalige BS der signifikant geringere Anteil. Bei denen sehe ich Ihre zuvor aufgeführten "Erkenntnisse" allenfalls am Rande als erfüllt - und in Bezug auf die Inanspruchnahme von Kapazitäten sind diese dann eben auch vergleichbar mit denen, die für aktive Dienstposteninhaber benötigt werden.

Gerade durch die Langzeit-Übenden soll ja eine Kontinuität bei der Bearbeitung von Vorgängen gewährleistet sein - eben weil nicht andauernd unvollendete Vorgänge übergeben werden müssen (zumal, wenn auch der Nachfolger Reservist ist und nicht vor dem Ende des vorab übenden Kameraden verfügbar ist.

Folgende Gefahren mögen "auf Ihrer Ebene" ja gesehen werden, de facto erscheint mir das jedoch eher Projektion der eigenen Vorbehalte, als tatsächlic deutlich erkennbar zu sein: Dass die SollOrgPers (bzw. dann ja wohl die tatsächliche Befüllung mit aktiven Soldaten(!) ) zu falschen Interpretationen auf der Leitungsebene führt, ist doch eine Binse. Es ist doch dort hinlänglich bekannt - und im Übrugen auch im KdR explizit beschrieben, dass Reservisten Lücken bei Aktiven füllen sollen. Sich darüber zu mokieren, erscheint mir wirklich vollkommen sinnbefreit. Welche jüngeren Offze/UffzmP werden denn durch langübende Res auf anderen Dienstposten in Bezug auf was ausgebremst? Wie kommen Sie darauf, dass regelmäßig übende Reservisten mit Masse(!) überholtes Wissen hätten und an revidierten Gepflogenhaeiten festhalten? Bleiben die (möglichen(!) Interessenkonflikte, wobei das grundsätzlich auch kürzere Reservedienstleistende betrifft. Meines Wissens nach gibt es allerdings auf den Einverständniserklärungen, die RDL abgeben müssen, eine entsprechende Frage, ob es Interessenkonflikte bei der RDL geben könne. Hier sehe ich dann auch die Vorgesetzten, die mit RDL zu tun haben, in der Pflicht, sich über die beruflichen Hintergründe ihrer Res zu erkundigen.
Autor: FoxtrotUniform
« am: 12. Juli 2018, 20:43:38 »

@ FU:

Gründe?

Meiner Erkenntnis nach gibt es dort viele, die Lücken füllen, die die aktive Truppe NICHT füllen kann.
-Überholtes Wissen
-Festhalten an revidierten Gepflogenheiten
-Direktes oder Indirektes Ausbremsen von jüngeren Offz und Uffz m.P.
-Bearbeitung von Vorgängen die nicht abgeschlossen und vernünftig übergeben werden können
-Austragen alter Grabenkriege (Erfahrungswert)
-Verzerrung der Beurteilung ob Aufträge mit der zugestandenen SollOrgPers bearbeitet werden können
-Interessenskonflikte durch Industrietätigkeit und Abschöpfen von Informationen
-Inanspruchnahme von Kapazitäten an Lehrinstitutionen, Ausbildungsvorhaben und anderer Kapazitäten (z.B. der Truppenärzte)
- ...

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt hervorragende Reservisten - augenscheinlich auch in diesem Forum - aber die Erfahrung lehrt mich, dass besonders bei Denen die häufig üben (vorallem a.D.) das oben stehende zutrifft.
Autor: miguhamburg1
« am: 12. Juli 2018, 20:32:58 »

F_K, wo habe ich am Primat der Politik gezweifelt? - Ich habe die Politik doch explizit erwähnt?

Dennoch habe ich überhaupt kein Verständnis, dass diese 3-S-Truppe nun auch noch meint, ganze Regimenter auffüllen zu wollen, obgleich sie ihre Spieltruppe RSU noch nicht einmal vollbekommen, obgleich sie mit massiver Unterstützungsarbeit durch Truppe und PresseInfo der Bundeswehr gepampert wurde/wird.
Autor: F_K
« am: 12. Juli 2018, 20:22:22 »

@ FU:

Gründe?

