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Netter Beitrag im Spiegel über Standort aufgabe in Schleswig Holstein.

Begonnen von Dink125, 08. August 2012, 16:34:37

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F_K

@ Andi:

Der TE hat wirklich keine Ahnung - Tatsächlich "geht" ja ein Brig Stab und ein Div Stab kommt -> erheblicher Personalaufwuchs (tatsächlich sieht das Vorkommando erheblichen Bedarf an Infrastruktur).

Im übrigen sind in einem LLBrig Stab ja "soviele" Fschjg nicht - die zukünftige Außenstelle der Schule in Oldenburg hat da sicherlich mehr.

(Es scheint mir so, als ob der TE "weint", nun von Oldenburg nach Seedorf zu m müssen - obwohl dass ja alles beieinander liegt ...)

Dink125

erstmal möchte ich micht für meine falschen aussagen" gegenüber meiner alten Brigade " entschuldigen... autsch und Kopf liegt aufer der Tastatur:D

in Oldenburg sind im Moment der Stab der 272 und die 1./272 und die 2./272 sowie die Stabskompanie stationiert. Hinzu kommt eine kleine Sanstaffel und die Fahrschule... sind im schnitt ca 1400 Soldaten die unter den Fallschirmjäger Barett laufen. Wenn die 272 weg fällt und der Stab der LLBrig 31, dann muss platz geschaffen werden für ca 400 Soldaten" aus Hannover".

Ich weiß nun nicht wieviele zur Luftlandeschule aus Altenstadt dann hier her kommen, werden aber doch wohl weniger sein, als die im Moment stationierten oder?

na ja wie auch immer... zum Thema nochmals.


sicher ist es jeden Soldaten selber überlassen, aber es wäre doch schöner, wenn man sich sicher sein könnte für seine Dienstzeit an ein und den selben Standort bleiben zu können. Ich selber wusste worauf ich mich einlasse und lebe auch mit dieser Entscheidung " muss ja auch damit leben", dennoch kann man doch auch Kritik äußern und nicht immer alles nur so hin nehmen und für Gut befinden. oder täusche ich mich da gewaltig?

Es geht ja auch darum, dass es bei vielen Standorten nach reiner wilkür aussieht, dass sie geschlossen oder verkleinert werden.

PS: Wurmt es die aktiven Soldaten garnicht, dass ihr nicht genau wisst, was in den nächsten 2 -3 Jahren mit euch geschieht? Es gibt zwar immer unterschiede, aber versteht ihr nicht meinen Gedanken dahinter?
Sicher übertreibt der Major ein klein wenig, aber er sollte auch mal Mensch sein dürfen und seine Zukunft realistisch betrachten.


Tommie

Zitat von: Dink125 am 09. August 2012, 14:42:21Sicher übertreibt der Major ein klein wenig, aber er sollte auch mal Mensch sein dürfen und seine Zukunft realistisch betrachten.

Ach, komm! Der gute Mann war 10 Jahre (!!!) am gleichen Standort während andere Kameraden in dieser Zeit mehrmals umziehen mussten. Dass er jetzt versetzt wird, macht ihn nur zu einem weiteren bedauerlichen Einzelschicksal, das leider nicht berücksichtigt werden kann (und wird). Nachdem er zum Zeitpunkt seiner Unterschrift genau wußte, das auf ihn zu kommt, hält sich mein Mitleid mit ihm sehr in Grenzen!

F_K

Zitatsind im schnitt ca 1400 Soldaten die unter den Fallschirmjäger Barett laufen.

1.) Angehörige der LLUstBtl sind KEINE Fallschirmjäger, sondern eben Luftlandeunterstützer (anderes Fähigkeitsprofil, andere Litze, andere Ausbildung ...)

2.) Der Umstand, dass in der DSO alle Angehörigen das gleiche Barett tragen, ist nur geschichtlich zu erklären - macht aber nicht alle zu Fallschirmjägern (auch die meisten Angehörigen des Stabes der LLBrig 31 nicht).

3.) Meines Wissens nach sind INSGESAMT in der von Treskow Kaserne ca. 1000 Soldaten (inklusive Fahrschule, SanGruppe, Zahnarzt, usw.).

ZitatEs geht ja auch darum, dass es bei vielen Standorten nach reiner wilkür aussieht, dass sie geschlossen oder verkleinert werden.

Wo ist den da die Willkür? Der Standort im Artikel war ein STandort der Heeresflugabwehr, die Auflösung dessen liegt mit der Auflösung der Truppe doch auf der Hand -

- macht man aus einer Brig ein Regiment, und liegt die Masse der Truppe bereits in Seedorf und der BrigStab wird sowieso AUFGELÖST (nicht umgliedert, weil eben ein Btl Stab zum RgtStab wird), ist doch klar, dass der BrigStab seinen Standort "aufgibt".

