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Zusammenfassung

Autor: Ralf
« am: Heute um 05:20:34 »

Ich weiß nicht, ob man das immer so pauschal sagen, das klingt eher nach Stammtisch und schwarz oder weiß. Zumal man ein System (das eigene) mit relativ viel Detailwissen bewertet (und dadurch auch Schwächen kennt) und andere Systeme nur oberflächlich. Die Wiese des Nachbarn ist immer grüner.
Solche Systeme sind deutlich komplexer. Während die Dienstgradfluktuation zum Teil auch davon abhängt, dass man finanziell attraktiver werden will, man aber an das BBesG gebunden ist, so hat diese Bindung auch viele Vorteile.
Einseitig abzuwägen und zu argumentieren führt immer zu falschen Schlüssen. Ich bspw. maße mir nicht an unser System mit anderen System objektiv vergleichen zu können, dafür ist mein Kenntnisstand über unser und andere Systeme viel zu unterschiedlich.
Autor: Gummy Bear
« am: 19. Juli 2018, 22:45:47 »

Ich wundere mich über das Kuddelmuddel in den Bw-Dienstgraden und-Laufbahnen, dieses Konzept (und ich bin mir sicher, es wird so kommen) hebelt das Prinzip "Leistung=Laufbahn=Dienstgrad" komplett aus. Warum muss es so kompliziert und unübersichtlich sein?
So wie ich das verstehe klappt es in alliierten Streitkräften offenbar wesentlich besser und weitaus unkomplizierter.
Was machen die Franzosen, Briten und die meisten anderen europäischen Staaten anders als wir?
Autor: FoxtrotUniform
« am: 16. Juli 2018, 06:29:23 »

Im Verlauf ging es u.a. um eben diesen Vergleich zwischen freier Wirtschaft und Bundeswehr. Natürlich darf verglichen werden, denn die Industrie steht bei der Regeneration von Fachkräften in einem Konkurrenzverhältnis zu den Streitkräften.

Bei den Ausgaben kommt es doch darauf an wie das gesamte Familieneinkommen sich darstellt; Alleine eine Ehe begründet keine höheren Aufwendungen, im Gegenteil wenn man einen gemeinsamen Haushalt mit zwei Einkommen führt. Ebenso kann auch der OTL im Beispiel Pendler auf eigene Kosten seien. Und Unternehmen gewähren Hilfsarbeitern(!) mit - Ausnahme des Kindergeldes von der Familienkasse - keine solchen Zuwendungen. Fazit: Einem OSG geht es finanziell schon ziemlich gut.

Und zum TG6: Ich lease ein Pendelfahrzeug (was ich auch für private Fahrten nutze) für 250 Euro im Monat (Versicherung, Steuer, Werkstatt, Rate) inklusive, nach einem Jahr gibt es immer ein Neues zum gleichen Kurs. Treibstoff kostet mich ca. 200 Euro im Monat, TG erhalte ich 650 Euro bei 20 Diensttagen ohne Dienstreisen im Monat. Das macht ein Plus von immerhin 200 Euro. Natürlich ein Kleinwagen, rechne ich die nach einem anderen Modell angeschaffte Limousine der oberen Mittelklasse in unserem Haushalt gegen, verzerrt sich das Bild natürlich.
Autor: blubbbla
« am: 15. Juli 2018, 13:02:54 »

Und in welcher Firma bekommt der Hilfarbeiter so viel wie der Chef von mehreren 100 Mitarbeitern?

