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Autor Thema: ROA adW S6  (Gelesen 3227 mal)

PzPiKp360

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Antw:ROA adW S6
« Antwort #15 am: 28. Juni 2018, 22:53:25 »

Die nächste Runde Post, diesmal zwei A4-Umschläge. Der von der Bundeswehr aus Köln enthielt ein einseitiges Anschreiben: „Ihre PK … Einladung zur Teilnahme an der Eignungsfeststellung für die Laufbahn der Offiziere … Sehr geehrter Herr …, wir laden Sie für den Zeitraum vom [ausgemachte Tage] ins ACFüKrBw [an bekannter Adresse] zum Assessmentverfahren für die Laufbahnen der Offiziere ein. Bitte finden Sie sich am [ersten der drei Tage bis zu einer Uhrzeit] im ACFüKrBw ein und legen dieses Schreiben sowie Ihren Personalausweis bzw. Reisepass an der Wache vor. Für Ihre Vorstellungsreise erhalten Sie die beigefügten Gutscheine zum Lösen Ihrer Fahrkarten bei der Deutschen Bahn … Sollte Ihr persönlicher Einladungstermin mit unaufschiebbaren Terminen kollidieren, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich unter der Telefonnummer 02203 …“ Nachdem der Termin selbst gewählt wurde, sollte das eigentlich nicht passieren. „Haben Sie durch Ihr Karriereberatungsbüro bereits einen Termin zur CAT-Testung erhalten, nehmen Sie diesen unbedingt wahr. Liegt diese Testung allerdings nach dem Termin im AC setzen Sie sich bitte mit uns unter 02203 … in Verbindung. Sollten Sie keinen Termin zur CAT-Testung erhalten haben erfolgt dieser hier im AC.“ Letzterer Satz trifft zu, den Erfahrungsberichten hier ist das wohl bei den allermeisten (R)OA so. „Weitere organisatorische Hinweise entnehmen Sie bitte dem beigefügten Merkblatt. MfG, Ihr ACFüKrBw“ [Hervorhebungen wie im Schreiben.]

Dieses Anschreiben wie auch das beiliegende, mehrseitige Merkblatt scheint für alle möglichen Arten des Zugangs gleich zu sein, so beginnt das Merkblatt folgendermaßen: „Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber, Sie möchten den Beruf des Offiziers ergreifen und bei der Bundeswehr gegebenenfalls ein Studium absolvieren. Sie sind dazu eingeladen, am Assessmentverfahren für Offiziere teilzunehmen. Das Assessmentverfahren soll ergeben, ob Sie für die Laufbahn der Offiziere geeignet sind (einschließlich der gesundheitlichen Eignung) und welche militärischen Verwendungen und gegebenenfalls welche Studienfachrichtung für Sie in Frage kommen.“ Studium wird nicht mehr benötigt, an die Eignung wird fest geglaubt. „Zum Assessmentverfahren müssen Sie unten aufgeführte Unterlagen / Dinge mitbringen. Sollten Sie die erforderlichen Unterlagen (auch wenn bereits eingereicht / abgegebene) nicht mitbringen, führt dies unter Umständen zu einem Prüfungsabbruch. Ihre persönliche Checkliste für die Anreise: Personalausweis, Geburtsurkunde, alle Zwischen- und Abschlusszeugnisse (ab einschließlich der Klasse 11) …“, dazu Unterlagen über Ausbildung und/oder Studium, und Sportzeug. Die allermeisten geforderten Unterlagen gingen schon als beglaubigte Kopien für die Bewerbung im Februar hin, die Originale liegen gesammelt bereit.

Spannend Punkt 10: „dem Anlass angemessene Bekleidung“. Wieder ausgehend von den Berichten hier, und daß die Bundeswehr auf guten Dress durchaus Wert legt, und daß kein 18jähriger Abiturient, sondern ein Ü40-Partner einer Firma antritt, kann das nur „Gedeckter Anzug mit dezenter Krawatte und gebügeltem hellen Hemd und guten Schuhen“ bedeuten.

Die restlichen Seiten enthalten nochmals Hinweise über eine nur einmal mögliche Terminverschiebung, Allgemeines zur Unterbringung und Verpflegung (hier unauffällig eingewoben der Satz „Treten Sie Ihre Reise rechtzeitig an, damit Sie zum Assessmentverfahren pünktlich, ausgeruht und leistungsfähig erscheinen.“), Anreise per Bahn (mit Anleitung für das Einlösen der Gutscheine) oder Pkw, und die Bitte, zur ärztlichen Untersuchung alle relevanten Unterlagen mitzubringen. „Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und viel Erfolg! Ihr ACFüKrBw“

