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Community => Mitglieder und Off-Topic => Thema gestartet von: Timid am 30. März 2006, 14:55:10

Titel: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 30. März 2006, 14:55:10
Wer Fragen, Anregungen, Kommentare etc. pp. zu dem Thread (findet sich hier (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?board=3;action=display;threadid=5993)) hat, kann die hier stellen.
Genauso bitte Fragen zu irgendwelchen Gerüchten/Geschichten, die man im Dienst gehört hat und bei denen man sich nicht so ganz sicher ist, ob sie stimmen, hier reinstellen.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: peppie am 30. März 2006, 15:34:10
Stimmt es eigentlich, dass man nach seinem 9 monatigem Grundwehrdienst automatisch für 3 Jahre lang Reservist ist? Oder ist das auch ne Urban Legend?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: TheAdmin am 30. März 2006, 15:41:25
Tatsächlich bist du nach einem Tag Wehrdienst bis zum 60. Lebensjahr Reservist.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 30. März 2006, 16:03:47
Du unterliegst 3 Jahre der Wehrüberwachung das ist es vielleicht was du meinst.

Grundsätzlich ist jeder der mind. einen Tag als Soldat gedient hat Reservist.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: peppie am 30. März 2006, 16:14:43
Danke euch beiden, das was mailman geschrieben hat meinte ich. Und das man tatsächlich bis zum 60. Lebensjahr Reservist ist wusste ich gar nicht, finde ich aber korrekt :). Kann man dann auch Wehrübungen machen, wenn man sich freiwillig dazu meldet?

Edit: Ich werd zwar versuchen länger als 23 Monate zu bleiben, aber es interessiert mich trotzdem :)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 30. März 2006, 17:10:59
Du unterliegst 3 Jahre der Wehrüberwachung das ist es vielleicht was du meinst.

Was allerdings auch falsch ist ;) Man unterliegt, laut Wehrpflichtgesetz, als gedienter Soldat mit Mannschaftsdienstgrad wenigstens bis zum 32. Lebensjahr der Wehrüberwachung, als Unteroffizier bis zum 45. und als Offizier bis zum 60.

Aber früher zumindest wurden die Soldaten, die nach dem Grundwehrdienst eine Stelle als Alarmreservist erhielten, dort normalerweise für wenigstens 3 Jahre eingeplant ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 31. März 2006, 10:46:36
Danke euch beiden, das was mailman geschrieben hat meinte ich. Und das man tatsächlich bis zum 60. Lebensjahr Reservist ist wusste ich gar nicht, finde ich aber korrekt :). Kann man dann auch Wehrübungen machen, wenn man sich freiwillig dazu meldet?

Edit: Ich werd zwar versuchen länger als 23 Monate zu bleiben, aber es interessiert mich trotzdem :)


In der heutigen Zeit läuft es zwangsläufig darauf hinaus das man sich freiwillig meldet. Es werden nur wenige Soldaten MOB eingeplant. Um eine WÜ zu machen brauchst du deine MOB-Stelle. Und für die sieht es als eher schlecht aus wenn man Mannschaftssoldat ist. (Außer man hat eine Mangelatb oder ist MKF) Da bleibt einem dann nur noch der Laufbahnwechsel in die RUA/RFA/ROA Laufbahn
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: TheAdmin am 31. März 2006, 11:03:13
Man braucht für eine WÜ keine MobStelle, diese ist nur für Beförderungen zwingend notwendig.

WÜs als Mannschaft sind derzeit nur über Beziehungen zu bekommen, jedoch habe ich jährlich 4-5 Aktionen auf den Tisch, wo Mannschaften gefragt sind.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 31. März 2006, 12:37:30
Das sind dann aber MKF und Mangelatb gefragt oder
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: TheAdmin am 31. März 2006, 12:58:17
Nein, sind meistens Ausbildungsunterstützungen als Rollenspieler oder Hilfsausbilder.

Wobei zivilberufliche Qualifikation mehr zählt, als ATNs.
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: MSA-Kanonier am 31. März 2006, 18:03:44
Der "FUCHS"hat unten eine Konsole,wenn man die richtigen Drähte richtig umverkabekt,setzt man die drosselung außerkraft und bringt ihn auf 120km/h!!

?????????? ??? ?????????


Edit:falls der threat zu gebrauchen ist,denke ich gehört er zu dem "FRAGEN" teil der legenden!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: peppie am 02. April 2006, 10:37:59
Stimmt es eigentlich, das Bundeswehrsoldaten (GWDL/FWDL/SaZ) in Diskotheken reingelassen werden müssen, wenn sie sich als Soldaten ausweisen? Hab das mal vor ewigkeiten gehört, aber nie so richtig glauben geschenkt, weil ich davon ausgehe, dass der Besitzer von seinem Hausrecht gebrauch machen kann und somit keine "unerwünschten" Personen reinlassen muss?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 02. April 2006, 12:49:12
Du mußt dich als Soldat ausweisen können das stimmt.

Aber was geht es irgend einen Diskothekenbesitzer an ob ich Soldat bin (womögich noch mit Dienstgrad und Einheit).
Ein Sonderrecht eine Örtlichkeit zu betreten hat man deswegen auch nicht.

Vielleicht die Feldjäger wenn sie jemand suchen aber da kenn ich mich nicht aus
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: RiO am 05. April 2006, 13:23:11
Stimmt es, dass (heute vllt. nicht mehr, aber früher) wirklich die Kartoffeln in Säcken mit der Aufschrift "Für Schweine und Soldaten" geliefert wurden ?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 05. April 2006, 14:09:35
Früher soll tatsächlich "Für Schweinezucht und Bundeswehr" draufgestanden sein aber das hat nichts mit der Güte der Kartoffeln zu tun. Es gibt mehr verschnitt und sie sind größer oder kleiner als normale,
(hab das mal in einem Forum gelesen)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 05. April 2006, 16:10:32
Nein, solche Aufschriften gab es nie, auch wenn sich das Gerücht extrem hartnäckig hält. Es fällt in die gleiche Kategorie wie die in verschiedenen Ländern der Welt kursierenden urban legends aus Kantinen, Großküchen, Schulspeisungen, etc, daß das dort angelieferte Fleisch (oder sonstige Lebensmittel) seltsam deklariert sei wie beispielsweise "Quality E, but edible" oder "Schlachtabfälle, nicht für menschlichen Verzehr geeignet" etc etc etc...

Diese Schweinezucht-Kartoffel-Legende ist allerdings so beliebt, daß man dafür massenhaft "Zeugen" findet und sogar Beweisstücke. Zu meiner aktiven Zeit hat mir unser Küchenfeldwebel mal einen solchen Sack mit ebendieser Aufschrift gezeigt, den er bei sich im Keller aufbewahrte. Angeblich ein "Überbleibsel" aus der Zeit "als das noch draufstand". Er gab aber auch sofort augenzwinkernd zu, daß er gemeinsam mit seinem Vorgänger diesen Sack (bzw die Aufschrift darauf) selbst produziert hatte  ;D

Es gibt und gab keine Kartoffelsäcke mit dieser Aufschrift. Selbst wenn man Euch "Beweise" zeigt... siehe oben!

Edit: hier noch ein Link zu einem vergleichbaren Gerücht wie oben angedeutet:

http://www.snopes.com/food/prepare/badmeat.asp
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 05. April 2006, 16:46:04
Frage zum "PANZERTAPE"

Stimmt es,dass mehrere lagen panzertape ÜBEREINANDER,das abschleppen eines PANZERS möglichen machen???

Hat man es schon mal ausprobiert?Warum heißt das zeug den PANZERTAPE?
thx
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Dennis812 am 05. April 2006, 17:07:02
hmm, kann zwar nicht ob folgendes konkret stimmt, aber unser KFZInstUffz kam frisch vom Lehrgang "[...] instandsetzung von einschusslöchern (etc) [...]" und der hat gesagt,dass sie da aus Interesse versucht haben einen 2to-GL mithilfe von PTape abzuschleppen und es wohl funktioniert. Kommt halt bloß auf die Dicke an.....

Und, dass PTape eine enorme "Tragekraft" hat, ist ja nun hinlänglich bekannt.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 05. April 2006, 17:54:24
Gegenfrage zum Panzertape: Wenn es so reissfest ist, dass man damit einen Panzer abschleppen kann - weshalb werden dann die Schutzwesten (SpliSchu, Bristol etc.) aus Kevlar- oder ähnlichem Gewebe hergestellt und mit Keramikplatten verstärkt, und nicht aus/mit mehreren Schichten Panzertape?  ;)

Abschleppen eines Panzers wird auch möglich sein - solange man den Wiesel als Panzer zählt  ;D  Aber schon beim M113 oder einem Fuchs wird es wohl extrem viele Schichten Panzertape brauchen, damit man auch nur ansatzweise daran denken kann, beim Abschleppvorgang die Stange/Schere durch Panzertape zu ersetzen ...

Weshalb es Panzertape heißt? Vermutlich, weil man damit gerüchteweise leichte Panzer abschleppen kann ;)
Ansonsten findet sich zu der Herkunft des Begriffs hier etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Panzertape  (wie immer mit Vorsicht zu genießen).
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 05. April 2006, 18:26:37
Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

Und was ist mit dem Helmg wenn man getroffen wird und diesen Riemen nicht offen hat. Uns wurde gesagt das man dan im Rollstuhl sitzt oder tot ist.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 05. April 2006, 18:48:09
Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

Viel einfacher ...
Wann wird denn für gewöhnlich der Gefechtshelm getragen? Richtig, im Gefecht oder wenn eine entsprechende Gefährdung besteht.
Was wird man in einer solchen Situation auf keinen Fall machen? Rauchen, da man dadurch die eigene Position/Stellung verraten könnte  ;)

Zitat
Und was ist mit dem Helmg wenn man getroffen wird und diesen Riemen nicht offen hat. Uns wurde gesagt das man dan im Rollstuhl sitzt oder tot ist.

