Bundeswehrforum.de

Fragen und Antworten => Finanzen => Thema gestartet von: LwPersFw am 13. April 2018, 12:40:05

Titel: Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: LwPersFw am 13. April 2018, 12:40:05
In diesem Thema soll die Entwicklung des folgenden Gesetzes verfolgt werden:

8. Besoldungsänderungsgesetz
Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG

siehe Beitrag @TomTom2017 vom 08.02.19
Entwurf als Anhang zu seinem Beitrag !


Federführung : BMI

Derzeitige Planung zur In Kraft Setzung : offen

Folgende Themenschwerpunkte werden dabei betrachtet:

+ Personalgewinnungs- u. Personalbindungsinstrumente
+ Auslandsbesoldung
+ Zulagen
+ Sonstige Änderungen (z.B. neue Dienstgrade)
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: blubbbla am 14. April 2018, 21:35:48
Die Stichworte zum Thema klingen ja durchaus relevant/interessant.

Darf man fragen woher die Infos über das Vorhaben kommen? Ich konnte durch googlen nicht eine einzige (aktuelle) Quelle zu einem neuen Besoldungsänderungsgesetz auftun.

Danke!
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 15. April 2018, 07:22:33
Bspw. auf der G1/A1-Tagung letzte Woche wurde dazu berichtet.
Und es werden damit Änderungen zusammengefasst, an denen bereits seit längerem gearbeitet wird, teilweise sogar seit 2016.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: LwPersFw am 15. April 2018, 09:24:14
Aus dem aktuellen Koalitonsvertrag:

"Wo dies gesetzgeberisches Handeln erfordert, werden wir noch in diesem Jahr einen
Gesetzentwurf zur nachhaltigen Stärkung der personellen Einsatzbereitschaft der
Bundeswehr mit dem Ziel vorlegen, die Gehalts- und Besoldungsstrukturen wettbe-
werbsgerecht zu gestalten, das Dienstrecht zu flexibilisieren, die mit den hohen Mobi-
litätsanforderungen verbundenen hohen Belastungen besser auszugleichen und eine
bessere soziale Absicherung von Bundeswehrangehörigen, insbesondere auch beim
Zugang zur Gesetzlichen Krankenversicherung nach Ende der Dienstzeit von Solda-
tinnen und Soldaten auf Zeit zu erreichen und dadurch Versorgungslücken zu schlie-
ßen und die Berufsförderung zu stärken."


Vorhaben, die dabei dem Bereich Besoldung zuzuordnen sind, erfordern u.a. eine Änderung/Ergänzung des Bundesbesoldungsgesetzes (BBesG).

Die Ausgestaltung dieses Gesetzes liegt in der Verantwortung des BMI.

Und dies macht es in den Verhandlungen z.T. nicht einfach, da das BBesG ja nicht nur für die Gruppe der Soldaten gilt...

Will die Bw z.B. die Grundgehälter erhöhen, ohne das eine eigene Besoldungsordnung "Soldaten" eingeführt wird... betrifft dies automatisch alle Bundesbeamten...
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Guest am 10. Juli 2018, 11:31:36
Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes 2018 - 2019 - 2020


http://oeffentlicher-dienst-news.de/beamtenbesoldung-bund-bundesregierung-beschliesst-anpassung-fuer-2018-2019-und-2020/

Das Gesetzt im Entwurf :


