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Zusammenfassung

Autor: F_K
« am: 11. Juni 2020, 20:19:27 »

@ wolverine:

@ PzPiKp meint die Beförderung zum Fahnenjunker und dann irgentwann zum Lt.

Diese Zeiten zählen ab Ernennung OA, also mit Antritt ROL1 - und dies zählt, wenn man antritt - da geht es nicht um Schuld und Verantwortung - ds ist der tatsächliche Antritt maßgeblich - Covid19 hin und Absage her.
Autor: wolverine
« am: 11. Juni 2020, 19:00:25 »

Die Beförderungszeiten werden meines Wissens nach ab Beförderung zum Lt berechnet. Oder verstehe ich die Frage falsch?
Die aufgelockerte Antreteformation macht optisch etwas her, finde ich.
Autor: PzPiKp360
« am: 11. Juni 2020, 14:17:46 »

Covid-19 nimmt keine Rücksicht auf Terminpläne oder irgendwas. Der ROL1 ab Mitte Mai an der OSLw in Fürstenfeldbruck wurde abgesagt, es war ein trauriger Akt, die Aufhebung der Heranziehung aus dem Briefkasten zu holen, ohne Erklärung, Informationen über weitere Schritte oder gar Angebote für Alternativen. Es bedurfte einiger Kommunikation mit dem S1FwRes und dem BAPersBw, um nun hoffentlich für einen Durchgang ab Mitte Oktober an der OSH in Dresden gebucht zu werden. Sollte das tatsächlich klappen hätte ich wohl ziemliches Glück, einem weit dreistelligen Rückstau stünden nur wenige Handvoll Plätze gegenüber, die Schulen hätten leider keine zusätzlichen Angebote schaffen können. TrÜbPl Oberlausitz, im November, mit echten Wölfen, ich freue mich darauf.

Sowie der Trainingskatalog für 2021 erscheint, wird umgehend der ROL2 gebucht.

Das wirft übrigens eine Frage bzgl. der Stehzeiten auf: Die Laufbahn für ROA a.d.W. beginnt, so mir bekannt, mit dem ersten Tag des ROL1, da gäbe es die Silberlitze. Ab dann sind es gemäß A-1340/49 Nr. 317 so und so viel Monate für die Beförderungen. Wenn sich dieser erste Tag verschiebt, aus Gründen, die nicht in der Verantwortung des Kandidaten liegen, sondern weil die Schule den Kurs absagt, werden die Stehzeiten dann nach dem einstmals geplanten Start berechnet, oder nach dem tatsächlichen Start?

Beim Beorderungstruppenteil läuft derweil die Grundausbildung unter Covid-19-Bedingungen wieder an, das sieht so aus: https://twitter.com/cirbw/status/1270309667630198784?s=21

Bei der RSU Kp geschieht gemäß aktueller Befehlslage Landeskommando BaWü bis 30. September nichts, alle Veranstaltungen bis dahin wurden abgesagt. Einsätze im Rahmen der "Helfenden Hände" haben sich nicht realisiert. Vielleicht erlaubt die aktuelle Entwicklung, das früher wieder zu lockern, damit noch im Q3 etwas machbar wäre, ansonsten bleiben Dinge wie Fitness, theoretisches Lernen und ArmA III. Wer allerdings mit einer Kettensäge umgehen kann, könnte sich für einen Einsatz gegen Borkenkäfer melden.

Nächstes Buch: „Wertschätzung. Führung. Wandel“ - Cordelia Leeder, Janine Gensheimer
https://www.walhalla.de/sicherheit-&-bundeswehr/wertschätzung.-führung.-wandel.produkt.html
Autor: PzPiKp360
« am: 09. März 2020, 10:23:34 »

