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Wie heißen die "Land"streitkräfte Deutschlands?:

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Zusammenfassung

Autor: S1NCO
« am: 07. Januar 2019, 19:03:41 »

Der Vater meines bestes Freundes meinte in Rumänien gibt es ein Sprichwort:
"Rumänien beendet einen Krieg nie auf der Seite, auf dem es ihn begonnen hat".
Autor: schlammtreiber
« am: 07. Januar 2019, 16:06:14 »

Tut mir leid, ich kann einfach nicht widerstehen  :-[


Zumal wir ja historisch zumindest mit Italienern und Rumänen nur allerbeste Erfahrungen gemacht haben  ;D

Wie mein Dozent beim Proseminar "Internationale Konstellationen der jüngeren Geschichte" mal sagte: "Gehen Sie niemals mit Italien in einen Krieg, Sie kommen immer ohne Italien wieder raus!" ... und Churchill wird folgendes Zitat zugeschrieben (nachdem man ihm mitteilte, dass Italien soeben an Seite Deutschlands in den WK2 eingetreten war): "Das ist nur fair! Wir mussten sie im letzten Krieg haben..."
Autor: F_K
« am: 28. Dezember 2018, 23:07:14 »

@ Ulli:

Mein Erlebnis mit ITA war ein Treffen, wo nach 20 Minuten (nach der verabredeten Zeit), die Kameraden anriefen, und einräumen, in der "falschen" Kaserne zu sein - alle anderen Nationen waren dort, wo es vereinbart war.

Ach ja - anderes Erlebnis: Der ITA Kamerad sagte, über die NL Hindernisbahn könnte er nicht gehen - da wären ja keine Fallsicherungen dran und die Höhe wäre über 2 Meter (gut, war ne CIOR Bahn, und 5 Meter Leiter ist schon so ne Sache ...)
Autor: S1NCO
« am: 28. Dezember 2018, 19:30:30 »

Haben die Italiener nicht auch bei ISAF den Taliban "Schutzgeld" gezahlt?

Mein bester Freund ist Rumäne.
ist dort geboren und Anfang der 90er mit den Eltern nach Deutschland  gekommen.
Ich selbst war auch mehrfach in Rumänien im Urlaub.
Für viele junge Rumänen ist die einzige wirkliche Option das Ausland.
Ich vermute würden wir die Mannschaftslaufbahn für diesen Personenkreis öffnen, so wäre gefühlt für immer gedeckt.

Aber genau die Spezialisten, die in dem Artikel erwähnt werden, sind zum Großteil sowieso schon aus Rumänien weg gegangen und arbeiten im Ausland.
Autor: ulli76
« am: 28. Dezember 2018, 19:11:05 »

@F_K- wenn es nur das gewesen wäre... wenn es nur das gewesen wäre...
Autor: wolverine
« am: 28. Dezember 2018, 18:59:51 »

In Norwegen unterhielt ich mich einmal mit einem ExEval und der sagte mir, dass für die Italiener der Sinn dieser Übung sei, möglichst doll zu frieren. ;D
Autor: KlausP
« am: 28. Dezember 2018, 17:42:19 »

Zitat
... Die italienischen Kameraden haben mich im letzten Einsatz schier in den Wahnsinn getrieben. ...

Waren das nicht die, die einen weißen Adler auf weißem Grund als Kriegsflagge haben?  ;D
Autor: F_K
« am: 28. Dezember 2018, 17:34:07 »

Anekdote von einem Kameraden (Ausbildungsmission Irak) - Zitat der Italiener " it ist raining - we do Not Go outside"

(Doof, wenn die Klasse zur Ausbildung vor Ort ist und auch alle anderen Nationen natürlich unabhängig vom Wetter Ausbildung betreiben).
Autor: ulli76
« am: 28. Dezember 2018, 17:20:35 »

Ich hätte jetzt eher an Holländer, Belgier, vielleicht auch Dänen, Österreicher oder Franzosen gedacht, deren Eltern schon länger in Deutschland leben/für deutsche Firmen arbeiten oder die im Grenzgebiet leben, deutsche Lebenspartner haben oder so.

Die sprechen oft gut Deutsch und Englisch und da passt auch eher mal die Mentalität und die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Die italienischen Kameraden haben mich im letzten Einsatz schier in den Wahnsinn getrieben.
Rumänen (aber zur Zeit eher Bulgaren) kenne ich aus dem Baugewerbe. Nette Menschen, die halt hier arbeiten und das Geld nach Hause schicken. Oft sehr schlechte Sprachkenntnisse obwohl sie teilweise schon Jahre in Deutschland leben.
Autor: TomTom2017
« am: 28. Dezember 2018, 17:14:21 »

Hier geht es ja um Fachkräfte, d.h. im Fokus steht der Allgemeine Fachdienst.

Laut dem SPIEGEL-Artikel - wenn der so zutrifft - darf man daran aber Zweifel haben:

Zitat
Demnach leben in Deutschland etwa 255.000 Polen, 185.000 Italiener und 155.000 Rumänen zwischen 18 und 40 Jahren. Zusammen stellen sie etwa die Hälfte aller EU-Ausländer in Deutschland. Könnte man bei zumindest zehn Prozent dieser Gruppe Interesse an der Bundeswehr wecken, skizziert das Papier, wären dies mehr als 50.000 mögliche neue Bewerber für die Truppe.

