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Autor Thema: Bericht AC für Führungskräfte in Erfurt für §43(3) i. Vbdg. m. §26(2)  (Gelesen 1684 mal)

DanielRo

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Meine Bewerbung auf Einstieg als Seiteneinsteiger in die Laufbahn der Offiziere der Reserve, gemäß §43(3) in Verbindung mit §26(2) SLV hat mich – nach erfolgreicher Annahme der Unterlagen und positivem Zwischenbescheid - nun am 05. Dezember 2018 zu dem eintägigen Assessmentcenter nach Erfurt geführt.

Da hier viele unterschiedliche Berichte und Ratschläge kursieren, möchte ich für den o.g. Weg des Seiteneinsteigers in die Laufbahn der Offiziere der Reserve nach §43(3) in Verbindung mit §26(2) SLV (und nur dafür) für Klarheit sorgen.
Bei diesem Ausbildungsweg geht es darum, dass ein von der Bundeswehr benötigtes externes Studium Voraussetzung ist und man dann in Anlehnung an sein Studium/berufliche Erfahrung mit zunächst höherem Dienstgrad in die Ausbildung übernommen wird und dann auf seine Verwendung ausgebildet wird.
Ich für meinen Teil bin studierter Diplom-Chemiker, zivil in der chemischen Industrie in leitender Managementposition tätig und habe mich als Chemiker für o.g. Laufbahnweg beworben. Eine entsprechende Stelle habe ich mir im Vorfeld in einer Einheit bereits „gesichert“ (in Anführungszeichen, da eine Einheit nicht den Soldaten XY anfordern kann, sondern nur einen entsprechenden Bedarf anmelden kann und dann über die sogenannte „Besten-Auswahl“ einen geeigneten Kandidaten zugewiesen bekommt. Aber als Chemiker hat man offensichtlich recht gute Chancen, da es nicht so viele Bewerber gibt.

Jetzt aber zu den Fakten des Assessmentcenters:

Wir waren ausschließlich Kandidaten nach §43(3) in Verbindung mit §26(2) SLV. An dem Prüfungstag waren 6 Kandidaten anwesend – naturgemäß alles bereits im Beruf stehende und somit bereits „ältere“ Kandidaten.
Wir wurden um 7:30 von dem Prüfoffizier empfangen und in den Tagesablauf eingewiesen. Es begann nach Erledigung der Formalitäten (Einladungsüberprüfung, Fahrtkosten, Vervollständigen der Unterlagen, u.ä.) mit dem Ausfüllen des biometrischen Fragebogens. Hier wurden erste, sehr allgemein gehaltene Fragen gestellt, zu den Themen Auslandseinsätze, Stärken/Schwächen, Erwartungshaltung an die Ausbildung, u.ä….

Weitere Positionen des Tages (von Teilnehmer zu Teilnehmer in unterschiedlicher Reihenfolge, je nach Prüfungsgruppe):
•   CAT-Test & PMO-Fragebogen
•   Arztuntersuchung
•   Persönliches Interview
•   Gespräch MAD
•   Einplanungsgespräch

1.   CAT-Test
Der CAT Test ist der computerbasierte, adaptive Test zu den Themen Sprache, Mathematik und Logik (die berühmten Matrizen). An hat pro Frage max. 3 Minuten Zeit, was im Bereich Sprache mehr als ausreichend ist, im Bereich Mathematik schon eng werden kann, da alles im Kopf gerechnet werden muss (mit Notizen) und im Bereich Logik eher sportlich wird, da sich die Logik nicht zwingend sofort erschließt. Also – Ruhe bewahren, aber die Uhr im Auge behalten …