Je nach Waffe und Entfernung - bei einem Gewehr auf kurze Entfernung wird der Schuss elegant den Helm an zwei gegenüberliegenden Stellen perforieren, bei einer Pistole auf 100 Meter Entfernung hingegen bleibt die Kugel sehr wahrscheinlich stecken.

Aber was genau tut ein Gefechtshelm oder eine Schutzweste (SpliSchu, Bristol etc.) denn?
Ein Gegenstand (Schrapnell, Projektil) trifft darauf, durchdringt die äußere Stofflage. Anschließend trifft er auf extrem reissfestes Gewebe (Kevlar o.ä.), das den Gegenstand abbremst, im Idealfall komplett stoppt. Das Gewebe absorbiert dabei mehr oder weniger die Energie des Geschosses.


Jetzt stellen wir uns mal vor, ein Geschoss z.B. eines G3 trifft auf einen Gefechtshelm (frontaler Treffer). Möglichkeit 1: Glatter Durchschuss. Möglichkeit 2: Das Geschoss wird komplett abgebremst. Wenn man bedenkt, dass das Geschoss normalerweise in der Lage ist, dickes Holz, dickere Sandwälle und auch Stahlplatten zu durchschlagen, dann kann man sich ausmalen, welche Kräfte in dem Moment auf den Helm einwirken.

Ist der Riemen des Helms oder der besagte Verschluss in der Situation geöffnet, fliegt der Helm vom Kopf des Soldaten - ist beides geschlossen und der Riemen (wie es allgemein üblich sein dürfte) recht straff angezogen, dann bleibt der Helm jedoch auf dem Kopf. Was, wie man sich vorstellen kann, zu sehr unschönen, eventuell auch tödlichen Verletzungen führen kann, da der Helm durch den Treffer ja seinerseits in Bewegung versetzt wird. Das erste, was in einer solchen Situation nachgeben dürfte, ist demnach das Genick des Soldaten ...

Aber für solche Situationen ist der Helm ja auch nicht ausgelegt, er soll eher vor Splittern, Querschlägern und ähnlichen Geschossen schützen.  :)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 05. April 2006, 19:10:36
ahh endlich mal ein gute Erklärung für das mit dem Helm und dem Riemen


Danke  :)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 05. April 2006, 19:53:15
AAaaalso,
Bei WILD GEFAHR(WildSAU,Tolwütiger FUCHS,"HAHA")Ist es möglich das "MPG", "locker-zu schraueben",sodass es beim feuern mit manöverpatronen 5-6 Meter rausschießt und das PSYCHO-WILD(kann schon mal nicht sein,da wild den menschen scheut,außer die sau wird mit ihren frischlingen KRASS-PENETRIERT"hah")
vertreiben/erlegen kann. ...pfft

Mir gehts hier nicht um die WILD SACHE,das ist eindeutig eine übertreibung,
kann man aber das MPG lockern und damit "SCHIEßen"??
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Chuckie85 am 05. April 2006, 20:31:26
Ja, es ist möglich! Habe das selber bei einer Veranstaltung vom Reservistenverband gesehen und kann es bezeugen.
Das MPG saß wohl nicht richtig und ist dann quer über eine Turnhalle geflgen. Kein Scheiß, habe vorher auch nicht geglaubt, dass das geht!!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Dennis812 am 05. April 2006, 20:50:03
Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

ergänzend zu Timids Post:
Begründet wurde dies bei uns damit, dass der Qualm/Qualmreste ggf. "pilzartige" Formen (---> soll wie Atompilz aussehen) annimmt, und zwar weil die Dunstglocke erst an den Helm steigen würde, und dann darüber hinaus. Klang einigermaßen plausibel für uns, sodass keiner mit Helm rauchte....
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 06. April 2006, 08:12:29
Mir gehts hier nicht um die WILD SACHE,das ist eindeutig eine übertreibung,
kann man aber das MPG lockern und damit "SCHIEßen"??

Ja, aber sollte man tunlichst unterlassen, da hierbei das Gewinde am Rohr beschädigt wird.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 06. April 2006, 10:03:16
Abgesehen davon habe ich von einem Jäger erzählt bekommen, dass das Geräusch des Repetierens normalerweise schon ausreichend ist, um ein Wildschwein zu verjagen (da die Viecher auch wissen, was gut für sie ist und was eventuell ins Auge gehen kann). Also dürfte ein Durchladen mit dem Gewehr schon ein Wildschwein verjagen können.

Problem dabei sind wieder Sauen mit Frischlingen, irgendwelche Halbstarken-Rotten oder übelgelaunte Keiler ...
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: T5-Breft am 24. April 2006, 11:29:01
Mal was übeles, aber manche Leute fragen sich wirklich (auch hier) ob das denn stimmt.

"Kamerad, du mußt dir in die Stiefel urinieren, das hilft gegen Blasen."

Erinnert mich irgendwie an "Stift, geh´ ins Lager und hol´ mir einen Liter Kompression"  8) ;D
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Nicole am 24. April 2006, 11:38:33
"In der AGA waren wir im Biwak und hatten -30°C"
 Also... ich glaube langsam, die Hälfte aller Rekruten haben ihre AGA in der Arktis gehabt  ???



Oder sie waren alle in Stetten a.k.M  ;D!
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: kaspaa am 24. April 2006, 23:44:31
Ja Ja ......Stetten am kalten Arsch....das waren noch Zeiten ;D ;D
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Sliver (Gast) am 27. April 2006, 01:58:21
Seid bloss still. War im Sommer da und trotzdem Minusgrade. Hab eigentlich nur noch auf den Schnee gewartet!

Back to Topic:
Stimmt es eigentlich bzw. kann es einer mit FotosVideos etc. beweisen, dass man mit Panzertape wirklich nen Panzer ziehen kann?


€dit: Post in den Fragen-Thread verschoben...weiter oben gibt's die Antwort! -Piet-
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: T5-Breft am 27. April 2006, 11:04:59
Problem dabei sind wieder Sauen mit Frischlingen, irgendwelche Halbstarken-Rotten oder übelgelaunte Keiler ...

Frischlinge und Sau. Als Kind war ich mit einem Spielkameraden auf einer Rheininsel. Dort gab es ein großflächiges Gehäge im Wald und natürlich mußten wir über den Zaun klettern. Auf einmal rennen uns kleine Wildschweine mit einer schönen Musterung über den Weg. Als sie uns bemerkt hatten haben sie die Flucht ergriffen und wir sind hinterher. Kurz darauf hat mich irgendwas kaltes schleimiges im Nacken erwischt und ich flog in hohem Bogen zu Boden. Als ich auf dem Boden liegend aufschaute sah ich die Muttersau welche gerade zum Richtungswechsel ansetzt, da hab ich einfach nur die Beine in die Hand genommen und zugesehen das ich Land gewinne. In dem Moment war mir alles egal, hauptsache so schnell wie möglich weg von dort. Meine Flucht endete mit einem Köpfer in knöchelhohes Wasser. In Sicherheit angekommen fragte ich mich wo mein Freund abgeblieben ist und im selben Augenblick hörte ich ihn lauthals schreien. Man konnte an seinen Schreien den Fluchtweg verfolgen und irgendwann ist er ein Stück weiter uferaufwärts mit flachem Bauch auf dem Wasser gelandet. 8) ;D

Jetzt zu den "urban legend".
Wenn man an der Wache seinen Personalausweis hinterlegt und den Namen des Soldaten nennt, wird man nach Möglichkeit von ihm dort abgeholt und kann die Kaserne betreten.
Nun wollte mir gestern jemand allen ernstes erzählen, dass Personen mit arabischem Pass (oder arabischen Aussehen) nichtmehr die Kaserne betreten dürfen. ::)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Fitsch am 27. April 2006, 12:13:36
Verstoß gegen das Grundgesetz und somit "urbane Legende"
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 27. April 2006, 12:33:21
...und Italiener, Spanier, etc lassen wir auch alle nicht mehr rein, weil man sie äußerlich von Arabern nicht unterscheiden kann.  ;D

Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 27. April 2006, 13:40:42
Der Pizza-Junge,der meistens auch nicht ITALIENER ist,muss die Pizzen vorsichtig durch das GITTER schieben und kann froh sein dass man ihn überhaupt bezahlt....hihi,freundliche ASIATEN dürfen natürlich sogar auf die jeweiligen STUBEN liefern und noch bischen mit den freundlichen soldaten chillen....
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 28. April 2006, 08:25:33
Der Pizza-Junge,der meistens auch nicht ITALIENER ist,muss die Pizzen vorsichtig durch das GITTER schieben und kann froh sein dass man ihn überhaupt bezahlt....

...und das G36 im Nacken erinnert ihn währenddessen an die Wehrhaftigkeit der bundesdeutschen Demokratie  ;D

Zitat
hihi,freundliche ASIATEN dürfen natürlich sogar auf die jeweiligen STUBEN liefern ....

Seit Bali nicht mehr  ;)
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Nicole am 08. Mai 2006, 11:56:10
Apropos "urban legends":

Wer hat "Jarhead" gesehen?

Hier ich! Musste mir das natürlich auch ansehen! Und das von Dir genannte ist uns (Meinem Mann und mir) auch aufgefallen. Vor allen Dingen das mit dem Video und den untreuen Frauen!  ;)
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Piet am 08. Mai 2006, 12:06:06
In der dt. Übersetzung hat das M16-Projektil auch ne V0 von 9.000 m/s. Etwas schnell.  ;D
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: schlammtreiber am 08. Mai 2006, 12:30:22
Auch nicht schlecht, ist mir durch die lappen gegangen  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Piet am 09. Mai 2006, 13:52:25
Hat jemand mal etwas darüber gehört, dass tätowierte Soldaten eine bestimmte Fehlerkennziffer beim Doc erhalten?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Kobold am 09. Mai 2006, 18:10:06
Nicht nur gehört, sondern gesehen.

Stand doch schon im großen Tattoo-Thread.

