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Zusammenfassung

Autor: LwPersFw
« am: 25. Februar 2020, 14:27:19 »

Einige Vorschriften wurden umbenannt bzw. neue Version :

Bereichsdienstvorschrift C-1463/22 (alt D-1463/22)
"Verfahren bei Ansprüchen nach §§ 41 Absatz 2, 85 und 86 Soldatenversorgungsgesetz"

Zweck der Regelung: Entscheidung über das Vorliegen einer Wehrdienstbeschädigung



Bereichsdienstvorschrift C-1463/23 (alt D-1463/23)
"Erteilung von vorläufigen Anerkennungsbescheiden nach § 88 Soldatenversorgungsgesetz in Verbindung mit § 22 des Gesetzes über das Verwaltungsverfahren der Kriegsopferversorgung"

Zweck der Regelung: Zulässigkeit eines Vorbehaltsbescheides



Bereichsdienstvorschrift C-1463/32 (alt D-1463/32)
"Beschädigtenversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz; hier: Sachverhaltsermittlungen in Wehrdienstbeschädigungsverfahren"

Zweck der Regelung: Festlegung zu Art und Umfang der Sachverhaltsermittlungen im Wehrdienstbeschädigungsverfahren



Bereichsdienstvorschrift C-1463/9 (alt D-1463/9)
"Zuständigkeit für die Durchführung der Beschädigten- und Hinterbliebenenversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz"

Zweck der Regelung: Festlegung der Zuständigkeit



Zentralvorschrift A1-1420/20-4000  , Version 2
"Truppenärztliches Gutachten (Dienstunfähigkeit)"

Zweck der Regelung: Anweisung für die Truppenärztin bzw. den Truppenarzt zur Erstellung des truppenärztlichen Gutachtens im Rahmen der Überprüfung/Feststellung der Dienstunfähigkeit



Bereichsdienstvorschrift C-1461/15 (alt D-1463/31)
"Prüfung der Voraussetzungen zur Anwendung des Einsatz-Weiterverwendungsgesetzes und zur Gewährung von Einsatzversorgung nach dem Soldatenversorgungsgesetz"

Zweck der Regelung: Voraussetzungen zur Leistungsgewährung nach dem Einsatz-Weiterverwendungsgesetz und der Einsatzversorgung nach demSoldatenversorgungsgesetz




Bereichsdienstvorschrift C-1463/10 (alt D-1463/10)
"Zuständigkeit der Bundeswehrverwaltung in Fällen, in denen der Tod der Soldatin bzw. des Soldaten nicht Folge einer Wehrdienstbeschädigung ist"

Zweck der Regelung: Entscheidung über Leistungen nach §§ 41 Absatz 2, 85 und 86 Soldatenversorgungsgesetz



Bereichsdienstvorschrift C-1463/ 2 (alt D-1463/2)
"Verfahren der Sachverhaltsermittlungen bei Betroffenen mit Geheimhaltungs-/Verschwiegenheitsverpflichtung"

Zweck der Regelung: Verfahrenshinweise bei der Ermittlung von schädigenden Ereignissen, die der Geheimhaltungs-/Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen
Autor: LwPersFw
« am: 16. Januar 2020, 10:07:56 »


Hier die aktuelle Erreichbarkeit der Koordinierungsstelle für Einsatzgeschädigte

Diese ist Ansprechstelle für alle aktiven und ehemaligen Soldaten und deren Angehörige wenn es um Einsatzschädigung geht.


Aktive, Ehemalige und ggf. Angehörige müssen dort die notwendigen Anträge einreichen.