Drei Wochen RDL vergingen wie im Flug. Auch um der Truppe nicht irgendwie hinterher zu marschieren, als einzelner Sonderling, meldete ich mich gleich zu Anfang freiwillig dafür, als normaler Angehöriger des GA-Zuges an allen Ausbildungen und Verrichtungen teilzunehmen, vom Morgenappell bis zum Reinigen des Reviers. Meinem militärischen Schneid hat es keinesfalls geschadet, wieder mal einige Tage wie ein Rekrut angeleitet und korrigiert zu werden. Als "lebenserfahrener" Hauptgefreiter durfte ich manchmal aber auch ein bißchen führen, wenn Abteilungen von A nach B zu bringen waren, oder als Hilfsausbilder wirken, wenn an Stationen zu wenig Ausbilder waren. Ausgefüllt und stellenweise sogar etwas anstrengend war die Zeit, aber locker zu ertragen mit der Gewißheit, die Grundausbildung schon vor einer Weile bestanden zu haben, dafür manchmal peinlich berührt, was man alles vergessen hatte und neu aufnehmen musste. Am Ende stand ein Lob durch die Führung für ein nahtloses Einordnen, sie hätten mit älteren Reservisten schon manchmal Schwierigkeiten gehabt, die trotz (noch) niedrigem Dienstgrad gegen jüngere Ausbilder aufbegehrt hätten, sogar vor der Truppe, und insgesamt gute Leistungen. Ich möchte diese Erfahrung keinesfalls missen, freue mich aber doch darauf, bei der nächsten RDL nicht mehr im GA-Zug, sondern im rechten Winkel seitlich zu stehen, und öfters davor. EH-A und nSAK wurden gemeistert, damit waren die Ausbildungsziele erreicht, weiterer Bedarf zur Übung der nSAK-Inhalte wurde durchaus erkannt.

Um das anzugehen direkt im Anschluß an die letzte Woche RDL einen Tag DVag bei der RSU Kp, mit Schwerpunkt nSAK-Umschulung: https://rsu-odenwald.de/san-abc-handwaffenaus-bildung-am-08-02-2020-in-wallduern

Ich habe die drei Wochen nicht nur damit verbracht, mich wieder etwas schleifen zu lassen, Training zu absolvieren oder Ausbildungsziele zu erreichen. In Hinblick auf die anstehende Laufbahnausbildung habe ich auch intensiv beobachtet, möglichst ohne es mir anmerken zu lassen, wie die Ausbilder vorgingen: Methodik, Ansprache, Motivation, Vorbild usw. Ich habe eine Menge Dinge gesehen und gelernt, und abends bei der Reflexion für mich eingeordnet, was ich davon für mich verwenden möchte, und was eher nicht.

Nächster Buchtipp, durch einen feinen HptFw Gruppenführer:

"Handbuch des Kriegers des Lichts" - Paulo Coelho
https://www.diogenes.ch/leser/titel/paulo-coelho/handbuch-des-kriegers-des-lichts-9783257233544.html
Autor: PzPiKp360
« am: 19. Januar 2020, 15:21:16 »

Nach weiterer intensiver Kommunikation geht es bald los mit dem Schaffen der Voraussetzungen für den ROL1, drei Wochen RDL am Stück für die Absolvierung von EH-A und nSAK. Gepackte Taschen und Rucksack liegen bereit, ganz wichtig die Papiere, ebenso das neue marineblaue CIR-Barett, die Oberteile haben zitronengelbe Litzen - noch ungewohnt. Mal schauen, was auf mich zukommt…nun erstmal #bahnbw.

Es gibt eine private FB-Gruppe für ROA a.d.W.: https://www.facebook.com/groups/755407351260284

Literaturliste erweitert um

„Heute ist ein schöner Tag zum Sterben“ - Heike Gross
https://heikegroos.wordpress.com/publikationen/ein-schoner-tag-zum-sterben

Losing Small Wars - Frank Ledwidge
https://www.amazon.de/Losing-Small-Wars-Military-Afghanistan/dp/0300182740

„30 Minuten Fehlerintelligenz - Stefanie Demann“
https://www.gabal-verlag.de/buch/30_minuten_fehlerintelligenz/9783869365268
Autor: PzPiKp360
« am: 23. Dezember 2019, 22:50:02 »

@F_K: Vielen Dank für den Glückwunsch. Als Neuling in der Einheit und Gast bei einer ihrer GA werde ich mich bezüglich Hilfsausbilder in diesen ersten drei Wochen zurückhalten, um stattdessen als braver Teilnehmer die Inhalte zu lernen und Haken an die Ausbildungsziele zu bekommen, damit die Voraussetzungen für den ROL1 geschaffen werden. Das Thema Hilfsausbilder wird in den sechs Wochen RDL in Q4/2020 aufgegriffen.