https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzestexte/DE/bbvanpg_2018_2019.html;jsessionid=289C2AAA470B8DD3F10EB44B441CBD0E.2_cid364
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 10. Juli 2018, 11:36:55
Inhaltsgleich auch hier: https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,62442.msg654611.html#msg654611
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: DelayExit am 11. Juli 2018, 15:49:20
Die Juli Ausgabe "Die Bundeswehr" thematisiert die "Trendwende Personal". In einem der Berichte gibt es ebenfalls einen Hinweis auf das 8. Besoldungsänderungsgesetz. Dort wird z. B. ergänzt: "Aber auch die Dynamisierung von Zulagen und die Ruhegehaltsfähigkeit von Stellenzulagen sind elementare Bestandteile". Leider wird im Bericht nicht ins Detail gegangen. Die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit von Stellenzulagen (ich interpretiere dies jedenfalls so) - wäre ein deutliches Signal! Es ist nur schade das die Thematik, wie auch andere Themen wieder nur in einem elitären Kreis erörtert wird.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 11. Juli 2018, 16:30:06
Man muss auch unterscheiden, was der Verband als erforderlich und wünschenswert hält und dem, was wirklich kommt bzw. angedacht und auch durchsetzbar ist und damit auch ressortübergreifend abstimmbar ist. gerade bei Zulagen sind wir nicht alleine auf der Welt. Und alles was das BBesG betrifft sowieso nicht.
Das ist öfters halt Verbandspolitik, es so zu schreiben. Weckt dann falsche Hoffnungen und enttäuscht. Man kann aber sagen "ja wir fordern das". Hmm, nennt sich Politik.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: christoph1972 am 11. Juli 2018, 23:44:15
Stellen- und Funktionszulagen waren lange Zeit ruhegehaltfähig. Dann wurde das Geld knapp und im Rahmen der ganzen Neuordnung des Beamtenrechts wurde die Ruhegehaltfähigkeit kurzerhand abgeschafft.

Wenn der Gesetzgeber es für erforderlich erachtet, um die Attraktivität des Berufsbeamtentums, sowie der Tätigkeit als Richter und Soldat, zu steigern, die Ruhegehaltfähigkeit von Stellen- und Funktionszulagen wieder einzuführen, wird er dies tun. Wenn nicht, dann nicht.

Es wird immer wieder Änderungen im Besoldungs- und Versorgungsrecht geben. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche. Ich fing an mit der Aussicht auf 35% Ruhegehalt + 1% für jedes Jahr Beamtendasein gerechnet auf eine Dienstzeit von 40 Jahren. Ich hätte entspannt ohne Abschläge mit 62 Jahren pensioniert werden können.

Dann wurde reformiert und alles war anders, es gab für jedes Jahr 1,x% und das Ruhegehalt lag bei 71,x % nach 40 Jahren ... hätte ich immer noch mit 62 Jahren gehen können ...

Jetzt heißt es bis 65/67 Jahre durchhalten, weil es Abzüge drohen, selbst wenn man die 71,x % vorher erreicht hat. Andererseits für die Leute die später einsteigen, die Chance das volle Ruhegehalt zu erreichen.

Also heißt es die Pensionierung und die dann geltende Rechtslage in Ruhe abwarten und gesund erreichen.

Nichts unterliegt so sehr der Kassenlage wie Besoldung und Versorgung.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: LwPersFw am 04. Oktober 2018, 11:43:06
Nach Informationen des DBwV wird mit der In-Kraft-Setzung im Sommer 2019 gerechnet...
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: TomTom2017 am 08. Februar 2019, 05:14:44
Hier der Entwurf des BesStMG (siehe Anhänge) von Anfang des Jahres. Dieser befindet sich aber noch in der Abstimmung, von daher Änderungen möglich (z.B. scheint das BMI [noch] nicht mitbekommen zu haben, dass der Korporal nicht kommen wird...vorgesehen ist er nämlich in dem Entwurf).
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. Februar 2019, 05:49:11
Wieso meinst du, dass der Korporal nicht kommt?
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. Februar 2019, 06:20:52
Wieso meinst du, dass der Korporal nicht kommt?

Moin,

steht in der aktuellen Zeitschrift des Bundeswehrverbandes.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. Februar 2019, 07:26:29
Dann habe ich sicherlich eine andere hier liegen. S. 21: "Der Korporal kommt", machte Zorn deutlich...
Was nicht kommt ist -Gott sei Dank- der BS.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: TomTom2017 am 08. Februar 2019, 08:25:02
Dann habe ich sicherlich eine andere hier liegen. S. 21: "Der Korporal kommt", machte Zorn deutlich...
Was nicht kommt ist -Gott sei Dank- der BS.
Ok, hast höchstwahrscheinlich Recht - und ich habe es falsch mitbekommen und interpretiert. Hab das nochmals in der aktuellen G1/A1 nachgelesen... und in der Tat steht, dass dieser vermutlich kommen wird (Punkt "M10"). Was jedoch entfällt (und zuvor überlegt wurde) ist der BS als Msch (M11, Seite 7). Den wird es nicht geben.