Grundlegende Vorschriften dazu u.a.:





Die Koordinierungsstelle für Einsatzgeschädigte ist wie folgt zu erreichen

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Referat ZS 2.3
Alte Heerstraße 81
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241 15 3368
Fax: 02241 14 2838
BwFernwahl: 3471

BAPersBwZS2.3KoordStEinsatzgeschädigte@bundeswehr.org

Sachgebietsleiter:

StHptm Michael Heilmann              Tel.: +49 (0) 2241 – 15 3368


Aufteilung der Zuständigkeiten nach Nachname der Betroffenen/des Betroffenen


Offiziere (A - Z)
RAR' in Andrea Hoffmann              Tel.: +49 {0) 2241-15 2694
 

Unteroffiziere und Mannschaften Buchstabe A - L
Hptm Rene Krämer                       Tel.: +49 (0) 2241-15 2841
HptFw Martina Matußek-Drehn      Tel.: +49 (0) 2241-15 2046
 

Buchstabe M  - Z
RAmtm Thorsten Menberg            Tel.: +49 {0) 2241-15 2719
Fw Vincent Justin                         Tel.: +49 (0) 2241-15 2012


Im BAPersBw wurde organisatorisch umgegliedert … aus der o.g. Koordinierungsstelle wurde neu


Zentrale Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden (ZALK)

Auftrag der ZALK

Kernauftrag ist die Bearbeitung aller Anliegen und Anträge nach dem Einsatzweiterverwendungsgesetz (EinsatzWVG) von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten.

Darüber hinaus berät und informiert die ZALK alle am Verfahren beteiligten Stellen einschließlich der Antragstellerinnen und Antragsteller über die Anwendung des EinsatzWVG
und der Einsatz-Unfallverordnung. Am Verfahren beteiligt sind unter anderem der Sozialdienst, die Disziplinarvorgesetzten, die Lotsen für Einsatzgeschädigte, die behandelnden
Ärzte, der Berufsförderungsdienst, die Beschädigtenversorgung und die Personalführung.

Ziel des Einsatzweiterverwendungsgesetzes

Eindeutiges Ziel des EinsatzWVG ist die Wiederherstellung der Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit von Einsatzgeschädigten. Dazu gewährt Ihnen das EinsatzWVG eine sogenannte Schutzzeit.

Während dieser Zeit erhalten einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten umfassende medizinische Leistungen zur Behandlung der einsatzbedingten gesundheitlichen Schädigung
und - falls notwendig - auch Leistungen zur beruflichen Qualifizierung, um die Aufnahme der bisherigen Tätigkeit, eine dauerhafte Weiterverwendung im Geschäftsbereich des
BMVg oder eine sonstige Eingliederung in das Arbeitsleben zu erreichen.

Für ehemalige Soldatinnen und ehemalige Soldaten, die unter einer Einsatzschädigung leiden, bietet das EinsatzWVG die Möglichkeit der Wiedereinstellung in ein Wehrdienstverhältnis
besonderer Art, so dass für diesen Personenkreis ebenfalls die Möglichkeit der medizinischen Rehabilitation und ggf. der beruflichen Qualifikation besteht.



Wie kann ich Hilfe bekommen?

„Wir wollen für diejenigen Menschen, die im Auslandseinsatz waren und eine Schädigung davongetragen haben, schnell und effektiv erreichbar sein“.
„Wer im Einsatz war und denkt, dass es ihr oder ihm aufgrund dessen schlecht geht, kann sich in einem Zweizeiler an uns wenden.
Eine Mail/ein Schreiben mit Namen, der Nennung des Einsatzes und der Bitte um Aufnahme in die Schutzzeit genügt,
um die Prüfung auf Ansprüche durch uns in Gang zu setzen.“



Kontakt

Die ZALK ist wie folgt zu erreichen


Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Referat ZS 2 ZALK
Alte Heerstraße 81
53757 Sankt Augustin

BwFernwahl: 3471

Ansprechstelle
OStBtsm Jörg Schätzlein
Telefon  +49 (0) 2241 – 15 3368 

Offiziere (A - Z)
RAR' in Andrea Hoffmann
Telefon  +49 {0) 2241-15 2694 

Unteroffiziere und Mannschaften (A - L)
Hptm Rene Krämer
Telefon  +49 (0) 2241-15 2841 

HptFw Martina Matußek-Drehn
Telefon  +49 (0) 2241-15 2046


Unteroffiziere und Mannschaften (M - Z)

RAmtm Thorsten Menberg
Telefon  +49 {0) 2241-15 2719 

OFw Vincent Justin
Telefon  +49 (0) 2241-15 2012



EMail:   BAPersBwZALK@bundeswehr.org


Grundlegende Vorschriften sind weiterhin:

+ Zentrale Dienstvorschrift A–1340/110 "Weiterverwendung nach Einsatzunfällen"

Für Einsatzgeschädigte mit psychischen Belastungen zusätzlich:

+ Einsatzunfallverordnung - EinsatzUV vom 24.09.2012
+ Zentralerlass A-2120/5 "Verordnung über die Vermutung der Verursachung einer psychischen Störung durch einen Einsatzunfall" vom 09.04.2019
   (Durchführungsbestimmungen zur EinsatzUV)


In Ergänzung … im Anhang auch eine Broschüre des BMVg zum Thema  ... oder hier  Broschüre

Darin ab Kapitel 2.Versorgung und Weiterverwendung

Autor: LwPersFw
« am: 02. Januar 2020, 18:07:36 »

Info für die von PTBS Betroffenen:

Der bisherige Beauftragte des Bundesministeriums der Verteidigung für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte,
(PTBS-Beauftragter) Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen, wechselt in eine neue Verwendung.

Ab 1. Februar 2020 übernimmt das Amt Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann.

Generalarzt Hoffmann ist seit Ende 2016 Kommandeur und Ärztlicher Direktor im Bundeswehrkrankenhaus Ulm.


Kontaktdaten Beauftragter PTBS

Telefon +49 30-2004-23041

BMVgBeauftrPTBS@BMVg.BUND.DE
Autor: Griffin
« am: 16. Juli 2019, 23:24:59 »


... bin nunmehr schlauer, es verhält sich (leider), wie es @LwPersFw ausführte. Für die Betroffenen gelten die selben Regularien, wie für Kameraden, die in Folge einer nicht einsatzbedingten/ qualifizierten WDB dienstunfähig wurden und deshalb in den Ruhestand versetzt wurden.

Allerdings hörte ich (durchaus valide) das die Bw/ Fachgremien sehr unzufrieden sei mit den geplanten Änderungen der neuen VersMedV und deshalb einen Alleingang diesbezüglich anstrebt. Da davon ausgegangen werden muss, dass die neue VersMedV insbesondere einsatzbeschädigten Soldaten nur sehr unzureichend gerecht wird. Hierzu habe man sich auch schon mit anderen beteiligten Ministerien ins Benehmen gesetzt und Wohlwollen erfahren.

Hat dies von Euch auch bereits jemand vernommen?
Autor: Griffin
« am: 22. Juni 2019, 23:20:35 »


... @LwPersFw, wiederholt danke für Deine griffige Antwort.

Ich werde hierzu den Sozialdienst erneut befragen und um eine belastbare Klarstellung bitten.

Ferner dürfte eine gezielte Nachfrage bei BVA und GZD, welche die betreffenden Ruhegehälter berechnen und bescheiden, ebenfalls zielführend sein. Denn diese müssten folglich auch eine valide Auskunft zum Thema treffen können.

Schönes WE!
Autor: LwPersFw
« am: 22. Juni 2019, 19:40:59 »


Andere Fachfrage an die Expertenrunde:

Für in Folge eines Dienstunfalls dienstunfähig gewordene und deshalb in den Ruhestand versetzten Berufssoldaten gelten die bekannten "Hinzuverdienstgrenzen" (Anrechenbarkeit auf die Ruhegehaltsbezüge).


 Unlängst habe ich jedoch vom Sozialdienst - ganz nebenbei - vernommen, dass Betroffene die aufgrund eines qualifizierten Dienstunfalls/ Einsatzunfalls (GdS>50) dienstunfähig und in der Folge pensioniert worden, keine "Hinzuverdienstgrenzen" gelten.


Auf meine Frage hin, wo dies ausgeführt sei bzw. nachzulesen, erhielt ich keine valide Auskunft.

Auch mein Selbststudium hierzu blieb erfolg los. Sicherlich kommt es nicht all zu häufig vor, dass diese Betroffenen neben ihrer Pension noch einer weiteren/ anderen Arbeit, jedoch ist/wäre dies denkbar und legitim - und sicherlich auch in Ordnung, wenn die so erzielten Einkünfte keine Anrechnung auf das "Unfallruhegehalt" fänden.

