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Zusammenfassung

Autor: Kestrel
« am: 11. Juli 2018, 20:37:00 »

Oder auch einen Blick auf den Bereich MilNW - Politikwissenschaft in Kombination mit Arabischkenntnissen ist durchaus gefragt. Besser - für die Einstiegshöhe - wäre natürlich auch hier einen Master bereits in der Tasche zu haben.

Autor: schlammtreiber
« am: 11. Juli 2018, 08:02:48 »

Eventuell solltest Du bei der Fächerkombi auch einen Blick auf die Verwendung Feldnachrichtentruppe werfen.
Autor: BSG1966
« am: 10. Juli 2018, 22:50:30 »

können sie sich auch als Landeskundlicher Berater bewerben.

ich glaube das schimpft sich "Interkultureller Einsatzberater"?!
Autor: Stryker72
« am: 10. Juli 2018, 22:33:06 »

Da ich mich mit OpKom etwas auskenne, kann ich ja mal aus der Praxis erzählen:

Grundsätzlich gibt es in diesem Bereich zwei große Aufgabenfelder. Zum einen die wie in ihrem Link beschriebenen Medienarbeit, im Nato-Jargon PsyOps genannt. Hierzu muss ich eigentlich nicht mehr viel erzählen, dass wird halbwegs passend beschrieben. Für sie könnte aber eher das zweite Aufgabenfeld spannend sein, das so genannte Informationsumfeld bzw. dessen Beobachtung. Hier wird das Medienumfeld in bestimmten Ländern beobachtet und analysiert, um zu sehen wie eigene Informationsaktivitäten oder gegnerische Propaganda bei der Bevölkerung ankommt und wie man auf letztere reagieren kann.

Im InfoU-Bereich wurden in diesem und letzten Jahr insgesamt rund 10 Seiteneinsteiger eingestellt, alles Politikwissenschaftler. Der Bedarf wird auch in den nächsten Jahren gegeben sein, da der Analysebereich ausgebaut wird und die Bundeswehr aus unerfindlichen Gründen ihren Offiziersnachwuchs für OpKom nicht unbedingt passend zur Laufbahn studieren lässt. Je nach dem wie stark ihre Islamwissenschaftlichen Fähigkeiten sind, können sie sich auch als Landeskundlicher Berater bewerben. Hier bräuchten sie aber zwingend Erfahrungen aus den Einsatzländern und entsprechende Sprachkenntnisse. Dazu gibt es wenige Stellen und die Belastung ist hoch.

Mit ihrem Bachelor können sie es bei Interesse definitiv als Seiteneinsteiger versuchen, die Chancen sind nicht so schlecht. Die Bewerbungsphase dauert etwa ein Jahr, dannach folgen etwa 1,5 Jahre verschiedene Ausbildungen. Das Ausbildungsmodell ist aber aktuell ziemlich im Fluss. Ob Ba oder Ma ist in Mayen relativ egal, die meisten Dienstposten sind von Leutnant bis Hauptmann gebündelt, daher ist der Abschluss nur für ihren Dienstgrad relevant. Ba wäre Oberleutnant, also Besoldung A10, Ma wäre Hauptmann, spricht A11.
Autor: Ralf
« am: 09. Juli 2018, 11:39:44 »

Ups  ???
Autor: PzPiKp360
« am: 09. Juli 2018, 11:36:39 »

Kein Plan überlegt das erste Gefecht

Das ist eine schöne Stilblüte.  :)
Autor: Ralf
« am: 09. Juli 2018, 11:15:08 »

Es gibt noch mehr Wege: selbst wenn es für deinen StudGang als BA keinen entsprechenden DP gibt und du unter 29 bist, kannst du als OA eingestellt werden.
Mit der Novellierung des Soldatenlaufbahnrechts (2019 vorgsehen) fällt das 30. Lj weg und man kann bei nicht passendem StudGang (mind. BA) mit dem Dienstgrad Oberfähnrich eingestellt werden.
Also auf jeden Fall den BA machen, alles weitere wird sich zeigen. Kein Plan überlegt das erste Gefecht  ;)
Autor: JamCGN
« am: 09. Juli 2018, 10:44:57 »

Danke für die Infos.

Der dritte Weg wäre aber doch der, dass ich von der Zivilen an die Uni der Bundeswehr wechsel..(Ich weiß, dass ich dann von vorne anfangen müsste, aber ich bin auch noch noch nicht mal zur Hälfte mit meinem Bachelor durch.)

Da würden doch die Chancen bestimmt am besten stehen, weil ich vom "Beginn an" (also zu Beginn meines in dem Fall zählenden Bachelors) OA wäre.. Sehe ich das richtig?

Ich weiß, dass mir hier niemand verbindliche Zusagen für irgendwas machen kann, aber was hört sich denn am schlüssigsten an, nur auf Erfolgsaussichten und organisatorische Übersichtlichkeit bezogen?
Autor: DeltaEcho
« am: 09. Juli 2018, 10:11:35 »

Das heißt wenn, dann müsste ich den Bachelor in PoWi bei der Bundeswehr studieren und mich als OA bewerben?
Siehe  eine vorigen Beitrag
Zitat
Dann wäre eine mögliche Einstellung in dem Bereich wahrscheinlicher?