Dies zeigt doch DEUTLICH, dass viele Standortentscheidungen sehr wohl einfach nur logisch und folgerichtig sind.

InstUffzSEAKlima

Zitat von: Tommie am 09. August 2012, 14:49:21
Zitat von: Dink125 am 09. August 2012, 14:42:21Sicher übertreibt der Major ein klein wenig, aber er sollte auch mal Mensch sein dürfen und seine Zukunft realistisch betrachten.

Ach, komm! Der gute Mann war 10 Jahre (!!!) am gleichen Standort während andere Kameraden in dieser Zeit mehrmals umziehen mussten. Dass er jetzt versetzt wird, macht ihn nur zu einem weiteren bedauerlichen Einzelschicksal, das leider nicht berücksichtigt werden kann (und wird). Nachdem er zum Zeitpunkt seiner Unterschrift genau wußte, das auf ihn zu kommt, hält sich mein Mitleid mit ihm sehr in Grenzen!

Was ist daran so verwerflich, wenn jemand nach so langer Zeit mit einem Standort verbunden ist, dort sesshaft geworden ist und sein soziales Umfeld hat. Was ist an der Situation besser, wenn man ständig dem Dienstort hinterher ziehen muss, dabei viel Zeit und Geld auf der Strecke bleibt oder die Woche über nur "aus dere Tasche lebt", d.h. eine dienstliche Unterkunft hat oder irgendwo ein möbliertes Zimmer, da man ja die "richtige" Wohnung mit Familie und allem drumherum "auch" noch hat?
Der Soldat unterschreibt zwar, dass er bundesweit einsetzbar ist, aber er ist und bleibt immer noch ein Mensch, der auch neben seinem Dienstposten ein Leben mit Familie und anderen sozialen Kontakten hat. Dass sowas regelmäßig bei ständigen Wohnortwechseln leidet bzw. die Anwesenheit nur an Wochenenden (oder seltener) gegeben ist, mag zum Soldatsein gehören, wie die Flöhe zum Hund, aber zielführend wird sowas längerfristig sicher nicht.

F_K

ZitatWas ist daran so verwerflich, wenn jemand nach so langer Zeit mit einem Standort verbunden ist, dort sesshaft geworden ist und sein soziales Umfeld hat.

Nichts! Und?

Ein Soldat muss z. B. Uniform tragen, ggf. sein Leben riskieren, whatever - Umzug gehört zum "Geschäft", wenn es passiert bringt "Wehklagen" nichts, ist eben so.

Ich habe dafür nicht mal Bedauern über.

Dink125

okay wie hier einige schreiben, finden sie es persönlich ober hammer geil und das beste der welt, dass man andauernd ein neues leben aufbauen muss oder halt nur am wochenede leben darf... mit einer solchen einstellung, stehen hoffentliche diese soldaten mehr oder weniger alleine da. ich danke dir @InstUffzSEAKlima, dass du es genau so siehst wie ich.

es ist doch einfach nur " mir fällt kein genaues wort ein" dämlich so stuhr und mega hart zu schreiben.." tja ich bin soldat und somit muss ich alles geil finden und darf mir keine eigene meinung bilden" bla bla gelaber... ahh ich bekomm dabei plack. schön das diese soldaten damit so leben wollen" ich schreibe bewusst nicht können" aber nichts desto trotz ist es einfach der größte Punkt, wieso der Bundeswehr gutes Personal fehlt und die meisten jungen Menschen lieber in der Privsten Marktwirtschaft bleiben... da ist das ganze problem!!! BUNDESWEHR MUSS EINFACH FAMILIENFREUNDLICHER WERDEN!!!!!!!!!!!!!!!!

PS: ich wiederhole... ich lebe auch mit dieser entscheidung, aber eine änderung würde ich persönlich begrüßen, jeder der was anderes schreibt oder sagt, halte ich für menschlich abgestumpft und hat irgendwo was im leben falsch erlebt....

wolverine

Zitat von: Dink125 am 09. August 2012, 15:28:48
aber nichts desto trotz ist es einfach der größte Punkt, wieso der Bundeswehr gutes Personal fehlt und die meisten jungen Menschen lieber in der Privsten Marktwirtschaft bleiben...
Klar, da sieht das ganz anders aus. Da wird man eingestellt, bleibt sein Leben lang am gleichen Ort im gleichen Betrieb und wird regelmäßig befördert mit einigen Gehaltserhöhungen zwischendurch. Schon mit dem Ausbildungsvertrag wird einem ein Immobilienkaufvertrag vom Notar nebst sicherer Rentenauszahlung überreicht.
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F_K

@ Dink125:

Wie lange bist Du den schon Soldat?

Ich behaupte mal, ich habe mehr Tage als Res geleistet, als Du derzeit aktiv hast - dies ist der Fall bei vielen Diskussionsteilnehmern hier.