Quintessenz - is so.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Metatron79 am 09. Mai 2006, 18:17:59
Quintessenz - is so.

*OFFTOPIC MODUS AN*
So mag ich's gern: Kurz und knapp  ;D
*OFFTOPIC MODUS AUS*

M
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 09. Mai 2006, 19:29:17
Die Übungsgeschoße der PzFst sollen mit Beton gefüllt sein


Und die wenn ein Haus gestürmt wird, werfen die Soldaten eine fertigeladene MP2 ins Gebäude.

Stimmt davon am Ende noch was? ???
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 09. Mai 2006, 21:21:44
Die Übungsgeschoße der PzFst sollen mit Beton gefüllt sein

Kann ich mir zwar nicht so ganz vorstellen, aber vielleicht weiss da ja jemand anderes was zu.

Zitat
Und die wenn ein Haus gestürmt wird, werfen die Soldaten eine fertigeladene MP2 ins Gebäude.

Ähnliche Kategorie wie die Geschichte von der "12-schüssigen P1 - 8 Warnschüsse, 4 Würfe (Baugruppen)". Wer mit der Waffe nicht umgehen kann, der muss sich halt irgendwas zusammenreimen, wie diese doch noch (seiner Ansicht und Erfahrung nach) sinnvoll einsetzbar ist.

Natürlich wird niemand eine MP2 (oder eine andere Schusswaffe) sinnlos in ein Haus/einen Raum werfen, bevor dieser gestürmt werden soll - zum einen gibt man damit eine geladene Waffe aus der Hand, die nur vielleicht beim Aufschlag auslöst und ihr Magazin in die Umgebung entleert, zum anderen gibt man dem Feind im Raum, wenn die Waffe nicht auslöst, eine fertiggeladene und einsatzbereite Maschinenpistole an die Hand ...
Darüber hinaus lässt sich die "Wirkungsrichtung" bei einer geworfenen Waffe ebenfalls nur sehr schwer verlässlich vorhersagen und bestmöglich auswählen. Mit Pech schmeisst man also die Waffe in den Raum, die entleert ihr Magazin, allerdings dummerweise in die Wand, hinter der man selber steht - oder, noch schlimmer, ein Kamerad! Pistolenmunition ist zwar nicht so durchschlagkräftig wie Gewehrmunition, aber 32 9mm-Projektile können eine Wand ebenfalls gut perforieren ...

Was man stattdessen macht - man schmeißt einfach eine richtige Granate statt der als "32-schüssigen Handgranate" verschrienen MP2 in den Raum. Höhere Auslösewahrscheinlichkeit, weniger Gefahr, dass der Feind diese gegen die eigenen Leute einsetzen könnte, und eventuelle Feinde im Raum überstehen den Einsatz sehr wahrscheinlich nur tot oder schwer verwundet.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Beobachter am 09. Mai 2006, 23:34:44
Die Übungsgeschoße der PzFst sollen mit Beton gefüllt sein
Die Übgeschosse haben einen Gipskopf, also kein Beton.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Piet am 09. Mai 2006, 23:35:48
Nicht nur gehört, sondern gesehen.

Stand doch schon im großen Tattoo-Thread.


Ups.

*wartet auf harte und gerechte Strafe*
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Kammerbulle am 15. Mai 2006, 10:31:44
In der Bundeswehr gibt es noch Exemplare des MG3/der P1, die noch aus Wehrmachtsbeständen stammen, erkennbar am Herstellungsjahr 1945 oder früher und dem rausgefeilten/unkenntlich gemachten Hakenkreuz.

Stimmt nicht. Die als P1 in der Bundeswehr geführten Waffen wurden ab 1957 hergestellt, das MG3 sogar erst ab Ende der 1960'er Jahre.

Allerdings verfügte der Bundesgrenzschutz anfänglich über Maschinengewehre der Wehrmacht, ebenso waren die MG2 der Bundeswehr umgerüstete Waffen der Wehrmacht. Übrig geblieben sind jedoch nur die (technisch verbesserten) MG3 in der Bundeswehr.

hmm...mir viel seinerzeit beim Waffenreinigen ein Rohr vom MG3 in die Hand, welches noch vom berühmten Adler mit HK geziert war...


kennt wer folgendes Gerücht?:

in meiner Grundausbildung kursierte das Gerücht das unser KpChef einst im besitz einer Katze war, von welcher er eines Tages das Fell an die Tür zum Waschraum genagelt vorfand mit einem Zettel "bin kurz duschen, komm gleich wieder"

ich hab die Geschichte mittlerweile so oft gehört, das ich davon ausgehen muss, das ein jeder Kompaniechef in Deutschland im Besitz einer Katze war und diese durch genannten tragischen Vorfall verloren hat... ;D

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2./143 R.I.P.
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Timid am 15. Mai 2006, 10:51:37
Wie schon geschrieben: Es KANN kein Rohr eines MG3 sein, da diese allesamt NACH Ende des 2. Weltkriegs hergestellt wurden.
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Kammerbulle am 15. Mai 2006, 10:57:44
Wie schon geschrieben: Es KANN kein Rohr eines MG3 sein, da diese allesamt NACH Ende des 2. Weltkriegs hergestellt wurden.

ok, nicht vom MG3 --> klar

dann beschreib ichs so: das Ersatzrohr des MG3 welches ich damals reinigen "durfte" trug noch den Adler mit HK  ;)
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Timid am 15. Mai 2006, 11:02:18
Wann war das ungefähr?

Dann war es vielleicht noch ein Rohr eines MG2, das sich auf unerfindlichen Wegen in ein MG3 geschmuggelt hat ;)
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Kammerbulle am 15. Mai 2006, 11:06:17
das war so ziemlich genau Mitte 1998 bei der 2.TrspBtl/143 in Strausberg...das Rohr wurde auch gleich eingezogen... 8)
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: schlammtreiber am 15. Mai 2006, 11:29:00
Mal ganz kurz: wenn das Rohr ein HK trug, stammte es aus der Periode vor 1945, oder? Damals hatte man noch das Kaliber 7,9mm anstelle des später verwendeten 7,62mm. Wie passt das mit der Verwendung bei der Bw zusammen?
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Timid am 15. Mai 2006, 11:34:43
Guter Punkt  ;D
Titel: Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
Beitrag von: Kammerbulle am 15. Mai 2006, 11:40:13
hmm keine Ahnung, ich weiss ja nicht ob mit dem Rohr jemals geschossen wurde da es ja wie gesagt das Erstzrohr war...

der Adler mit HK war soweit ich mich erinnere dort (siehe Bild) eingestanzt...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Blackbird am 15. Mai 2006, 17:31:31
hab mal von nem lustigen arti spiel gehört.
Also zwei artis auf ner übung.
sie schießen in kurzem abstand auf einen panzer.
der eine auf die motorhaube. Der panzer bäumt sich auf und wird von dem nachfolgenden geschoss abermals getroffen und kipt auf den turm. sofern dieser nochforhanden ist soll sich das spielchen beliebig oft wiederholenlassen, also wieder feuern und den panzer auf die ketten zurückdrehen.
Also ich konnte dem ganzen nicht so ganz glauben schenken.
Hat schonmal wer davon gehört
 ???
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 15. Mai 2006, 18:51:30
Hab sowas noch nie gehört..bildlich kann ich mir nach deiner ausführung eh nicht vorstellen wie und was und wozu,aber was schon mal merkwürdig klingt ist:

Wenn jemand dieses "BEOBACHTET"hätte dann die ARTBeobachter die WEITWEIT vorne stehen. Sonst müßten die ja auf SICHT schießen und das geht "SCHLECHT" mit Haubitzen.
Haubitzen mit denen es noch theoretisch möglich währe:"Feldgeschütz 122mm"<--lange außer dienst!

Außerdem "2Aris"?? 2 Geschütze á 4 Mann oder 2 vor der Playstation?HIHI

Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 15. Mai 2006, 19:02:54
Das SPIEL heißt "ABKLATSCHEN"!!!
DAS GANZE Schauspiel fand VOR der einführung der NEUEN Flecktarn Uniformen statt.
Der Geschützführer einer Haubitze gibt die Stärke der Treibladung VOR,stellt sich hinter den 20t schweren Verschluß..läßt den K3 abziehen...

Der Verschluß Hämmert mit voller wucht nach hinten und "KLATSCHT"beim Geschützführer an die KOPPEL.

Aus verläßlicher Quelle erfahren...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Beobachter am 15. Mai 2006, 19:37:14
Sonst müßten die ja auf SICHT schießen und das geht "SCHLECHT" mit Haubitzen.
Auch mit Haubitzen kann man im "direkten richten" (z.B. zur Panzerbekämpfung) auf Ziele schießen. In den Haubitzen sind dazu extra Optiken mit denen man zielen kann. Jedoch geht man heute nur noch selten im "direkten richten" schießen.

Zitat
Der Geschützführer einer Haubitze gibt die Stärke der Treibladung VOR,stellt sich hinter den 20t schweren Verschluß..läßt den K3 abziehen...

Der Verschluß Hämmert mit voller wucht nach hinten und "KLATSCHT"beim Geschützführer an die KOPPEL.
Hölle, was waren denn das für Haubitzen, wenn der Verschluss schon 20 Tonnen wiegt? Haben die das mit Eisenbahngeschützen gespielt?  ;) So ein "Spiel" gibt es aber tatsächlich, aber ich bin mir nicht sicher in wie weit das in der Bw verbreitet war. Nach Sicherheitsbestimmungen (bei geladenen Rohr steht niemand mehr hinter dem Verschluss) ist es strengstens verboten. Der Trick an der Sache ist, dass man weiß welchen Rückstoss die einzelnen Treibladungen verursachen. Wenn man sich exakt an die berechnete Position stellt, dann wird einen der Verschluss nur leicht berühren. Steht man zu nah dran, dann wird man mit geprellten/gebrochenen Rippen hinten aus Haubitze geschleudert.