Meiner Erkenntnis nach gibt es dort viele, die Lücken füllen, die die aktive Truppe NICHT füllen kann.
Autor: FoxtrotUniform
« am: 12. Juli 2018, 20:02:14 »

Ohne mich in die Diskussion reinhängen zu wollen (auch wegen intensiver Beteiligung an der Erstellung von Grundsatzdokumenten), aber die Konzeptionen wenden sich allmählich vom Schwerpunkt multinationale Einsätze zu der Ausrichtung auf LV/BV.

Unsere Intensiv-Reservedienstleistenden stoßen mir ohnehin unangenehm auf, was sich allmählich auch bei anderen Vertretern meiner Ebene und darüber abzeichnet.
Hierbei sind explizit nicht (!) der urlaubsvertretende Spieß a.D. oder der 3 Wochen übende ehemalige SaZ oder GWDL gemeint.
Autor: doc.
« am: 12. Juli 2018, 19:49:40 »

@miguhamburg1, vielen Dank für den Verweis auf die KdB - legt man die Annahmen zugrunde (10000 durchhaltefähig im Einsatz, LV als BV da Angriffe auf Bundesgebiet unwahrscheinlich), dann stellt sich der Verzicht auf die Wehrpflicht tatsächlich schlüssig dar.



Autor: F_K
« am: 12. Juli 2018, 19:49:09 »

... und das ist Bestandteil der Satzung.

Primat der Politik und so - muss auch Migu akzeptieren.
Autor: KlausP
« am: 12. Juli 2018, 19:47:27 »

So lange der Präsident selber im Bundestag sitzt wird das wohl nicht passieren.  ;)
Autor: miguhamburg1
« am: 12. Juli 2018, 19:43:56 »

Wir sind damit doch wieder bei diesem schon diversemale durchgekauten Thema "RSU-Kompanien".

Ich frage mich wirklich, wann langsam mal unseren Verteidigungspolitikern im Bundestag der kragen platzt mit diesen sinnbefreiten "Forderungen" und "Vorschlägen" des Reservistenverbandes, damit der zulasten der aktiven Truppe sein Image aufpolieren kann.
Autor: F_K
« am: 12. Juli 2018, 19:05:16 »

NW hat ja nur 3 RSU Kp - noch nicht voll belegt.
Selbst wenn man eine 4te Kp aufstellt, ergibt dies ja maximal ein Btl.
(Wobei ja kein Gefecht geführt wird, die Führungsebene also überflüssig ist).

Bis auf BY haben alle Bundesländer weniger Kp - und die Anzahl der Mannschaften für die DRM zeigt ja wie schmall die Leistungsspitze ist.

@ Ulli: war ein Sich Zg- der ZgFhr nur bis OLt dotiert ...)
Autor: ulli76
« am: 12. Juli 2018, 19:01:47 »

Das mit der Sicherungskompanie (-zug?), die der Reservistenverband für einen Einsatz (ich glaub KFOR) organisieren wollte, war doch auch so nen Reinfall.
Autor: KlausP
« am: 12. Juli 2018, 18:29:07 »

Man bekommt noch nicht mal die RSU-Kompanien voll, fabuliert aber von fordert (!!) aber ganze Regimenter. Manchmal kann man nur mit dem Kopf schütteln bei solchen kruden Ideen.
Autor: miguhamburg1
« am: 12. Juli 2018, 18:10:08 »

Lieber KlausP, irgendwie muss das Heer der 3-S-Reservisten in den örtlichen Kamaeradschaften ja noch auf Bundeskosten beschäftigt werden ...
Autor: KlausP
« am: 12. Juli 2018, 17:10:02 »

Ich hab jetzt mal nach dem Begriff "Landesregimenter" im Netz gesuch. Und was kam raus? Wie ich mir dachte: ein neuer (in meinen Augen) Gehirnfurz der obersten Führung des Reservistenvereins, um dessen Daseinsberechtigung nachzuweisen. Nur mal die dabei von mir gefundenen "Schlagzeilen":

- Reservistenverband: Forderung nach nationaler „Reserve-Armee“ - FAZ
- Organisiert in "Landesregimentern" Für "Nationale Reserve": Reservisten wollen 30.000 Frauen und Männer verpflichten - Focus
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