Asche auf mein Haupt für die Verwirrung.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: miT am 08. Februar 2019, 09:12:40
Darf ich aus Neugierde fragen, was, speziell für dich Ralf, gegen die BS Bindung von sagen wir OSGs spricht? Mir fallen aus Sicht des OSG mehr positive Aspekte ein. Wenn wir das irgendwo schon diskutiert hatten, vllt ein Querverweis?

Lg
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. Februar 2019, 10:08:58
- Mangel an Spezialisten i.V.m. dann fehlende Anreize für einen Lfb-Wechsel.
- weniger Fluktuation im Msch-Personalkörper und damit weniger Lfb-Wechselwillige.
- welchen Anreiz hat jemand dann noch zum UoP aufzusteigen (der ja nun auch BS bekommt)? Geld ist fast gleich.
- Warum einen weiteren Attraktor für eine Lfb schaffen, die bereits durch im Vergleich zu anderen Lfb und Verantwortungen einen hohen Attraktor (Gehalt) hat. Ungleichgewicht und im immateriellen Sinn Gefährung des Abstandsgebotes.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. Februar 2019, 12:42:46
Dann habe ich sicherlich eine andere hier liegen. S. 21: "Der Korporal kommt", machte Zorn deutlich...
Was nicht kommt ist -Gott sei Dank- der BS.

Ausgabe 2 / 2019, Seite 62
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: miT am 08. Februar 2019, 13:20:31
Durchaus plausible Gründe! Angedacht war die Idee des Bs für Mansch. sicher um mehr Mannschaften zu bekommen bzw zu generieren oder diese zu Binden. Das Problem muss Jannina wirklich angegangen werden.

Danke dir für die Ausführungen.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. Februar 2019, 14:09:47
Dann habe ich sicherlich eine andere hier liegen. S. 21: "Der Korporal kommt", machte Zorn deutlich...
Was nicht kommt ist -Gott sei Dank- der BS.

Ausgabe 2 / 2019, Seite 62
Die liegt mir hier (noch) nicht vor. Ohne den Beitrag zu kennen, habe ich meine gerechtfertigten Zweifel, dass er Substanz hat. Vielleicht kannst du ihn ja mal hierher kopieren und von wem er ist.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: TomTom2017 am 08. Februar 2019, 14:25:18
Die liegt mir hier (noch) nicht vor. Ohne den Beitrag zu kennen, habe ich meine gerechtfertigten Zweifel, dass er Substanz hat. Vielleicht kannst du ihn ja mal hierher kopieren und von wem er ist.

Der Beitrag ist vom Landesverband Süddeutschland und der Titel des Artikels lautet "Berufssoldaten tagten in Ulmer Wilhelmsburgkaserne". Der entscheidete Teil zitiere ich mal:

Rauch ging im Weiteren auf die anstehenden Gesetzesvorhaben ein. Das „Artikelgesetz 2“ könnte im Juni oder Juli 2019 in Kraft treten. Wesentliche vom DBwV geforderte Verbesserungen darin seien unter anderem die Anwendung der Einsatzversorgung auf einsatzgleiche Verpflichtungen, Rentenzahlungen für SaZ und die Anhebung der Besoldung der FwDL auf SaZ-Niveau. Nicht abschließend geklärt seien Regelungen zur Arbeits- und Dienstzeit im Zusammenhang mit der SAZV, zum Beispiel die Anrechenbarkeit von Dienstreisen. Vom Tisch solle dagegen der BS-Status für Mannschaften und die Einführung des Dienstgrads Korporal sein.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. Februar 2019, 14:49:26
Danke. Ich halte es das eher mit dem Zitat vom GenInsp.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. Februar 2019, 14:54:27
Dann habe ich sicherlich eine andere hier liegen. S. 21: "Der Korporal kommt", machte Zorn deutlich...
Was nicht kommt ist -Gott sei Dank- der BS.

Ausgabe 2 / 2019, Seite 62
Die liegt mir hier (noch) nicht vor. Ohne den Beitrag zu kennen, habe ich meine gerechtfertigten Zweifel, dass er Substanz hat. Vielleicht kannst du ihn ja mal hierher kopieren und von wem er ist.