In der russische Armee nennt sich das ganze Klirrkoppel. Dort werden Eisen-/Metallgegenstände an die Koppel gehängt und wenn der Verschluss dann zurückschlägt klirrt die Koppel.  
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: MSA-Kanonier am 15. Mai 2006, 20:19:30
HA,na klar sind die 20t lächerlich,sory mein fehler,die ganze Haube wiegt ca.25t.
WIE AUCH IMMER,der verschluß ist ziemlich schwer,und mit dem Rückstoß hat es eine enorme energie.

Tatsache ist,daß wenn das SPIEL nicht klappt,spielt man es nur einmal....

von dem "direkten richten" hört man in der MSA auch nur legenden...hah
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Blackbird am 15. Mai 2006, 22:37:03
naja dachte ich mir, is ja auch wircklich "fantasievolll"
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: ThomasD am 27. Juni 2006, 03:01:54
Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Probiere es doch mal in der Abenddämmerung. Wenn du den Rauch aus deinen lungen pustest, bist du durch den rauch und die glut im ganze gesicht beleuchtet. So hat man uns das erklärt und auch gezeigt. Der Scharf-bzw Heckenschütze hat dann leichte arbeit.

gruß
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Andi am 27. Juni 2006, 03:09:05
Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Probiere es doch mal in der Abenddämmerung. Wenn du den Rauch aus deinen lungen pustest, bist du durch den rauch und die glut im ganze gesicht beleuchtet. So hat man uns das erklärt und auch gezeigt. Der Scharf-bzw Heckenschütze hat dann leichte arbeit.

gruß

Soweit richtig, nur ändert sich diese Tatsache nicht dadurch, dass man den Helm auf hat oder nicht. ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 27. Juni 2006, 08:18:54
Das Rauchen "unter dem Helm" hat einen ganz simplen Hintergrund. Gedacht ist das so:

Wenn der Soldat im Feld ist und einen Helm trägt, besteht Gefahr, oder zumindest könnte Gefahr auftreten (sonst würde er den Helm nicht tragen). Daher nicht rauchen, eigentlich logisch.

Ist die Lage soweit entspannt, daß man rauchen kann (also z.B. hinten im Biwak), muß man auch nicht unbedingt einen Helm tragen.

"Rauchen nicht unter dem Helm" ist also keine an und für sich sinnvolle Anweisung, sondern als Eselsbrücke oder Faustregel gedacht.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: T5-Breft am 27. Juni 2006, 10:42:44
Vor längerer Zeit hat mir jemand erzählt, dass in Stellung nur mit "Händehöhle" geraucht werden darf. Als ich das ausprobierte wurde es in der "hohlen Hand" ziemlich heiß. :o ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 27. Juni 2006, 11:04:50
Das mit der "hohlen Hand" ist auch so eine Sache.

1.) die Rauchentwicklung (tagsüber sichtbar) wird dadurch nicht gemindert

2.) auch hinter der hohlen Hand ist die Zigarettenglut nachts mit bloßem Auge sichtbar

3.) mit einem BiV ist die Sicht nachts absolut hervorragend, der Raucher gut beleuchtet etc


Ergo: die "hohle Hand" ist eine ziemlich faule Ausrede. Entweder man kann hier und jetzt rauchen, oder eben nicht.

Ach ja: 4.) kommt natürlich noch die erwähnte Verletzungsgefahr der Handinnenfläche hinzu  ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Gräfin am 28. Juni 2006, 12:09:19
also...ich hab erstmal ne frage:
stimmt das, das man bei euch im laufen nicht rauchen darf?
dann hab ich noch n paar aussagen gefunden:

du kannst beim g36 das visier abschlagen wenn es kaputt ist und dann mit kimme und korn zielen

das G11 wurde nicht beschafft, da es völkerrechtswidrige high-speed-munition verwendet, die selbst bei einem streifschuss den getroffenen tötet.

bitte mal erklären.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Piet am 28. Juni 2006, 14:45:25
Das ist in der Tat so, der Soldat isst und raucht nicht, wenn er sich (durch die Kaserne) bewegt. Dast mit dem G36 und dem G11 ist falsch, steht hier irgendwo auch schon im Thread.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: T5-Breft am 28. Juni 2006, 14:55:30
Dast mit dem G36 und dem G11 ist falsch, steht hier irgendwo auch schon im Thread.

Die Antworten dazu stehen im ursprünglichem Thread

Urbane Legenden bei der Bundeswehr (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?action=display;board=3;threadid=5993;start=0#msg54447)


EDIT: ...okay, dann halt so 8)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 28. Juni 2006, 15:53:40
stimmt das, das man bei euch im laufen nicht rauchen darf?

Siehe die Antwort von Piet. Wenn ein Wachsoldat im Dienst (also als Torposten am Tor, als Streifensoldat auf Streife o.ä.) raucht, trinkt oder isst, begeht er sogar ein Wachvergehen und kann dafür disziplinar gemaßregelt werden!

Die Antworten dazu stehen im ursprünglichem Thread


  • Das G11 wurde nicht beschafft, da es völkerrechtswidrige High-Speed-Munition verwendet, die selbst bei einem Streifschuss den Getroffenen tötet.

  • Das G36 hat ein Notvisier für den Fall, dass die anderen beiden Visiere ausfallen/beschlagen/wasauchimmer. Im Notfall kann man daher das Reflexvisier mit einem Stein/Spaten/wasauchimmer abschlagen und mit dem Notvisier, ganz herkömmlich, über Kimme und Korn zielen und schießen.

Wenn du mich schon so zitierst, dann doch auch bitte richtig: Bei den zitierten Aussagen handelt es sich einzig und allein um die Gerüchte, die Antworten darauf finden sich jeweils darunter! Denn es ist eben in beiden Fällen genau NICHT so, wie es die aus dem Kontext gerissenen Zitate nahe legen ...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Gräfin am 29. Juni 2006, 17:41:28
sorry...ich hab den original-thread einfach mal übersehen und hatte halt nur diesen hier im auge. ich wollte weder jemanden falsch zitieren oder jemanden mit einer wiederholung ärgern.

meine liebste urban legend: HÄNGOLIN. *muha*
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Dennis812 am 29. Juni 2006, 19:32:20
....obwohl es definitiv "dinge" (z.B. Geüwrze und Konservierungsstoffe) gibt die obligatorisch ins Essen rein kommen. Hat ein Koch mir erzählt.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: BPz M88 am 01. Juli 2006, 18:45:58
"Hängolin wurde wegen zu hohen Nebenwirkungen abgesetzt. Seit 1999 wird "Schlappofix" beigemischt... ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 06. Juli 2006, 10:45:12
So auf Wikipedia.de steht das man beim MG3 die Kadenz durch umdrehen eines Federblocks im Verschluß ändern kann.

Stimmt das? ???
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: LL am 06. Juli 2006, 10:48:07
NEIN!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 06. Juli 2006, 10:57:53
Jetzt steht´s nicht mehr da.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 06. Juli 2006, 11:46:11
Das wäre ja auch was wenn man beim zussammensetzen das Teil ausversehen rumdreht.

Ah jetz gibts Editwars ich liebe Wikipedia 8)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Leistungs-HG am 12. Juli 2006, 17:02:57
Wie sieht es eigentlich mit folgender UL aus?

In den 70ern, zur Zeit des Kalten Krieges schoben Soldaten der Luftwaffe an der Pershing-Rakete wache. Damit sie im V-Fall nicht weg rennen wurden sie mittels Handschellen an die Rakete gekettet. Wäre der Abschussbefehl gekommen, wären die Typen mit der Rakete abgeflogen.

Halte ich allein schon vom logischen für Schwachsinn, hab es aber von verschiedenen Leuten gehört die in Landsberg bzw. Geilenkirchen - den Pershingstandorten - stationiert waren.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 12. Juli 2006, 19:12:56
Wie sieht es eigentlich mit folgender UL aus?

In den 70ern, zur Zeit des Kalten Krieges schoben Soldaten der Luftwaffe an der Pershing-Rakete wache. Damit sie im V-Fall nicht weg rennen wurden sie mittels Handschellen an die Rakete gekettet. Wäre der Abschussbefehl gekommen, wären die Typen mit der Rakete abgeflogen.

Halte ich allein schon vom logischen für Schwachsinn, hab es aber von verschiedenen Leuten gehört die in Landsberg bzw. Geilenkirchen - den Pershingstandorten - stationiert waren.

Die es vermutlich auch nicht selber gesehen/erlebt haben, sondern nur von Leuten wissen, die gehört haben, dass da mal ...

Wie du schon sagst: Rein logisch ziemlicher Schwachfug, da sowas wohl dezent als Freiheitsberaubung zu werten ist (klar, auch bei der Bundeswehr können Leute festgenommen werden, aber "könnte weglaufen" ist unter Garantie keine hinreichende Begründung ...) und gegen wahrscheinlich jedes Prinzip der Inneren Führung verstößt, das es nur gibt ...
Abgesehen davon: Ein an die Rakete geschnallter Soldat vermindert die Aerodynamik doch entschieden  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Leistungs-HG am 13. Juli 2006, 08:22:18
Stimmt, die Aerodynamik hab ich ganz vergessen.
Wobei es schon mal interessant wär zu wissen wie ne Rakete fliegt an der ein paar Leute hängen... wie z.b. mein Chef  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: PershingUffz am 13. Juli 2006, 08:32:25
...die Geschichte stimmt, ich bin selbst mit der Pershing geflogen!!!
 Allerdings nicht weit, sondern nur bis in die Selfkant - Kaserne, zur Raketenschule der Artillerie!! ;D ;D
Dort haben wir dann gelernt, daß das Fliegen auf einer Honest - John viiiiiel gemütlicher ist.
Übrigens, unser Inspektionschef war ein Oberst von Münchhausen!!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 13. Juli 2006, 15:51:02
Das ganze ist natürlich eher unglaubwürdig, da im technischen Handbuch der Pershing und Pershing II keinerlei Halterungen für Handschewllen erwähnt werden  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: T5-Breft am 13. Juli 2006, 16:46:54
Übrigens, unser Inspektionschef war ein Oberst von Münchhausen!!

