Moinsen, werd nächstes Jahr nach meinem Abi zur Bundeswehr, werde mich auf 4 Jahre verpflichten lassen, wurde bereits gemustert und hab T1 bekommen.
Nun meine Frage: In welcher Einheit soll ich mich einschreiben lassen? Ich würde schon gerne einer sehr sportlichen und aktiven Einheit beitreten, denn auf diese von meinen Freunden berichtete typischen Saufgelage habe ich keine Lust. Ich will die 4 Jahre nutzen und mich nicht meine Leber todsaufen. Leider hab ich keine Ahnung, welche Einheiten da interessant wären, wäre dankbar für Hilfe. Hab als erstes an die Scharfschützen und Jäger gedacht, aber ich weiß es halt nicht. Achja standort und so is mir egal, reise auch weit weg
Bis denn :) danke
So einfach geht das mit dem "einschreiben" nicht.
Du bewirbst dich und gibst deine Wünsche an. Dann bestehst du das Auswahlverfahren, oder auch nicht.
Dann wirst du eingeplant, im besten Fall bei deinen Wünschen oder auch ganz wonaders.
ja, ist mir schon klar, ich bin jetzt nur genau so weit wie vorher nach deiner antwort xD
Woher sollen wir wissen, was die ma besten gefällt? Jeder ist anders.
Am besten gehst du zum Wehrdienstberater.
Und das 4 Jahre nicht gearde das gelbe vom Ei sind weißt du wohl auch oder. (Sofern es in die Mannschaftslaufbahn gehen soll)
für mich erfüllen 4 jahre den zweck :D
Welche Einheiten werden denn z.B. körperlich sehr gefordert und welche Einheit ist, pauschal gesehen, dafür bekannt ne faule truppe zu sein, die in der Woche abends auch gerne ma über den rand saufen? :]
4 Jahre als Mannschaftssoldat sind unterm Strich genauso effektiv, wie gar nicht zur Bw zu gehen ;)
Außer zusätzliche Lebenserfahrung und eine finanzielle / soziale Absicherung, wird nichts bei rumkommen.
Wenn sie was für sich erreichen wollen, z.B. in Form einer zivil verwertbaren Ausbildung nach der Dienstzeit, dann müssen sie sich jedenfalls länger als 4 Jahre verpflichten. Man sollte jedoch auch vom Job überzeugt sein und Spaß an der Arbeit eines Soldaten haben. Sonst bringt es weder ihnen noch der Bw etwas.
Körperlich fordernd ist beispielsweise eine Verwendung bei den Fallschirmjägern ....
ich stell jetzt mal ganz dreist die Behauptung auf, dassn allen Truppenteilen gesoffe wird, auch unter der woche und gerade donnerstags weil freitags meist nur bis 12 dienst ist.die öchsen körperlichen anforderngen sollten wohl bei der kämpfendentruppe zu finden sein, sprich grenis jäger etc.
wobei du natürlich auch hier im stab eingesezt werden kannst und nur noch kaffee kochst. die entscheidng wirst du vermutlich auch nur zu teilen beinflussen können.
Einfach mal einen Termin mit dem WDB festlegen. Der wird dich bestimmt aber dann auch nur schief angucken, wenn du mit ABI nur Mannschaftssoldat werden/bleiben willst.
cool :) endlich ma ne aussage.
Ich weiß nicht, ob ich chinesisch rede, aber ich hab mir das ganze schon überlegt leute ;) ich will mir durch die 4 jahre nen finanzielles standbein aufbaun weil ich danach gerne ein jahr norwegen erkunden würde, mit kamera und motorrad und angel und zelt und danach philosophie und journalismus studieren will, also wird das ganze geld schön gesparrt, weil ich mir sonst dieses studium und diese reise nicht leisten kann und ja, der bund wird mir sicherlich spaß machen. Ich kenne diese "Männer"- und "Drillstimmung" aus Amerika vom Football( nicht ansatzweise wie hier in Deutschland, es ist hier echt lächerlich) und das was für mich an oberste Stelle steht ist der Zusammenhalt in der Truppe und der kommt, wenn man wirklich zusammen durch scheiße geht, ganz automatisch, deswegen will ich inne Truppe die durch scheiße gehen muss ;)
*ironie Modus on*
Sie sollten ihr "Vorhaben" beim WDB oder PrüfOffz im ZNGw (Sofern sie überhaupt dahin kommen) äußern, mit ihrer persönlichen Einstellung zur Bw und zum Job wird man sie mit Kusshand sofort einstellen
*ironie Modus Off*
Wenn nach Dienst "gesoffen" wird (was nur ein Klischee ist), dann ist das nicht auf eine bestimmte Truppe beschränkt. Das kann es überall geben.
