Hallo zusammen!
Ich habe eine Frage zum Funktionsprinzip des AGDUS und MILES:
Der ausgesendete Lichtstrahl hat eine konische Form, auf zunehmende Entfernungen wird also der Radius des Lichtstrahls größer. Wenn nun 2 Soldaten eng beieinander stehen und aus größerer Entfernung beschossen werden, werden dann beide getroffen? Die Trefferwahrscheinlichkeit erhöht sich logischerweise dann mit der Entfernung, was ja nicht wirklich realistisch ist...
Ist das wirklich so oder habe ich einen Denkfehler?
Silvester
Laut des Schiedsrichters seinerzeit ist der Lichtstrahl aber in den ausgestreuten Randbereichen ab einer gewissen Entfernung und Abweichung nicht mehr stark genug, um den Sensor auszulösen.
Wie dem auch sei, "zwei Fliegen auf einen Streich" hab ich schon (als spotter) erlebt. Der sniper gab nur einen einzigen Schuss ab, zwei Mann die nebeneinander im Fenster standen fingen zu bimmeln an (solche Dummheit wird eben bestraft). System AGDUS, bei einer Entferung von vielleicht 150-200m, mehr definitiv nicht (OHK in Bonnland).
Der Sensor misst die Intensität des Lasers. Überschreitet diese Schwelle A, wird Beschuss gemeldet, überschreitet sie Schwelle B, wird eine Verwundung ausgeknobelt.
Wenn zwei Soldaten so eng beieinander stehen, dass sie gleichzeitig erwischt werden, dann ist das nur auf kurze Reichweiten (nach meiner Erfahrung bis 50m) möglich, danach reicht die Intensität nicht mehr aus aber es passiert.