Eine Seite widmet sich der Frage: „Was erwartet Sie im Assessmentverfahren?“, dort werden die aus den Erfahrungsberichten bekannten Punkte gelistet: Biografischer Fragebogen, Persönlichkeitsfragebogen Offizier (PMO), CAT-Test, Interview mit Feedback, Gruppensituationen, Aufsatz, BFT, eventuell San-Test, Mathe-Test, Flieger-Test, und Studienberatung. „Hinweis für die Laufbahn der Reserveoffiziere in Übung: Sie durchlaufen die gleichen Stationen der Eignungsfeststellung zum Offizier im Truppendienst, nehmen allerdings nicht an den Testungen zur Studieneignung teil.“ Kann man das freiwillig machen? Wäre spannend, was noch übrig ist von damals. Oder, vielleicht besser nicht... Die BW auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ceLc792ZLtA

Der andere Umschlag, von der zuständigen Geschäftsstelle des VdRBw, enthielt ein Willkommensschreiben, mit dem Hinweis, daß der Mitgliedsausweis zentral erstellt werde und daher noch etwas dauere, ein paar Aufkleber, die aktuelle Ausgabe der .loyal und eine gedruckte Version der Imagebroschüre: https://www.reservistenverband.de/custom/download/Downloads_2017/170512_Imagebroschuere_web.pdf
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PzPiKp360

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ROA a.d.W. 2019
« Antwort #16 am: 04. August 2018, 18:43:52 »

Heiß war es in Köln. Wirklich sehr heiß. Es hatte seit einigen Wochen nicht geregnet, und das kleine solitäre Nadelbäumchen auf der Wiese vor dem Prüfungsgebäude, das vielleicht mal ein eingepflanzter Weihnachtsbaum war, hat das nicht überstanden. Ich war irritiert, daß man nur durch den kurzen Gang vom Gebäude mit den Unterkünften zum Prüfungsgebäude dermaßen aufheizte, daß der Schweiß aus dem Sakkoärmel tropfte, und auch peinlich berührt, wenn man während des Gruppensituationsverfahrens (GSV), bei bereits abgelegtem Sakko bemerkte, daß sich auf dem Hemd Wasserflecken ausbreiteten. Aber auch solche Widrigkeiten wurden überwunden, und nun liegt der Zettel in der Hand: „Zwischenbescheid - Herr Name, Dienstgrad, PK ... 1. Sie haben am Assessmentverfahren für Offizierbewerberinnen und Offizierbewerber teilgenommen. Unter Vorbehalt ergeht folgende Entscheidung (zutreffendes ist angekreuzt): Geeignet“

Die Anreise lief unproblematisch mit Bahn und ÖPNV, die obligatorische Verspätung der Bahn war durch einen großzügigen Puffer von zwei Stunden einkalkuliert. Die Begrüßung durch die zivilen „Herbergseltern“ des Unterkunftsblock war sehr herzlich, und die Stube fix bezogen: „Hier, bitte sehr, Sie bekommen eine Stube [ein Vierbettzimmer] ganz für Sie allein.“, „Oh, das ist ja fast schade.“, „Aber Sie möchten doch nicht mit 17jährigen im gleichen Zimmer sein…“ Ich war nicht der einzige damit, allen drei Ü30-Bewerbern wurde das zugesprochen.

An dieser Stelle eine Überraschung: Irgendwie hatte ich die Erwartung, daß die Bewerbungsläufe getrennt wären nach Zugangsart. Das war aber nicht der Fall, der anfangs knapp 20 Personen starke Personenkreis war bunt gemischt: Junge Abiturientinnen mit dem Ziel SanOA (SaZ 17), junge Abiturienten mit dem Ziel Strahlflugzeugführer (SaZ 16), ein Mannschafter zur See Anfang 20 mit dem Ziel Laufbahnwechsel, ein angehender Landesbeamter aus der Verwaltung Mitte 20 mit Ziel ROA a.d.W. bei späterer möglicher Verwendung als Personaler, ein HptFw d.R. Mitte 30 mit Ziel ROA a.d.W. bei nahezu gleicher Verwendung wie bisher bis zu einem Herrn Ü40 mit dem Ziel ROA i.W. als SaZ 3 für die spätere Verwendung als Presseoffizier. Trotz oder vielleicht sogar wegen dieser bunten Mischung aus jungen und nicht mehr ganz so jungen Aktiven, Reservisten und Ungedienten kam relativ schnell eine bemerkenswert gute Gemeinschaft zustande, obwohl man sich kaum die Vornamen merken konnte, denn trotz der Konkurrenzsituation („Bestenauslese“), auf die man regelmäßig hingewiesen wurde, war offensichtlich, dass hier komplett unterschiedliche Stellenpools bedient werden würden.

