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Autor Thema: ROA adW S6  (Gelesen 2111 mal)

PzPiKp360

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Antw:ROA adW S6
« Antwort #15 am: 28. Juni 2018, 22:53:25 »

Die nächste Runde Post, diesmal zwei A4-Umschläge. Der von der Bundeswehr aus Köln enthielt ein einseitiges Anschreiben: „Ihre PK … Einladung zur Teilnahme an der Eignungsfeststellung für die Laufbahn der Offiziere … Sehr geehrter Herr …, wir laden Sie für den Zeitraum vom [ausgemachte Tage] ins ACFüKrBw [an bekannter Adresse] zum Assessmentverfahren für die Laufbahnen der Offiziere ein. Bitte finden Sie sich am [ersten der drei Tage bis zu einer Uhrzeit] im ACFüKrBw ein und legen dieses Schreiben sowie Ihren Personalausweis bzw. Reisepass an der Wache vor. Für Ihre Vorstellungsreise erhalten Sie die beigefügten Gutscheine zum Lösen Ihrer Fahrkarten bei der Deutschen Bahn … Sollte Ihr persönlicher Einladungstermin mit unaufschiebbaren Terminen kollidieren, informieren Sie uns bitte schnellstmöglich unter der Telefonnummer 02203 …“ Nachdem der Termin selbst gewählt wurde, sollte das eigentlich nicht passieren. „Haben Sie durch Ihr Karriereberatungsbüro bereits einen Termin zur CAT-Testung erhalten, nehmen Sie diesen unbedingt wahr. Liegt diese Testung allerdings nach dem Termin im AC setzen Sie sich bitte mit uns unter 02203 … in Verbindung. Sollten Sie keinen Termin zur CAT-Testung erhalten haben erfolgt dieser hier im AC.“ Letzterer Satz trifft zu, den Erfahrungsberichten hier ist das wohl bei den allermeisten (R)OA so. „Weitere organisatorische Hinweise entnehmen Sie bitte dem beigefügten Merkblatt. MfG, Ihr ACFüKrBw“ [Hervorhebungen wie im Schreiben.]

Dieses Anschreiben wie auch das beiliegende, mehrseitige Merkblatt scheint für alle möglichen Arten des Zugangs gleich zu sein, so beginnt das Merkblatt folgendermaßen: „Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber, Sie möchten den Beruf des Offiziers ergreifen und bei der Bundeswehr gegebenenfalls ein Studium absolvieren. Sie sind dazu eingeladen, am Assessmentverfahren für Offiziere teilzunehmen. Das Assessmentverfahren soll ergeben, ob Sie für die Laufbahn der Offiziere geeignet sind (einschließlich der gesundheitlichen Eignung) und welche militärischen Verwendungen und gegebenenfalls welche Studienfachrichtung für Sie in Frage kommen.“ Studium wird nicht mehr benötigt, an die Eignung wird fest geglaubt. „Zum Assessmentverfahren müssen Sie unten aufgeführte Unterlagen / Dinge mitbringen. Sollten Sie die erforderlichen Unterlagen (auch wenn bereits eingereicht / abgegebene) nicht mitbringen, führt dies unter Umständen zu einem Prüfungsabbruch. Ihre persönliche Checkliste für die Anreise: Personalausweis, Geburtsurkunde, alle Zwischen- und Abschlusszeugnisse (ab einschließlich der Klasse 11) …“, dazu Unterlagen über Ausbildung und/oder Studium, und Sportzeug. Die allermeisten geforderten Unterlagen gingen schon als beglaubigte Kopien für die Bewerbung im Februar hin, die Originale liegen gesammelt bereit.

Spannend Punkt 10: „dem Anlass angemessene Bekleidung“. Wieder ausgehend von den Berichten hier, und daß die Bundeswehr auf guten Dress durchaus Wert legt, und daß kein 18jähriger Abiturient, sondern ein Ü40-Partner einer Firma antritt, kann das nur „Gedeckter Anzug mit dezenter Krawatte und gebügeltem hellen Hemd und guten Schuhen“ bedeuten.

Die restlichen Seiten enthalten nochmals Hinweise über eine nur einmal mögliche Terminverschiebung, Allgemeines zur Unterbringung und Verpflegung (hier unauffällig eingewoben der Satz „Treten Sie Ihre Reise rechtzeitig an, damit Sie zum Assessmentverfahren pünktlich, ausgeruht und leistungsfähig erscheinen.“), Anreise per Bahn (mit Anleitung für das Einlösen der Gutscheine) oder Pkw, und die Bitte, zur ärztlichen Untersuchung alle relevanten Unterlagen mitzubringen. „Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und viel Erfolg! Ihr ACFüKrBw“

Eine Seite widmet sich der Frage: „Was erwartet Sie im Assessmentverfahren?“, dort werden die aus den Erfahrungsberichten bekannten Punkte gelistet: Biografischer Fragebogen, Persönlichkeitsfragebogen Offizier (PMO), CAT-Test, Interview mit Feedback, Gruppensituationen, Aufsatz, BFT, eventuell San-Test, Mathe-Test, Flieger-Test, und Studienberatung. „Hinweis für die Laufbahn der Reserveoffiziere in Übung: Sie durchlaufen die gleichen Stationen der Eignungsfeststellung zum Offizier im Truppendienst, nehmen allerdings nicht an den Testungen zur Studieneignung teil.“ Kann man das freiwillig machen? Wäre spannend, was noch übrig ist von damals. Oder, vielleicht besser nicht... Die BW auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ceLc792ZLtA

Der andere Umschlag, von der zuständigen Geschäftsstelle des VdRBw, enthielt ein Willkommensschreiben, mit dem Hinweis, daß der Mitgliedsausweis zentral erstellt werde und daher noch etwas dauere, ein paar Aufkleber, die aktuelle Ausgabe der .loyal und eine gedruckte Version der Imagebroschüre: https://www.reservistenverband.de/custom/download/Downloads_2017/170512_Imagebroschuere_web.pdf
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