2.   PMO Fragebogen
Der PMO Fragebogen schließt sich direkt im Anschluss an den CAT Test, ebenfalls am Computer an. Hier wird man in max. 40 Minuten mit ca. 140 Statements konfrontiert, zu welchen man Stellung beziehen muss – über verschiedene Abstimmungs-Buttons („stimme voll zu“ – „stimme eher zu“ – „neutral“ – „stimme eher nicht zu“ – „stimme nicht zu“ – „keine Meinung“). Die Statements wiederholen sich in gleicher oder ähnlicher Form immer wieder. Vieles dreht sich um Alkohol, um Drogen, um fremde Kulturen, um den Umgang mit Waffen, um Gewalt und deren Legitimation, um Führungsverhalten und um Teamfähigkeit.
Auch hier sollte man sich nicht verrückt machen – aber man sollte definitiv ehrlich antworten, da einiges aus diesen Antworten später am Tage wiederkehrt. Es dient nämlich in hohem Maße zur Vorbereitung des persönlichen Gesprächs seitens der Prüfer.

3.   Ärztliche Untersuchung:
Die ärztliche Untersuchung (für uns alle, aufgrund des Alters im Übrigen der größte Nervositätspunkt) war alles in allem extrem gründlich – bei mir mit fast zwei Stunden an dem Tage der umfangreichste Tagesordnungspunkt.
Die Untersuchung beginnt mit Vermessen (Größe, Gewicht), mit einer Urinabgabe für diverse Tests (Drogen, Schwangerschaft, Krankheitsindikatoren, usw…) und mit den klassischen Grunduntersuchungen, wie dem Seh- und dem Hörtest.
Im Anschluss geht es dann zum Arzt und da habe zumindest ich einen sehr gründlichen Arzt bekommen. Die Untersuchung war um einiges umfangreicher, als die Musterungsuntersuchung im Rahmen meiner ersten Musterung. Jede Vorerkrankung, jede OP und jede Verletzung wurde en detail durchgesprochen und dokumentiert. Ich wurde von Kopf bis Fuss begutachtet und untersucht (Gelenke, Wirbelsäule, Ohren, Rachen, Zähne, Genitalien, Fußstellung, Beinstellung, usw., usw…). Kreislauf wird untersucht, indem man Blutdruck und Puls gemessen bekommt, dann 20 zügige und saubere Kniebeugen machen muss und dann direkt danach und nochmal 15 Minuten später erneut Blutdruck und Puls gemessen bekommt. Wenn beides dann wieder runterkommt ist alles in Ordnung.
Ein wichtiger Punkt noch – der BMI ist nicht mehr Bewertungsgrundlage! Es wird mittlerweile die WtHR (waist-to-height-ratio) als Kriterium herangezogen. Berechnung: Bauchumfang in cm durch Größe in cm teilen. Bis zu einem Wert von 0,68 ist die Tauglichkeit im Übrigen nicht beeinträchtigt.

4.   Gespräch MAD
Das Gespräch war bei allen Teilnehmern ein rein formaler Akt. Man muss die Sicherheitsüberprüfung sowieso im Rahmen der Bewerbung absolvieren und das Gespräch dient bei Ungedienten nur der Ergänzung. Bei bereits Gedienten ist nur wichtig, ob die Ausbildung zum Wach- und Sicherungssoldat durchlaufen worden ist – in dem Fall war die Befragung auch bereits wieder beendet.