Während nach und nach alle eintrafen gesellten sich auch zwei Betreuungsoffiziere dazu, eine Frau Hptm aus der Heereslogistik und ein Herr OLt vom Objektschutz der Luftwaffe. Freundlich, offen und hilfsbereit, ausdrücklich nicht Teil des eigentlichen Prüfungsverfahrens, per Du und Vornamen waren sie gerade für die jungen Leute eine große Hilfe, um Ängste zu nehmen und Abläufe wiederholt zu erklären. Ergänzt durch den Verzicht auf Kopfbedeckung und militärischen Gruß innerhalb der Mudra-Kaserne, und dem Wetter geschuldete Dienstbekleidungen mit kurzärmeligem Hemden ohne Krawatte und Sakko war es, bis auf das halbe Interview, eine bemerkenswert lockere Atmosphäre. Ich trug während GSV und Interview als einziger Krawatte, aber kann man overdressed sein?

Das offizielle Programm startete mit einem Einführungsvortrag durch den Personalführer vom Dienst (PvD) für unseren Durchgang, einen StFw, der nochmals den groben Rahmen erklärte, und Laufzettel und den ersten der zahlreichen weiteren Fragebögen austeilte. Er machte klar, daß großen Wert auf einen pünktlichen und störungsfreien Ablauf gelegt werden würde, das genau einzuhalten sei auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur zukünftigen Führungskraft, abgesehen davon sei er jederzeit ansprechbar, was auch stimmte. Danach ein zweiter Vortrag, gehalten vom einem der eigentlichen Prüfer, einem Oberstlt, der nochmals auf die Stationen einging, und Wichtigkeit und Tragweite des Verfahrens hervorhob: Führungsverantwortung, langjährige Verpflichtung, Aussicht auf bundesweite Versetzungen und Auslandseinsätze sowie mögliche Gefahren für Leib und Leben, dargeboten in einer interessanten Mischung aus bemerkenswerter Schärfe und Humor. Für einen Bewerber war das offensichtlich zu viel, direkt nach Ende dieses zweiten Vortrags rannte er fast zurück zur Unterkunft und floh mit seinem Gepäck aus der Kaserne.

Danach ging es gemeinsam in die Kantine im ersten Stock des Wirtschaftsgebäudes, zum „Griechen“. Alle bestellten Getränke und Essen, und während der Wartezeit auf das Essen wurde eine Vorstellungsrunde abgehalten. Danach bildeten sich unterschiedliche Diskussionsgruppen, die Betreuungsoffiziere erklärten den nächsten Tag, und nach dem Essen, das übrigens gar nicht mal so gut war, um es höflich zu beschreiben, gingen die meisten ziemlich früh Richtung Unterkunft, der eigentliche Prüfungstag startete um 5:45 Uhr mit dem Frühstück, Wecker auf 0500.

6:10 Uhr war der Aufsatz dran, 30 Minuten für ein Begriffspaar. Danach kamen je nach Laufzetteltyp die Stationen in unterschiedlicher und auch mal spontan wechselnder Reihenfolge, der PvD hatte das im Griff: Computerraum mit CAT (Wortanalogien, Rechenaufgaben, Matrizen) und PMO (sich teils mehrfach wiederholende Fragen zu persönlichen Erfahrungen und Einstellungen), medizinische Untersuchungen an diversen Unterstationen, zuletzt bei einer sehr freundlichen Ärztin (Ergebnis D1: „Früher war ich T2, bin ich denn über die Jahrzehnte gesünder geworden?“, „Nein, aber die Vorschriften wurden geändert. Abgesehen davon sind Sie für den Puma zu groß und zu schwer, maximal 80kg.“, „Ok, damit kann ich leben…“), dann GSV, und nach der Mittagspause das Interview, die entscheidende Hürde.

Im GSV kamen erwartungsgemäß ein Notfall- und ein Ressourcenknappheit-Szenario dran, die beide eigentlich sehr schnell zu entscheiden und zu lösen waren, aber es wurde ja nicht die Lösung bewertet, sondern die Interaktion mit der Gruppe bis dahin. Ebenso klar war die Entscheidung, die im Rahmen des Kurzvortrags erläutert werden sollte, selbst mit Höflichkeitsfloskeln und Füllmaterial bestand aber keine Aussicht, die maximal möglichen zehn Minuten sinnvoll zu füllen, es wurde eher die Minimallänge. Sollten sich zukünftige Offiziere nicht knapp halten?