Und weiter heißt es:

Zitat
Von der Leyens Ressort peilt laut Konzept für die Bundeswehr das belgische Modell an, also eine vollständige Öffnung für EU-Bürger. Folglich gehen die Pläne über Aussagen des Generalinspekteurs hinaus, der zunächst nur über die Anwerbung von Spezialisten sprach.
Das heißt, man möchte gar nicht mehr nur "Spezialisten" (wenn das unter Fachkraft zu verstehen ist) werben, sondern generell EU-Ausländer, also ohne jegliche Differenzierung.

Spannend finde ich zudem, dass Deutschland EU-Ausländer für seine Streitkräfte rekrutieren möchte, andersherum wäre wohl der Straftatbestand des § 109h StGB erfüllt.
Autor: FoxtrotUniform
« am: 28. Dezember 2018, 14:15:49 »

Hier geht es ja um Fachkräfte, d.h. im Fokus steht der Allgemeine Fachdienst.

1. Den Vorrednern stimme ich zu. Im Bewerbungsprozess hat man in der Regel keine Chance mit Fachleuten zu sprechen, die wissen was sich hinter einer Verwendung / Tätigkeit verbirgt. Sei es der IT-Sektor, der Einsatzführungsdienst oder auch der Technische Lademeister. Das sieht in Unternehmen anders aus. Ebenso die Internetauftritte und Karriereberatungsinstitution.

2. In den ins Auge gefassten Ländern gibt es ganz sicher keinen Überschuss an Fachkräften. Viel mehr junge Männer die wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Bezahlung ins benachbarte Deutschland kommen und dort für einen Dumpinglohn vornehmlich im Baugewerbe arbeiten. Daraus folgt, dass bei einer Verpflichtung bei der Bundeswehr auch hier aus rein wirtschaftlichen Gründen erfolgen würde. Der Unterschied zu einem Söldner (Stichworte Staatsbürger in Uniform und Innere Führung) erschließt sich mir nicht.
Autor: Rekrut84
« am: 28. Dezember 2018, 13:00:32 »

Hier zwar etwas OT, aber dem stimme ich nur teilweise zu. Ich habe im letzten Jahr selbst erfahren, wie zerklüftet die "zum Kunden gerichtete" Seite der Bw immer noch ist, was Zugänge, Ansprechpartner und Zuständigkeiten betrifft. Hier könnte man vielleicht von der Wirtschaft lernen, von wegen zentraler Personalverwaltung, Mentoring usw.

Das kann ich bestätigen. Ich hatte meine Kontaktdaten auf der Seite eingeben und bekam dann von drei Karriereberatungen eine E-Mail in der jede sagte, dass sie auf Grund meines Wohnortes zuständig sei. Das kann schon den Anfang schwieg gestalten.
Autor: Rekrut84
« am: 28. Dezember 2018, 12:57:37 »

@KlausP
Natürlich ist auch ein Stück weit der Interessent in der Pflicht sich zu informieren. Die Frage ist aber wie jemand auf die Bundeswehr aufmerksam wird, insbesondere was Fachkräfte angeht.
Da finde ich, hat die Bundeswehr noch Luft nach oben. Vor acht Jahren gab es noch beim Arbeitsamt in meiner Kreisstadt eine Karriereberatung wodurch man dort auch darauf aufmerksam wurde. Heute gibt es das nicht mehr dort.
Zwar gibt es auf Berufsinfornationsveranstaltungen Infostände, aber gerade wenn die Bundeswehr mit der Wirtschaft um Fachkräfte konkurrieren muss, dann ist das in meinen Augen zu wenig.
Weil ich Interesse hatte, habe ich mich auch sehr eingehend informiert was alles möglich ist, hätte ich diese Infos schon früher geht, zb zu meiner Schulzeit wäre ich schon früher zur Bundeswehr gegangen.
In der breiten Bevölkerung ist nun mal leider sehr wenig darüber bekannt was die Bundeswehr für Möglichkeiten bietet, da kann man noch mehr machen.

Die ersten Schritte sind schon gemacht durch Social Media Teans bei Instagram, Facebook und Co. doch da muss noch mehr kommen.
Autor: PzPiKp360
« am: 28. Dezember 2018, 09:48:53 »

Hier zwar etwas OT, aber dem stimme ich nur teilweise zu. Ich habe im letzten Jahr selbst erfahren, wie zerklüftet die "zum Kunden gerichtete" Seite der Bw immer noch ist, was Zugänge, Ansprechpartner und Zuständigkeiten betrifft. Hier könnte man vielleicht von der Wirtschaft lernen, von wegen zentraler Personalverwaltung, Mentoring usw.
Autor: KlausP
« am: 28. Dezember 2018, 08:41:59 »

Das ist doch aber nicht vorrangig Sache der Bundeswehr sondern jedes einzelnen Interessenten, sich zu informieren. Genügend Möglichkeiten dazu bietet die Bw doch an (Karriereportal einschließlich Karrierechat, Beratungsstellen auch bei den Arbeitsagenturen, offizielle Seiten der Bw, von Heer, Luftwaffe, Marine, SKB, ZSanDst ..). Wenn ich aber hier so manchen potentiellen Bewerber lese glaube ich, dass die immer alles auf dem Silbertablett mundgerecht serviert haben wollen und dass sich die Bw nur nach ihnen richten sollte.
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