Ich gebe mal einen Auszug des Artikels wieder:

"Oberstleutnant Arne Vollmann vom Bundesamt für Personalmanagement (BAPersBw) gab einen detaillierten Einblick in aktuelle Aspekte der Personalführung von Unteroffizieren und Mannschaften……

Rauch ging im Weiteren auf die anstehenden Gesetzesvorhaben ein. Das „Artikelgesetz 2“ könnte im Juni oder Juli 2019 in Kraft treten. Wesentliche vom DBwV geforderte Verbesserungen darin seien unter anderem die Anwendung der Einsatzversorgung auf einsatzgleiche Verpflichtungen, Rentenzahlungen für SaZ und die Anhebung der Besoldung der FwDL auf SaZ-Niveau. Nicht abschließend geklärt seien Regelungen zur Arbeits- und Dienstzeit im Zusammenhang mit der SAZV, zum Beispiel die Anrechenbarkeit von Dienstreisen. Vom Tisch solle dagegen der BS-Status für Mannschaften und die Einführung des Dienstgrads Korporal sein. Weitere Themen….."


Natürlich weiß ich jetzt nicht, wie belastbar diese Aussage ist.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: TomTom2017 am 08. Februar 2019, 16:32:25
Natürlich weiß ich jetzt nicht, wie belastbar diese Aussage ist.
Da der Korporal als auch der Stabskorporal im aktuellen Referentenentwurf zum BesStMG enthalten sind (beide als A6), tippe ich mal eher, dass der Stand heute kommen wird.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. Februar 2019, 16:36:15
Die Entwürfe sind vom 11.01.2019.

Aber warten wir es mal ab.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: LwPersFw am 08. Februar 2019, 18:44:07
Für Diejenigen, die mehr finanzielle Anreize fordern...

"22. § 43b wird aufgehoben.

23. § 44 wird wie folgt gefasst:

„§ 44  Verpflichtungsprämie für Soldaten auf Zeit

(1) Soldaten auf Zeit kann in vom Bundesministerium der Verteidigung bestimm-
ten Verwendungsbereichen mit Personalmangel zur Sicherstellung des Personalbe-
darfs eine Verpflichtungsprämie gewährt werden

1. bei der Begründung eines Dienstverhältnisses,
2. bei bestehenden Dienstverhältnissen zur anforderungsgerechten Besetzung von Dienstposten oder
3. zur bedarfsgerechten Bindung von Bestandspersonal.

(2) Ein Personalmangel in einem Verwendungsbereich liegt vor, wenn die per-
sonellen Zielvorgaben, die sich aus der militärischen Personalbedarfsplanung erge-
ben, seit mindestens sechs Monaten zu nicht mehr als 90 Prozent erfüllt werden kön-
nen und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dieser Schwellenwert innerhalb
der nächsten 24 Monate überschritten wird.

(3) Die Prämie beträgt höchstens 3 000 Euro für jedes Jahr der Verpflichtung. Ist
der Soldat auf Zeit für die konkrete Verwendung besonders qualifiziert, erhöht sich
die Prämie auf bis zu 6 000 Euro für jedes Jahr der Verpflichtung."


Es bleibt natürlich abzuwarten, ob und wie gestaffelt wird...

...weil "höchstens" bzw. "bis zu" ...

Aber wer die Höchstsätze bekommt...

z.B. SaZ 12

12 × 3000 = 36000 €

12 × 6000 = 72000 €

Und wer dann später im Rahmen der Bindung ggf. nochmal anspruchsberechtigt ist... z.B. Weiterverpflichtung SaZ 12 > 25


Und für die aktiven Berufssoldaten wird die Anwendung des neu formulierten „§ 43 Personalgewinnungsprämie" interessant...
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Rekrut84 am 09. Februar 2019, 08:06:32
Das klingt ja interessant.
Bleibt aber abzuwarten was eine besondere Qualifikation darstellt, und wie die 3.000 dann in der Praxis vergeben bzw. gestaffelt werden.