 ;D

Advanced technic !!!

Baron Münchhausen hat wohl seine Kanonenkugel gegen eine Artillerierakete getauscht. Wahrscheinlich zieht er sich auch am Zopf komplett mit seinem LARS/MARS aus dem Schlamm. 8)

(http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/musteraufgaben/08kraft_beschl/muenchhaus/muenchhausen.gif)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Leistungs-HG am 14. Juli 2006, 13:50:20
@schlammtreiber
du hast echt das handbuch der pershing gelesen?

@t5-breft
Oberst von Münchhausen, war das nicht auch der, der im AGSHP seinen Vorgesetzten bei ner Übung erschossen hat?  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 14. Juli 2006, 14:03:49
@schlammtreiber
du hast echt das handbuch der pershing gelesen?

Das gab es wirklich?  ???  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Leistungs-HG am 14. Juli 2006, 14:08:48
@schlammtreiber
du hast echt das handbuch der pershing gelesen?

Das gab es wirklich?  ???  ;D

gab und gibt es nicht für alles beim bund ein handbuch?  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 14. Juli 2006, 14:11:26
Muss ich kurz im Handbuch zum Umgang mit Handbüchern nachlesen  ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 14. Juli 2006, 14:19:10
Handbuch wohl kaum - dafür gibt es ja die TDV's  ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: T5-Breft am 14. Juli 2006, 17:57:25
@t5-breft
Oberst von Münchhausen, war das nicht auch der, der im AGSHP seinen Vorgesetzten bei ner Übung erschossen hat?  ;D

 ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 14. Juli 2006, 18:32:04
Gut, genug gespammt: Zurück zum Thema!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 14. Juli 2006, 19:39:13
Jeder der zu Zeiten der RAF-Anschläge (Die Terroristen, nicht die Briten ;D) gedient hat erzählt folgende Story:

Auf Streife hört ein Soldat jenseits des Zaunes ein Rascheln im Gebüsch. Da alle die Panik vor der RAF haben, und nach dem Anrufungsverfahren keine Antwort kommt wird das Magazin ins Gebüsch geballert.

Tags drauf steht ein Bauer in der Kaserne und jammert weil jemand seine Kuh/Schaf/Ziege/Pferd etc erschossen hat.

Als ich die Story zum ersten mal hörte hab ich sie noch geglaubt. Aber je mehr ehemalige Soldaten aus dieser Zeit ich kennenlerne desto häufiger höre ich das. Eigentlich dürfte es in Deutschland gar keine Kühe mehr geben...



Und noch eine nette Geschichte, die wir erzählt gekriegt haben um den Spruch "Einheitlichkeit geht vor Zweckmäßigkeit" zu akzeptieren.
Alle Soldaten sollen möglichst einheitlich aussehen (Frisur, keine nicht dienstlich gelieferten Sachen, einheitlicher Anzug), damit niemand, im Falle einer Völkerrechtsverletzung den schuldigen Soldaten genau identifizieren kann. Dadurch kann man nicht klären aus welcher Teileinheit der Soldat kommt, wodurch der TE-Führer keine Probleme bekommt. Diese "Vorschrift" soll noch aus Adolfs Zeiten kommen. Ich halte sie für Blödsinn.




Was auch recht gerne erzählt wird ist die Geschichte eines Hauptmannes, der die Wache testen wollte. Er schlich sich Nachts im T-Bereich der Kaserne herum und wurde von einem übermotiviertem Streifensoldaten erschossen. Bei dieser UL weis ich nicht ob sie wahr ist oder nicht. Ich könnte es mir aber vorstellen.



Absoluter Spitzenreiter ist aber immernoch die allgegenwärtige "Falle, klapp, für Kleintier, grau."  ;D ;D ;D ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 14. Juli 2006, 22:24:03
Jeder der zu Zeiten der RAF-Anschläge (Die Terroristen, nicht die Briten ;D) gedient hat erzählt folgende Story:

Oh, der Kamerad packt einen ganzen Fundus aus!  ;D Respekt, ich versuch mal Stellung zu nehmen:

Zitat
Tags drauf steht ein Bauer in der Kaserne und jammert weil jemand seine Kuh/Schaf/Ziege/Pferd etc erschossen hat.

Die Story hab ich auch in mehreren kasernen gehört, in Budel (Holland) noch in Kombination mit einer dreisten Autodieb-Geschichte (Holländer schneiden Loch in Zaun um Auto zu klauen, Kuh läuft dann rein und wird innerhalb der Kaserne erschossen...). Und in anderen Kasernen in anderen Versionen.


Zitat
damit niemand, im Falle einer Völkerrechtsverletzung den schuldigen Soldaten genau identifizieren kann.


Der ist krass, aber gut - krass gut  ;D


Zitat
die Geschichte eines Hauptmannes, der die Wache testen wollte.



Ja, gibt´s auch in zig Versionen (Feldwebel, Offiziere, etc, alles OvWa halt), theoretisch müssten zig Helden im Dienst der Feinddarstellung zum Wachdienst ihr Leben gelassen haben.

Zitat
Absoluter Spitzenreiter ist aber immernoch die allgegenwärtige "Falle, klapp, für Kleintier, grau."  ;D ;D ;D ;D

Oder ein anderer Versorger-Witz: der Uffz/Stuffz/whatever, der einer Soldatin (die ihn verschmähte) einen Zettel mit einer Nummer anheftete. Nachdem sie damit durch die Kaserne gelaufen war sprach sich rum, daß es eine Versorgungsnummer war: "Feldmatratze, oliv"  ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 15. Juli 2006, 11:11:03


Zitat
Absoluter Spitzenreiter ist aber immernoch die allgegenwärtige "Falle, klapp, für Kleintier, grau."  ;D ;D ;D ;D

Oder ein anderer Versorger-Witz: der Uffz/Stuffz/whatever, der einer Soldatin (die ihn verschmähte) einen Zettel mit einer Nummer anheftete. Nachdem sie damit durch die Kaserne gelaufen war sprach sich rum, daß es eine Versorgungsnummer war: "Feldmatratze, oliv"  ;D
Zitat


Das ist aber böse ::)


Ich kenn nur die Geschichte von der Kuh/Ziege/wasauchimmer die in Stetten im Mai erfroren sein soll.



Kennt noch jemand die Gesichte von der nichts treffenden P1.

Jeder erzählt das die nix trifft.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 15. Juli 2006, 16:55:14
Ich kenn nur die Geschichte von der Kuh/Ziege/wasauchimmer die in Stetten im Mai erfroren sein soll.

Ziege, August. Die Version kannte ich.

Und ich glaub sie eigentlich auch. War dort mal im Juli auf Übung, es hatte drei (3, nicht 30 sondern 3!!!) Grad Celsius in der Nacht. Anfang Juli!!!!
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 15. Juli 2006, 16:57:52


Kennt noch jemand die Gesichte von der nichts treffenden P1.

Jeder erzählt das die nix trifft.

Das G3 soll auch nix Treffen. Desshalb steht die "3" in der Bezeichnung "G3" ja auch für "Treffer von 100".  ;D
Da ist das G36 also schon zehnmal besser  ;D ;D

Also ich hab mit P1 und G3 irgendwie immer besser getroffen als mit den neuen Waffen...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 15. Juli 2006, 17:55:45
Also ich hab mit P1 und G3 irgendwie immer besser getroffen als mit den neuen Waffen...

Gut, kommt natürlich darauf an, wie gut die Waffe eingeschossen wurde. Bei uns gab es tatsächlich Fälle, bei denen der Kamerad auf der Schießbahn außerhalb der Standart-Zielscheibe den Haltepunkt für sein G3 hatte ... Aber wenn man das weiss, trifft man mit dem G3 genauso, wie mit dem G36.

Und mit der P1 hab ich tatsächlich fast nichts getroffen ;D Was aber auch daran gelegen haben könnte, dass ich in der gesamten Dienstzeit lediglich einen Versuch (5 Schuss) bekommen habe und danach beim Pistolenschießen, trotz Nachfrage, irgendwie ignoriert wurde ... ::)  Bin ich halt beim MG geblieben ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 15. Juli 2006, 18:58:31
Gut, wir hatten in der AGA jeder sein eigenes G3. In meiner späteren Einheit (mit G36) wurden immer 4 Waffen zum schießen mit rausgenommen.

Das ist natürlich schon ein Unterschied. Aber richtig Einschiessen kann man sich beim Bund ja nicht richtig. Ich hatte letztens ein Schiesstag von der Reservistenkameradschaft, da hab ich in zwei Stunden mehr Pistolenmun verschossen als in meiner 18 Monatigen BW-"Karriere".

Ein Kamerad von mir hat es fertig gebracht, mit der P1 in der AGA drei meter vor sich in den Boden zu schießen. Keine UL! Habs gesehen.  ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Leistungs-HG am 19. Juli 2006, 10:52:29
Ein Kamerad von mir hat es fertig gebracht, mit der P1 in der AGA drei meter vor sich in den Boden zu schießen. Keine UL! Habs gesehen.  ;)

erinnert mich an mein wachschießen. immer 2 man unterwegs. ich geb meine 3 schuss ab, der typ neben mir seine drei.

dann dem ausbilder zu denn pappfiguren... auf meinen 4 treffer, der andere 2 :D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: mailman am 19. Juli 2006, 11:51:05
Das hat bei uns auch jemand geschafft. Der wollte wohl Maulwürfe jagen.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 26. Juli 2006, 20:04:59
Mangels Bezug zum Thema ist der letzte Beitrag hierher verschoben worden: http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?board=4;action=display;threadid=7198
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Geisterwolf am 06. September 2006, 02:45:48
Bei uns in der AGA hats einer Geschafft , sage und schreibe 80 Schuss
bei der P8-S1 in den Sand zu setzen. Nicht eine hat die Scheibe getroffen.
(Der arme hatte eine zu spät erkannte Einschränkung in der Tiefenwahrnehmung)

Kommentar unseres Zugführers:

" Funker Haumichtod (Name geändert ^^) Sie werden der erst OvWa mit G 36 . "  ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 13. September 2006, 20:15:45
Es gibt da noch dieses Gerücht, was sich bei uns sehr zäh gehalten hat.