hälst du mich wirklich für so doof? ;)
Um es offen auszusprechen, ohne das ich es böse meine (!!!), hätte ich die Möglichkeiten, würde ich ihre realen Personaldaten recherchieren ... dann eine entsprechende Meldung zur personalführenden Stelle / ZNGw schicken.
Warum? Sie scheinen in keiner Weise charakterlich zum Soldaten geeignet ... es würde bei ihnen nur zum "Uniformträger" reichen, weil sie sich offensichtlich nur zur Realisierung von persönlichen Belangen bewerben würden. Keine Spur der Überzeugung zum Beruf .... mit so einer Denkweise ist man bei der Bw falsch ...
Meine Erfahrung zeigte mir oft, dass es mit solchen "Kameraden" nur Ärger gibt ...
Ich würde sagen, dass man Sie mit ihrer schulischen Qualifikation mindestens eher als FA als Mannschaftssoldat einstellen würde.
Jedoch muss ich sagen, so wie Sie ihre Ambitionen hinsichtlich ihrer beruflichen Karriere schildern wird das nichts mit der Bundeswehr.
GWD und meinetwegen noch FWDL das würde vollkommen ausreichen.
Um die Frage mit den Hintergrundgedanken zu beantworten:
Bei der Infanterie ist körperliche Leistungsfähigkeit wichtig. Aber durch "Scheiße" müssen nur die gehen, die sie als solche bezeichnen und da kann es sehr unterschiedliche Auffassungen geben.
Das beste ist ja, dass man vorher viel sagt; wenn man dann tatsächlich in so einer "Scheiße" sitzt, plötzlich doch alles ganz anders gemeint/vorgestellt/erwartet wurde.
An eine Verlängerung der Wehrpflicht hab ich noch gar nicht gedacht, aber werde mich da mal schlau machen. Danke für die mehr oder weniger unsinnigen/ sinnigen Antworten, die aus 4 Beiträgen meine komplette Persönlichkeit herausgefiltert haben xD
Bezahlt die BW bei nem verlängertem Wehrdienst die Fahrt nach Hause? (mit Bahn) und vielleicht sogar noch die miete oder ist das nur beim GWD?
Nochmal hier zum Arbeitnehmer Arbeitgeberverhältnis ;) ich weiß gar nicht was Mr. Snake hat zu meiner persönlichen Einstellung. Die BW bezahlt mich und ich bin mal einer der wenigen, die auch was für ihr Geld tun wollen, dass ich dabei nicht vollkommen hinter dem Verein steh ist doch total egal, solange ich gut diene oder? Dadurch, dass ich von vornherein nicht 100%ig hinter dem Verein stehe und mich trotzdem drauf einlasse, hab ich für mich festgehalten, dass ich auch nicht hinterfrage, sondern mich auf mein Ziel konzentriere. Ich glaube mit dieser Arbeitseinstellung, nämlich dass ich für mein Geld arbeiten WILL, hab ich schonmal ne bessere Einstellung als bestimmt 30% der GWDs und so weiter. ;)
BW gibt mir Geld, ich arbeite dafür hart, where is the problem? Jeder brauch ein Sprungbrett und wenn der kleine Mann sich vom großem Kapitalistenmann aus der Tasche ziehen lässt ist er doch selbst schuld ;) ja, ich weiß wie man eiskalt Geschäfte macht, ich leb seitdem ich 15 bin in einem eigenem Haushalt, also Ällabätsch : D
Natürlich ist es so, dass die romantische Vorstellung, dass alle SaZ hauptsächlich ihrem Vaterland dienen wollen, weil es ihr Vaterland ist, ein wenig verfehlt ist. Das sieht man an der fortschreitenden Ossifizierung*, an den Leuten, die in den Auslandseinsatz gehen wollen und an dem Gemecker wegen zu wenig Gehalt.