Ist es richtig, dass für diesen Personenkreis keine "Hinzuverdienstgrenzen" bzw. andere Regularien (wenn ja, welche) gelten?

Danke vorab.

Das wäre mir neu.

Und wenn der/die Vertreter/in vom Solzialdienst nicht die entsprechende Rechtsnorm nennen kann ... denn wenn er/sie diese Behauptung äußert, muss er/sie dies können ... bewerte ich die Aussage als schlicht falsch.

Der 53 SVG ist eindeutig.

Er unterscheidet nur in der Umsetzung.

Abs 1 i.V.m. Abs 2 Nr 1    > DU durch WDB

Abs 1 i.V.m. Abs 2 Nr 3    > DU ohne WDB


Der Abs 7 ... auf den ggf. der Sozialdienst abstellt, gilt nicht für Soldaten, die über DU entlassen werden.


Also @Griffin ... vordere vom Sozialdienst die Nennung der Rechtsnorm!

Wenn es doch so ist, wäre es ja super... und ein guter Hinweis für alle Betroffenen !!
Autor: Griffin
« am: 20. Juni 2019, 22:40:24 »

... @LwPersFw , danke für Deine Antwort zum Berufsschadensausgleich.

In der Tat ist dies ein hoch komplexes und unheimlich schwieriges Spielfeld.
Auch meine Fragen hierzu an einschlägige Juristen endeten stets mit Schulterzucken.
Schlussendlich bleibt den Betroffenen wohl nur die Option, sich mühsam einen spezialisierten Fachjuristen (wie RA S.) zu suchen und diesen zu mandatieren.

-Trennung-

Andere Fachfrage an die Expertenrunde:

Für in Folge eines Dienstunfalls dienstunfähig gewordene und deshalb in den Ruhestand versetzten Berufssoldaten gelten die bekannten "Hinzuverdienstgrenzen" (Anrechenbarkeit auf die Ruhegehaltsbezüge). Unlängst habe ich jedoch vom Sozialdienst - ganz nebenbei - vernommen, dass Betroffene die aufgrund eines qualifizierten Dienstunfalls/ Einsatzunfalls (GdS>50) dienstunfähig und in der Folge pensioniert worden, keine "Hinzuverdienstgrenzen" gelten. Auf meine Frage hin, wo dies ausgeführt sei bzw. nachzulesen, erhielt ich keine valide Auskunft. Auch mein Selbststudium hierzu blieb erfolg los. Sicherlich kommt es nicht all zu häufig vor, dass diese Betroffenen neben ihrer Pension noch einer weiteren/ anderen Arbeit, jedoch ist/wäre dies denkbar und legitim - und sicherlich auch in Ordnung, wenn die so erzielten Einkünfte keine Anrechnung auf das "Unfallruhegehalt" fänden.

Ist es richtig, dass für diesen Personenkreis keine "Hinzuverdienstgrenzen" bzw. andere Regularien (wenn ja, welche) gelten?

Danke vorab.
Autor: LwPersFw
« am: 20. Juni 2019, 18:44:05 »

Zum 01.07.2019 werden die Beschädigtenrenten erhöht.

z.B.

Bundesversorgungsgesetz

"§ 31 wird wie folgt geändert:

a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:

„(1) Beschädigte erhalten eine monatliche Grundrente bei einem Grad der Schädigungsfolgen

von 30 in Höhe von 151 Euro,
von 40 in Höhe von 205 Euro,
von 50 in Höhe von 274 Euro,
von 60 in Höhe von 348 Euro,
von 70 in Höhe von 482 Euro,
von 80 in Höhe von 583 Euro,
von 90 in Höhe von 700 Euro,
von 100 in Höhe von 784 Euro"



siehe Anhang
Autor: LwPersFw
« am: 18. Juni 2019, 13:56:43 »


... Fachfrage hierzu:

Die BschAV (Berufsschadensausgleichsverordnung) kennt bei Schadenseintritt grundsätzlich zwei Zustände: zum einen "abgeschlossene bzw. ohne Berufsausbildung" (§3) und zum anderen "vor Beginn einer Berufsausbildung" (§5).