Die Firma ist der Name eines Unternehmens, von dem bekommt man typischerweise nichts. Und Unternehmen mit dem Staatsdienst zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Zudem ist wie gesagt das "Dazurechnen" von Trennungsgeld und von Familienzuschlägen eine Milchmädchenrechnung, da beides auch mit erhöhten Aufwendungen einhergeht. Weiterhin zahlen viele Unternehmen vergleichbare Zuschläge und auch andere Zuschläge, die es im öffentlichen Dienst gar nicht gibt.
Autor: dunstig
« am: 15. Juli 2018, 11:06:03 »

Und in welcher Firma bekommt der Hilfarbeiter so viel wie der Chef von mehreren 100 Mitarbeitern?
Autor: blubbbla
« am: 15. Juli 2018, 11:01:11 »

Und wenn der OSG mit A5 dann noch verheiratet ist, 3 Kinder hat und TG6 Empfänger ist, schaut auch der alleinstehende OTL A15 ganz schön bescheiden... ;-)

Ich finde den Vergleich (der oft angestellt wird) nicht wirklich nachvollziehbar. Der OSG mit Familie hat halt auch wesentlich höhere Ausgaben, die durch die Familienzuschläge nicht mal vollständig gedeckt werden. Gleiches gilt für Fahrtkosten: Wenn man ehrlich rechnet (Wertverlust des KFZ) ist es ein absolutes Zuschussgeschäft für den Fahrer.

Mithin dienen die Zuschüsse der (teilweisen) Kostendeckung. Kosten, die in deinem Beispiel der OTL gar nicht hat. Warum sollte er daher bescheiden schauen?
Autor: christoph1972
« am: 14. Juli 2018, 19:49:42 »

Und wenn der OSG mit A5 dann noch verheiratet ist, 3 Kinder hat und TG6 Empfänger ist, schaut auch der alleinstehende OTL A15 ganz schön bescheiden... ;-)

Ab A 13 fängt ja auch die wahre Armut an  ;)

Ab B 2 muss der Besoldungsempfänger verheiratet oder verpartnert sein, damit das Geld im Keller auch regelmäßig umgeschichtet werden kann  ;)

Autor: FoxtrotUniform
« am: 14. Juli 2018, 19:44:35 »

Und wenn der OSG mit A5 dann noch verheiratet ist, 3 Kinder hat und TG6 Empfänger ist, schaut auch der alleinstehende OTL A15 ganz schön bescheiden... ;-)
Autor: Rollo83
« am: 14. Juli 2018, 07:16:44 »

Aber das ist doch kein neues Problem, das Problem gibt es doch jetzt schon

OSG - A5
U/SU - A6
SU/F/OF - A7

Unterschied OSG und OF ist doch jetzt schon kaum vorhanden.

Und zu Befördern:
Klar wird der SU nicht befördert aber er steigt ja auch schon im Spitzendienstgrad ein.
Wenn jemand im ÖD eingestellt wird auf eine zB A8 Stelle und das ist die höchste Dotierung dann wird der auch nicht mehr befördert oder der Elektriker im Elektro Müller wird auch nicht befördert wenn er Geselle bleibt. Ich seh da nicht mal eine Diskussionsgrundlage.

Im übrigen werd ich ab 2020 auch nicht mehr befördert und hab dann noch grob 25 Dienstjahre.
Stört mich nicht.
Muss aber auch dazu sagen das ich vom Funker über den Feldwebel bis zum Hauptmann dann schon einige Beförderunen hinter mir habe.
Autor: Haudegen
« am: 13. Juli 2018, 21:46:30 »

Da ich neu in diesem Forum bin erstmal ein freundliches Guten Abend in die Runde.

Ich bin überhaupt kein Fan von neuen "Wohlfühldienstgraden" auf Mannschaftsebene.

Dann verdient ein Mannschaftsdienstgrad ohne Materialverantwortung und ohne Führungsverantwortung genauso viel wie ein Feldwebel, das passt hinten und vorne nicht. Ein GrpFhr oder ZgFhr trägt je nach Waffensystem für Millionen Euro Materialverantwortung. Folglich sollte je nach Führungsebene und Verantwortungsbereich die Bezügeabrechnung angepasst werden. Darüber hinaus ist die Mannschaftslaufbahn zivil mit einem "ungelernten Hilsarbeiter" vergleichbar. Dieser wird auch nie mehr als der Geselle oder Meister verdienen.

