Hallo liebe Mitglieder des Forums,
Ich werde im Sommer nächsten Jahres mein Realschulabschluss machen und wollte mich dann um eine Stelle bei der Bundeswehr bewerben (ich bin kein junge der zulang vorm pc gesessen und egoshooter gespielt hat)
Nun meine Frage würdet Ihr es empfehlen erst eine Berufsausbildung zumachen?
und wenn ich bei den Mannschaften einsteige kann ich dann bis zum Feldwebel aufsteigen oder fehlt mir dann die passende Ausbildung bzw. Zeit da man sich bei den Mannschaften nur bis zu 8 Jahren verpflichtet?
Vielen Dank schonmal im Voraus :)
Da ein Laufbahnwechsel in der Heutigen Zeit eher die Ausnahme als die Regel bei der Bundeswehr ist, ist die einzige vernünftige Empfehlung die man geben kann, erst Ausbildung dann Bundeswehr.
Außerdem ist man mit Ausbildung für die Bundeswehr attraktiver als ohne, da die Bundeswehr sich die Zeitintensive und Geld kostende Ausbildung spart.
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Zitat von: FWeldebel am 12. Februar 2013, 18:30:54Nun meine Frage würdet Ihr es empfehlen erst eine Berufsausbildung zumachen?
Ja, unbedingt! Mit einer förderlichen Ausbildung können Sie eventuell auch mit höherem Dienstgrad einsteigen und von Anfang an mehr verdienen!
Zitat von: FWeldebel am 12. Februar 2013, 18:30:54und wenn ich bei den Mannschaften einsteige kann ich dann bis zum Feldwebel aufsteigen oder fehlt mir dann die passende Ausbildung bzw. Zeit da man sich bei den Mannschaften nur bis zu 8 Jahren verpflichtet?
Die Aufstiegschancen sind für die, die erst einmal dabei sind, nicht wirklich gut, weil nur ein Bruchteil der Stellen für Laufbahnwechsler zur Verfügung steht!
Bemühen Sie einfach mal die Forumssuche zum Thema Laufbahnwechsel ;) !
Danke für die schnellen Antworten,
@Tommie: Natürlich ist eine höher Besoldung attraktiver aber mir geht es nich direkt um das Geld was ich bei der Bundeswehr verdienen kann.
Was ist mit 'förderlicher Ausbildung' gemeint? Mechatroniker oder soetwas in der Richtung?
Der Karriereberater erklärt Ihnen sicherlich gerne, welche Ausbildungen gerade sehr gesucht sind! Und wenn die Ausbildung, die man mitbringt, zu der Fachrichtung, die man einschlagen soll, passt, dann wird man z. B. mit höherem Dienstgrad eingestellt!
Ja zum Beispiel. Kommt auch drauf an in welche Richtung man später gehn will. Gibt aber auch einige Berufe die nicht militärisich nutzbar sind.
Grundsätzlich macht man mit den meisten kaufmännischen, technischen und elektrotechnischen Berufen nicht viel verkehrt.
Vom Mechatroniker kann man alllerdings nur abraten.
Eine Ausbildung macht sich aber auch gut wenn man als Feldwebel in den Truppendienst möchte.
Zitat von: mailman am 12. Februar 2013, 18:55:09
Vom Mechatroniker kann man alllerdings nur abraten.
Warum das denn? :o
Weil man weder das eine noch das andere ist. Und die wenigsten Betriebe bilden einen wirklich so aus. Meistens bleibt eher das mechanische auf der Strecke.
Ich fühle mich auch eher als Elektroniker. Dennoch kann ein vollwertiger Elektroniker bzw. Mechaniker mehr als ich je können werde. Und im Gegenzug gibt es nichts was ein Mechatroniker besser kann als andere Berufe.
Entschuldigt vielmals ich hätte dazu schreiben sollen das ich wenn als feldwebel in den Truppendienst möchte auf der Bundeswehrseite habe ich gelesen das der Einstieg als Feldwebel in den Truppendienst nur einen Realschulabschluss voraus setzt, das heist das die Berufsausbildung kein Punkt beim Auswahlverfahren ist?
Sie ist keine Voraussetzung,bringt aber Pluspunkte.
Zitat von: FWeldebel am 12. Februar 2013, 19:50:54Berufsausbildung kein Punkt beim Auswahlverfahren ist?
So würde ich das nicht ausdrücken. Es Bring für die Laufbahn direkt erst mal nicht.