* Das hört sich blöd an, ist nicht böse gemeint, entspricht aber den Tatsachen. Vielleicht gibt es ein passenderes Wort dafür.
Soldat zu sein ist eine Berufung und KEIN BERUF! Ich möchte keinen Kameraden neben mir im Gefecht haben, der meint, nur dabei zu sein um durch "Scheiße" gehen zu müssen.
Nehmen wir mal an, Sie kommen zu den Panzergrenadieren (Eine Truppengattung von vielen, die durch die "Scheiße" gehen müssen) und dann landen Sie bei der QRF:
Auf einer Fahrt zu einem stattfindenden Gefecht zwischen der ANA und Aufständischen geraten Sie selbst mit ihrem Trupp in einen Hinterhalt und werden von vorne und von den Seiten beschossen, zu allem Überfluß ist von hinten an die Kolonne ein mit hochexplosiven Sprengstoff beladenes ziviles Fahzeug ans Kolonnenende gefahren und explodiert, somit ist der Rückzug nach hinten durch ein Hinderniss ausgeschlossen. Ihr Truppführer befiehlt den Durchbruch nach vorne. Während die Kolonne Gas gibt und der Beschuss weitergeführt wird, hören Sie wie die auftreffenden Projektile immer näher an Sie herankommen. Plötzlich trifft eine RPG Rakete wenige Meter vor dem linken Vorderrad ihres gepanzerten Fahrzeugs. Das Fahrzeug selber bleibt unbeschädigt, doch aufgrund der Detonation ist das Fahrzeug mächtig ins Schleudern gekommen und Sie werden mit ihren Kameraden von einer Seite zur anderen geschaukelt. Nach einer Schrecksekunde, die mehr einer gefühlten Schreckstunde gleicht, nehmen Sie den Beschuss wieder auf und fahren mit dem Durchbruch weiter fort. Nach ca. 250m aus der heißen Zone sind Sie glücklich es geschafft zu haben und meinen "Da hatten wir ja noch einmal Glück!". Einzelne Projektile fliegen weiterhin in ihre Richtung doch ohne erfolgreiche Treffer. ...
Könnten Sie wirklich mit so einem Erlebnis ohne den Kopf darüber zu verlieren leben? Was wäre wenn dabei ein Kamerad direkt neben Ihnen getötet wird?
Das ist den jungen Menschen gar nicht so arg bewusst. Aber wenn die WDBs (kennen die sich selbst gut aus???) mit der Wahrheit rausrücken würden, gäbe es wohl ein Nachwuchsproblem.
Gebt den Leuten eine Chance, den Soldatenberuf kennen zu lernen.
Semper ;) das, was du mir grad versuchst zu verklickern wirkt nicht ganz, weil ich genauso wie viele andere menschen oder sogar alle, nicht wissen wie man sich in so einer situation fühlt. Man muss es erleben und sich erleben. Wenn Du denkst, dass die, die hinter dem Bund stehen, total bei der Sache sein werden und andere, die nicht bei der Sache sind, total versagen, denke ich, denkst du seeehr falsch. Du pauschalisierst grad alle Menschen, komplett in der BRD....dieser Gedankengang hat sicherlich einige Tage deines Lebens in Anspruch genommen :> *ironie*
Und Soldat sein ist ein Beruf ;) wir leben nicht im Mittelalter, wo es noch große Helden gab.
bzw.: back to topic, ich muss mich hier nicht rechtfertigen, also frage beantworten.
Mit Helden hat das schon mal gar nichts zu tun. Helden gibt es nicht und gab es nie. Nirgendwo!
Es heißt immer Soldat "Ein Beruf wie kein anderer"
Es ist aber eine Berufung und kein normaler Beruf.
Könnt jetzt zynisch werden: Wieviele Berufungssoldaten haben wir derzeit?
Edit: Sollte Berufssoldaten heißen. ;D
Ich seh das auch so: Soldat ist kein normaler Beruf! Da gehört wirklich eine gewisse Berufung zu.
Klar weiss keiner wie er in der jeweiligen Situation reagieren wird, aber man kann sich Gedanken dazu machen und schon mal versuchen was für Gefühle an den Gedanken daran hochkommen.