Selbst in geordneten Bahnen sind, wie von F_K richtig angemerkt, Eigeninitiative und Kommunikation erforderlich, um den Ball in Bewegung zu halten. Mittlerweile wurde dadurch der ROL1-Lehrgangsplatz ergattert, leider nicht wie zunächst geplant mit Beginn im März an der OSH zu Dresden, weil beide Durchgänge schon ausgebucht waren, dafür mit Beginn Mitte Mai an der OSLw in Fürstenfeldbruck. Es gäbe aktuell eine hohe Nachfrage nach Lehrgangsplätzen, auch wegen den RO-SE. Dazu gesellt sich ein "Namentlicher Vorschlag für eine Beorderung von Reservisten und Reservistinnen", in dem per Objekt-ID der zukünftige Dienstposten vorgeschlagen wird. Die "Dienstposten Obj.-lD" ist eine achtstellige Zahl, die sich bei Reservisten aber nicht direkt entschlüsseln liesse, dafür bräuchte es die Objekt-ID des Spiegeldienstposten. Natürlich kenne ich die noch nicht, eventuell erschließt sich das im weiteren Verlauf, in den drei Wochen vor Ort ab Mitte Januar 2020.

Derweil einen Tag ABC-/FM-Ausbildung mit vorheriger Weihnachtsfeier genossen, viele Fotos: http://rsu-odenwald.de/jahresabschluss-2019-vom-13-14-12
Autor: F_K
« am: 25. November 2019, 09:02:35 »

@ PzPiKp360:

- Hört sich doch gut an - bei drei Wochen EEH und nSAK hat man sicherlich die chance sich als "Hilfsausbilder" hervor zu tun und auch Verbindungen zu knüpfen.

- (bei der RSU Odenwald könnte man den KpFw darauf hinweisen, dass "weise" Dienstgradabzeichen nicht mehr wirklich aktuell sind …) - der Rest der Fotos ist diesmal zumindest nicht offensichtlich verbesserungswürdig - auch wenn der Schießanzug manchmal nicht stimmig ist …

- Ansonsten: Kommunikation ist immer zweiseitig - und eine Seite will gegebenenfalls "mehr", die muss dann auch mehr machen, da ist jeder seines Glückes Schmied.

Weiterhin alles notwendiges Soldatenglück.
Autor: PzPiKp360
« am: 25. November 2019, 08:26:25 »

Mitte November, die Dinge geraten in geordnete Bahnen. Vom ITBtl eingeladen ging es zu einer eintätigen InfoDVag, um sich bei Kommandeur und KpChef vorzustellen, und mit dem für Res zuständigen S1-Fw die Termine für 2020 festzulegen. Also in Schale geworfen, mit dem am wenigsten ausgewaschenen Feldanzug, gutem Namensband, Schulterklappen und Litzen nach Vorschrift. Vorher zum Friseur, am Morgen frisch rasiert und die Maniküre auf Vordermann gebracht. Cremes für Gesicht und Hände. Stiefel auf Hochglanz. Brille poliert. Taschen ordentlich geschlossen. Im Rucksack Drops für frischen Atem… Hört sich vielleicht pingelig an, aber es handelte sich um Vorstellungsgespräche, an einem bisher unbekannten Standort, bei bisher unbekannten Kameradinnen und Kameraden, bei denen man eine Laufbahnausbildung machen möchte. Man hat genau eine Chance für den ersten Eindruck. Ruhig durchatmen, und mit aufrechter Haltung und klarem Blick rein in den Block des Stabes. Korrektes Grüßen auf Fluren und in Büros sicherten einen guten Einstieg.

Die Termine liefen richtig gut, und ich wurde vom Kommandeur ins Offizierskorps eingeladen, sowie der ROL1 erfolgreich absolviert bzw. der Fahnenjunker erreicht wäre. Dort gebe es Weiterbildung über die Lehrinhalte der Laufbahnausbildung hinaus, persönlicher Austausch sei wichtig. Ausdrücklich begrüßt wurde die Eigeninitiative, mich bereits bei einer RSU Kp engagiert zu haben, weil ich dadurch eingekleidet wurde, und schon etliche Tage Dienst leisten konnte. Es habe zuletzt auch mal Schwierigkeiten gegeben mit Reservisten, die ohne Vorbereitung aufgeschlagen wären, gerade bei CIR…

- Q1/2020, drei Wochen beim ITBtl, um EEH-A und nSAK zu absolvieren, als Teilnehmer an einer GA
- Ende März, ROL1 an der OSH in Dresden
- Q4/2020, sechs Wochen beim ITBtl, als stellvertretender Gruppenführer bei einer GA

Weitere Teilnahmen seien gerne gesehen, so ich hätte Zeit dafür.