5.   Persönliches Interview
Das persönliche Interview war hochprofessionell und hat sich in 2 Teile gegliedert. Zunächst interviewt der Prüfungs-Stabsoffizier ca. 30 Minuten. Die Themen sind naturgemäß bei jedem Bewerber andere. Die Themen speisen sich aber aus dem biometrischen Fragebogen und aus dem PMO-Fragebogen. Bei mir war das große Thema Auslandseinsätze, meine Einstellung dazu, die Einstellung meiner Familie, usw. Der zweite Themenbereich war etwas abstrakt – da ging es darum, welche politischen Spannungsfelder sehe ich für die kommenden sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit und wie könnte man diesen Herausforderungen meiner Meinung nach begegnen. Wir haben dann über die Ukraine-Krise, Russland und die Flüchtlingsproblematik gesprochen. Abschließend ging es dann um Führungserfahrung, Umgang mit Mitarbeitern, unterstellten Personenkreisen und Umgang mit „schwierigen Fällen“.
Den zweiten Teil hat dann die Dame vom psychologischen Dienst übernommen. Da ging es dann um mich in Person. Hier wurden Frage zum Lebenslauf gestellt, Fragen zum Ausbildungsweg, Fragen zu der Berufserfahrung und dem Berufsalltag. Es wurde nochmal auf Stärken und Schwächen eingegangen, der persönliche Background wurde beleuchtet und obligatorische Fragen zu den Themen Alkohol, Drogen, Gewalt, evtl. Strafverfahren, usw. gestellt.
Insgesamt hat das Gespräch eine gute Stunde gedauert und war wirklich hochprofessionell. Die Interviewer hören aufmerksam zu und stellen auch konkrete Rückfragen zu Aussagen, was das ehrliche Interesse und die Aufmerksamkeit unterstreicht.
Es war auch kein Witzchen hier und Witzchen da – Gespräch. Ich habe ab und an versucht die Atmosphäre etwas aufzulockern, aber mehr als en Schmunzeln (und auch das nicht immer) gab es nicht.
Man hat wie gesagt das Gefühl, dass das Gespräch wirklich sehr ernst genommen wird und sehr überlegt und gezielt Fragen gestellt werden. Von allgemeinem „Rum-Labern“ kann ich hier nur abraten.

6.   Einplanungsgespräch
Der Abschlusspunkt des Tages war das Einplanungsgespräch mit BAPersBw Abt. VI, welche die Ausbildung, wenn sie losgeht koordiniert und plant.
Hier wurde dann erklärt, dass losgelöst von dem positiven Ergebnis des Assessmentcenters die Einstellung noch nicht garantiert ist, da es im März eines jeden Jahres die sogenannte Auswahlkonferenz im BAPersBw gibt. Im Rahmen des Programms §43(3) in Verbindung mit §26(2) SLV gibt es pro Jahr ca. 100 offene DP und ca. 300 Bewerber, ergo können hier 2 von 3 Kandidaten nicht berücksichtigt werden. Abhängig ist es von dem mitgebrachten Studium (bei Juristen und BWLern ist die Quote noch schlechter und bei Chemikern oder Bibliothekswissenschaftlern ist die Quote deutlich besser). Also – man bekommt keine Einplanung, sondern nur eine Erläuterung des weiteren Verfahrens, inkl. dem genauen Ablauf der zu absolvierenden Ausbildung (zeitlicher und inhaltlicher Ablauf) und allen Erfordernissen hinsichtlich Bestehen von Abschnitten.
Alles in allem ein interessanter und auch durchaus fordernder Job. Es war nach vielen Jahren interessant mal wieder auf der anderen Seite des Bewerbertisches zu sitzen. Und man fühlt sich wirklich gut aufgenommen und durchaus ernst genommen. Es ist kein „walk in the park“, ist aber mit ein bisschen Vorbereitung und  dem nötigen Ernst gut zu meistern.
Abschließend muss ich noch etwas über die Liegenschaft in Erfurt loswerden. Ich habe noch keine vergleichbare Unterkunft im BW Bereich gesehen. Einzelstuben mit Bad im Zimmer und Flachbildfernseher an der Wand. Man kann also gut am Vorabend anreisen und muss nicht in einem Hotel übernachten …
In diesem Sinne – allen weiteren Bewerbern wünsche ich viel Erfolg – und nochmal – das ganze bezieht sich ausschließlich auf Bewerber nach §43(3) in Verbindung mit §26(2) SLV!
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Thanks4yourService

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Vielen Dank für den interessanten Beitrag!
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Tedious

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Kann ich nur genau so wiedergeben, ich war in der selben Woche (aber nicht am gleichen Tag) da. Die Unterkünfte haben mir auch erst mal ein kleines "Augenreiben" entlockt, hat an sich mit einer Stube wie ich sie kenne nichts mehr gemeinsam, ist eher ein Hotelzimmer (ich habe 2-3 WÜs im Jahr, zumeist an wechselnden Standorten, meist TrpÜbPlz). Der größte Luxus den ich bislang kannte war eine Stube mit Waschbecken in Fritzlar.