Die Frage ist dann wirklich, ob man für ein kleines finanzielles Polster (und so viel mehr wird das in 4 Jahren bei nem Mannschafter nicht werden) wirklich bereit ist sein Leben oder Körperteile zu opfern. Schon mal überlegt was sein wird, wenn du verwundet wirst und dann nicht mehr in der Lage bist deine Schwedentour zu machen?
Irgentwie beschleicht mich das Gefühl, dass du einer von denen sein wirst, die vorher einen auf ganz Harten machen und am ersten Tag der AGA heulend im Bett liegen weil sie nicht mehr wissen wo hinten und vorne ist und ihnen alles zu viel wird; die am ersten WE hier im Forum fragen wie sie so schnell wie möglich wieder rauskommen oder bei Z.n. Gespäckmarsch entweder mit Fußschmerz ider alternativ Rückenschmerzen beim Truppenarzt sitzen.
Das ist in der Tat oft so. Was nicht heißen muss, dass Aliqui auch so ist, aber die Erfahrung zeigt, dass die, die zunächst am lautesten schreien, später überlastet sind, weil nun doch nichts so ist wie im Film.
Zitat von: Aliqui am 19. Dezember 2009, 17:38:19Bezahlt die BW bei nem verlängertem Wehrdienst die Fahrt nach Hause? (mit Bahn) und vielleicht sogar noch die miete oder ist das nur beim GWD?
Den "Bahnberechtigungsschein" gibt es nur für GWDL/FWDL, SaZ bekommen maximal einen Zuschuss zum kauf einer BahnCard 50 in Höhe von 50% der Kosten der bahnCard 50! Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (Miete, etc.) stehen auch nur dem GWDL/FWDL/Reservisten bei Wehrübungen zu! SaZ erhalten jeden Monat ihre Bezüge und zahlen ihren lebensunterhalt und die Fahrten zum und vom Dienst selbst!
Zum rest sag ich beser nichts, denn meine Einstellung zu solchen "Maulhelden" dürfte hier bekannt sein ;) !
endlich ma ne a3ntwort :) dankesehr.
Der Rest sollte nicht versuchen anhand von 5 beiträgen jemanden zu identifiezieren. Ihr wisst weder wie ich lebe, noch wie ich denke und schon gar nicht was ich mache, allerdings war Ullis einwand mit den Körperteilen wirklich eine Überlegung wert ;)
Klar ist Soldat kein BERUF wie ein anderer, aber das ist Klempner auch nicht, Künstler nicht usw. man MUSS für was geboren sein (das reden uns zumindest tägliche denkweisen ein), das ist klar, somit ist in dieser hinsicht Soldat sein ein Beruf wie jeder anderer ;)
Außerdem hab ich euch doch schon gesagt, dass ich diesen Drill schon kenne und das war kein Zuckerschlecken. 45 grad, sonne, 80% luftfeuchtigkeit, 10km joggen...auf dem asphalt. Einer hat im Team (110 Leute) was falsch gemacht, also musste jeder Liegestütze machen. Das Bleckstadium hoch und runterlaufen, bei 45 grad. Das war, heute mache ich Muay Thai, das training ist zwar nicht ganz so hart, aber der Schmerz ist riesig, denn die Nerven im Schienbein und Ellenbogen werden abgestumpft, dass passiert nur durch Schmerz, die Knochen werden härter. Das ganze sieht dann so aus, dass man gegen einen Baum tritt oder man sich hinsetzt und der Trainer am Ende des Trainings mit einem Holzstab ankommt, denn entweder gegen die Beine schlägt oder ihn auflegt und rollt...dann hört man es immer so nett knacken. Bisher hab ich nichtmal nachm kotzen aufgehört und klar ist BW nicht leicht, aber genau deswegen will ich hin und lasst mich die Intention, wieso ich zum Bund will, meine Sache sein und Urteilt nicht ohne Infos. Scheiß Pauschalisierung.