Was aber ist mit den Beschädigten, die sich während des Schadenseintritts in einer solchen "Berufsausbildung" befinden/ befanden? Wie ist dieser Zustand zu bewerten?


... kurze Ergänzung zu meiner Frage:

Insbesondere zu betrachten unter dem Fokus einer weiterführenden/ aufbauenden Berufsausbildung - wie bspw. nach der Lehre erfolgt die Meisterausbildung oder nach der Technikerreife kommt das Studium?

Danke.



Die Fragen kann ich nicht definitiv beantworten...

Hier aber noch Info's zum Berufsschadensausgleich... vielleicht findet sich ja dort etwas...

https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Soziale-Entschaedigung/bekanntmachung-vergleichseinkommen.html




http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/053/1705311.pdf

In der PDF die Änderungen aus 2011 zur BSchAV ... mit den Begründungen, was sich der Gesetzgeber dabei gedacht hat...
Autor: Griffin
« am: 11. April 2019, 23:15:28 »


... kurze Ergänzung zu meiner Frage:

Insbesondere zu betrachten unter dem Fokus einer weiterführenden/ aufbauenden Berufsausbildung - wie bspw. nach der Lehre erfolgt die Meisterausbildung oder nach der Technikerreife kommt das Studium?

Danke.
Autor: Griffin
« am: 11. April 2019, 23:02:51 »


... Fachfrage hierzu:

Die BschAV (Berufsschadensausgleichsverordnung) kennt bei Schadenseintritt grundsätzlich zwei Zustände: zum einen "abgeschlossene bzw. ohne Berufsausbildung" (§3) und zum anderen "vor Beginn einer Berufsausbildung" (§5).

Was aber ist mit den Beschädigten, die sich während des Schadenseintritts in einer solchen "Berufsausbildung" befinden/ befanden? Wie ist dieser Zustand zu bewerten?
Autor: LwPersFw
« am: 08. April 2019, 08:33:39 »


Welches Vergleichseinkommen  im Rahmen des Berufsschadensausgleiches wird bei einem Berufssoldaten...

...wegen einer anerkannten WDB dienstunfähig wird herangezogen?


Bitte einmal hier einlesen...

Verordnung zur Durchführung des § 30 Absatz 3 bis 12 und des § 40a Absatz 1 und 5 des Bundesversorgungsgesetzes (Berufsschadensausgleichsverordnung - BSchAV)


Dazu interessantes Urteil ... wenn neben Pension ein BSA gezahlt wird:

Bundessozialgericht Urt. v. 16.03.2016, Az.: B 9 V 4/15 R

Zum Thema

"Anspruch auf Soldatenversorgung im sozialen Entschädigungsrecht;
Rechtmäßigkeit des Ruhens der Versorgungsleistungen bei Anspruch auf beamtenrechtliche Versorgung aufgrund derselben Ursache"

Auszug:

"Der am 12.6.1958 geborene Kläger war in der Zeit vom 1.1.1978 bis 31.12.1996 Berufssoldat bei der Bundeswehr, zuletzt im Dienstrang eines Hauptfeldwebels. Bei einer Nahkampfausbildung erlitt er ua eine Schulterverletzung, die schließlich zu seiner Dienstunfähigkeit und seiner Versetzung in den Ruhestand führte. Die Verletzung des Klägers ist ab 1.6.2001 als Wehrdienstbeschädigung bei einem Grad der Schädigungsfolgen (GdS) von 90 mit besonderer beruflicher Betroffenheit (Bescheid von 10.11.2005) sowie zugleich als Dienstunfall im Sinne beamtenrechtlicher Vorschriften anerkannt, die auf ihn als ehemaligen Berufssoldaten entsprechend anwendbar sind. Dem Kläger sind daher sowohl Leistungen der versorgungsrechtlichen Beschädigten- als auch der Beamtenversorgung zuerkannt worden. Zum einen wird ihm nach § 27 Soldatenversorgungsgesetz (SVG) iVm § 36 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) als so genannte beamtenrechtliche Unfallfürsorge ein erhöhtes Ruhegehalt (Unfallruhegeld) gewährt, weil er aufgrund seines Dienstunfalls dienstunfähig geworden ist. Dieses belief sich ab 1.7.2009 auf 2006,11 Euro. Neben dieser Leistung der Beamtenversorgung erhält der Kläger wegen seiner Wehrdienstbeschädigung Versorgung nach § 80 SVG iVm §§ 30, 31 Bundesversorgungsgesetz (BVG) in Form von Grundrente sowie von Berufsschadensausgleich ([ BSA], Bescheid vom 16.11.2005). Grundrente und BSA bekommt der Kläger allerdings unter Bezug auf § 65 Abs 1 S 1 Nr 2 BVG seit Beginn der Versorgung nicht in voller Höhe ausgezahlt. § 65 Abs 1 S 1 Nr 2 BVG ordnet das teilweise Ruhen des Anspruchs auf Versorgung wegen der Wehrdienstbeschädigung bei gleichzeitigem Bezug von Leistungen der beamtenrechtlichen Unfallfürsorge an. Als Höhe des Ruhensbetrags bestimmt die Vorschrift den Unterschied zwischen einer (fiktiven) niedrigeren Versorgung nach allgemeinen beamtenrechtlichen Bestimmungen ohne Dienstunfall und aus der tatsächlich gewährten, wegen der Folgen des Dienstunfalls erhöhten beamtenrechtlichen Unfallfürsorge."
Autor: Griffin
« am: 07. April 2019, 23:53:10 »


... um Deine Frage - hier im Forum - hilfreich und zielführend beantworten zu können, bedarf es noch einiger Angaben zu Deinem Fall.

Wie bspw.: ist die WDB (Wehrdienstbeschädigung) Folge eines Einsatzunfalls, wie hoch ist der festgestellte GdS (Grad der Schädigung), in welchem Status befindest Du Dich aktuell (Pension/SaZ/BS aktiv), ist die DU (Dienstunfähigkeit) direkte Folge Deiner WDB (Kausalität), aktueller Stand Deines DU-Verfahren (bereits abgeschlossen), Angaben zu Deiner früheren zivilberuflichen Ausbildung/ Dein Werdegang vor Eintritt in die Bw (Bundeswehr) usw. ?
Autor: DerFragende
« am: 07. April 2019, 19:10:40 »

Guten Tag.
Ich hätte eine Frage.
Welches Vergleichseinkommen  im Rahmen des Berufsschadensausgleiches wird bei einem Berufsoldaten in der Laufbahn der Feldwebel im Dienstgrad HF welcher erst im Truppendienst war und dann in den Fachdienst umgesetzt wurde allerdings ohne Meisterausbildung / zaw der wegen einer anerkannten WDB dienstunfähig wird herangezogen?

Der soldat war SAZ zum Zeitpunkt der WDB und wurde danach im Rahmen der Bestenauslese BS.

Der BS hat ja die Ausbildungshöhe 6 erreicht wird somit das Meistergehalt zum Vergleich herangezogen ?

Autor: LotseBert
« am: 14. März 2019, 21:42:39 »

Der Fall muss im einzelnen geprüft werden ...
Mutmaßungen bringen nichts ..
Kann der Soldat belegen z.B durch Zeugenaussagen, dass ein derartiges Ereignis stattgefunden hat und passt das mit dem Verletzungsmuster zusammen wüsste ich nicht was dagegen spricht.

Kann mir einige Sachverhalte vorstellen.
Soldat kommt zurück zum Auto und eine Katze liegt auf dem Auto auf dem aufgeräumten Dach oder der Motorhaube der soldat will sie vor dem Losfahren vom Auto heben denn die Feuerwehr rufen ist nicht der Situation angepasst.

Ein Hund kommt im engen Gang entgegen und erschreckt weil eine Tür zu fällt und beißt zu usw usw usw ...

An solche Sachen muss man herangehen und nur die Fakten betrachten und mit den Vorschriften und Gesetzen abgleichen.

Ich würde dem Fragesteller empfehlen sich von fachlich kompetenten und erfahrenen Ansprechpartnern beraten zu lassen und Sachverhalte zu dokumentieren und zusammen zu tragen ( evtl Zeugenaussagen schriftlich geben lassen Befunde Kopieren usw...)




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