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Dienstunfähigkeit bei SaZ 8

Begonnen von Duc09, 13. November 2013, 23:09:03

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F_K

@ Duc09:

.. müssen wir hier wirklich jede einzelne Information "aus der Nase ziehen"?

Fragen:
- Du bist also noch überhaupt nicht "dauerhaft krank" gewesen?
- Die prinzipielle Situation gibt es schon VOR dem Dienstantritt?
- Bist Du  zeitdem versetzt worden oder schon immer an dem Standort?
- erfüllst Du die Kriterien Härtefall? (oder ist es nur "die kranke Schwiegerkatze"?)

Duc09

Von einer frühzeitigen Entlassung habe ich noch nie etwas gehört!??

ulli76

Hast du überhaupt schon mal mit deinen Vorgesetzten gesprochen und was ist mit den Fragen von F_K?
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html

Duc09

Sorry das ihr mir alles außerdem der Nase ziehen müsst, aber ich habe mich bisher nur immer versucht mit mir und meiner Situation zu arrangieren! Und mir nie sorgen/Gedanken über all diese Sachen gemacht!
Ich war bisher nicht dauerhaft krank.
Bin an dem Standort seit 2009 und wurde damit noch nicht versetzt.
Die prinzipielle Belastung gibt es schon seit 2008. Nur meine eigentlichen Probleme damit sind Taufrisch bzw. kam ich damit bisher gut zurecht.
Ob ich die Kriterien eines Härtefalles erfülle...bislang hat sich der Facharzt und der Truppenarzt dazu nicht geäußert... Ich habe so langsam das Gefühl die wollen mich dumm sterben lassen...

Nein, ich habe noch nicht mit meinem Vorgesetzten gesprochen da ich gerade aufgrund dessen krank geschrieben bin und bei einen Psychiater war und noch einen weiteren Termin habe.

Vorab: ich bin euch sehr dankbar für eure Hilfe

F_K

ZitatIch habe so langsam das Gefühl die wollen mich dumm sterben lassen...

Ich habe so langsam das Gefühl Du willst UNS dumm sterben lassen.

Hast Du z. B. einen Pflegefall zu Hause - den nur Du pflegen kannst?

Truppenarzt / Psychiater sind nicht für die Beurteilung von Härtefällen zuständig - dass ist Sache der Personalführung / Vorgesetzten - die ja bisher NICHT DAVON WISSEN.

ulli76

Oh man- jetzt sind wir immernoch nicht soo wesentlich schlauer.

Ich hab dir doch den Thread verlinkt wo es um die Versetzungen und auch die Härtefälle geht.
Das Problem liegt ja anscheinend nicht in deinem Gesundheitszustand- der besteht ja nur sekundär aufgrund eines andern Problems. Und entweder erfüllt dieses Problem die Kriterien eines Härtefalls oder nicht.
Wenn nach deinen Angaben ein großer Teil des Problems mit einer heimatnahen Versetzung gelöst werden kann, wäre genau die ja anzustreben.

Natürlich haben Truppen-und Facharzt noch nix zum Thema Härtefall gesagt- die sind ja gerade auf der DU-Schiene.

Da das Problem schon länger besteht- warum hast du nicht mal mit deinen Vorgesetzten oder dem Sozialdienst wegen einer Versetzung gesprochen?

Aber um das Ganze zu vereinfachen (bzw. dann werden wir dir wahrscheinlich besser helfen können)- worum geht es überhaupt?
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
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Duc09