@Rekrkp8: Ich weiß nicht ob es hier so rüberkommt, aber in Wirklichkeit bin ich ein eher ruhiger und bodenständiger und bin halt nicht so ein Schreihals, nur mag ich diese Pauschalisierung hier nicht und diese endlosen Vorwürfe, weil die Leute aus ihrer Vergangenheit und bla bla. Ich weiß was ich will und dann informiere ich mich (gerade hier) und daraus schließe ich dann meine Entscheidung, das ist ein normales Verhalten. Dabei sitze ich nicht wie ein gewollter Hartz IV typ zuhause, sondern will für mein Geld hart arbeiten und der Bund bezahlt für einen jungen Mann ohne Ausbildung nunmal viel, womit sie sogar (!!!) werben, was ich persönlich unter aller sau finde, weil diese besagten Jugendlichen das Geld dann versaufen oder sich ne aufgetunte motzkarre holen oder bla bla bla, ich will es sparen, um mir meinen Traum zu realisieren, ich weiß nicht was dagegen spricht. Und ich denke, dass ich simpel den GWD verlängern werde, weil ich denke, dass Ulli recht hat.
Nächste Frage: Ab wann gilt die 6 monatige GWD-zeit? meine Freundin meinte ab 2010, aber ich weiß es natürlich nicht so ganz. Wäre natürlich voll Knorke.
@Aliqui
Just for Info:
In diesem Forum sind unter anderem (einsatz)erfahrene Zeit- und Berufssoldaten sowie aktive Soldaten der Reserve anzutreffen. Vom Mannschaftsdienstgrad bis hin zum Offizier im Generalstabsdienst ... es versteht sich von alleine, dass wir somit auf einschlägige Erfahrungswerte zurück greifen können und daher oftmals mit unseren "Beurteilungen" ins schwarze treffen ... warum? Erfahrungswerte aus der Praxis ;)
Wenn sie tatsächlich meinen, dass der Beruf des Soldaten mit einem normalen zivilen Beruf zu vergleichen ist, dann gehen sie zur Bw und machen sie sich ihr eigenes Bild (sofern sie die Tests zum SaZ überhaupt bestehen) ... ich kann ihnen jedoch schon jetzt versprechen, dass sie gewaltige Probleme mit ihren Kameraden und evtl. Vorgesetzten bekommen werden, wenn ihre eigentlichen Beweggründe zum Job bekannt werden ... dann ist man in der Regel ganz schnell bei der Masse der Kameraden unten durch ;)
Wer nur zur Bw wegen dem Geld geht, der tut nur das Nötigste, und genau daher wird er langfristig gesehen Probleme bekommen, denn ein solches Verhalten beinhaltet schnell unkameradschaftliches Verhalten ... Beispiel: "Drückebergertum" bei Wochenenddiensten ;)
Daher denke ich ist es besser für beide Seiten, wenn sie Zivilist bleiben! Außerdem ist der Verdienst bei der Bw auch nicht sooooo hoch. Wie Ulli schon erwähnte, wird es nicht einfach sein ausreichend Geld zur Seite zu legen. Es gibt genug zivile Berufe, wo man besser verdienen kann ;) Beispielsweise in der Gastronomie ... ist zwar ein harter Job mit unmöglichen Arbeitszeiten, doch wer gut ist, kann mit eingerechneten Trinkgeld schnell 2500-3000€ NETTO monatlich verdienen .. auch als ungelernte Kraft.
Was ich vergessen hatte zu erwähnen ... ab FWDL sind die zur Teilnahme an Auslandseinsätzen verpflichtet und dann wäre das von Ulli beschriebene mögliche Szenario gar nicht mehr so unwahrscheinlich ....
Zitat von: Aliqui am 20. Dezember 2009, 01:16:19... Nächste Frage: Ab wann gilt die 6 monatige GWD-zeit? meine Freundin meinte ab 2010, aber ich weiß es natürlich nicht so ganz. ...
Es steht im Koalitionsvertrag zwischen der CDU, der CSU und der FDP, dass der Wehrdienst auf sechs Monate verkürzt werden soll! Angedacht ist diese Verkürzung für das Jahr 2011!
Allerdings ist in dieser Hinsicht noch nichts entschieden, so dass die Aussage Ihrer Freundin, das würde schon im Jahr 2010 zutreffen, auf einem "fundierten Halbwissen" beruht und jedweden Wahrheitsgehaltes entbehrt!
