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Zusammenfassung

Autor: grande6033
« am: 24. Mai 2020, 08:58:55 »

Autor: Pz.Jg.
« am: 16. April 2020, 18:21:58 »

also ich finde das ätzend, das manche leute in dem BWchannel kommentare posten, die leute die zur BW gehen als dumm darstellen und den BW channel als kriegspropaganda sehen. hier mal ein paar komments:

"Habt ihr nicht mehr genug flachpfeifen gefunden die mit euch spielen
müsst ihr jetzt auchschon Werbung auf youtube machen
youtube ist inzwischen voll die zugespamte scheiße"

"Wenn ich in Afghanistan wäre und mein geld dort "verdienen" würde, würde ich nix anderes schreiben wie die Mehrheit hier. Aber seid doch mal ehrlich, zur bundeswehr gehen 80% der Leute, die im beruflich-zivilen Leben nichts reißen. Von wegen wir können nur Nachts ruhig schlafen weil deutsche Truppen in Afghanistan sind. GERADE WEIL WIR DA UNTEN SIND, WERDEN WIR IN CA: 3-5 JAHREN NACHTS NICHT SCHLAFEN KÖNNEN ! Ich leiste gerade selber meine Wehrpflicht ab und weiß was für ein Saftladen das ist. Nun ja aber unser Deutschland (merkel) muss ja ihre Nase überall hineinstecken... (Afghanistan). Leute : GEWALT führt nur noch zu MEHR GEWALT. Es wird nicht einfach so jemand geboren, der gleich ein Taliban ist. Die Taliban weiß wieso sie Anschläge verübt. Wenn wir diese Leute in Ruhe lassen, werden sie auch nichts machen. Aber das ist Amerika SCHEIßEGAL. Die wollen doch nur Ihre Bodenschätze und den Drogenhandel dort kontrollieren.... THINK ABOUT IT"


Moin!

Dem ist nichts hinzu zufügen  ;D. Das Vernunftsdenken  ist noch nicht ganz aus gestorben.
Autor: Ralf
« am: 24. Dezember 2019, 19:38:03 »

Die Diskussion wird wieder akademisch. Es geht aber "hier" nicht um Berufssoldaten, denn
Zitat
Und die Begriffe „Kündigung“ und „kündigen“ passen hier auch nicht,
Autor: Lidius
« am: 24. Dezember 2019, 17:29:10 »

Und die Begriffe „Kündigung“ und „kündigen“ passen hier auch nicht, da es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis nach den §§ 611 ff. BGB handelt. Im Gegensatz zu einfachen Arbeitnehmerern*innen haben Soldat*innen und Beamte*innen  nicht die Möglichkeit, das Dienstverhältnis durch eine Kündigung einseitig zu beenden (vom Widerruf der Verpflichtungserklärung einmal abgesehen, das ist aber auch keine Kündigung), vielmehr handelt es sich um einen Antrag auf Entlassung, dem stattgegeben werden kann oder auch nicht. Dabei werden dann die einschlägigen Gesetze zu beachten sein (SG, BBG, Länderbeamtengesetze).

Für (Bundes-)Beamte passt das nicht ganz, diese sind nach §33 BBG zu auf Verlangen zu entlassen (nach spätestens drei Monaten). Bei Berufssoldaten gilt ähnliches (von Fristen wegen erhaltener Fachausbildung mal abgesehen).

Der Dienstherr kann dies also nicht verweigern, nur in sehr begrenzten Rahmen hinausschieben.
Autor: Thomi35
« am: 24. Dezember 2019, 11:31:21 »

Und die Begriffe „Kündigung“ und „kündigen“ passen hier auch nicht, da es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis nach den §§ 611 ff. BGB handelt. Im Gegensatz zu einfachen Arbeitnehmerern*innen haben Soldat*innen und Beamte*innen  nicht die Möglichkeit, das Dienstverhältnis durch eine Kündigung einseitig zu beenden (vom Widerruf der Verpflichtungserklärung einmal abgesehen, das ist aber auch keine Kündigung), vielmehr handelt es sich um einen Antrag auf Entlassung, dem stattgegeben werden kann oder auch nicht. Dabei werden dann die einschlägigen Gesetze zu beachten sein (SG, BBG, Länderbeamtengesetze).
Autor: ulli76
« am: 23. Dezember 2019, 20:36:50 »