Ich bin gespannt ob ich dann auch von der neuen Regelung sofern sie denn beschlossen wird auch betroffen sein werde oder ob es noch einschränkende Übergangsbestimmungen geben wird.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 09. Februar 2019, 10:19:23
Der gesetzliche Rahmen ist immer großzügig gestaltet. Die Umsetzungsvorschriften kanalisieren das dann bedarfsgerecht. Es wird also mit Sicherheit noch Einschränkungen geben bspw. für bestimmte Verwendungen und mitzubringende Qualifikationen und/oder Standorte.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: LwPersFw am 22. Februar 2019, 13:00:00
Im Anhang einmal die Stellungnahme der DPolG Bundespolizeigewerkschaft zum Gesetzesentwurf
Titel: Antw: Fachärzte - Besoldungserhöhung
Beitrag von: LwPersFw am 08. März 2019, 12:49:50
Unabhängig vom kommenden BesStMG wurde bereits etwas für - einige - Ärzte der Bw getan:

"Neue Besoldung für Fachärzte

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Bundeswehr die Bezüge aller Fachärztinnen und Fachärzte
grundsätzlich angehoben und sich damit konkurrenzfähig zum zivilen Gesundheitssystem aufgestellt.

Die Besoldung

+ aller Fachärztinnen und Fachärzte
+ sowie Dienstposten mit vergleichbaren Qualifikationen der Approbationen Zahnmedizin, Pharmazie und Veterinärmedizin

wurden auf die Dotierungshöhe A15 angehoben."


(vorher Fachärzte A13/A14)

Quelle: IntranetBw, 06.03.19


Das macht z.B. für einen Facharzt, zuvor A14, ESt 6, ledig > jetzt A15 > ca. 400 € / Netto mehr
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Andi8111 am 08. März 2019, 13:59:19
Huuuii.... Jetzt bin ich reich!!!
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: dunstig am 08. März 2019, 15:58:45
Und bei den Ärzten schafft man es schon wieder.

Während man bei den anderen Fachkräften (Informatikern, Ingenieuren, ...) ständig die alte Leier runterbetet, dass man ja an die Besoldungsordnung gebunden sei. Da braucht man sich nicht wundern, dass in unserem Bereich keiner BS werden will.

Aber gut, dieses Thema hatten wir ja an anderer Stelle schon.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. März 2019, 16:04:31
Und bei den Ärzten schafft man es schon wieder.

Während man bei den anderen Fachkräften (Informatikern, Ingenieuren, ...) ständig die alte Leier runterbetet, dass man ja an die Besoldungsordnung gebunden sei. Da braucht man sich nicht wundern, dass in unserem Bereich keiner BS werden will.

Aber gut, dieses Thema hatten wir ja an anderer Stelle schon.

Die Politik wird es eh erst merken, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist ;-)
Titel: Antw: Fachärzte - Besoldungserhöhung
Beitrag von: marik am 08. März 2019, 16:17:51

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Bundeswehr die Bezüge aller Fachärztinnen und Fachärzte
grundsätzlich angehoben und sich damit konkurrenzfähig zum zivilen Gesundheitssystem aufgestellt.







Wenn dafür unsere BW Ärzte auch wenigstens genau so viel wie ihre zivilen Kollegen arbeiten würden 🙄 (und vor allem in der Versorgung und nicht in Stäben)
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. März 2019, 16:20:51
Da kann ja der Arzt nichts dafür, wenn man ihn in den Stab packt.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: marik am 08. März 2019, 16:27:16
Och ja der Arme arme Arzt der kann ja gaaaaaaaaaar nichts dafür ;) (schonmal was von personalgesprächen gehört?)

Auf solche begehrten Posten gelangt man in der Regel nicht unfreiwillig - dafür ist der Bedarf an kurativ tätigen SanOffz auch zu groß.

Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. März 2019, 17:31:16
Naja, ich würde nun nich wirklich allen Ärzten unterstellen, dass sie lieber in die Stäbe wollen. Da kenne ich eine ganze Menge persönlich, die genau das nicht wollen. Diese sehen ihre Berufung wo anders.
Was diese Neiddebatte @marik soll, weiß ich nicht. Es sei denn du wärst ein ziviler Arzt und hast Erkenntnisse, dass ziv. Ärzte einen niedrigeren Stundenlohn (<- man sollte nämlich schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen) haben als die Bw-Ärzte.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: SolSim am 08. März 2019, 17:50:59
Wenn ich mal Überlege, wie oft ich in den letzten 20 Jahren Mitspracherecht bezüglich meiner Dienstposten hatte.... genau 1 mal... bei mehr als ein Dutzend Versetzungen frage ich mich, warum es bei Ärzten anders sein sollte @Marik
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: marik am 08. März 2019, 18:08:39
@Ralf Ok, du hast Recht, vielleicht waren meine Aussagen in der Überspitzung nicht ganz fair. Aber ich kann dem, was @dunstig schreibt, nur beipflichten. In vergleichbaren Mangelverwendungen wie Informatikern (!) und Ingenieuren tut sich da nämlich recht wenig.