Auf deutsch: "Vergessen Sie´s!" ;)
Geh zu dem Fallschirmjägern,Gebirgsjägern,Aufklärern oder,zu den Panzergrenadieren. Kommst du an den richtigen Ausbilder wird dir schon gezeigt wo deine Grenze liegt ;) Mit T1 ohne ausschluss und, deiner Schulbildung kannste es dir aussuchen. Schreib mal wofür du dich entschieden hast. Viel Erfolg
Mei o Mei, dann bleib ich doch lieber nur 9 monate dort, ihr habt mich abgeschreckt, das is ja unglaublich wie sicher ihr durch eure unendliche Bestätigung beim Bund geworden seid, dass ihr sogar einen Menschn in einem Thread beurteilen könnt, das wagen nicht mal Psychologen :o hut ab vor den allwissenden BWlern : D xD
zum dienst als soldat gehört auch respekt vor deinen kameraden oder zukünftigen kameraden und das hast du nicht hört sich
zumindestens so an das problem an deiner einstellung is einfach das wenn du zu ner kämpfenden gehst deine kameraden sich nicht 100% auf dich verlassen können wenn ihr mal in ne gefährliche situation kommt und du dann deiner zukunft vor das wohl deine kameraden stellst
glaube das is das problem was die kameraden mit dir hier haben
Meine Empfehlung:
Bleiben Sie zunächst Grundwehrdienstleistender und bewerben Sie sich erst dann als SaZ, wenn Ihnen die Tätigkeiten als Soldat zusagen und Sie sich mit dem Soldatenberuf identifizieren können. Fragen Sie - gegen Ende Ihrer AGA - was Ihre Vorgesetzten von Ihnen halten. Dann haben Sie ein ungefähres Bild. Wo Sie hinkommen, ist dabei zweitrangig. Jede Truppengattung verdient das Beste.
Jetzt halten wir mal den Ball flach hier ... wie viele Soldaten aus Berufung gibt es denn in der Mannschaftslaufbahn ?
Strebt man eine Führungsposition an (FW oder Offz) ist natürlich eine ganz andere Einstellung zu dem Job von Nöten. Aber als Mannschafter ... ich denke, dass man da mit einem Soldaten, der halbwegs Grips in der Birne hat und für sein Geld auch was tut schon zufrieden sein kann.
Ich kann von einem Mannschafter, der nach 4 Jahren wieder rausgeworfen wird, nicht die Selbe Einstellung verlangen wie von einen SaZ12 oder BS. So, wie die Mannschaftslaufbahn konzipiert ist, wird sich das auch nicht ändern.
Das sehe ich anders, da die grundlegende Einstellung zum Berufsbild Soldat eine sein sollte, die JEDER Soldat haben sollte, ganz egal ob Mannschafts- oder Offiziersdienstgrad ;)
Natürlich.
Aber der TE hat auf mich jetzt nicht unbedingt den Eindruck gemacht als würde er die 4 Jahre NUR des Geldes wegen machen, sondern auch aus einem gewissen Interesse am Beruf. Mehr kann man nicht verlangen bei einem SaZ4 Mannschafter. In dieser Laufbahn wird man kaum Leute finden, für die der Beruf Soldat die absolute Erfüllung ist. Denn solche Leute gehen in die höheren Laufbahnen.
Der SaZ4 Mannschafter ist eine Zusammenarbeit auf (kurze) Zeit und der Großteil dieser Soldaten wird immer aus den Rubriken
"finde sonst keinen Job"
oder
"die 4 recht gut bezahlten Jahre helfen mir weiter zu meinem eigentlichen Ziel"
kommen.
Jetzt, meine beiden Kameraden Vorposter, fasse ich mal zusammen, um einen Schritt weiter zu gehen:
Die SaZ-Mannschaftslaufbahn ist ja nicht deshalb vorhanden, weil der Dienstherr Bw nichts Besseres wusste. Sondern vielmehr, um Dienstposten zu auf längere Sicht, also mit Planungssicherheit zu besetzen, die für die Auftragserfüllung wichtig sind. Sei es als Kraftfahrer, Stabsdienstsoldat, Feldkoch, Richtschütze oder MG-Schütze..... Mit anderen Worten: Auch wer für vier Jahre Soldat sein will, sollte sich schon überlegen, welche Funktion am geeignetsten für ihn/sie ist, damit über diese Zeit Motivation und Engagement hoch bleiben. Damit wären wir bei der bereits von Snake erwähnten Grundeinstellung zum Soldatenberuf.