Es geht um Versetzungen. Und zwar hies es, dass wenn man einen Versetzungsantrag zum dritten Mal stellt, dass dieser dann nicht mehr abgelehnt werden kann.

Für Urlaubsanträge gab es das gleiche Gerücht, was sich aber als ebensolches herausstellte.

Stimmt das mit den Versetzungen?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Chuckie85 am 15. September 2006, 10:33:55
Noch ne Frage:

Letztens habe ich im Fernsehen beim Staatsbesuch von Maos Nachfolger wieder mal das Wachbataillon in Aktion gesehen. Stimmt es, dass deren Karabiner keine Schlagbolzen haben?
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: shrike am 21. September 2006, 15:14:36
Folgende Gerüchte habe ich bei der Armee gehört:
1.)Im V-Fall wird der verlegte S-Draht mit einem Antigerinnungsmittel bestrichen,damit ein sich daran verletzender Feind auch wirklich Probleme kriegt.
Hielt ich für nicht unwahrscheinlich,wurde uns während der Pio-SGA von einem Uffz erzählt.
Das zweite Gerücht halte ich für unwahr,auch wenn die Quelle ein sehr guter Kamerad war.
2.)Der MAD schickt in Lehrgänge und in AGAs mit hohem Anteil an zukünftigen
Offizieren/Unteroffizieren Agenten als Soldaten getarnt,die wohl diese Leute überwachen/beurteilen sollen.
Halte ich wie gesagt für unwahr,aber er hatte diese Geschichte von einem Fw seiner früheren Kompanie gehört,dem wohl eine unbedachte politische Bemerkung im Kreis von Lehrgangsteilnehmern zum Verhängnis geworden sei.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 21. September 2006, 15:28:37
1.)Im V-Fall wird der verlegte S-Draht mit einem Antigerinnungsmittel bestrichen,damit ein sich daran verletzender Feind auch wirklich Probleme kriegt.
Haha.  ;D Das ist geil. Denjenigen will ich mal sehen, der Kilometerlange Flandernzäune mit irgendeinem "Antigerinnungsmittel" einpinselt.

Halte ich persönlich für quatsch. Ich war auch bei der Pioniertruppe. Und dieser gottverdammte S-Draht ist so dermasen scheißscharf, da brauchst du nicht irgendwelche Mittelchen. Wenn da einer reinfliegt (Zaun am besten noch mit Sprengladungen versehen) dann ist der definitiv im Eimer. Auch ohne irgendwelche Mittel im Blut.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 21. September 2006, 17:53:27
Zumal solche Sperren i.A. ja auch nicht alleine irgendwo vor sich hinvegetieren, sondern meist in unmittelbarer Nähe noch Soldaten sind, die sich mit entsprechendem Gerät (Handfeuerwaffen etc.) dem anrückenden Feind widmen. Andernfalls ist solch eine Sperre nur solange wirksam, bis der Gegner das Prinzip des "Bolzenschneiders" entdeckt hat ...

Also - wieso die (im V-Fall wohl eher im Umfang von tausenden Kilometern verbauten) S-Drahtrollen mit irgendwelchem Zeug einschmieren, wenn die dahinter postierten MGs den selben Zweck genauso gut erfüllen, und gleichzeitig eine Sabotage/Demontage der Sperren unterbinden können?


@Chuckie
Es kommt durchaus vor, dass das Wachbataillon mit den Karabinern "Salut"-Schüsse verschießt. Also wird es wohl definitiv welche geben müssen, die auch über Schlagbolzen verfügen ;)


@Brago
Wenn dem so wäre, dass der Versetzungsantrag nur oft genug gestellt werden muss, bis er durchkommt, könnte man wohl keinen vernünftigen Dienstablauf mehr gewährleisten, da jeder Soldat bei jedem kleinen Problemchen einfach einen Versetzungsantrag in dreifacher Ausfertigung an drei hintereinander folgenden Tagen abgeben und anschließend die Einheit wechseln würde ... ;)
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: shrike am 22. September 2006, 13:25:08
glaube,mich zu erinnern,daß er irgendwas von schon präparierten S-Draht erzählt hat,der dann bereitgestellt wird.Mir tun nur die Leid,die das Zeug verlegen müssen.
Ich denk mal,mit dem Zeug werden auch nicht diese offentsichtlichen Sperren gebaut,sondern diese fiesen Sachen,so in Wäldern oder Gebäuden.(heißen die Flandernzäune?ist schon ne Weile her)

@Chuckie
Das mit den Schlagbolzen hat mir auch einer aus dem Wachbataillon erzählt.Der sagte mir,das soll verhindern,das,wenn einer von denen durchdreht,der auch wirklich nen Schuß auf irgendeinen Staatsgast abgeben kann.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: TheAdmin am 22. September 2006, 14:13:49
Das mit dem S-Draht ist definitiv Quatsch, da braucht man nicht spekulieren.

Und das Wachbataillon steht ohne Munition in Formation, ebenfalls Quatsch.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 22. September 2006, 15:32:42
Mir ist noch ne Story eingefallen.

Soll sich zwar nicht in der Bundeswehr abgespielt haben, sondern in der Wehrmacht, aber die Geschichte hört man immer wieder. Meistens von irgendwelchen Altklugen AGA-Ausbildern. Habs aber auch schon von Hauptmännern gehört.

Und zwar:
"Damals an der Normandie, hat der Obergefreite Haumichblau mit seinem MG42 in seinem zugewiesenem Feuerbereich 20.000 Alliierte Soldaten erschossen. Erst nachdem selbst der Ersatzlauf durchgeglüht war konnten die Aliierten seine Stellung einnehmen."

Ich weis ja, das ein gut positioniertes MG unter ungedeckt vorstossender Infanterie sehr böse aufräumen kann, aber 20.000 Mann halte ich doch für sehr übertrieben.
Erstens hatten die Alliierten bei der Operation Overlord insgesamt 53.700 Tote zu beklagen (incl Luftstreitkräfte) und da wären 20.000 durch einen MG-Schützen doch ein bisschen heftig.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: TheAdmin am 22. September 2006, 15:58:52
Es ist wahr, dass die damaligen MGs eine erhebliche Anzahl Toter zur Folge hatten, aber die Story ist ausgeschlossen.

Allen die Annahme, dass das MG min 50.000 Schuss gebraucht haben müsste ist schon ein Ausschlusskriterium. Weitere sind die ebenfalls vorhandenen anderen MGs, Mörser, Minen, Gewehre, Artillerie, Panzer, Handgranaten usw.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 22. September 2006, 18:48:45
Die Geschichte hält sich auch bei Wikipedia, und auch auf N24 gab es ähnliche Berichte. Demnach sollen im Bereich eines MG-Nestes an Omaha Beach angeblich gut 2.000 amerikanische GI (also nur knapp eine 10er-Potenz daneben ...) gestorben sein. Behaupten wohl zumindest Augenzeugen.

Was die Zahl von 20.000 angeht - das wäre über die Hälfte aller Verluste, die die Infanterie an dem Tag erlitten hat - an allen 5 Strandabschnitten zusammen ... Und auch über die Hälfte der Soldaten, die etwa an Omaha Beach überhaupt im Einsatz waren ...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 23. September 2006, 18:00:28
Das mit 2000 im MG-Schussbereich hört sich aber zumindest schon realistischer an. Und wie M. Menges hier schon gepostet hat, wären da ja auch noch die Opfer von Mörsern, Minen, etc noch mit dabei.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 25. September 2006, 10:50:57
Die Story mit Widerstandsnest 62 am Omaha Beach ist "echt", wird aber immer wieder verfälscht. Tatsache ist, daß ein MG-Schütze (Name ist zu ermitteln, der war auch schon im deutschen Fernsehen) viele Stunden in seiner Stellung ausharrte und auf die landenden GIs feuerte. Die Zahl "20.000" ist natürlich falsch, die Zahl "2.000" wird oft genannt, aber wenn man mal genauer hinhört kommt folgendes raus: er hat nicht etwa "2000 Mann definitiv allein erschossen", sondern das ist die Zahl der Soldaten, die auf den paar Dutzend Metern Strand im Feuerbereich seines MG (also direkt vor der Stellung) fielen. Aus den Berichten der überlebenden GIs sowie seinen eigenen Aussagen zieht man den Schluß, daß er für die meisten dieser 2k Toten verantwirtlich zeichnet, wenn auch nicht 100%. Jedenfalls berichteten viele viele GIs schon jahrelang (vor dem Hype) von "diesem einen verdammten MG". So oder so, jede Menge.

Auch die Ausschmückung, er sei "ganz allein" oder "der letzte Mann" gewesen, ist Legende. Er selbst berichtet von seinem Leutnant, der ihm immer wieder Munition in die Stellung brachte. Er war also allein in der Stellung, nicht aber im Strandabschnitt.

Was den durchgeglühten MG-Lauf angeht: ich meine mich zu erinnern, daß er im Interview sagte er habe die Stellung aufgegeben als er merkte, daß außer ihm niemand mehr schoß und ihm die Munition ausging. Er hat außer dem MG42 aber auch mit seinem K98 geschossen, abwechselnd, sagte er.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Chuckie85 am 25. September 2006, 11:16:03
Hey, der Schlammtreiber ist wieder da! Welcome back!!  :D

Meinst du diesen Gefreiten G., der auch immer bei Guido Knopp und auf N24 zu sehen ist?
Der hat sich doch noch einen Handdurchschuss eingefangen, gut, dass die Amis nicht wussten, dass er ihnen das Leben so schwer gemacht hat...
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 25. September 2006, 11:48:24
Meinst du diesen Gefreiten G., der auch immer bei Guido Knopp und auf N24 zu sehen ist?