Das kommt eben auf den Einzelfall an. Wenn du dich DURCH den Dienst verletzt, dann gibt es die Regelungen der Wehrdienstbeschädigungen.
Unabhängig davon muss man eben sehen, ob man dich behalten will oder nicht. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab, so dass man das nicht pauschal sagen kann.
Was anderes sind Entlassungen wegen Nichteignung für die Laufbahn (endgültiges Nichtbestehen von Lehrgängen oder Ausbildungen) oder aus disziplinaren Gründen.
Autor: Ralf
« am: 23. Dezember 2019, 20:11:52 »

Wenn du dich nicht für die Laufbahn eignest, kann man dir auch von Arbeitgeberseiten in den ersten 6 Monaten vereinfacht kündigen.
Autor: Hades
« am: 23. Dezember 2019, 19:49:24 »

Also kann der Dienstherr nicht einfach so einen Soldaten kündigen? außer in den von Ulli erwähnten 2 Wochen, oder kann er das auch in den 6 Monaten? Sorry , dass ich so genau nach frage, möchte einfach eine gewisse Sicherheit wenn ich bei der BW anfange.

Wenn es ja keine sogenannte "Probezeit" gibt , muss man sich ja an etwas festhalten was zur Kündigung folgen kann. Vor allem zu einer "fristlosen Kündigung".
Ich möchte nicht da nachher stehen ohne eine gewisse Ahnung zu haben wie das abläuft , weil z.B. irgendwas mit einem Gelenk oder sonst was ist, weil ich mich in der AGA verletzt habe.
Autor: KlausP
« am: 23. Dezember 2019, 19:09:54 »

Zitat
Weiß nicht genau wie die Gesetze sich im Arbeitsverhältnis / während der Probezeit zwischen Soldaten und zivile Arbeitnehmer unterscheiden.

Soldaten steht in keinem Arbeitsverhältnis zur Bw sondern in einem freiwillig, zeitlich durch die Verpflichtung begrenzten, eingegangenen Dienstverhältnis. Deshalb gibt es für sie auch keinen "Arbeitsvertrag" sondern nur eine Verpflichtungserklärung, die der Dienstherr annimmt oder auch nicht. Die Dienstzeit wird durch den Dienstherrn einseitig je nach Laufbahn entsprechend dem Ausbildungsfortschritt stufenweise (in der ersten Stufe regelmäßig 6 Monate) festgesetzt. Diesen Zwischenfestsetzungen kann der Soldat dann nicht mehr widersprechen.

Die "Probezeit" ist nach meinem Verständnis nicht mit der im zivilen Arbeitsleben vergleichbar und deshalb halte ich den Begriff hier auch zumindest unglücklich gewählt. In den ersten 6 Monaten kann der Soldat jederzeit ohne Angabe von Gründen seine Verpflichtung widerrufen und seine Entlassung verlangen. Diese Frist fällt nur zufällig mit der o.g. Erstfestsetzung der Dienstzeit zusammen, die es schon sehr viel länger gibt als die Widerrufsmöglichkeit.
Autor: ulli76
« am: 23. Dezember 2019, 18:33:08 »

Es gibt einen Zeitraum von ich meine 2 Wochen- wenn da irgendwas ist, kommt quasi die Einstellung nicht zustande.  Aber auch das ist vom Einzelfall abhängig. Da geht es eigentlich mehr um Krankheiten, die zwischen Musterung und Einstellung aufgetreten sind.
Die "Probezeit" gibt es in der Form ja nicht. Es gibt zum einen eine vorläufig festgesetzte Dienstzeit, das ist quasi die "Probezeit" seitens der Bundeswehr. Das andere ist die Möglichkeit des Soldaten zu kündigen. Und dann gibt es noch Eignungsübungen.