Wirklich spannend war das Interview. Bemerkenswert, wie sehr die Mischung aus Hitze, Prüfungssituation, strengem Blick und mit schneidigem Ton gestellten Fragen des Oberstlt vom Einführungsvortrag es schafften, die beruflich jahrelang eingeübte Souveränität ins Wanken zu bringen. Während ich direkt nach dem Interview - die Fragen der jungen zivilen Psychologin zu Studienverlauf, Drogen usw. waren ebenso erwartet wie harmlos - eigentlich nur dankbar war, daß es vorüber war, grübelte ich mit etwas Abstand, daß man das eigentlich, in angemessener Umgebung, ohne Prüfungsdruck und auf gegebener altersmäßiger Augenhöhe, sehr viel besser hätte machen können. Nach einigen Minuten des bangen Wartens kam der Ruf zurück ins Prüfungszimmer, und nach einer fast unerträglich spannenden Brücke mit formalen Dingen (u.a. „Fanden Sie das Verfahren fair?“, „Ja“) drehte der Oberstlt die Akte um und verkündigte in seiner Art das positive Ergebnis. An dieser Stelle war ein Eisbrecher meinerseits möglich, durch Aufstehen und Ausstrecken der Hand („Vielen Dank Herr Oberstlt!“), was mit einem kurzen Lächeln ebenso angenommen wurde. Mit dem entscheidenen „Geeignet“-Zettel ging es zurück in die Unterkunft zur dringend notwendigen Dusche, das Hemd war komplett durch. Verpaßt habe ich leider die Gelegenheit zu fragen, ob er mir denn noch etwas mit auf den Weg hätte geben wollen, denn außer dieser Entscheidung bekommt man leider kein Feedback zur Leistung insgesamt oder an den einzelnen Stationen. Intern gibt es wohl eine durchaus komplexe Noten- und Punktwertung, schriftliche Anmerkungen usw., man wurde mehrfach darüber informiert, daß alles dokumentiert und zu den Akten gegeben werde. Eine zentrale Verabschiedung, bei der das eventuell hätte nachgeholt werden können, gab es leider nicht.

Am späten Nachmittag war unsere Gruppe auf ein Dutzend abgeschmolzen, ziemlich genau der langjährige Schnitt (ein Drittel schafft den ersten Tag nicht, zwei Drittel bleiben), aus unterschiedlichen Gründen: CAT, Drogen, Gesundheit, Interview. Es folgte ein Vortrag durch einen Einplaner für die OA, für uns ROA war es wie angekündigt interessant, aber nicht relevant. Trotzdem ging schon allein in der Euphorie, zu den Geeigneten zu gehören, die gesamte Gemeinschaft hin, und es hat auch nicht geschadet zu erfahren, wie es mit den „Profis“ bzw. langjährigen SaZ weitergehen würde. Dabei hatte der Einplaner mit seinem Vortrag offensichtlich die Aufgabe, die entstandene Euphorie wieder zu dämpfen: Auf zahlreichen Folien war zu lesen, daß keinesfalls alle Geeigneten (sofort) benötigt würden, und welche Studiengänge wie dramatisch gefragt wären im Verhältnis zu den verfügbaren Plätzen, wieder das Thema „Bestenauslese“, nun in Verbindung mit „Eignungsreihenfolge“, man möge Alternativen haben und äußern.

Am frühen Abend sammelten die Betreuungsoffiziere, nun in wildem Räuberzivil, die Gruppe für den Gang in den Biergarten ein, im „Engelshof“, und bis auf eine Person gingen auch hierzu alle mit. Die Unterhaltung war ausgelassen, das Essen nicht billig, aber um Größenordnungen besser als am Vorabend, und bei der sengenden Hitze konnten zwei große Radler (in Köln muß man mehrfach nachhaken, daß „groß“ nicht 0,3l, sondern 0,5l bedeutet) nicht schaden. Allerdings konnten wir nicht zu lange und zu reichlich feiern, denn für einige standen um 6:10 Uhr wieder fach- bzw. studienspezifische Computertests an, für die ROA ging es erst um 7:15 Uhr mit dem Sporttest (BFT) weiter.

Die Luft in der Sporthalle war trotz des noch frühen Morgens schon mit Händen zu greifen, aber der PvD lächelte nur, man wolle ja hoch hinaus. Also haben alle ihr bestes gegeben, die Gruppe war sehr ordentlich unterwegs, sogar die alten Männer, fast alle hatten sich durch Training entsprechend vorbereitet: Niemand geriet beim Pendellauf aus der Bahn, niemand fiel unbotmäßig früh von der Stange, niemand mußte sich nach dem Radfahren übergeben. Ein Dutzend Ergometer im Einsatz hören sich an wie ein lauter Luftangriff der Killerinsekten, aber der Blick war fest auf den Meterzähler auf den Display geheftet. Triefend vor Schweiß und völlig erschöpft von zehn Minuten Sport, aber glücklich, zurück zur Unterkunft, die Dusche war traumhaft.