Derweil einen Tag auf der Schießbahn gewesen, weitere Vorübungen für nSAK: http://rsu-odenwald.de/wach-und-schulschiessen-am-16-11-19-in-kuelsheim

Exkurs: https://wilbersens.de/reservist gelesen, und bin zwiegespalten. Einerseits Zustimmung zur Kritik, daß Informationen von der Bw nur spärlich fließen, teils widersprüchlich sind, und an jeder Station scheibenweise übermittelt werden. Die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail ist mäßig. Ohne zusätzliche Quellen fühlt man sich unsicher und verloren, zumal bei den langen Zeiträumen. Deshalb engagiere ich mich hier, um Dinge zu erfahren, und mittlerweile auch, um meine Erfahrungen niederzuschreiben, um es anderen einfacher zu machen. Wichtig war und ist mein privater Kreis, in dem die diversen RO(A)/RF(A)-Verfahren schon durchexerziert wurden und werden, das hilft sehr. Andererseits könnte man erwarten, wenn jemand ein schlauer Kopf und zudem ein Profi in Medienarbeit ist, daß er sich solche Informationen beschafft, und Dinge wie das Thema Gesundheit im Vorfeld klärt, wenn man von wahrscheinlich relevanten Defiziten weiß. Ob das Beschicken aller möglichen Stellen mit Briefen hilfreich war? Ich hoffe für den Kameraden Wilbers, daß es für ihn eine gute Fortsetzung geben möge, das BAPersBw hat ihm ein klärendes Gespräch angeboten. Was mir nach dem Lesen allerdings ein Rätsel bleibt, warum seine Einheit zumindest nicht das Scheitern des Verfahrens nach § 43 (3) i.V.m. § 26 (2) SLV verhindert hat, durch die gezielte Ausplanung des Dienstpostens, die Sache mit dem passenden Studienfach ist ja nicht neu. So mußte er beim Einplaner vorerst scheitern...
Autor: PzPiKp360
« am: 23. Oktober 2019, 20:44:53 »

Anfang September war ein Einschreiben in der Post, ein etwas dickerer Brief mit drei Seiten auf wertigem Briefpapier, im neuen Corporate Design der Bundeswehr (Vorsicht, 10 MByte großes PDF: https://www.bundeswehr.de/resource/resource/WWdQc21UZ05nVUtMVmM5YWxvNnI0UW9ra3JwQVF5NlZqVjI5WUJKZmJqWmRlSElLdlV4T2pxZldacjhTQmxVb2ZaOHNjaHhJYk5CVDd0clViK2Y0YTk3cS9qOUJmKytzeEF3cjBNbVR2M3c9/Bundeswehr_Magazin_Corporate_Design.pdf):

"- Einschreiben - ... Kopie an ITBtl ... Aktenzeichen ... Ansprechperson ... [Ende August 2019] ... Betr: Einstieg in die Laufbahn der Reserveoffizieranwärter des Truppendienstes außerhalb des Wehrdienstes gemäß § 43 (2) Soldatenlaufbahnverordnung (SLV), hier: Einplanung in ein Beorderungstruppenteil, Bezug: Unser Bescheid vom [Ende April 2019]

Sehr geehrter Herr ..., Mit unserem Schreiben von [Ende April 2019] haben wir Sie davon in Kenntnis gesetzt, dass es beabsichtigt ist, Sie im Organisationsbereich CIR als Reserveoffizieranwärter/in des Truppendienstes einzustellen. Ihr Beorderungstruppenteil wurde durch das Kommando CIR festgelegt. Ihr Beorderungstruppenteil wird ITBtl ... in [Straße und Ort], Ansprechpartner dort ist [DG Name], erreichbar unter [Telefonnummer].

Wir bitten Sie sich mit Ihrem Beorderungstruppenteil in Verbindung zu setzen, um sich dort vorzustellen und die weiteren Schritte für Ihren Personaleinsatz sowie die weitere Ausbildungsplanung abzustimmen. Der Personalbearbeiter Ihres Beorderungstruppenteils wird nach Abstimmung mit Ihnen die einzuplanenden Lehrgänge an die Personalführung übermitteln.

Für Ihren ersten Überblick der Lehrgangsmöglichkeiten übersenden wir Ihnen das derzeitige Lehrgangsangebot in folgender Tabelle:

[Seite 2 und größtenteils Seite 3 mit einer dreispaltigen Tabelle, mit mehreren Terminen 2019 und 2020 für ASSA 1 und ASSA 2 beim SanLehrRgt in Feldkirchen und an der USLw in Appen, und für ROL 1 und ROL 2 an der OSH in Dresden, der OSLw in Fürstenfeldbruck und der SanAkBw in München]