Je länger ein Soldat dabei ist, umso eher wird man ihn behalten. Genauso wenn die Ausbildung abgeschlossen ist. Wenn ein Soldat längere Zeit seine Laufbahnausbildung nicht abschließen kann, wird man schauen müssen was man mit der Zwischenfestsetzung der Dienstzeit macht.
Autor: Hades
« am: 23. Dezember 2019, 18:22:22 »

Gilt das mit dem Ausfall nur während der 6 Monatigen Probezeit, dass man zur Not sagt, das wird nichts mehr Sie müssen die BW verlassen,

oder gilt das auch nach der Probezeit? Weiß nicht genau wie die Gesetze sich im Arbeitsverhältnis / während der Probezeit zwischen Soldaten und zivile Arbeitnehmer unterscheiden.
Wäre auch für mich interessant zu wissen, wenn ich bei der BW anfange. Irgendwo muss man ja schon abgesichert sein.
Autor: ulli76
« am: 23. Dezember 2019, 18:09:02 »

Es gibt kein "Bestehen" oder "Nicht-Bestehen". Es gibt die Zuerkennung der ATN (weiss aber nicht wie die aktuell heisst, bei uns damals war es "Soldat für allgemeine Sicherungsaufgaben) wenn man bestimmte Inhalte absolviert hat.
Eventuell muss sie noch Inhalte nachholen. Üblicherweise passiert das in Absprache je nach weiterer Verwendung, der Möglichkeit der Wiederholung von Inhalten und Prognose.

Das hängt davon ab WIE früh man ausfällt. Ist es eine Krankheit oder Verletzung die in absehbarer Zeit ausheilt und danach von einer Eignung auszugehen ist, wird man den Soldaten eher behalten. Ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.
Autor: Hades
« am: 23. Dezember 2019, 17:59:53 »

Habe gerade noch paar Folgen der aktuellen Bundeswehr Serie geguckt,

mir ist aufgefallen dass eine Kameradin oft MSG ist, aufgrund ihres Knöchel, aber anscheinend doch am Ende ihre AGA "bestanden" hat ganz ohne Biwak ect..
Habe aber oft gelesen, dass dies ein wichtiger Teil der AGA ist, muss sie dann das Biwak in der Stammeinheit nachholen?

Und interessehalber , kündigt die Bundeswehr einen nicht wenn man MSG während der Probezeit ist? Viele Arbeitgeber sind da nicht so kulant, wenn man sich nach 2 Wochen eine Schulter oder was auch immer geprellt hat oder im schlimmsten Fall operiert werden muss und deshalb Wochen bis Monate ausfällt.  ??? ::)
Autor: DieEhefrau
« am: 24. Oktober 2019, 20:53:50 »

Ton an! Der Sound der Bundeswehr
- 400.000 Abonnenten am 12.09.2019

 :)
Autor: F_K
« am: 09. Oktober 2019, 09:28:13 »

@ Ralf:

Nur zur Klarstellung: Ich habe die Serie nicht "schlecht geredet" - ich bin ja auch nicht der Adressat noch kann ich die Qualität / den Nutzen beurteilen.

"Mali" habe ich mir einige Folgen angeschaut, weil mich das Thema interessiert hat, und ich dort einiges nicht kannte.

Gerade wenn es um eine Ausbildungseinrichtung geht, die Ausbildung "professionell" macht, und dann dort auch einige Mannschaften / UoP einsetzt - ist eine gute Fehlerkultur notwendig - ggf. kannst Du die Hinweise (zumindest bezüglich der Sicherheitsbestimmungen) weitergeben.

(Ansonsten: Das "Auge" wurde ganz bewusst durch die BW so trainiert, weil dies die Basis dafür ist, den Fehler ansprechen und abstellen zu können - denn nur so wird man besser …
… und ja, auf der letzten DVag auch selber zwei Fehler gemacht, ist auch angesprochen und dann von mir verbessert worden - nur so kann ich besser werden).
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