Sliderbp liegt natürlich auch richtig, dass ein Großteil des SaZ-Mannschafter auf dem zivilen Arbeitsmarkt (ggf. z.Zt) wenig Chancen hat. Aber was ist daran für die Bundeswehr von Nachteil? Solange das Interesse und Tatkraft beim SaZ4 zusammenkommen und zum Engagement führen, kann uns doch nichts Besseres passieren oder?
Also, um die Mannschafter-SaZ-Laufbahn mache ich mir aus dem täglichen Erleben eher wenig Sorgen...
Zitat von: sliderbp am 21. Dezember 2009, 10:24:32
Ich kann von einem Mannschafter, der nach 4 Jahren wieder rausgeworfen wird, nicht die Selbe Einstellung verlangen wie von einen SaZ12 oder BS. So, wie die Mannschaftslaufbahn konzipiert ist, wird sich das auch nicht ändern.
vl ändert sich das ja wenn der 6 m. gwd in kraft tritt....
es ist doch schon sehr schade was die bundeswehr mit den mannschaftlern generell so macht. SaZ4er sollten viel stärker die chance haben bei eignung auch hochzukommen. das selbe gilt für mich auch für einen SaZ8.
im moment ist SaZ4 eine ziemliche sackgasse. ich hab in meiner zeit bei der bundeswehr eine ganze menge saz4 und saz8 kennengelernt denen irgendein mist vom wehrdienstberater vertickt wurde und die anschliesend nichtmehr die möglichkeit hatten irgendwie in der laufbahn hochzukommen. alle saz4 die ich kannte waren auch auf ziemlich beknackten dienstposten. 2 waren die angeber in meinem alten zug beim heer. den ganzen tag im gezi vom zug sitzen und die dicke fresse als hilsausbilder während unser stelv. zugführer wow im büro gespielt hat. dann gabs ganze 5 saz4 in meiner "zweiten" stammeinheit. 3in der küche, eine im san und ein andrer wurde hin und her geschoben.
problem ist da halt das man in der sackgasse stabsgefreiter endet. man ist der king im wachdienst wenn man stelv wachhabender ist und das wars dann auch schon.
ich hab letztens eine interessante doku gesehen mit HGs/SGs bei der marine. die jungs waren als boardingsoldaten eingesetzt. topfit und hochmotiviert. und dann leider nur saz4. warum schmeist die bundeswehr solche leute einfach weg anstatt sie weiter einzusetzen und ihnen die möglichkeit zu bieten sich "hochzudienen".
Es gibt schon die Möglichkeit des LAufbahnwechsels. Nur meist scheitert es eben an der fehlenden Uffz/Fw- Eignung und das schon von Anfang an.
Das andere Problem ist, dass viele vom WDB nun mal nur das wahrnehmen was ihren Wünschen entspricht.
Und es gibt nun mal MAnnschafter, die ihren Job sehr gut machen, aber mit Führungsaufgaben (und das fängt schon beim Uffz an) völlig überfordert sind.
Natürlich, aber warum will man denn bei den Mannschaftern diese zeitlich beschränkte Fluktuation ?
Wieso hat die Bundeswehr nicht wie viele andere Länder/Armeen das Bestreben auch fähige Mannschafter langfristig zu binden ?
Wäre es nicht gerade heute in Zeiten der "Einsatzarmee" wichtig erfahrene Leute zu haben, statt ständig große Kontingente von Frischlingen neu ausbilden zu müssen ?
Zitat von: ulli76 am 27. Dezember 2009, 11:11:10
Es gibt schon die Möglichkeit des LAufbahnwechsels.
Vorgesehen ist der aber nur in bezug auf die Laufbahn der Offiziere, nur ist er hier nicht wirklich wahrscheinlich. Für die "Zielgruppe Mannschaftssoldat SaZ 4" sind aber eben insbesondere die Unteroffizierlaufbahnen interessant, welche ihnen grundsätzlich nicht offen stehen.
Meine persönliche Meinung ist, dass man unkomplizierte Weiterverpflichtungen (z.B. in 4 Jahres Schritten bis SaZ 12) ermöglichen sollte und an die Mannschaftslaufbahn die Unteroffizierdienstgrade ohne Portepee anschließen sollte, um Laufbahnperspektive durch Beförderung und gleichzietige sinnvolle BFD Ansprüche zu bieten.