Ja, ich glaube auf N24 war der auch mal (die bringen ja immer die amerikanischen Dokus)  ;)
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Brago am 25. November 2006, 13:43:32
Mir ist auf meiner WÜ derzeit wieder eine Story zu Ohren gekommen, die ich sehr amüsant finde.  ;D ;D

Und zwar wird erzählt, dass es in der BW eine Einheit etwa in Bataillonstärke gibt, die extra für homosexuele Soldaten gegründet wurde.
Das sollte verhindern, dass man sich, mit der Begründung man wäre schwul, ausmustern lassen könnte.
Angeblich soll es darüber sogar TV-Reportagen geben.

Das haben die Jungs wohl mit nem Panzerbataillon verwechselt, wo sie alle mit ihren knuffig-süssen rosa Litzen herumlaufen. *brüll*  ;D ;D ;D
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 27. November 2006, 10:29:40
Ja, die Legende vom Schwulen-Btl ist immer wieder gern erzählt.

Dient wohl mehr der Abschreckung ("Sag bei der Musterung bloß nicht, du seist schwul, sonst kommst du ins Schwulen-Btl!")
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: StOPfr am 27. November 2006, 12:56:54
Das haben die Jungs wohl mit nem Panzerbataillon verwechselt, wo sie alle mit ihren knuffig-süssen rosa Litzen herumlaufen. *brüll*  ;D ;D ;D

Was heißt denn hier verwechselt  ???,  gibt es das Bataillon etwa nicht  ???.   
Es muss doch inzwischen ein Traditionsbataillon sein  :-*, weil ich von ihm schon in den 60er Jahren gehört habe.

Solche Legenden und Storys sind einfach zu schön, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.  ;D ;D ;D
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 27. November 2006, 16:42:42
Es muss doch inzwischen ein Traditionsbataillon sein

Ähnlich traditionell wie der "Kartendruckraum" oder der "Schlüssel für den Verfügungsraum" o.ä. ;)
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: peppie am 27. November 2006, 19:09:46
Oder das UTM-Gitter ;)
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: meisterjäger am 28. November 2006, 11:28:55
Zitat
Die Story mit Widerstandsnest 62 am Omaha Beach ist "echt", wird aber immer wieder verfälscht. Tatsache ist, daß ein MG-Schütze (Name ist zu ermitteln, der war auch schon im deutschen Fernsehen) viele Stunden in seiner Stellung ausharrte und auf die landenden GIs feuerte.

Absolut autentische Geschichte. Der Mann heißt übrigens Hein Severloh und hat mittlerweile sogar ein Buch geschrieben. Er meinte er hätte erst ein schlechtes Gewissen bekommen, als er zum ersten mal mitdem K98 schoß. Immerhin ist er heute mit seinem ersten K98 Opfer eng befreundet und wurde von den Amis auch schon zu den feierlichkeiten am 6. Juni eingeladen.
Er hat in seinem Abschnitt zwischen 1000 und 2000 Gi's getötet oder verletzt.
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: brownskull am 01. Dezember 2006, 14:05:06
Die Übungsgeschoße der PzFst sollen mit Beton gefüllt sein

nein is nur Gips
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Hawkeye am 07. Dezember 2006, 17:31:46

 "Falle, klapp, für Kleintier, grau." 

Es gibt schlimmeres...

Öl, schmier, für Motor, Umlauf, Zweitakt    ;D
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: bayern bazi am 09. Dezember 2006, 14:24:53
Öl, schmier, für Motor, Umlauf, Zweitakt    ;D

Seit wann hat ein 2.Takter ein Schmieröl - die fahren ja mit gemisch

der einzigste 2 takter der bei der BW gefahren ist war der DKW 91/4 auch MUNGA genannt ;)

der hatte ein schmierverhältniss von 1:40
Titel: Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: BPz M88 am 09. Dezember 2006, 18:02:46
Öl, schmier, für Motor, Umlauf, Zweitakt    ;D

Seit wann hat ein 2.Takter ein Schmieröl - die fahren ja mit gemisch

der einzigste 2 takter der bei der BW gefahren ist war der DKW 91/4 auch MUNGA genannt ;)

der hatte ein schmierverhältniss von 1:40


Mensch bazi, es gibt noch andere 2-Takter:
- SEA
- Säge, Ketten-, Motor betrieben, nicht schwimmfähig, bedingt stapelbar, luftverlastbar
und da kippt man das gute Öl mit in den (jetzt dezentral beschafften) Ottokraftstoff ;)

Ach ja: M113 und FamFzge haben teilweise auch noch den Detroit-2-Takt-Diesel
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Timid am 09. Dezember 2006, 18:44:02
Und die Herkules gl ...
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: BPz M88 am 09. Dezember 2006, 19:14:46
Und die Herkules gl ...

Gibt´s nicht mehr  :'(
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Freki am 23. Dezember 2006, 17:59:53
Zu der Normandie/Omaha Beach - Geschichte:

Heinz Severloh hat das Buch "WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach. Normandie, 6. Juni 1944" raus gebracht.
Es ließt sich echt toll. Hab es an einem Abend gelesen. Meines Erachtens  nach lohnt es sich das Buch zu lesen.
Zu dem durchgeglühten MG-Lauf:
Soweit ich mich erinnern kann, hat er den Lauf mehrmals ausgewechselt, und sich dabei auch immer wieder die Hände verbrannt...

Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Buch:

"Heinrich  Severlohs bewegende autobiographische Landsergeschichte berichtet vom größten amphibischen Landeunternehmen der Weltgeschichte, das am "D-Day" die Entscheidung des Zweiten Weltkrieges einleitete. Als am 6. Juni 1944 die Westalliierten mit 7.000 Schiffen und 13.000 Flugzeugen im Morgengrauen vor der Küste der Normandie ihre Offensive gegen den Atlantikwall eröffneten, war der auf dem Stützpunkt WN 62 (Widerstandsnest 62) postierte Severloh der von den Amerikanern am meisten gefürchtete deutsche MG-Schütze. Neun Stunden lang feuerte er aus MG und Karabiner zwischen die GIs am Strand - mehr als 2.000 von ihnen blieben liegen.
Schonungslos und ergreifend schildert Heinrich Severloh die dramatischen Stunden, in denen in seinem "blutiges Omaha" genannten Abschnitt 34.000 GIs von See her landeten und auf nur 350 deutsche Soldaten trafen, die sich erbittert wehrten. Severloh, der junge Landwirtssohn aus der Lüneburger Heide überlebte die Feuerwqalze auf ebenso schreckliche wie abenteuerliche Weise, d och sollte sie sein ganzes weiteres Leben prägen... "

Lg
Freki
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 02. September 2008, 13:09:59
So, wollen wir mal den Staub abklopfen und den Thread wiederbeleben  :D

Anlass der Reanimation ist, dass hier anscheinend drei wunderbare Luftwaffen-Legenden fehlen, von denen zumindest eine sogar wahr ist.
(Ich hätte schwören können wir hatten sie schonmal gehabt)

Ich zähl sie mal auf, dann könnt Ihr raten welche stimmt  ;D

The Frankfurt Cowboy

Mitte der 1980er verliert eine sowjetische MiG-29 während eines Übungsfluges über der DDR die Orientierung und fliegt auf Frankfurt am Main zu. Zwei amerikanische F-15 gehen auf Abfangkurs. Die MiG bemerkt ihren Fehler und fängt an zu kurbeln, aber eine F-15 setzt sich hinter sie. Der etwas übereifrige Pilot bittet beim zuständigen CRC hektisch wieder und wieder um Abschusserlaubnis, und nachdem dies verweigert wird fängt er in seinem Cockpit an regelrecht zu toben und über Funk zu kreischen "I wanna kill him, I wanna kill him, I wanna kill the communist bastard!!!!!!!!!!!!!!!" was im CRC für größte Erheiterung sorgt (im Nachhinein). Der schießwütige Pilot erntet daraufhin den Spitznamen "Frankfurt Cowboy" und der etwas verstörte sowjetische Pilot wird mit seiner MiG-29 von den F-15 sicher bis an die Luftgrenze geleitet. Niemand wird verletzt.


Republikflucht einmal anders

Während eines Luftmanövers über Polen und der DDR Ende der 1980er kriegt ein sowjetischer Pilot Probleme mit seiner MiG-23 und steigt per Schleudersitz aus. Seltsamerweise stürzt die MiG aber nicht wie vermutet ab, sondern befindet sich statt dessen im schönsten stabilen Geradeausflug - Richtung Westen! Sie überfliegt die DDR und dringt in den westdeutschen Luftraum ein. Zwei Abfangjäger der NATO führen eine Sichtidentifzierung durch und stellen fest, dass tatsächlich kein Pilot im Cockpit ist und die MiG keine übermäßig gefährliche Waffenlast trägt. Man eskortiert die MiG bis zur Grenze, wo zwei Mirage die Eskorte übernehmen. Die Hoffnung ist, dass die MiG weiterfliegt und erst über dem Meer abstürzt. Dummerweise stürzt sie aber in Belgien auf ein Wohnhaus, wobei ein Mensch ums Leben kommt. Die sowjetische Luftwaffe entschuldigt sich später förmlich bei den Hinterbliebenen.


Der Tornado-Tourist

Wieder 1980er Jahre, aber diesmal ist es ein Tornado der NATO der bei einem Extremtiefflug mit Geländefolgeradar die Orientierung verliert als seine Instrumente spinnen. Der Pilot erfragt über Funkt beim CRC seine Position, man kann sie ihm aber nicht mitteilen da er dort auch nicht auf dem Radarschirm ist (zu tief). Daraufhin der Pilot: "Also ich folge einem Flußtal... warte mal, da vorne kommt glaub ich eine Stadt. Ich zieh mal kurz hoch und ihr sagt mir wo ich bin, ok?" - Antwort des CRC: "Dresden, das ist Dresden du Vollidiot!!! Sieh bloß zu dass du wieder nach Hause kommst!!!!" Der Tornado geht sofort wieder auf Tiefstflug und schlängelt sich schleunigst wieder Richtung Westen, verfolgt von aufgeschreckten MiG-21 der NVA, die erst an der Zonengrenze abdrehen. Niemand wird verletzt, aber der WSO gibt an einen halben Herzinfarkt erlitten zu haben.
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: lares5 am 02. September 2008, 13:30:49
die zweite geschichte ist leider traurige wahrheit
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 02. September 2008, 13:40:31
Treffer.