Wieder rein in den Anzug, mit frischem Hemd, und auf zum Einplaner. Oder, für uns ROA, zu den Kameraden von der Abteilung VI aus Siegburg, die sich um Reserveangelegenheiten kümmern. Während die anderen von ihren Einplanern ihre Studiengänge, Verwendungen und Termine für den Dienstantritt bekommen haben (wie am Abend zuvor angekündigt nicht alles nach Erstwunsch, „Noch einen FWD bis dahin?“), wurden uns die Module der ROA a.d.W.-Ausbildung grob erklärt, und ein „Wunschzettel“ zum Ausfüllen vorgelegt. Denn, geeignet zu sein heißt noch lange nicht, wirklich benötigt zu werden. Zwar sei die Aussicht auf einen Platz in einem ROL1-Modul ganz gut, letztes Jahr hätte man über 90% untergebracht, auch weil etliche trotz Eignung das Interesse verloren hätten, vom Arbeitgeber nicht freigegeben worden seien, private Dinge sich verändert hätten, aber das Geheimnis sei der spätere Dienstposten. Also Wunschzettel ausgefüllt, CIR als ITOffzSK, als Alternative aus alter Verbundenheit Pionier beim Heer. Ganz wichtig noch die Unterschrift unter ein weiteres Formular, die Einwilligung zu möglichen Beorderungen.

Geduld ist eine wichtige Tugend des Soldaten: Auf einem der diversen Informationszettel steht zu lesen, daß die Entscheidung über die Zulassung nach § 43 (2) SLV planmäßig im II. Quartal 2019 getroffen werde, nach Abschluss aller Prüfungsläufe, von wegen Chancengleichheit und Bestenauslese. Es zählten Eignungsreihenfolge und Bedarf, es gäbe dann einen schriftlichen Bescheid. Ich war etwas geknickt, hoffte ich doch auf einen möglichen Start mit ROL1 schon Anfang 2019, aber was sind schon noch ein paar weitere Monate…

Nachdem dieser Bericht getippt ist beginnt die eigentliche Arbeit. Auf ausdrückliche Empfehlung der ROA-Berater sollten wir die Truppe abklopfen auf Einheiten, die Interesse an uns bzw. unserer zivilberuflichen Qualifikation hätten, um damit einen Dienstposten sinnvoll ausgestalten zu können. Würde eine Einheit eine passende, gar persönliche Anforderung ausstellen, hätte das einen großen Einfluß auf das oben genannte Auswahlverfahren, den Wünschen der Einheiten würde üblicherweise entsprochen. Erste Anfragen sind bereits raus an die IT-Schule in Pöcking und das Zentrum Informationsarbeit in Straußberg, interessant sieht auch das neue Forum für die Cybertruppe aus, Bewerbung um Teilnahme läuft:

http://cir.bundeswehr.de/portal/a/cir/start/dienststellen/kdoitbw/itsbw/!ut/p/z1/hU67DoIwFP0WB9beq6CiWxeMxgcJMUIXU6AWTW1JreDnW-NkovFs55kDDHJgmndnyd3ZaK48L9jkOJlFy8Uow00cJ0OkW5omu308wtkQDv8CzNv4AxQhqwUUfmP6cyONIAMG7MI7_iCtsU4JR3j1eghFw3WtRGoq-hZWwKQy5fs61WUYS2BWnIQVltytlxvn2ts8wAD7vifSGKkEqcw1wG-Vxtwc5J9JaK95j-FYdWs6eAInrhx2/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_694IG2S0M88F10ANAPFOU820P4

http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/start/ska/zinfoabw

https://www.reservistenverband.de/php/evewa2.php?d=1531129939&d=1263915562&menu=0110&newsid=41795
https://bundeswehr.community
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JLo

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Antw:ROA adW S6
« Antwort #17 am: 04. August 2018, 20:55:16 »

Hallo PzPiKp360,
vielen Dank für den ausführlichen Bericht.  ;D
Das bringt mal einen aktuellen Einblick in den Ablauf und wird sicherlich einigen weiterhelfen...
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PzPiKp360

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ROA a.d.W. 2019
« Antwort #18 am: 05. August 2018, 13:44:54 »

SPECIAL: Tipps für das Überstehen des Assessments im ACFüKrBw

- Frühzeitig anreisen und Verzögerungen einplanen. Gerade per Bahn sollten es mehrere Stunden Puffer sein, bei einer weiten Reise kann man einen Tag früher anreisen, das ist nach telefonischer Anmeldung problemlos möglich, denn es wird lieber gesehen, dass man rechtzeitig und entspannt vor Ort ist, als dass man hektisch zu spät kommt. Zu spät zu kommen und sogar die beiden Einführungsvorträge zu verpassen hat zwar keine negativen Auswirkungen auf das Prüfungsergebnis, aber der zusätzliche Streß ist nicht notwendig.

- Der von der Bundeswehr zur Verfügung gestellte Gutschein für das Bahnticket gilt nicht für den ÖPNV in Köln! Man muss ein Ticket vom Hauptbahnhof zur Haltestelle bei der Kaserne kaufen, mittlerweile geht das auch bequem von innerhalb der App „DB Navigator“, man suche nach Verbindungen von „Köln Hbf“ nach „Westhoven Kölner Str., Köln“.

- Höflichkeit und Benimm werden gerne gesehen: Freundlich zu grüssen, „bitte“, „danke“ und das Aufhalten von Türen helfen bei jedem Kontakt und jeder Station. Handschläge bekommt man aber nicht angeboten, es selbst anzubieten passt nur an äusserst wenigen Stellen.