Gruß Andi
Zitat von: Andi am 27. Dezember 2009, 11:57:36
Meine persönliche Meinung ist, dass man unkomplizierte Weiterverpflichtungen (z.B. in 4 Jahres Schritten bis SaZ 12) ermöglichen sollte und an die Mannschaftslaufbahn die Unteroffizierdienstgrade ohne Portepee anschließen sollte, um Laufbahnperspektive durch Beförderung und gleichzietige sinnvolle BFD Ansprüche zu bieten.
Danke Andi. Ich bin ich auch sehr dafür, ein solches Weiterverpflichtungs- und Beförderungsfenster zu öffnen. Immerhin steht motiviertes Personal bereit, dass mit entsprechender Eignung und Beurteilung durchaus zum Leistungsträger auf seiner Ebene werden kann.
Es ist ohnehin unglaublich, dass das momentan NICHT so ist.
das würde auch das bild der mannschaften allgemein aufwerten. oftmals sind es aufgaben die ein stuffz übernehmen muss, welche in der hand eines lang gedienten mannschaftlers genau so gut angesiedelt werden könnten.
Das war ja früher schon mal so.
So ich melde mich nun auch mal wieder. Hatte das Thema schon ganz vom Kopf abgesagt.
Ich erzähl mal was von meiner Musterung:
Nachdem die ganzen Tests usw. durch waren wurde ich nochmal in dieses Zimmer gerufen, die mir dann meine Note für den Intelligenztest da gegeben hat (oder was das war). Da kam dann 1,4 oder so raus, ich weiß nicht ob das gut oder schlecht ist, ich denke mal normal, weil ich sonst in der Schule auch nicht so das Genie bin. Dann kam ich wieder zurück in den Aufenthaltsraum und was war da? Ja genau "was". Ein Junger mann, vielleicht 2 Jahre älter als ich und dieser erzählte von seiner Zeit bei der Feuerwehr. Erst dachte ich "Joa is ja nen aufrichtiger Kerl" aber nach ca. 2 Sätzen hab ich verstanden, dass der Typ saudumm ist und ca. so viel Stolz wie nen Keks hat. Nach ungefähr geschätzten 10 Saufgeschichten und 20 maligem anmachen der BewerberIN im Aufenthaltsraum kam raus...was wolle er machen? genau! : D mind. 8 Jahre zur Bundeswehr. Und damit ist er so weit auch ganz gut gekommen.
Ich will nun nicht sagen, dass ich besser sei als er, aber sicherlich steh sogar ich mehr hinter dem Beruf "Soldat", weil dazu zumindest Stolz, Tatendrang und Disziplin gehören. Also was wollt ihr eigentlich von mir? Ich werds wohl tatsächlich so machen, dass ich mir das ganze erstmal anschauen werde und dann entscheiden werde, wie sehr ich den Verein mag.
Danke für das Auge
Im Nachhinein muss man aber auch sagen, du hast die richtige Einstellung um als Mannschaftssoldat genommen zu werden, aber um etwas höher auf der Karriereleiter klettern zu können muss es eine andere Einstellung sein.
Wenn es bei dir nur um ein finanzielles Standbein nach den 4 Jahren geht, dann könnte die Mannschaftslaufbahn schon recht interressant für dich ausschauen.
Achja, was wollte ich dir denn mit meinem Post verklickern? Vielleicht ja gar nicht was du denkst. ;)
Ich finds okay das so zu machen. Warum nicht.
Nicht jeder muss die Bw gleich heiraten und wenn einer Lust hat 4 Jahre was forderndes zu machen und dabei Geld zu sparen, wieso nicht.
Bei Deiner Einstellung (und vermutlich dem Wunsch nach Einsatz?) würde ich vorschlagen: Fallschirmjäger, Gebirgsjäger, Jäger oder Panzergrenadiere, oder SEK-M der Marine.
Der Falli ist eher die Kampfsau mit mittlerweile recht anspruchsvollen Spezialisierungen in der DSO (Spezialzug, Scharfschütze...), Gebirgsjäger hat noch die Herausforderung der widrigen Natur dabei, Grennis sind halt klassische Gefechtsfeldsoldaten mit viel kawumms und Panzern dabei...den Rest kannste googlen.
Scharfschütze kannste soweit ich weiss bei alle diesen Einheiten werden, ausser Panzergrenadiere.
Viel Glück dabei und schreib mal wies gelaufen ist.