Daher auch nur die einfache, nicht ausgeschmückte Variante.
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Flexscan am 02. September 2008, 19:30:39
der letzte ist gut das hät ich zu gern live miterlebt.

"Wo bin ich?? Ach du Schei+++ schnell weg hier "

*gggg*
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: StOPfr am 02. September 2008, 22:08:33
Eine wahre Legende; ich bin begeistert  ;D.
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 03. September 2008, 09:28:45
Eine wahre Legende; ich bin begeistert  ;D.

Die erzählten Varianten enthalten für gewöhnlich natürlich noch ein paar ausschmückende Elemente, wie z.B. "NATO-Pilot fliegt an MiG heran und meldet dann dass kein Pilot drinnen sitzt, woraufhin CRC ihn fragt ob er getrunken hat" usw usw, was der Story erst die richtige Würze verleiht, aber da diese nicht belegt sind hab ich sie mal weg gelassen  ;)

Es gibt übrigens noch andere Geschichten, die oft als urban legends bezeichnet wurden aber inzwischen als belegt gelten. So hörte man z.B. während des Kalten Krieges immer wieder die unbewiesene Centerfold-Geschichte:

Über dem Nordatlantik patroullierten regelmäßig sowjetische Langstreckenaufklärer/U-Boot-Jagdflugzeuge vom Typ Tu-95 BEAR. Ein ewiges Ritual war, dass dann von den NATO-Trägergruppen im Atlantik Jäger aufstiegen und sich an die Bears dranhängten ("shadowing"). Es wurde immer wieder von einem fast schon freundschaftlichem Verhältnis zwischen den Besatzungen der russischen Bomber und amerikanischen Jäger erzählt. Man kannte sich, konnte den Gegenüber anhand der Rufzeichen oder der Stimme im Funk identifizieren. Die NATO-Jäger verzichteten auf Scheinangriffe (sonst durchaus üblich) und die Russen wackelten freundlich mit den Tragflächen wenn die "kleinen Freunde" sich neben sie setzten. Besonders nette Jagdpiloten flogen ihre Phantom oder Tomcat hautnah an die Bears heran, und der WSO hielt dann großformatige Playboy-Centerfolds an die Cockpitscheibe, was die Russen mit "dankbarem Winken und eindeutigen Gesten" quittierten  ;D
Das wurde dann "Bears ´n´ Beavers" genannt und jahrelang als urban legend eingestuft - nach Ende des Kalten Krieges bestätigten ehemalige sowjetische Flieger die Geschichten jedoch - und zeigten sogar entsprechende Photos die sie damals über dem Atlantik als Andenken geschossen hatten. Unter gewisser Gefahr übrigens, denn solche Verbrüderung mit dem Gegner war von oben natürlich gar nicht gern gesehen.
Titel: Re: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: erdpichel am 03. September 2008, 11:48:38
is ja geil :D
solche geschichten muss ich mir echt mal merken, lässt sich bestimmt der ein oder andere gute moment draus ableiten ;)
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Jens Lichtenstein am 12. Februar 2017, 14:47:21
Hallo,
Es ist keine Legende mit den Schweinezucht und Bundeswehr!
Ich habe 1996 als Wehrpflichtiger in Mayen im 3. OpInfo Bataillon gedient und es kam zum Anliefern der Kartoffeln eine Firma mit einem LKW auf deren Plane die Schrift "Firma XYZ Schweinezucht und Bundeswehr" stand.
Es ist wahr ich bin Zeuge.

Mfg
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Ralf am 12. Februar 2017, 14:57:46
9 Jahre ist der Beitrag alt, Respekt!
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Jens Lichtenstein am 12. Februar 2017, 18:45:39
Ändert ja nichts am Sachverhalt...
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Ralf am 12. Februar 2017, 19:57:11
http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=1161.msg11760#msg11760 (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=1161.msg11760#msg11760)
Ja, ist aber nun ja nicht wirklich etwas Neues. Aber wenn es dich glücklich macht, ist da ja durchaus o.k.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 13. Februar 2017, 10:56:41
Ändert ja nichts am Sachverhalt...

Ändert nichts daran, dass die "Schweinezucht" trotzdem eine Legende ist, und nichts weiter.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Ziggi am 22. Juni 2018, 13:17:00
Hallo! Schon lang nichts mehr geschrieben worden hier...
Eine Bemerkung zu der Legende "Für Schweinemast oder Bundeswehr":
Ich kannte das "Gerücht" überhaupt nicht, hatte davon noch nie gehört - und war deshalb mehr als nur überrascht, das Verladen von solchen Kartoffelsäcken an der Küche der Kaserne in Bad Reichenhall zu beobachten, wo ich 1995-96 meinen Wehrdienst gemacht abgeleistet habe. Ich dachte, ich hätte da was ganz neues entdeckt.
Nun verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum man hier im Forum eine so einfache (und lustige) Tatsache als Gerücht abtun muss. Die Bundeswehr bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone, wenn sie zugibt, dass sie Kartoffeln verwendet, die z.B. wegen nicht standardgemäßem Kaliber von der Supermarktware ausgesondert werden. Im Gegenteil: Das finde ich gut!
Also nochmal in Kürze: Ich habe das Verladen der vollen Kartoffelsäcke gesehen. Ohne eine Gerücht diesbezüglich gekannt zu haben. Und das Personal hat es mir bestätigt.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 22. Juni 2018, 13:47:35
Nun verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum man hier im Forum eine so einfache (und lustige) Tatsache als Gerücht abtun muss.

Weil es keine Tatsache, sondern eine urban legend IST, ganz einfach.
Die angebliche Klassifizierung existiert nicht und existierte nie - in der "alten" (vor 2011) Einordnung der Handelsklassen für Kartoffeln gab es nur "Handelsklasse Extra", "Handelsklasse I" und "Handelsklasse II".
Quelle: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl169s2390.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl169s2390.pdf%27%5D__1529667737722
 (https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl169s2390.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl169s2390.pdf%27%5D__1529667737722)

Zitat
Also nochmal in Kürze: Ich habe das Verladen der vollen Kartoffelsäcke gesehen. Ohne eine Gerücht diesbezüglich gekannt zu haben. Und das Personal hat es mir bestätigt.

Soll ich das kommentieren? Oder kann man sich die Schlüsse selbst ziehen?
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: HIFiRE am 22. Juni 2018, 19:46:22
Naja Schlammtreiber,
An der Mensa der UniBw in München wurden auch regelmäßig Säcke mit dieser Aufschrift eingelagert. Da bin ich sicher nicht der einzige Augenzeuge...
Das ist auch noch nicht mehr als fünf Jahre her..
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: BulleMölders am 23. Juni 2018, 07:55:09
Die Beschriftung hatte auch gar nichts mit der Handelsklasse (Qualität) zu tun sonder einfach mit der Größe der Gebinde. Für den Handel waren maximal Gebindegrößen von 25 kg zugelassen.
Diese Säcke, die ich auch zu meiner Zeit an Bord geschleppt habe, hatten eine Größe von 40 kg.
Warum da nun drauf stand "Für Schweinemast und Bundeswehr" entzieht sich meiner Kenntnis aber es stand definitiv drauf.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Ralf am 23. Juni 2018, 08:36:11
Es gab und gibt da 2 Theorien: die eine ist, dass die Größe der Kartoffeln nicht handelsgerecht war und die andere war, dass die Besteuerung eine andere war und deswegen nur für diese beiden Zwecke genutzt werden durfte.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: schlammtreiber am 25. Juni 2018, 10:20:27
Naja Schlammtreiber,
An der Mensa der UniBw in München wurden auch regelmäßig Säcke mit dieser Aufschrift eingelagert. Da bin ich sicher nicht der einzige Augenzeuge...
Das ist auch noch nicht mehr als fünf Jahre her..

Ich kenne die gleichen oder ähnliche Geschichten auch aus der Mensa der LMU München, klar. Ich bin mir sicher es beschränkt sich nicht auf diese zwei Unis.
Vergleichbare urban legends kursieren ja auch in anderen Ländern:
https://www.snopes.com/fact-check/false-swap-meat/ (https://www.snopes.com/fact-check/false-swap-meat/)

Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: InstUffzSEAKlima am 26. Juni 2018, 19:08:40
Seltsam nur, dass bis heute kein Bild eines solchen Original(!)-Gebindes aufgetaucht ist. Bei der Menge an Säcken dürfte es ja genügend ihrer Art gegeben haben bzw. geben.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: Günther am 26. Juni 2018, 22:29:21
Hallo., also ich weis auch von einem ehem. Mitarbeiter bei mir in der Firma der regelmäßig Kartoffeln in unterfränkische Kasernen geliefert hat mit dieser Bezeichnung.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: InstUffzSEAKlima am 27. Juni 2018, 05:56:23
Ja, der Schwager einer Bekannten weiß von der Schwester eines früheren Arbeitskollegen von dessen Sohn, der mal irgendwo was von seinem Freund seiner Schwester gehört haben soll, dass ein entfernter Schwippschwager tatsächlich einen solche Sack gesehen hat.
Titel: Antw:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
Beitrag von: BulleMölders am 27. Juni 2018, 07:40:26
Ich denke mal, das Thema ist genug durch genudelt worden.
Es gibt halt die, die es glauben oder selbst gesehen, erlebt haben und die, die es halt nicht glauben.
Jedenfalls ist hier dicht.