Meine Schwester ist Pflegebedürftig (Pflegestufe 3 nach einer Straftat) und wurde bislang von meiner Mutter gepflegt. Meine Mutter ist Rentnerin aufgrund von Rheuma und hat vor kurzem die Diagnose Brustkrebs erhalten. Meine Mutter ist Pflegerin sowie gesetzliche Betreuerin, ich bin seit kurzem Ersatz Betreuer. Ich komme weder mit der Straftat (dem Verfahren) noch damit zurecht das ich zwar in der Verantwortung stehe, allerdings mir oft die Hände gebunden sind da ich nicht vor Ort bin. Zudem kommt das wir auf einem behindertengerechten Rohbau sitzen der übersät von Mängeln ist. In diesem Fall sind auch Rechtsanwälte am schaffen. All diese Sachen aus der Ferne zu regeln und dann mit der psychischen Belastung klarzukommen ist mir ohne fremde Hilfe nun selbst nicht mehr möglich.
Ich habe da bislang nie eine große Sache draus gemacht da es mir sehr schwer fällt darüber zur reden, daher weiß weder der Chef noch Kameraden davon!

ulli76

#22
Ja, das würde auf den ersten Blick die Kriterien für einen Härtefall erfüllen.
Ggf. kommt in diesem speziellen Fall tatsächlich eine frühzeitige Entlassung aufgrund eines Härtefalls in Frage.

Dafür musst du aber mit deinem Chef und Spieß (und dann auch Sozialdienst) sprechen.

Zusätzlich käme noch eine Psychotherapie in Betracht, damit du mit der Belastung besser klar kommst.

Insgesamt würdest du erstmal wahrscheinlich sogar besser fahren, wenn du heimatnah versetzt wirst und Soldat bleibst.
Überleg mal so- wenn du in so einer Lage im zivilen Arbeitsleben dein Geld verdienen müsstest, gäbe es wahrscheinlich recht schnell Probleme. Die Bundeswehr ist was Krankschreibungen aus sozialen Gründen, Sonderurlaub, kurzfristige Gewährung von Dienstausgleich oder Urlaub und Freistellung vom Dienst zur Wahrnehmung eigener Arzttermine deutlich entspannter als zivile Arbeitgeber.
Und was eine eventuelle Psychotherapie angeht- auch da gibt es durchaus Vorteile im Gegensatz zu zivilen Krankenkassen.

Gerade in solchen Fällen wie bei dir jetzt, ist es wichtig, dass man rechtzeitig mit seinen Vorgesetzten spricht. Die wissen meist noch Lösungen, auf die man selber nicht kommt.
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html

Duc09

Ok... Und wiedermal stehe ich mir selbst im Wege, in dem ich nicht über Persönliches spreche.

Ich habe auch schon über mein Leben im zivilen nachgedacht und da würde es bestimmt eine Lösung geben, auch wenn es nur vorübergehend wäre. Ich denke mit einem Job der es mir ermöglicht zu mindestens in den Abendstunden meine Mutter zu entlasten wäre mir sehr geholfen.

Mit einer Versetzung und Soldat bleiben habe ich die Bedenken das sich das ganze in die Länge zieht!?

Was steht denn hinter einer frühzeitigen Entlassung... Ich möchte natürlich auch ungerne mit nichts in der Hand da stehen wenn ich den Bund dann verlassen sollte!?

ulli76

DAS ist ja noch ein weiteres Problem: Bei den frühzeitigen Entlassungen bekommst du das an Ansprüchen, was der tatsächlichen Dienstzeit entspricht.

In die Länge ziehen wird sich das eher mit dem DU-Verfahren- Dauer 6-9 Monaten, wobei du in der Zeit kzH geschrieben werden kannst.

Wichtig ist, dass du mit deinem Chef sprichst, dann wird sich auch eine kurzfristige Lösung finden:
Z.B. zunächst kzH bis das weitere geklärt ist.
Wie weit ist denn die nächste Kaserne von dir zu Hause weg?
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
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wolverine

#25
Setzen Sie sich doch einmal in Ruhe mit einer Vertrauensperson hin und überlegen Sie, für was Sie wirklich zwingend vor Ort sein müssen und was Sie auch vom Standort erledigen können. Ganz banal: Auch heimatnah können Sie die Tagespflege nicht leisten! Das muss weiter Ihre Mutter oder ein Pflegedienst machen.
Den Rechtsstreit um den Hausbau haben Sie den Anwälten übergeben. Suchen Sie sich dort welche aus, denen Sie wirklich vertrauen! So ein Ding ist nämlich eine Goldgrube durch langwierige Beweissicherungsverfahren. Aber sei es, wie es sei: Mit der Unterschrift auf der Vollmacht führt der Anwalt das Verfahren. Sie sind dabei nicht gefordert.