Und ich will ja gar keine dreckige Wäsche waschen: natürlich haben unsere Ärzte auch in der BW einen besonders herausstechenden Beruf, der richtigerweise mit einer Besoldungsstufe höher als normale Offiziere vergütet wird. Dass unsere Ärzte auch mehr als im Zivilen verdienen ist auch in Ordnung, schließlich haben sie ja noch die Einsatz-Belastung.

Aber dass mit dem Argument, dass bei uns so viele Fachärzte fehlen, noch so viel Geld reingepumpt wird, während gleichzeitig so viele Fachärzte in Stäben arbeiten- entgegen Ihrer eigentlichen Qualifikation - finde ich nicht zweckmäßig.

Zumal man ja auch sagen muss: So viele zivile Fachärzte wird man damit nicht anlocken können, denn diese Regelung gilt ja für alle, auch die die als SanOA eingetreten sind.

Und wenn ich jetzt fertiger Facharzt wäre und von der BW gelockt würde, würde Ich mir überlegen: Man hat bei ner 17 jährigen Verpflichtungszeit knapp die ersten 7 Jahre (3monate GA, 6 Jahre +3Monate Studium, 6Monate Puma), in der man nur ausgebildet wird und nicht als Arzt zur Verfügung steht. Wenn man jetzt 7 Jahre mal 12 Monate mal nem durchschnittlichen OA Gehalt von 2100€netto rechnet, kommt man auf knapp 180 000€, die einem als jemand der zivil studiert durch die Lappen gehen (+die 7 Jahre die man voll in die Rentenkasse einzahlt!!!). Und jemand der als fertiger Arzt für 10 Jahre zur BW kommt, kriegt bis auf eine vieeel geringere Verpflichtungsprämie nichts. Warum soll der dann zur BW gehen? (Zum Glück kommen trotzdem welche, die nicht nur aus Geldgründen zur BW gehen und sich als SanOffz begreifen und dann nicht KDV -Anträge stellen). Aber wenn man diese Ungerechtigkeit nicht ausräumt wird das nicht viel nützen.