"Negativ" ist mir nur die Wache aufgefallen ("nene, den Personalausweis will ich gar nicht sehen, wegen Datenschutz und so").

Ansonsten kann ich mich allem anschließen. Ein hoch professionelles Team das sich hier um die Anwärter kümmert, sehr gute Betreuung. Man hat keine Sekunde lang den Eindruck dass dort nur ein Dienst erfüllt wird, sondern dass das Personal dort die Aufgabe sehr ernst nimmt.
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Stromberg

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Hallo zusammen,

wann habt ihr euch beworben? Dachte, dass die 26.2er nicht zum ACFüKrBw müssen? Finde dieses Vorgehen eher komisch, weil ja keine Zusage gemacht wird, ob man wirklich genommen wird. Es findet ja weiterhin die fachliche Auswahlkonferenz statt. Dort wird ja letztlich entschieden, ob man genommen wird.

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barkas

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Hallo obige Schilderung hat mir durchaus geholfen - dafür erstmal danke.

Personalausweis musste ich an der Wache zeigen :) - ansonsten war die Übernachtung vor Ort durchaus ein positives Erlebnis - und nur zu empfehlen.

Man darf insbesondere bei den Computer Tests nicht vergessen, dass die Fragen für ein breites Spektrum an Bewerbern genutzt. Die Fokussierung des Themas Alkohol und Ausländerfeindlichkeit war fast nachdenklich machend.

Jetzt gilt es zu warten, ob bei der Auswahlkonferenz man auch genommen wird. Eine interessante Erfahrung war es in jedem Fall.

26/2 ist jetzt seit diesem Jahr auch mit Assessment Center Besuch - allerdings verkürzt.

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Stromberg

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Wie war das Niveau des Mathetests? Bruchrechnen, Flächen, Zinsen, Textaufgaben?
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DanielRo

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@ Stromberg - Deine beiden Fragen möchte ich im Folgenden beantworten.

Zu der Notwendigkeit des AC für 26.2er:
Seit 2018 müssen auch die 26.2er zum AC - das war bis Ende 2017 nicht der Fall.
Im März findet die Auswahlkonferenz statt, im Rahmen derer letztendlich entschieden wird, wer von den Bewerbern genommen wird.
Uns wurden folgende Zahlen genannt: es gibt pro Jahr ca. 100 DP für 26.2er und auf der anderen Seite ca. 300 Bewerber. Um hier ein Ranking herbeizuführen (es handelt sich um eine Bestenauswahl) wird das AC herangezogen. Bei den 26.2ern steht natürlich die wissenschaftliche Vorausbildung im Zentrum der Beurteilung. Allerdings gibt es hier starke Schwankungen im Verhältnis freie DP/Bewerber. Bei BWLern und Juristen auf der einen Seite ist das Verhältnis deutlich "schlechter", bzw. die Auswahl für die BW deutlich größer und somit ist ein Verfahren, wie das AC hilfreich in der Auswahl der geeigneten Kandidaten. Bei Physiker, Chemikern oder Bibliothekswissenschaftlern hingegen sind die verfügbaren DP meist mehr als die Anzahl der Bewerber. Die Bedeutung des A ist somit unterschiedlich, je nach wissenschaftlicher Vorausbildung.

Zu der Frage nach dem Mathetest:
Es wird keine "höhere" Mathematik abgeprüft, sondern die von Dir erwähnten "Basis"-Arten, wie Dreisatz, Textaufgaben, u.ä....
Hinweis zum Mathetest - es macht Sinn im Vorfeld mal wieder Multiplizieren und Dividieren von großen Zahlen auf einem Blatt Papier zu üben, da man keinen Rechner zur Verfügung hat und mal durchaus 7-stellige Zahlen durch 3-stellige Zahlen dividiert werden müssen ...

Hoffe das hilft ...

Grüße
Daniel
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arcd008

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Hallo allerseits,

war mittlerweile auch in Erfurt im AC im Rahmen von 43(3)/26(2) und kann nur bestätigen, was die Vorredner ausgeführt haben. Insgesamt waren bei mir nur 4 Kandidaten anwesend, alle aufgeschlossen und fit. Alle erhielten Ihre "Basiseignung", womit ja noch nicht viel gesagt ist.