Sowohl beim DU-Verfahren als auch bei einer vorzeitigen Entlassung stehen Ihnen die bis zur Entlassung erworbenen Ansprüche zu. Das bedeutet aktuell die Ansprüche eines SaZ 4 abzüglich evtl. erhaltener ZAW.
Bundeswehrforum.de-Seit 20 Jahren werbefrei!
Helft mit, dass es so bleiben kann

F_K

@ Ulli und Duc09:

Du lebst mit Deiner Schwester in häuslicher Gemeinschaft? Das halte ich doch für zweifelhaft (vermutlich kein gemeinsames Wirtschaften).

Rein formal sind damit die Bedingungen "Pflege" nicht erfüllt.

Unabhängig davon - wer Hilfe möchte, muss wenigstens "die Hand heben".

Also:

- Vorgesetzte informieren
- Sozialdienst einschalten
- Versetzungsantrag stellen

Das Strafverfahren läuft schon über 5 Jahre? - im übrigen stehst Du nicht (primär) in der Verantwortung.

FoxtrotUniform

Nach dem stillen Mitlesen mische ich mich jetzt auch mal ein. Als erste empfehle ich nachhaltig einen Termin mit dem Sozialdienst zu machen.
http://www.terrwv.bundeswehr.de/portal/a/terrwv/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9ktSiovIyvcTStPTEpNQ8veL8qszEnJTM1LziEv2CbEdFANJrs9s!/

Die können dich auch zuhause besuchen und - wenn du möchtest - auch deine Angehörgen mit ins Boot holen. Der Sozialdienst kann dich unterstützend begleiten und ein weiteres Vorgehen mit dir besprechen. Auch die Seelsorge bietet auf dieser Ebene Unterstützung an.
Sehr gut ist schonmal, dass du bereits professionelle Hilfe (Psychologe) in Anspruch nimmst.

Vielleicht kannst du auch - wenn du dich zurzeit im persönlichen Gespräch nicht traust - einem Vorgestzem dem du vertraust eine kurze schriftliche Nachricht zukommen lassen und umreißen dass du Probleme im familiären Umfeld hast? Ich finde so etwas kannst du mit deinem Psychologen eventuell auch mal besprechen?

Wirf mal nicht die Flinte ins Korn und lass dich beraten und dir helfen. Jeder kann mal in eine Lebenskrise geraten und es gibt wirklich gute Angebote die dich begleiten können da wieder rauszukommen. Besonders die Bundeswehr ist hier sehr gut aufgestellt. Nutze dieses Angebot.
Hochmut kommt vor dem Fall  ::)

Duc09

Die nächste Kaserne ist etwa 50km entfernt. Das wäre eine zumutbare Strecke die ich täglich auf mich nehmen würde.
Ich lebe mit meiner Mutter und meiner Schwester in einer Gemeinschaft! Das ich nicht die Primäre Pflegeperson bin ist mir bewusst und ehrlich gesagt kann sich dies auch jeden Moment ändern!
Ich habe es lange versucht alles aus der Ferne zu regeln doch minder Erkrankung meiner Mutter sind nicht nur weitere Probleme mit der Pflegschaft aufgetreten sondern hat das auch meine Situation verschlimmert.

ulli76

Stimmt- 50km wären noch gut zu fahren.
Aber dann wäre die Versetzung tatsächlich eine gute Lösung.

Dafür musst du aber unbedingt mit deinem Chef sprechen. Und parallel Verbindung zum Sozialdienst aufnehmen. Ich weiss nicht, ob dein Truppenarzt Bescheid weiss. Der kann auch mit deinem Chef sprechen, wenn du das Einverständnis gibst (falls du dich nicht selber traust)
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
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