Bitte beachten Sie, dass Sie Modul 1 und Modul 2 TSK unspezifisch durchführen können. Es wird darauf hingewiesen, dass die Lehrgangstermine den Stand von [Mitte Juli 2019] haben und Änderungen unterliegen können. Die Lehrgangsvoraussetzungen zu den jeweiligen Modulen müssen zwingend erfüllt werden bevor wir Ihre Buchung durchführen können. Hierfür stimmen Sie sich bitte ebenso mit dem Beorderungstruppenteil ab. Wir bitten um Rücksendung der Empfangsbekenntnis.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung zum Offizier der Reserve des Truppendienstes. Im Auftrag, [Name, Dienstgrad]"

Ein weiteres Blatt, "Zurück ohne Anschreiben an: Bundesamt für das Personalwesen der Bundeswehr, Abteilung VI 2.5.1 adW ... Siegburg ... Betr. [wie auf Seite 1] Den Bescheid des BAPersBw VI 2.5.1 vom [Ende August] habe ich heute erhalten und zur Kenntnis genommen. (Ort und Datum)"

Dieses Blatt war schnell beschriftet, und umgehend wieder im Briefkasten. Ebenso schnell war zum Hörer gegriffen und beim ITBtl angerufen, den zuständigen Kameraden auch erreicht. Nun läuft die Absprache über die Ausbildungsplanung und mögliche RDL vor Ort.

Derweil per KurzRDL im Kontingent der Sicherungskräfte an der BWTEX 2019 teilgenommen, Berichterstattung war zumindest im Ländle durchaus umfangreich. Für den Rest der Welt drei beispielhafte Verweise:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anti-terror-uebung-bwtex-wenn-die-polizei-an-ihre-grenzen-stoesst.a22c2641-cb0c-499f-8783-7e627465c3d8.html
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/groesste-anti-terror-uebung-der-geschichte-39511627.html
https://www.deutschlandfunk.de/terrorabwehr-wenn-ein-bombenanschlag-simuliert-wird.1769.de.html?dram:article_id=461686

Dabei hat sich eine einfache wie kostengünstige Lösung für den Sitz der Schutzbrille gut bewährt, die mir der Optiker empfohlen und gleich mitgegeben hatte: Kleine Klebepolster, innen im Nasensteg aufgebracht. Wie gewünscht saß die Brille dadurch etwas weiter weg vom Gesicht, und die Probleme waren weg: Klare Sicht auch bei kräftigem Dauerregen, voller Durchblick auf der Schießbahn. Sich bewegende Scheiben sind spannend...
Autor: PzPiKp360
« am: 01. Oktober 2019, 19:22:02 »

@TSG: Danke für den Tipp! Ich habe einfach beide gelesen, und dazu noch eines, daher kann ich die Literaturliste unter https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,62256.msg676814.html#msg676814 hiermit um drei Titel erweitern:

Ich diene Deutschland - Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss
https://www.rowohlt.de/paperback/nariman-hammouti-reinke-ich-diene-deutschland.html

Krieg ist nur vorne Scheiße, hinten geht’s! - Ein Selbstversuch
https://www.droemer-knaur.de/buch/gregor-weber-krieg-ist-nur-vorne-scheisse-hinten-geht-s-9783426276105

Armee im Aufbruch. Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr
https://miles-verlag.jimdo.com/reihe-soldat-und-gesellschaft

Damit steht eine nette kleine Sammlung im Bücherregal, und ich fühle mich einigermaßen belesen. Weitere Tipps sind gerne willkommen!


@Freizeitsoldat: Vielen Dank für die Blumen. Ich erinnere mich gut, das waren feine Tage miteinander. Lege Dir hier doch einen richtigen Account an, dann können wir direkt Kontakt aufnehmen, das würde ich begrüßen. Und ja, es war wirklich eine Freude zu sehen, wie seriös die jungen Leute dort in Köln angetreten sind, für sie ist das eine Weichenstellung in ihrem Leben, im Gegensatz zu uns alten Säcken, bei denen eine Reservisten-Laufbahn in aller Ernsthaftigkeit doch meistens irgendwo zwischen zweitem Frühling und militanter Freizeitgestaltung angesiedelt ist. Wobei, der Gregor Weber, der wollte es wirklich wissen...


