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Autor Thema: Depressionen nach Einsatz  (Gelesen 2948 mal)

Sierra_Hotel

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Depressionen nach Einsatz
« am: 19. August 2019, 15:39:37 »

Hallo Kameraden und Mitleser,

Seit guten 1,5 Jahren leide ich an Depressionen. Die Diagnose, auch das die Symptome auf den Einsatz zurückzuführen sind, erhielt ich offiziell letzte Woche im BwK Berlin.
Jetzt gehe ich bald in stationäre Therapie und darf mir Gedanken darum machen, wie es militärisch weitergehen soll (bin BS).

Die dortige Ärztin hat mir erklärt, dass es sehr viele Kameraden gibt, die nach dem Einsatz mit ihrer Tätigkeit im Inland nicht mehr zurecht kommen (langeweile, unterforderung, anspruchslosigkeit usw.).
Gibt es von "offizieller" Seite ein Netzwerk in dem sich betroffene Soldaten über solche Probleme austauschen können. Hab im psychosozialen Netzwerk leider nichts finden können. Da geht es ja meist um PTBS.
Im Intranet konnte ich deswegen auch nichts finden.

Vielen Dank!
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ulli76

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Antw:Depressionen nach Einsatz
« Antwort #1 am: 19. August 2019, 17:40:32 »

Die, die für PTBS zuständig sind, sind auch für Depressionen zuständig. PTBS wird nur meist genannt, weil das in den Medien präsenter und das Krankheitsbild prägnanter ist.

Ist doch gut, dass du BS bist- da hast schonmal ein paar Probleme weniger. Der Rest wird sich im Laufe der Therapie ergeben.
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Sierra_Hotel

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Antw:Depressionen nach Einsatz
« Antwort #2 am: 19. August 2019, 18:07:56 »

Hallo Ulli,

das ist schonmal gut zu wissen. Letztere können dann sicher auch Beratend bei der Wahl meiner militärischen Zukunft helfen bzw. unterstützen.
Im Endeffekt gilt es natürlich erstmal die Therapie abzuwarten. Denn aktuell sind Entscheidungen nicht möglich.

Man hat im BwK doch ganz klar die Depression und PTBS getrennt. Jedoch war man sich sicher, dass mein Zustand auf meine Tätigkeit in Mali (welche mir große Freude und eine sehr gute Zeit bereitet hat) zurückzuführen ist.


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ulli76

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Antw:Depressionen nach Einsatz
« Antwort #3 am: 19. August 2019, 18:13:25 »

Du wirst halt mit deinen Therapeuten schauen müssen, was das Problem ist. Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Das muss auch nichts schlimmes sein, was du im Einsatz erlebt hast. Die Lebenserfahrung aus dem Einsatz und dann die Kollision mit dem normalen Alltag zu Hause kann schon reichen.

Und erst wenn das geklärt ist, macht es Sinn, nach einer passenden Verwendung zu suchen.
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