- Mit grossem Gepäck anreisen. Man verbringt viel Zeit mit Umziehen, und braucht mindestens vier komplette Sätze, inklusive Schuhen: An- und Abreise, Legeres für hoffentlich zwei Abende, guter Dress für GSV und Interview und eventuell auch Einplaner (zwei Tage, zwei Oberteile), Sporttest (BFT). Dazu kommen Badeschlappen und Bademantel, im Unterkunftsblock sind WC und Dusche quer über den Flur.

- Weiteres nützliches Gepäck ist ein Handtuch. Man bekommt zwar ein großes Badetuch gestellt, aber nach zweimal Duschen am Tag ist das irgendwann ziemlich feucht. Ein eigenes Kissen kann empfehlenswert sein, mit den vor Ort vorhandenen dicken Kissen kommen nicht alle gut klar. Ganz wichtig ist Trinkwasser: Bei der Hitze haben zwei 1,5l-PET-Flaschen gerade so gereicht, zusätzlich zu den Getränken während der drei Mahlzeiten in Kantine, beim „Griechen“ oder im Biergarten. Ansonsten gibt es Automaten, und den Wasserhahn des Stuben-Waschbeckens. Nach dem Sport bekommt man noch im Ergometer-Raum Getränke gestellt, eine nette Geste.

- Nützlich ist auch kleines Daypack, eine dezente Tragetasche oder ähnliches. Man wirkt ansonsten etwas unbeholfen, wenn man mit Aktenmappen, Ordnern, Wasserflasche, Geldbeutel, Schreibblock, Stubenschlüssel usw. unter den Armen von Station zu Station zieht, und in der Hand noch den Laufzettel bereit hält. Man wird in der Einladung zwar dazu aufgefordert, eine lange Liste von Unterlagen mitzubringen, zumindest von mir wollte man aber kein Stück mehr davon sehen oder haben. Einen Schreibblock braucht man gar nicht, alles notwendige Schreib- und Notizpapier wird an den Stationen gestellt und auch wieder eingesammelt, was aber gerade für den Aufsatz nützlich ist ist eine Schreibunterlage, weil sich direkt mit Kugelschreiber auf nur einem Blatt Papier auf den Schreibtischen nicht wirklich gut schreiben läßt, und wer Probleme mit dem Zeilenbild hat könnte die Unterlage auch mit starken Linien wählen, die es schaffen, durch ein Blatt Papier durchzuscheinen.

- Gepflegtes Äußeres wird gerne gesehen. Vorher beim Friseur vorbeizuschauen ist eine gute Idee, vor Ort helfen tägliches Rasieren, Hautcremes, dezentes Schminken bei den Mädels (kein Lippenstift), und Maniküre um einen guten ersten Eindruck zu machen, dafür hat man ja nur eine Chance.

- Gesprächsangebote der Betreuungsoffizieren annehmen, und mit den anderen Bewerberinnen und Bewerber ins Gespräch kommen. Das schafft Vertrauen, mindert Streß und schafft gute Stimmung, bei der Bundeswehr gilt "Kameradschaft" als sehr wichtig.

- Es gibt mehr als genug zu Essen: Frühstück ab 0545, Mittagessen ab 1130 und „Abend“essen ab 1600. Man sollte seine persönliche Diät danach wählen, wie man am besten mit Streß und vor allem der sportlichen Belastung am Morgen des zweiten Tages klarkommt, gerade vor dem Sport erscheint Zurückhaltung sinnvoll.

- Als Vorbereitung für den CAT-Test taugt dieses Buch: https://www.amazon.de/Hesse-Schrader-Testtraining-Feuerwehr-Bundeswehr/dp/3849030474 Der Großteil ist zwar nicht relevant, aber mit Fokus beim Durcharbeiten auf Wortanalogien, Matrizen und Rechenaufgaben hilft es. Taugliche Apps für iOS konnte ich nicht ausmachen, https://itunes.apple.com/de/app/polizeitest-app-spielend-zum-traumjob/id973907612?mt=8 ist ziemlich lausig und hat mich über den kostenfrei enthaltenen Inhalt hinaus nicht motiviert, die weiteren Inhalte zu kaufen. Das offizielle Testtraining ist dafür ziemlich nahe am CAT-Test, leider mit zu wenig unterschiedlichen Fragen, einfach etliche Runde drehen, manchmal kommt wieder was neues: https://www.bundeswehrkarriere.de/action/rotatingquiz/de/bewerbungsverfahren/assessment-trainer/106320

- Beim PMO ist offensichtlich, welche Einstellungen die Bundeswehr gerne sieht, und sollte man damit nicht konform gehen, ist man vielleicht nicht auf dem richtigen Weg. Die Psychologin wird beim Interview auf die Antworten eingehen, also nicht anders klicken als man nachher authentisch aussagen kann.