Aus terminlichen Gründen leider nicht mit dabei: http://rsu-odenwald.de/urban-ops-2019-vom-27-28-9-in-wolferstetten
Autor: Freizeitsoldat
« am: 16. September 2019, 18:07:28 »

Schön geschrieben deine Zusammenfassung, ich glaube zu wissen wer du bist. Ich bin nämlich der HF d.R. Mitte 30 aus der selben Eignungsfeststellung. Bis die Ausbildung beginnt bin ich allerdings auch schon 40. Ich wurde übrigens aus dem Heer entnommen und bin seit paar Tagen im ITBtl 383 beordert als "keine Ahnung" Schüler, whatever?Ich weis es nicht. Nunja, brate nun jetzt noch die paar Tage EH Alpha runter + G20 nächste Woche und dann kann es endlich mit der Ausbildungsplanung losgehen. Termine für OL1 und OL2 habe ich gleich mitbekommen. Sind übrigens SK übergreifend ab OL3 dann wohl etwas spezifischer. Wahrscheinlich werden wir uns wohl nochmal über den Weg laufen früher oder später da ich nun auch zu CIR gehöre. Für das Heer hat meine Ranking dann doch nicht gereicht. Nunja, 10 Jahre aus dem Studium raus und mit 38 den Sporttest zu bestehen hat wohl dann doch noch ausgereicht. Zur Hitze selbst an den Tagen. Ja es war der schöne Hitzesommer und du warst nicht der einzige der mehrere Anzüge verbraucht hat. Zum Glück hatte ich drei dieser mit. Eins muss ich aber noch los werden. Wer sich vorbereitet und sich anstrengt und vorher weis was er will sollte die Eignungsfeststellung schaffen. Das geht auch bei Älteren, nicht gerade vom Abi kommenden, weniger fitten, bei völliger Hitzedröhnung und in meinem Fall mit einer Scharlacherkrankung und 39,5 Fieber bei  38,7 Grad Außentemperatur. Ganz ehrlich, mal von meiner Kinderkranheit abgesehen ist es zu schaffen wenn man es will.

Mal um noch etwas anzufügen für all diejenigen welche damit liebäugeln. Mit fast 40 Jahren davon 18 Dienstjahren sowie 5 SaZ und meiner Erfahrung war ich wirklich sehr erstaunt wie professionell die jüngeren waren. Auf dem AC hat man wirklich gespürt, dass es um eine Bestenauslese geht und nicht um eine Larifari Veranstaltung. Gefühlt, war fast jeder der freiwillig dort war seiner Generation voraus. Wenn ich das mit meinem täglichen Beruf und der selben Altersgruppe vergleiche sind dies zwei völlig verschiedene Welten.
Autor: PzPiKp360
« am: 22. August 2019, 12:50:45 »

@MMG: Trotzdem tragen insbesondere auf dem Schießstand fast alle privat beschaffte Handschuhe (die meisten Mechanix), weil man mit den dienstlich gelieferten (https://www.asmc.de/Bekleidung/Herren/Handschuhe/Einsatzhandschuhe/BW-Kampfhandschuh-flecktarn-gebraucht-p.html) entgegen der Shop-Beschreibung "bieten optimales Griffgefühl und eignen sich für den taktischen Einsatz" eine Handwaffe nicht so gut bedienen kann, zumindest für mich geht ein Magazinwechsel bei der P8 damit nicht. Die hier https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,65635.msg678587.html#msg678587 von Eisensoldat beschriebenen "Gefechtshandschuhe[n] neuer Art (braun mit Lederverstärkung schwarz und Knöchelschutz Plastik schwarz)" - hat jemand Links oder Bilder? - sind bei uns noch nicht angekommen.

Weitere Dinge, die es zu verbessern gilt, sind der Sitz der Schutzbrille (https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,66319.0.html) und des Koppeltragegestells mit Anbauten, zudem wird noch eine taugliche Sturmhaube mit Tarnmuster gesucht - das scheint besser zu sein als die Gesichtsbemalung, denn es dauert, sie anzulegen, saut die Kleidung, die Hände, die Schutzbrille und das Helm-Innenleder ein, verläuft mit der Zeit, und wäscht sich nur mühselig wieder runter. Einige Kameraden hatten so eine Haube, das war schon fein: Fix auf, gute Tarnwirkung, keine Sauerei, und fix wieder unten. Anlaß, auf einem Foto bin ich mal wieder: http://rsu-odenwald.de/ausbildung-spaehtrupp-auf-dem-standortuebungsplatz-kuelsheim-am-13-07-2019