Noch kurz meine Anmerkungen zu den Punkten 1.-5. von Daniel Ro.
Beim CAT-Test fand ich die sprachlichen Fragen herausfordernder als die Mathematikfragen. Letztere konnte man alle ohne Bleistift+Papier im Kopf lösen, die Zeit ist mit 3 Minuten dafür äußerst üppig bemessen, Themengebiete waren Prozentrechnung, Bruchrechnung, Zahlenfolgen, Wurzeln, Schätzfragen, etc. Bei den Matrizen wird es teilweise ebenfalls anspruchsvoll. Der allseits erwähnte Chinesische-Zeichen-Test war übrigens nicht Bestandteil ebenso wie irgendwelches bundeswehrspezifisches Wissen (Wie schnell fliegt der Eurofighter? Wann wurde die BW gegründet? o.ä)

 Bzgl. PMO:
"Vieles dreht sich um Alkohol, um Drogen, um fremde Kulturen, um den Umgang mit Waffen, um Gewalt und deren Legitimation, um Führungsverhalten und um Teamfähigkeit." Eigentlich fast ausschließlich. "Fremde Kulturen" behinhaltete auch Fragen zu der Einstellung zu Ausländern in D

Bzgl. ärztliche Untersuchung:
war bei uns allen kürzer als 2h. Länger als 45 Minuten war keiner beim Arzt. Bei mir waren es lediglich 25 Minuten.

Bzgl. persönliches Interview:
"Es war auch kein Witzchen hier und Witzchen da – Gespräch. Ich habe ab und an versucht die Atmosphäre etwas aufzulockern, aber mehr als en Schmunzeln (und auch das nicht immer) gab es nicht. Man hat wie gesagt das Gefühl, dass das Gespräch wirklich sehr ernst genommen wird und sehr überlegt und gezielt Fragen gestellt werden. Von allgemeinem „Rum-Labern“ kann ich hier nur abraten."

Kann ich so nicht ganz bestätigen. Klar ist das Gespräch ernst, es fand aber zumindest bei mir in einer eher lockeren Atmosphäre statt, nichts Verkrampftes und wurde noch lockerer gegen Ende hin ohne jedoch den Fokus zu verlieren.


Bzgl. Einplanungsgespräch
War eigentlich wenig informativ. Man bekam Kopie des weiteren Verfahrens ausgehändigt, wenn man denn eingestellt wird. Das wurde mir bereits im Vorfeld zugeschickt. Auch Informationen zu möglichen DP bekam man nicht. Hinsichtlich der Bewerberzahlen wurde ein Schnitt von 1:4 mitgeteilt, sprich pro DP kommen im Schnitt 4 Bewerber. Bei Juristen und BWLern sei das Verhältnis teilweise jenseits von 1:10...

Immerhin wurde mir nach den Tests grob mein Ergebnis angedeutet, was aber wohl die Ausnahme darstellt. Die anderen Bewerber bekamen hier keinerlei Rückmeldung und diese ist auch nicht vorgesehen.

Bzgl. Wache:
Perso wurde natürlich kontrolliert, Wache war freundlich ("Wünsche viel Erfolg")

Bzgl. Unterkunft:
"Ich habe noch keine vergleichbare Unterkunft im BW Bereich gesehen. Einzelstuben mit Bad im Zimmer und Flachbildfernseher an der Wand. Man kann also gut am Vorabend anreisen und muss nicht in einem Hotel übernachten …" Dem kann man sich vorbehaltlos anschließen. Ich bin davon ausgegangen, wenn überhaupt Einzelunterbringung dann 7 Mann Stube für einen allein, Gemeinschaftsdusche, kein Fernseher, etc. - wie in guten alten Zeiten und war dann von Codekartenzugang zum Zimmer, Kühlschrank, Dusche im Zimmer, Flachbildfernseher mehr als überrascht :)

so long

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