- Die beiden Szenarien beim Gruppensituationsverfahren (GSV) sind eigentlich ziemlich leicht, man muss eine gute Balance finden aus Führungsstärke und Teamarbeit, Zurückhaltung und guten Vorschlägen, und am Ende einen Konsens formen und das Handeln starten. Geschickt ist, auf die Zeit zu achten, die Prüfer haben eine Stoppuhr und bewerten auch, ob man einzeln und als Gruppe zeitig fertig wird. Für die dritte Aufgabe, den freien Vortrag, sollte man üben, wenn man sich damit schwer tut oder Lampenfieber bekommt. Inhaltlich sind die Themen einfach, und es ist auch egal, welche Entscheidung man trifft, man muss diese Entscheidung und sich nur gut verkaufen.

- Das Interview sollte man vorher üben, mit einem Gegenüber, das einen strengen Prüfer mimen kann. Egal für wie erfahren und/oder abgebrüht man sich hält, die Prüfer stellen das Druckniveau wohl schon passend ein. Typische Fragen: „Warum möchten Sie zur Bundeswehr?“, „Warum möchten Sie Offizier werden?“, „Was sind die Aufgaben eines Offiziers?“, „Welche Charaktereigenschaften hat ein guter Offizier?“, „Wie wird man ein Vorbild?“, „Wie gehen Sie damit um, wenn ein Untergebener eine Aufgabe nicht lösen kann?“, „Wie gehen Sie damit um, wenn ein Untergebener eine Aufgabe nicht lösen will?“, „Wie stehen Sie dazu, daß Sie durch Tragen der Uniform zum Ziel von Angriffen, Gewalt und Terror werden könnten?“, „Wie steht es mit Auslandseinsätzen?“ und dergleichen mehr. Hierzu sollte man sich intensiv Gedanken machen und sie auch unter Streß einigermaßen geschliffen, aber authentisch und nicht mechanisch antrainiert von sich geben können. Einfache inhaltliche Fragen zur Bundeswehr können auch kommen, bei mir wurde hingegen Tagespolitik angesprochen: Lest Zeitungen!

- Bleibt der Sporttest. Neben allgemeinen Tipps wie rechtzeitiger Beginn des Trainings, Anpassung der Ernährung und Kontrolle des Gewichts liegen die Schwerpunkte auf dem Klimmhang und dem Radfahren. Für den Klimmhang helfen Krafttraining, Hanteln und Liegestütze. Für das Radfahren empfiehlt es sich relativ schnell nach Start die Wattzahl auf das gewohnte Niveau einzustellen, mit den voreingestellten 130 Watt bekommt man nur ein „Ausreichend“ hin, und die Sportnote geht mit ein in die Eignungsreihenfolge. Mir hat es geholfen, auf ca. 200 Watt zu gehen, die Augen zu schließen und im Kopf auf das letzte Iron Maiden-Konzert zu reisen, mit „Run To The Hills“ flogen die Meter vorbei. Echte Musik per Kopfhörer, Player usw. ist leider nicht zugelassen, und zum Mitsingen fehlt die Luft. Dieser Tipp taugt nicht für das normale Radfahren. 8)
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F_K

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Antw:ROA adW S6
« Antwort #19 am: 05. August 2018, 14:11:07 »

Nan, mit 200 Watt wird die Note nicht so toll sein, als allgemeiner Ratschlag sicherlich zu starr.

Warum Liegestütz Training für den Klimmhang helfen soll, ist unverständlich  (Liegestütz trainiert je nach Ausführung Brust, Trizep, Schultern ...)
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PzPiKp360

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Antw:ROA adW S6
« Antwort #20 am: 26. September 2018, 08:31:43 »

(Natürlich hat jede[r] einer andere optimale Wattzahl, und eventuell sogar einen anderen Musikgeschmack. Und ja, mir haben die Liegestütze, die Hanteln und das ganze Oberkörpertraining sehr geholfen für den Klimmhang.)

Wieder sind einige Wochen ins Land gezogen, mit zahlreichen E-Mails und Telefonaten. Aus diesen ergibt sich mittlerweile eine dreigleisige Situation:

1. ROA a.d.W: Wie in einem der letzten Schreiben, das man vom freundlichen Reservistenberater in Köln bekommen hat zu lesen steht, entschieden "Eignungsreihenfolge und Bedarf der Truppe" über die Zulassung, die eine Auswahlkommission um März/April 2019 beschließen werde. Die Eignungsreihenfolge basiere auf einem internen Prüfindexwert ("GINT"), der beim Besuch im Assessmentcenter erzielt wurde. Eine Anforderung durch eine Einheit und/oder eine Beorderung hätten dafür entgegen mir bisher bekannten Informationen keinen Einfluß auf die Auswahl. Interessanterweise steht unten auf dem Zettel noch, daß in der Zwischenzeit erzielte Ausbildungsabschlüsse mitgeteilt werden sollten, um "spätere Nachteile zu vermeiden". Ein akademischer Abschluss wird es nicht werden, aber die IT-Zertifikate sind seit Einreichung der Bewerbung im Februar 2018 mehr geworden, und werden es auch weiter bis Februar 2019. Dieses "Update-Paket" wird dann rechtzeitig an die zuständige Stelle geschickt, vielleicht findet es Berücksichtigung.

