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Netter Beitrag im Spiegel über Standort aufgabe in Schleswig Holstein.

Begonnen von Dink125, 08. August 2012, 16:34:37

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KlausP

StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

Rollo83

Der Major wird sicherlich nur in den nächstliegenden Standort versetzt der sich 35km weiter östlich befindet.
Dann kann man natürlich nicht mehr so schön mit dem Fahrrad zur Dienststelle fahren ;)

KlausP

StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

Rollo83


InstUffzSEAKlima

35 km ist ja wohl ein Witz bzw. eigentlich keiner Erwähnung wert. Auf dem zivilen Arbeitsmarkt werden mittlerweile Entfernungen von bis zu 150 km einfach als normal und selbstverständlich vorausgesetzt. Das ist dann die geforderte Mobilität/Flexibilität.
Allerdings kann man als ziviler AN sich ja eine andere Stelle irgendwo suchen, die die gewünschte Entfernung hat. Als Soldat, besonders in Regionen mit geringer Standortdichte, sind solche Versetzungswünsche nicht realisierbar. In Bayern z.B. war es bis vor einiger Zeit ja so, dass man selten weiter als 50 km fahren brauchte, um die nächste Kaserne/Dienststelle zu erreichen (ungeachtet der möglichen Dienstposten). Bis vor einigen Jahren war es auch kein Problem, dienstliche Unterkünfte zu nutzen, da diese vielerorts noch ausreichend vorhanden waren und mancherorts von allen DG-Gruppen genutzt wurden (eig. Erfahrung). Sowas ist heute kaum bzw. fast nirgends mehr möglich, daher bedarf es an dieser Stelle auch geänderter Sichtweisen. Es ist ein Unterschied, ob ich bei einer Versetzung lediglich eine dienstliche Unterkuft genutzt habe oder aber eine komplette Wohnung bzw. ein vergleichbares Quartier.

Rollo83

Naja, wenn man versetzt wird hat man ja meist Anspruch auf Trennungsgeld und dann wird dafür gesorgt das man irgendwo wohnen kann.
Natürlich nur bei den Kameraden die Anspruch drauf haben.
Aber das mit den 35km war nur ein Scherz meinerseits, keine Ahnung wohin der Kamerad versetzt wird.
Übrigends über 150km einfach wäre ich sowas von Glücklich.

InstUffzSEAKlima

Ich war auch nie näher als 300 km vom Wohnort stationiert. Mir war persönlich war auch die Heimatnähe nicht da Wichtigste, sondern meine Verwendung und Tätigkeiten im Standort. Mit einem DP in einem StO, der mit zwar tägliche Heimfahrt ermöglicht hätte, aber nicht meinen Fachgebieten entsprochen hätte, wäre ich nicht zufrieden gewesen. Als SaZ plan(t)e ich aber auch für das "Hinterher", also die Zeit des BFD bzw. danach.

Rollo83

Also ich muss auch nicht jeden Tag zu Hause sein deswegen wären z.B. 150 -200km für mich absolut ohne Probleme zu ertragen.
Die 400km die ich vor allem durch Frankfurt oder Köln muss sind vom fahren her eigentlich nicht erträglich aber was willste machen ne. Der Umzug wird auch nicht mehr lange dauern wenn ich nächstes Jahr weiss was Sache ist. Deswegen will ich auch gar nich rum heulen.

Dink125

genau so sehe ich es ja auch... und da muss der soldat beim kopfe gepackt werden. Diese ständige versetzerei, will de Maizier ja auch abschaffen, aber das wird wohl" wunschdenken" bleiben.

Wir wissen ja worauf wir uns eingelassen haben, jammert hilft zwar nicht direkt, aber manchmal mal luft lassen hilft für einen gewissen moment oder?

PS: ich muss 420km fahren..... und sitz auf einer Wolkestelle" springerstelle".

ulli76

Du tust ja so, als ob die Bundeswehr ihre Soldaten aus reiner Boshaftigkeit oder Selbstzweck quer durch die Republik versetzt.

Die Versetzungen haben ja schon nen Hintergrund- sei es, dass es zum passenden Zeitpunkt keinen förderlichen Dienstposten am Standort gibt, sei es dass der Standort umstrukturiert oder aufgelöst wird, sei es, dass es am Ausbildungsablauf liegt.

Schön ist das nicht und eine Belastung ist es auch- aber die Bundeswehr wird zumidnest seit ich bei dem Verein bin, ständig umstrukturiert. Wünschenswert wäre, dass da endlich mal Ruhe rein kommt.

Man kann sich das ja am Beispiel eines SanOAs anschauen: Grundausbildung am Standort 1, an diesem Standort kann man aber nicht sein Studium absolvieren-also nach der AGA Versetzung an den Studienort. Folgeverwendung ist an einem BWK- davon gibt es aber nur 4- also werden die meisten nach dem Studium wieder versetzt. Manche haben Glück und können in der Gegend bleiben, manche müssen weiter weg. Evtl. hat man sich zu dem Zeitpunkt auch nen Fachgebiet ausgesucht, in dem es aber in der Nähe des bisherigen Standort gar keine oder keine freien Stellen gibt.
So- nach ca 2 1/2 Jahren geht es wieder weiter. Jetzt kommt nämlich die Truppenarztphase- da müssen aber Stellen bundesweit und nicht nur in der Nähe der BWKs besetzt werden. Je nach dem kann man dort mit etwas Glück bis DZE bleiben- oder der Dienstposten fällt im Rahmen einer Umstrukturierung weg oder man will Karriere machen und braucht eine Führungsverwendung. Jetzt kann sein, dass der Dienstposten als Staffelchef frisch besetzt ist, man also keine Chancen hat, da in absehbarer Zeit dran zu kommen. Also wird man nen neuen Standort suchen müssen
.....
In anderen Verwendungen kann das ähnlich aussehen.
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html

InstUffzSEAKlima

Zitat von: ulli76 am 10. August 2012, 19:16:07
die Bundeswehr wird zumidnest seit ich bei dem Verein bin, ständig umstrukturiert. Wünschenswert wäre, dass da endlich mal Ruhe rein kommt.

Zu Zeiten der früheren Heeresstukturen, welche zwar in sich abgeschlossen werden sollten, gab es keine "Ruhephasen", da bevor die Zielstuktur eingenommen wurde, bereits die nächste Strukur anstand. Mit der Transformation wurde ja gewissermaßen eine dauerhafte Anpassung, Umgliederung, und -stukturierung ausgerufen und umgesetzt.
Wer schnell Karriere machen möchte, muss schon seine Opfer bringen. Kameraden mit einer "Allerwelts-ATN" hingegen, die ihren Enddienstgrad und /oder Verwendungsdauer erreicht haben, sehen das i.d.R. anders.

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