Du würdest vorläufig der OpKom Truppengattung zugeordnet werden, i.d.R  behält man seine Truppengattung, jedoch können auch hier Umplanungen stattfinden.

OpKom ist groß und die Ausbildungen vielfältig, daher wird man die wahrscheinlich erst vor dem OL3 oder auf dem OL3 sagen welcher Bereich es wird. Als entscheident vom Bedarf in den jeweiligen Spezialisierungen.
Autor: DeltaEcho
« am: 09. Juli 2018, 10:06:43 »

Bitte einige Dinge hier deutlich trennen:

Wenn es deine Absicht ist ein Master über die Bundeswehr zu machen wirst du ganz normal deinen OAJ (OffizieranwärterJahrgang) zugeordnet. Durchläufst zuerst alle Laufbahnlehrgänge vor dem Studium, dann wenn deine Kameraden den BSc beginnen, wirst du in den Master eingesteuert. Du bist aber ganz normal Offz TrDst, nachdem Studium erfolgt deine endgültige Zuordnung zu deiner Truppengattung und Besuch des OL3 um dann auf dem OL3 zu erfahren, wo bzw. an welchem Standort man verwendet wird.
Alle 2-3 ein Verwendungswechsel bzw. Standortwechsel.

Der andere Weg ist der mit akademischer Vorbildung, du bewirbst dich mit deinem Studium und die Bundeswehr sagt dir, ob Bedarf an deinem Studium besteht.

Das kann sein, aber gerade da du nur über einen Bachelor verfügst und eben kein Master sehe ich die Chancen als gering an.
Vorteile:
 - Einstieg mit höheren Dienstgrad (Bachelor/OLt/A10)
- Verpflichtungszeiten sind verhandelbar

Nachteil:
- Kein Masterabschluss vorgesehen
- Du wirst für einen ganz bestimmten Verwendungs- und Aufgabenbereich eingekauft.

Ich sehe die Chancen für die erste Option deutlich höher, als für die zweite. Dennoch es gilt in der Bundeswehr, dass der Bedarf gedeckt werden muss. Nothing is impossible beschreibt dies ganz gut.
Autor: JamCGN
« am: 09. Juli 2018, 10:06:10 »

Das heißt wenn, dann müsste ich den Bachelor in PoWi bei der Bundeswehr studieren und mich als OA bewerben?

Dann wäre eine mögliche Einstellung in dem Bereich wahrscheinlicher?
Autor: Ralf
« am: 09. Juli 2018, 09:54:28 »

Zitat
Einen möglichen Master könnte ich mir gut beim Bund vorstellen.
Wenn die Einstellung aufgrund deines Studiums auf DP mit höh. Dienstgrad erfolgt, ist das höchst unwahrscheinlich, denn dann dürfte zum einen keine Einstellung auf diesen DP erfolgen, wenn noch ein Ausbildungserfordernis in Form eines Studium notwendig ist und zum anderen würdest du damit auch dem Verband nicht zur Verfügung stehen. Die Einstellung eines OffzTrD mit höh. Dienstgrad hat zwingend für einem expliziten Dienstposten zu erfolgen.
D.h., ist "nur" ein BA erforderlich, besteht für den MA keine Notwendigkeit. Ist ein MA erforderlich, dann dürftest du darauf nicht eingestellt werden.

Und ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, ich kenn auch einen, der einen kennt, dessen Bruder hat einen Kumpel und dessen Freundin macht das. Aber grundsätzlich gilt die Regel.
Autor: JamCGN
« am: 09. Juli 2018, 09:32:44 »

Politikwissenschaft im Zweifächer-Bachelor mit Islamwissenschaft. Einen möglichen Master könnte ich mir gut beim Bund vorstellen.

Habe noch ein bisschen im Internet recherchiert. Finde das ganze höchst interessant. Werde mal mit einem Karrierberater sprechen, wie es so mit Studium, DP etc aussieht.
Autor: DeltaEcho
« am: 09. Juli 2018, 08:25:00 »

Es muss Bedarf da sein, d.h. der Dienstposten kann nicht durch den eigenen Nachwuchs besetzt werden.

Da die Bundeswehr selber Politikwissenschaften anbietet, sehe ich die Chancen als nicht so hoch an.

Was für einen Abschluss machst du denn Bachelor oder Master / Uni oder FH?

Bewerbe dich einfach und erfahre ob es Bedarf an deinem Studium gibt.
Autor: Ralf
« am: 09. Juli 2018, 05:14:36 »

OpKom - beim Heer?! Das wäre mir jetzt neu...
Die Jungs in Mayen tragen doch den tollen neuen Heißluftballon als Barettabzeichen.  ;)
Heeresuniformträger meinte ich. Ob die Marine diesen Werdegang auch hat, weiß ich nicht. Luftwaffe hat ihn jedenfalls nicht. Dort kommen höchstens mal welche aus anderen Wdg hin.
Zitat
Was wäre den ein geeignetes Studium? Muss man um direkt einzusteigen Kommunikationswissenschaften studiert haben?
Das hängt vom Dienstposten ab, dort stehen jeweils die genauen Studienfachrichtungen dran.
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