Vom BAPersBw direkt nichts weiter gehört, ein Quartal nach Erhalt der "Beabsichtigung". Dafür über einen Umweg Informationen erhalten, weil der PersFw der RSU Kp (der mich, das sei an dieser Stelle gerne mal erwähnt, vorbildlich unterstützt) mit meinem Personalführer beim BAPersBw Kontakt hatte, von wegen der vorerst geplanten Beorderung bei der RSU Kp. Dabei stellte sich folgendes heraus: Eine Beorderung bei der RSU Kp ist nicht mehr möglich. Durch das Anlaufen der ROA a.d.W.-Laufbahnausbildung ist die Zuständigkeit für die Beorderung an die entsprechende TSK/den entsprechenden milOrg übergegangen, in meinem Fall CIR. Bei der RSU Kp darf ich auf Dauer Gast bleiben und bei allen Veranstaltungen (RDL, Kurz-RDL, RDL) mitmachen, so es gäbe keine gleichzeitige Laufbahnausbildung oder Heranziehung durch den Beorderungstruppenteil, das hätte Vorrang. Die Abwicklung der Bürokratie, der RDL-Tage usw. würde in interner Absprache zwischen Personalführer und PersFw geschehen, da sei ich nicht der einzige Fall, zusätzliches Engagement sei sogar gerne gesehen, zusätzliche grüne Ausbildung sei prinzipiell gut.

BAPersBw wartet noch darauf, daß CIR den Dienstposten festlegt, damit als nächstes der Ausbildungsplan erstellt werden kann und die Lehrgänge anlaufen können. Kontakte mit KdoCIR lassen hoffen, daß dies nun bald tatsächlich geschehen könnte, bei anderen 2019er ROA (https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,66923.0.html) in anderen TSK/milOrg scheint dies schon geschehen zu sein. Eventuell soll es noch vor dem ROL1 einen Besuch vor Ort geben, und nach dem ROL1 könnten dann RDL auf dem Dienstposten starten.

Derweil Anfang August via Landeskommando als Funktioner ein Schießen durchgeführt, und in die Tätigkeit der Aufsicht beim Schützen für die P8 eingewiesen worden. Nach alter P-S-2 (WÜ) selbst mal wieder "G" absolviert, das ist auch nicht schwer. Bin schon gespannt auf nSAK.

Zuletzt Mitte August die ehemals als G20 Lärm bekannte Vorsorgeuntersuchung (heute: A 3.1.3 Lärmexposition, "Pflichtvorsorge") absolviert, dabei war auch gleich noch ein Sehtest (A 4.2.1 Bildschirmarbeitsplatz, "Angebotsvorsorge"), alles gut, Akten sind bei der Bw bereits hinterlegt. In drei Jahren wieder. Von der mit der Bw bestens vertrauten Ärztin kam noch der Tipp, die "Ausfertigung Beschäftiger" immer am Mann zu haben, eventuell mit im Schießbuch, weil es zuletzt vorgekommen sei, daß die Dokumentation seitens der Bw nicht immer optimal gewesen wäre, und deshalb Kameraden beinahe oder gar tatsächlich von Lehrgängen und Schießen wieder weggeschickt worden wären, weil eine schnelle telefonische Klärung nicht möglich gewesen wäre.
Autor: TSG
« am: 05. Juli 2019, 22:03:58 »

Die Wochen ziehen ins Land, das gibt Gelegenheit, die eigene Literaturliste abzuarbeiten, bald muss ich mir den nächsten Titel zulegen, wahrscheinlich "Ich diene Deutschland: Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss" von der Kameradin Nariman Hammouti-Reinke. Weitere Tipps sind gerne willkommen.
Ich fand das Buch nicht wirklich gut. Es hat relativ wenig mit der Bundeswehr zu tun. Die Bundeswehr dient hier mehr als Vehikel für andere Themen und einer gewissen Portion Selbstbeweihräucherung. Streckenweise war ich geneigt, das Buch zur Seite zu legen und nicht zu Ende zu lesen.

Deutlich interessanter fand ich das Buch von Gregor Weber, ehemaliger Tatort-Kommisar, „Krieg ist nur vorne Scheiße, hinten geht’s!: Ein Selbstversuch“. Das ist vor allem auch für Reservisten interessant, da Gregor Weber als Reservist in den Einsatz nach Afghanistan gegangen ist und seinen Weg beschreibt. Meines Wissens hat er mittlerweile den Schauspielerberuf an den Nagel gehangen und ist SaZ.
Autor: MMG
« am: 04. Juli 2019, 04:48:08 »

und ein Paar Handschuhe von Mechanix, die gab es "nur" in MultiCam.