Was ich nur sagen will: man kann ja durchaus den Ärzten noch ne Gehaltsstufe höher ermöglichen, aber das Problem des Fachärztemangels wird man damit kaum bewältigen. Und ein Teil dieses Problems liegt wirklich darin dass zu viele Ärzte fachfremd eingesetzt sind. Dabei bleib ich.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. März 2019, 19:33:01
Anlocken vielleicht nicht, aber das ist ein kleiner Schritt dazu, Kündigungen vorzubeugen.
Das betrifft nun aber nicht nur Ärzte, auch andere Personengruppen sollten/werden/müssten durch solche Maßnahmen gehalten werden.
Es ist leider nicht so, dass jeder -auch wenn es draußen eine viel bessere Bezahlung gibt- bei der Bw arbeiten/dienen will, weil er ausschließlich dem Land dienen will. Das ist auch nicht verwerflich.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Andi8111 am 08. März 2019, 20:29:44
Man müsste zudem anmerken: Die Dotierungen der DP kann man zwar erhöhen, aber solange es keine zusätzlichen Planstellen dazu gibt, ist das hohles Gerede^^
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 08. März 2019, 20:39:40
Die entsprechenden Planstellen sind auch 2019 eingebracht worden.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Tasty am 09. März 2019, 09:01:23
Die entsprechenden Planstellen sind auch 2019 eingebracht worden.
Macht ja auch Sinn. Wenn ich jemanden halten will, muss ich ihm tatsächlich mehr Geld in die Tasche stecken, und nicht nur eine Stelle geben, von der er real aber keinen Cent mehr hat.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: HIFiRE am 09. März 2019, 13:40:29
Ich muss jetzt also annehmen, dass es einerseits völlig okay ist, dass ein Eurofighter Systemingenieur nach intensiver und langer Ausbildung mit vorrangegangenem Luft- und Raumfahrtstudium M.Sc. mit fachbezogener Verwendung in der Besoldungsgruppe A10/A11 angesiedelt ist und ein Arzt mit vielleicht geradeso gleichwertiger Ausbildungshöhe eine Besoldung der Höhe A15 einstreicht?
Da krankt doch das System?
Wie dunstig schon sagte gibt es da bei Informatikern und anderen Fachbereichen doch sicher unzählige andere nicht wertgeschätzte Verwendungen. Wie kann sowas durchgesetzt werden?
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Andi8111 am 09. März 2019, 14:22:25
Diese Diskussion ist obsolet.
SanOffz sind im Fachdienst. TrOffz nicht. Die Paar, die wirklich studiumsbezogen verwendet werden, kommen auf tausende, die mit nem Bildungswissenschaftenstudium Jäger jagen oder Papier schieben. Außerdem ist es schon ziemlich armselig, seinen Neid hier so breitzutreten.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Pericranium am 09. März 2019, 15:16:10
Ich muss jetzt also annehmen, dass es einerseits völlig okay ist, dass ein Eurofighter Systemingenieur nach intensiver und langer Ausbildung mit vorrangegangenem Luft- und Raumfahrtstudium M.Sc. mit fachbezogener Verwendung in der Besoldungsgruppe A10/A11 angesiedelt ist und ein Arzt mit vielleicht geradeso gleichwertiger Ausbildungshöhe eine Besoldung der Höhe A15 einstreicht?
Da krankt doch das System?
Wie dunstig schon sagte gibt es da bei Informatikern und anderen Fachbereichen doch sicher unzählige andere nicht wertgeschätzte Verwendungen. Wie kann sowas durchgesetzt werden?

12 Jahre Ausbildung bis zum Facharzt und ein Systemingenieur? 4 Jahre bis zum Master und dann noch 2-3 Jahre vllt?
Mag sein, dass der Ingenieur zu wenig bekommt, aber dafür kann der SanOffz ja nichts.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Tasty am 09. März 2019, 15:25:16
Wenn der Dienstherr jetzt schon massiv mit Geld um sich wirft, um genug qualifizierte Leute zu bekommen bzw zu halten....ist die militärische Personalverwaltung denn inzwischen bereit, Beamte als Berufssoldaten zu übernehmen, wie es der Gesetzgeber schon seit langem vorsieht?
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: dunstig am 09. März 2019, 15:33:51
@Pericranium: Mir geht es auch prinzipiell nicht darum, infrage zu stellen, dass Ärzte zu viel bekommen.

Ich finde lediglich den Fakt interessant, dass bei allen anderen Mangelverwendungen in hochqualifizierten Bereichen, in denen man mit dem zivilen Arbeitsmarkt konkurriert, immer wieder darauf verwiesen wird, dass man ja nicht mehr zahlen kann, weil man unflexibel an die Besoldungsordnung gebunden ist.

Gleichzeitig hat man die Entkoppelung bei den Ärzten schon seit Ewigkeiten vollzogen und führt diese jetzt noch weiter fort. Das führt halt die obige Argumentation ad absurdum. Und da braucht sich dann eben niemand wundern, dass niemand BS werden will und man für Fachkräfte vom zivilen Arbeitsmarkt unattraktiv bleibt.