Anstatt neue Wohlfühldienstgrade einzuführen, sollte man eventuell eine "Leistungskordel" oder ähnliches einführen. Diese gibt es dann in bronze, silber und gold und wird jeweils mit Betrag x extra vergütet, quasi eine Art Leistungsprämie.

Versteht mich nicht falsch leistungswillige und förderungswürdige Mannschaftssoldaten müssen um jeden Preis gehalten werden. Dann aber in einer neuen Laufbahn und nicht auf ewig in der Mannschaftslaufbahn.

Ich sehe nur die Gefahr als zu groß an, dass etwaige Minderleister und "Dienstzeitabsitzer" wieder pflichtbefördert werden und somit die motvierten und einsatzwilligen Mannschaftssoldaten hinten runter fallen. Leistung muss sich mehr lohnen als abgesessene Dienstzeit.

Autor: christoph1972
« am: 13. Juli 2018, 20:13:41 »

Im zivilen Bereich der öffentlichen Verwaltungen gibt es auch Beförderungen auf der gleichen Stelle, nämlich dann, wenn es sich auch um Bündel-DPs handelt.

Im Tarifbereich gibt es dann die Höhergruppierungen. Je nach Arbeitgeber/Dienstbehörde und bei Dienststellenwechseln, gibt es dann das Phänomen, mehr Geld und weniger Verantwortung, weil die neue Behörde in der "Hackordnung" einfach mal höher steht.

Vergleicht man die Verantwortung eines Kompanie-/Staffel-/Batteriefeldwebels im Dienstgrad Stabsfeldwebel bzw. Oberstabsfeldwebel mit dem seines Kameraden auf dem "Olymp", nämlich Hardthöhe bzw. Bendlerblock, dann dürfte der Stabsfeldwebel/Oberstabsfeldwebel auf dem "Olymp" deutlich weniger Verantwortung tragen, als der Kompaniefeldwebel, dessen hohe Verantwortung einfach mit einer "kleinen" Zulage und einer goldenen Kordel belohnt wird.

Die Frage bei der Neuordnung von Laufbahnen ist halt, wie sieht eine funktionsgerechte Besoldung aus und wie nehme ich die Bewertung einer Funktion vor.

M. E. bringt eine Aufwertung der Mannschaftslaufbahn keinen Mehrwert. Viele U/SU-Stellen müssen einfach funktionsgerecht bewertet werden. "Früher"TM konnte ein GWDLer als MKF BCE einen 40 t- Zug von A nach B fahren. Wofür braucht es da heute einen U/SU? Der U/SU erhält ja nicht mal eine Berufsausbildung als Berufskraftfahrer, sondern ggf. höchstens die erforderlichen Lehrgänge für ADR-Beförderung etc..

So wird ein Schuh draus.
Autor: funker07
« am: 13. Juli 2018, 19:37:09 »

.. stell Dir vor - im "Zivilen" gibt es KEINE Beförderungen, nicht mal Dienstgrade.

Aber klar, die heißen nur anders: Sachbearbeiter, Gruppenleiter, Teamleiter, Abteilungsleiter...
Nein, das sind Funktionen. Das Gegenstück dazu wären GrpFhr, ZgFhr,...
Ein HptFw kann bei gleichen Bezügen GrpFhr oder ZgFhr sein.
Autor: F_K
« am: 13. Juli 2018, 19:06:54 »

Kann man machen.

In den US Streitkräften geht ggf. Ein Offz nach 20 Jahren als Hptm nach Hause ...
Autor: PzPiKp360
« am: 13. Juli 2018, 18:47:03 »

Was tun? Service Stripes einführen?
Autor: F_K
« am: 13. Juli 2018, 15:01:35 »

.. der "Sachbearbeiter", der das sein Leben lang macht (wie der SU), der wird kein Teamleiter.

(Das ist ja das besondere am Militär - ohne einen Verantwortungszuwachs (der SU als Mil KF fährt weiter sein Fahrzeug), will der SU "befördert" werden, obwohl alles andere gleich bleibt - und der SU ist gegenüber dem Gesellen schon SEHR gut bezahlt ...)
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