Durch die Berufsausbildung hat man aber Lebenserfahrung gesammelt und ist im Regelfall reifer geworden un das kann im Auswahlverfahren nur von Vorteil sein.
Außerdem hat man etwas für die Zeit nach der Bundeswehr und muss dann nicht mit Anfang 30 wieder bei Null anfangen.
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@ulli76, das heist wenn ich beim sporttest z.B. nicht so gut abschneide koennte die berufsausbildung das woeder rausholen?
und wie sieht es aus wenn amn anstatt einer Berufsausbilfung das Fachabitur macht, ist das Fachabi ueberhaupt relevant fuer eine Laufbahn bei der Bundeswehr?
Beim Sporttest gibt es nur Bestehen oder Nicht-Bestehen. Fachabitur bringt was in dem Sinne, dass du einen besseren Schulabschluss hast und das schadet nie.
Für die Laufbahn der Feldwebel macht es aber keinen großen Unterschied.
Du musst dann noch bedenken, dass du dann immer noch keine Berufsausbildung hast.
Zitat@ulli76, das heist wenn ich beim sporttest z.B. nicht so gut abschneide koennte die berufsausbildung das woeder rausholen?
Nein, der Sporttest ist nicht irgendwie "ausgleichbar". Vorteile bringt der Berufsabschluß im Berwerbungsverfahren (für den Truppendienst) vielleicht beim Gespräch mit dem Psychologen, Stichworte: Lebenserfahrung, Verantwortungsbewustsein, Durchsetzungsfähigkeit.
Beim PFT gibt es nur bestanden oder nicht bestanden.
Wie sollte ein etwaige Berufsausbildung eine eine nicht vorhandene oder mindere Fitness ausgleichen?
Wenn Sie mal ein wenig über Ihre Frage nachdenken, sollten Sie selber darauf kommen wie abwegig diese Gedanke ist.
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Zitat von: mailman am 12. Februar 2013, 19:08:19
Weil man weder das eine noch das andere ist. Und die wenigsten Betriebe bilden einen wirklich so aus. Meistens bleibt eher das mechanische auf der Strecke.
Ich fühle mich auch eher als Elektroniker. Dennoch kann ein vollwertiger Elektroniker bzw. Mechaniker mehr als ich je können werde. Und im Gegenzug gibt es nichts was ein Mechatroniker besser kann als andere Berufe.
Dem kann ich soweit auch nur zustimmen, ich bin gerade frisch aus der Ausbildung und bis auf 6 Monate habe ich die komplette Ausbildung in der Elektrowerkstatt verbracht.
Und nun werde ich, wie alle anderen Mechatroniker in unserem Unternehmen, als Anlagen und Maschinenführer eingesetzt..(zumindest bis zu meinem Dienstantritt am 01.07)
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Ulli76 schrieb das die berufsausbildung pluspunkte bringen kann ich meinte mit meiner antwort ob diese 'pluspunkte' ueberhaupt irgendetwas ''ausgleichen'' können, der Sporttest war hierbei nur ein Bsp., entschuldigt wenn es falsch war.
Ich hätte da noch eine frage, habe gelese das man auch als berufssoldat einsteigen kann ( sehr selten allerdings) was sind die Voraussetzungen dafür ?
bzw. wie stehen die chancen allgemein als SaZ Berufssoldat zu werden?
Bisher werden Berufssoldatzusagen nur in der Laufbahn der Offiziere vergeben, hier musst du einen top-Einstellungstest hinlegen und zur Leistungsspitze gehören.
Ansonsten musst du mind. einen Fw-Dienstgrad haben und dann mit allen deinen Leistungen in der Gesamtbetrachtung besser als deine Mitantragsteller sein. Hierüber entscheidet eine Konferenz.
Ok, vielen Dank dafuer.
Jedoch kann ich das nichts ganz glauben das nur Offiziere als Berufssoldaten genommen werden da man ja um z.B Oberstabsfeldwebel zuwerden auch Berufssoldat sein muss (habe ich so im Internet gelesen zumindest) und diese stehen ja unter den Offizieren, wenn ich falsch liege bitte verbessern.
Diese bekommen aber nicht von vorneherein eine BS-Zusage, sondern qualifizieren sich über das angesprochene Konferenzverfahren.
Natürlich gibt es auch in der Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee Berufssoldaten nur werden diese nicht als Berufssoldaten eingestellt.
Die können sich nach erreichen des Dienstgrad Feldwebel AKS Berufssoldat bewerben.
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