Zitat
Die Paar, die wirklich studiumsbezogen verwendet werden
Alleine an meiner Dienststelle einige hundert Ingenieure und Informatiker, die zusammen mit Airbus entwickeln ;) Aber die Luftwaffe ist in diesem technischen Bereich mit den anderen Bereichen eher nicht zu vergleichen.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Andi8111 am 09. März 2019, 16:06:26
Das hat nichts mit entkoppeln zu tun... Ärzte und Anwäte sind seit jeher im ÖD in Fachverwendungen mit A13 eingruppiert. Seitdem es die BBesO A gibt. Immer schon. Polizisten mit Master sind auch nur im gD. Akzeptiert das halt jetzt endlich mal. Auch Juristen werden mit A13 eingestellt.
Alle anderen OffzTrD sind nunmal dem gD zugeordnet. Das ist in meinen Augen auch nicht bedauerlich oder ein Fehler, sondern eben dem geschuldet, dass der OffzTrD eine eierlegende Wollmilchsau sein soll. Und im sonstigen ÖD werden 7 vom 100 in A13 befördert im gD und keiner A14. Auch bei Lehrern ist bei A14 meist schluss. Realschullehrer und Hauptschullehrer träumen 20 Jahre vom A13. Die Beamten des gD werden auch erst AM ENDE den Studiums A9 und gammeln nicht schon drei Jahre in A9 rum, bis sie fertig sind. So ist das eben. Immer wieder dieselbe sinnlose Neiddebatte.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Pericranium am 09. März 2019, 16:16:00
Polizisten mit Master sind auch nur im gD.
In Baden Württemberg sind die im höheren Dienst mit A13 als Polizeirat und höher unterwegs.
Im gehobenen Dienst ist man ja mit Abschluss des Bachelors schon.
Oder meintest du, dass es nicht jeder mit Master in den höheren Dienst schafft?
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: dunstig am 09. März 2019, 16:18:30
Nochmal: Es geht mir nicht um die Ärzte, die sind mir völlig egal. Sollen sie meinetwegen alle B-besoldet werden. Es geht mir einzig und allein darum, dass man sich nicht auf der einen Seite beklagen kann, dass einem die Fachkräfte fehlen und man in der Konkurrenz zum Zivilen das Nachsehen hat und dann gleichzeitig starr an der Besoldungsordnung festhalten. Während es in anderen Bereichen eben auch flexibel gehandhabt wird. So gewinnt/hält man keine Fachkräfte, darf sich dann aber auch nicht beklagen. Es geht mir auch nicht pauschal um alle OffzTrDst. Habe ich das irgendwo behauptet?

Also komm mal ein bisschen runter und schmeiß nicht jedes Mal mit der Neiddebatte um dich. Schon interessant, wie du jedes mal wie nen Stehaufmännchen hier unter die Decke gehst, wenn auch nur der Ansatz einer Kritik an deiner weißen Zunft möglich zu sein scheint. ::)
Titel: Antw: Fachärzte - Besoldungserhöhung
Beitrag von: BSG1966 am 09. März 2019, 16:22:52
Unabhängig vom kommenden BesStMG wurde bereits etwas für - einige - Ärzte der Bw getan:

"Neue Besoldung für Fachärzte

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Bundeswehr die Bezüge aller Fachärztinnen und Fachärzte
grundsätzlich angehoben und sich damit konkurrenzfähig zum zivilen Gesundheitssystem aufgestellt.

Die Besoldung

+ aller Fachärztinnen und Fachärzte
+ sowie Dienstposten mit vergleichbaren Qualifikationen der Approbationen Zahnmedizin, Pharmazie und Veterinärmedizin

wurden auf die Dotierungshöhe A15 angehoben."


(vorher Fachärzte A13/A14)

Quelle: IntranetBw, 06.03.19


Das macht z.B. für einen Facharzt, zuvor A14, ESt 6, ledig > jetzt A15 > ca. 400 € / Netto mehr

...könnte aber dann dazu führen dass die Gebietsarztzulage wegfällt? Dann wäre es quasi unterm Strich das Gleiche.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: nikc am 09. März 2019, 16:51:43
@Andi811

Nur mal aus ehrlichen Interesse (und ohne Neid😉): bekommst du für deine zweite Approbation noch nen Zuschlag?
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Andi8111 am 09. März 2019, 17:07:43
Nein. Nur die Gebietszulage.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Lotus145 am 09. März 2019, 17:23:38
Abend,

Ist es denn mittlerweile so, dass der Flugberater als Mangelverwendung gilt oder auch der Flugbetriebsfeldwebel ?

Aus Erfahrung weiß ich, dass es überall genug Dienstposten gibt für Flugberater und diese sind auch besetzt, allerdings habe ich die Leute noch nie zu Gewicht bekommen.
Ähnlich bei den Flugbetriebsfeldwebeln.
Titel: Antw:Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz – BesStMG
Beitrag von: Ralf am 09. März 2019, 17:30:11
Warum schaust du nicht im entsprechenden Erlass nach, bspw. A-1336/3.
Die Antwort ist Ja, hat aber nichts mit dem Thema hier zu tun.