2. Verwendung gemäß der zivilberuflichen Qualifikation: Die Reaktionen auf die E-Mails an Dienststellen und Truppenteile bieten die ganze Bandbreite, von keiner Antwort über kurzgehaltene Absagen und Vorschläge weit ab der Qualifikation bis zu einer Zusage, die allerdings eine eher langfristige Perspektive hat. Auch an dieser Front werden weitere Kommunikation und Geduld erforderlich sein.

3. Grüne Heimat: Die zivilberufliche Qualifikation führt in den Innendienst, aber ein bißchen militärisch soll das Reservisten-Engagement schon auch wieder werden. Dazu gesellt sich nach persönlichen Gesprächen der Eindruck, daß zum ordentlichen Absolvieren der ROL-Module zusätzliche Ausbildung gesucht werden sollte, die Zeitansätze innerhalb der Module seien zu knapp, um EEH-A, nSAK usw. vernünftig hinzubekommen. Dies klappe über VVags und DVags mal hier und mal da, über den VdRBw und/oder das LKdo, aber noch besser über eine Beorderung. Nun stellt sich die Frage, welche Einheit einen nicht mehr ganz jungen, ehemaligen W12-Mannschafter beordert, der vor 20 Jahren auf der letzten Wehrübung war, und dessen zivile Qualifikation zu seltenen und fernen IT-Stellen passt. Die Lösung, unterstützt von der Einsicht, daß es keinen Sinn macht, für zweitägige Veranstaltungen quer durch Deutschland zu reisen, führt nach Abklopfen des gesamten Bundeslandes zur RSUKp Odenwald. Die ersten Kontakte per E-Mail und Telefon mit dem UstgPers-Feldwebel waren sehr nett, man freue sich immer über motivierte Interessenten. Es gebe noch genug freie Plätze, allerdings sei in jüngerer Zeit die Zahl der Interessenten merklich gestiegen, durch Übernahme der ersten Absolventen der "Ungedienten werden Reservisten"-Programme, eigene Werbung, langsam wachsende Anerkennung innerhalb der Bw usw. Meine verblassten militärischen Fertigkeiten seien kein Problem, für die Auffrischung seien sie ja da. Das laufende ROA a.d.W.-Verfahren sei kein Hindernis oder gar Problem, Kameraden mit Wunsch nach zusätzlicher Ausbildung seien gerne gesehen, man müsse das nur zeitlich hinbekommen, sowohl die ROL-Module als auch das erwünschte Engagement in der Kompanie zu erbringen. Dienstgrade, Dienstposten usw. seien eine flexible Sache, man übe gemeinsam. Inhaltlich versuche man so viel wie möglich zu bieten, die frischen Bilder von "URBANOPS: Orts- und Häuserkampf" sind durchaus ansprechend: http://rsu-odenwald.de/2770-2/, und einen Trailer haben sie auch: https://www.youtube.com/watch?v=7WsOero57pM

Offiziell: http://www.streitkraeftebasis.de/portal/a/streitkraeftebasis/start/reserve/res_bw/rsu_odenwald/!ut/p/z1/hU67DoIwFP0WB9beKyioGy5GAxHCIHQxBWrRFEpKBT9fDJOJxLOdZw5QSIE2rL8LZu6qYXLkGXWv7nZ1PNgJhhiFNsaHc7CPj4mDaw8u_wJ0tHEGPkJScsjGDW92I1hCAhTog_XsRVqljeSGsOLzELKKNaXkkSr8STgBFVLl03W_yZ2NAKr5jWuuyVOPcmVM2-0stHAYBiKUEpKTQtUW_qpUqjOQfiehrdMBnbXsA3_xBnAi7z4!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_694IG2S0M0PM20QGOLBQIS30L1

Nun gilt es an die Beordung zu gelangen. Dazu seien drei ordentliche Teilnahmen an Veranstaltungen notwendig, man wünsche sich nachhaltig engagierte Reservisten. Dafür werde man auch vor der ersten Teilnehme bereits vollständig eingekleidet, das sei zwar aufwendig, aber Testkandidaten in zivil seien nicht erwünscht, das sehe auch auf den Fotos nicht gut aus. Also heißt es die nächsten Termine abzuwarten, Zeit dafür zu finden, wieder einen Stapel Formulare auszufüllen...und dann kann es losgehen.
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