Handschuhe gehören zur Persönlichen Schutzausstattung (PSA).
Zivile wie z. Bsp. Mechanix gehören nicht dazu, da sie den entsprechenden Bw Schutzbestimmungen nicht erfüllen.
Autor: PzPiKp360
« am: 03. Juli 2019, 23:42:19 »

@s_k_: Vielen Dank für die Blumen. Es gibt viele Menschen, die das noch besser können, daher lasse ich ihnen den Vortritt, zudem habe ich schon genug Hobbys und Interessen. Ja, zu W12-Zeiten bekam ich die eine oder andere EPa, ist aber etwas zu lange her, um mich an Details wie Geschmack zu erinnern. Ich bin gespannt, ob und wann ich in meiner aktuellen Umgebung mal wieder eine bekomme, die sind heutzutage angeblich anders.

Die Wochen ziehen ins Land, das gibt Gelegenheit, die eigene Literaturliste abzuarbeiten, bald muss ich mir den nächsten Titel zulegen, wahrscheinlich "Ich diene Deutschland: Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss" von der Kameradin Nariman Hammouti-Reinke. Weitere Tipps sind gerne willkommen.

Mit CIR gab es Kontakte, vom BAPersBw seit der Rücksendung "Empfangsbekenntnis / Empfangsbestätigung" für die ROA-Einstellung vor rund zwei Monaten nichts weiteres gelesen.

Die Beorderung bei der RSU Kp Odenwald nimmt langsam Formen an, als "IT-Soldat SK" im Kompanietrupp (KpTr), dieser Dienstposten sei notorisch vakant, und um in Hinblick auf eine spätere Verwendung (auch) bei CIR Erfahrungen sammeln zu können mit der IT der Bw, über zusätzliche RDL und eventuell dem Dienstposten entsprechenden Lehrgängen. Dafür zu absolvieren ist die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G20 "Lärm", heißt heute A 3.1.3 "Lärmexposition", von der Einheit wurde dafür eine Vorsorgebescheinigung gestellt. Anruf beim nächsten Standort der B.A.D GmbH, einen Termin für Mitte August bekommen.

Aus Erfahrung der mehrtätigen RDL Anfang Mai, und wegen möglicher kommender Lehrgänge, an der Ausrüstungsfront tätig geworden, und im Onlineshop eingekauft: Rank Patch HG für das T-Shirt, qualitativ hochwertige Namensbänder, einen angeblich originalen Bw-Gebirgsrucksack (als "Handtasche") und eine Schreibmappe, natürlich in Flecktarn, dazu der optische Korrektureinsatz (ohne Gläser) für die Schutzbrille Revision Sawfly. Dienstlich würde das erst nach erfolgter Beorderung anlaufen und dann noch viele Monate dauern, für so lange hatte ich keine Lust mehr auf wahlweise unscharfes Umgebungsbild oder Wechsel mit der normalen Brille, was insbesondere mit aufgesetztem Helm und den dienstlich gelieferten Handschuhen äußerst fummelig ist. Die passenden Gläser hatte der Optiker bald drin, war nicht ganz billig, aber das ist mir ein klarer und sicherer Blick wert. Ausrangiert wurden nach der RDL die dienstlich gelieferten Socken, die sind für meine zarte Haut zu grob gewebt, abends waren die Füße mit Strickmustern überzogen. Passender Ersatz fand sich im Outdoor-Laden, farblich passend und qualitativ bestens sind Meindl Jagd Socken, nicht zufällig der gleiche Hersteller wie bei den Stiefeln.

Die nächste DVag Ende Juni - ja, es war wirklich ziemlich warm - brachte weitere Erkenntnisse über die Ausrüstung, und zog den nächsten Einkauf nach sich, diesmal im örtlichen Army-Store. Die dienstlich gelieferten Handschuhe taugen für das Tragen schwerer Dinge oder bei kühlem Wetter, für den Umgang mit Handwaffen sind sie aber zu grob, und bei warmem Wetter, wenn man an den Händen schwitzt, klebt das Futter auf der Haut fest: Ausziehen wird schwierig, und wieder anziehen fast unmöglich. Als nächstes die Erkenntnis, daß man ausgerüstet mit dienstlich gelieferter Feldhose, Feldbluse, Hüftgurt und Koppeltragegestell nur die beiden Seitentaschen der Hose hat, und die sind standardmäßig gefüllt mit San-Material, Feldmütze usw. Zuletzt die Erfahrung, daß die dienstlich gelieferte Wasserflasche nicht zweckmäßig ist für den schnellen Schluck. Der Einkauf ergab daher ein weiteres Buff, eine Kunststoffflasche mit Halter und eine kleine Tasche für den Hüftgurt (alles in Flecktarn), und ein Paar Handschuhe von Mechanix, die gab es "nur" in MultiCam.

Wieder mal im Bild, Suchtipp "Forumsname": http://rsu-odenwald.de/3787-2/
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