Ich bin übrigens auch für Weltfrieden ...

Tommie

Na ja, er war wohl mal FWDL23 und ist jetzt Wiedereinsteller als SaZ!

Und damit habe ich alleine mehr Tage in Einsätzen verbracht als er Dienst-Tage hatte ... bis jetzt ;) !

Rollo83

Wieso fehlt der Bundeswehr eigentlich gutes Personal?
Nach meiner Info sind wir recht gut besetzt wenn wir mal die Mannschaftslaufbahn weg lassen. Die anderen Laufbahnen scheinen doch ziemlich "ausgebucht" zu sein. Hat sich da in den letzten Wochen etwas geändert?

Ich weiss übrigends auch nicht was die nächsten Jahre kommt. Werd ich OffzMilFd oder BUO, werde ich mit einem Laufbahnwechsel versetzt oder nicht, schreib ich einen Versetzungsantrag und werde versetzt oder werde nicht versetzt weil er abgelehnt wird oder bleib ich einfach an meinem Standort. Aber ich habs mir ja freiwillig ausgesucht. Würd ich nicht etwas an meiner Karriere basteln wäre ich die nächsten Jahre als Oberfeldwebel in meiner Einheit bis DZE und werde wohl ehr nicht versetzt. So könnte ich schon Jahre planen. Aber dann kann man ja sagen, was kommt nach DZE. Bekomm ich einen Job, wenn ja wo? Umziehn oder nicht usw. Das zieht sich doch irgendwo durchs ganze Leben. Aber auch als nicht Soldat kann man relativ schnell seinen Job verlieren, findet am Wohnort keinen neuen Job. Ok dann könnte man hartzen wenn man nicht um ziehn will, aber das bevorzugen nur Leute im Ruhrgebiet ;).
Ich würde für einen vernünftigen Job ÜBERALL hin ziehn.
Fakt ist aber auch das ich den TE trotzdem verstehn kann. Mir wär es auch recht wenn meine Dienststelle 3km um die Ecke wäre und ich jeden Tag mit dem Fahrrad nach Hause fahren könnte, zudem noch Gleitzeit hätte und jeden Tag die Sonne scheint bei schönen 25 Grad im Schatten. Was will man machen wir sind hier nicht bei Wünsch dir was.

Wenn man nicht mehr damit klar kommt schreibt man einen Antrag auf Dienstzeitverkürzung und hofft das dieser positiv entschieden wird. Im Moment sicher nicht der schlechtestes Zeitpunkt. Dann kann man sich neu orientieren.

wolverine

Zitat von: Rollo83 am 09. August 2012, 16:02:51
Wieso fehlt der Bundeswehr eigentlich gutes Personal?
Ich möchte jetzt nicht persönlich werden aber wenn schon Du da einen Job bekommen hast ...?! :D
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F_K

Na, rosa Pony und so ..

Lieber Dink125:

.. ich bin schon ein Freigeist und sage auch als Soldat gerne und oft meine Meinung.

Wenn man mir BEFIEHLT, Nachts mit dem Helm auf dem Kopf durch den Wald zu laufen, aber kein "Feind" auf mich schießen wird, mache ich eine GEGENDARSTELLUNG und argumentiere - wenn das Ergebnis dann ist, dass ich den Helm in der Kampftragetasche "mitschleppen" darf, obwohl es immer noch keinen "Feind" gibt, halte ich das für eine supoptimale Lösung, schreibe das in den Erfahrungsbericht, ggf. in eine Beschwerde / Meldung, whatever - aber ich setze den BEFEHL bestmöglichst um -

- und "weine" nicht hinterher über meinen Auftrag (... wie sagt meine Frau immer so schön, wenn ich mal etwas "wehklage" (mit der Zielsetzung Trost und Schonung) "Du machst das freiwillig ....")

Und das ist der Punkt: Willst Du nicht mit dem Helm durch den Wald laufen, werde halt kein Soldat.
Wenn Dir als Soldat etwas nicht gefällt, mach eine Gegendarstellung, schreib eine Beschwerde, whatever - aber weine nicht in einem Forum rum.

miguhamburg1

@ Fragensteller:

JEDER Beruf bringt Belastungen mit sich. So wie es beim Installateur beim Austausch von Abwasseranlagen oft gewaltig stinkt, wird ein Gärtner, Maurer oder Schornsteinfeger reglmäßig ziemlich schmutzig - und ein Straßenbauarbeiter bekommt im Sommer Sonnenbrand. Ein Bäcker weiß, dass er genauso wie ein Radiomoderator der Frühsendung jeden Werktag um 3 Uhr aufstehen muss und ab 4 uhr volle Leistungsfähigkeit zeigen muss. Es gibt Mitarbeiter in zivilen Unternehmen, die als Spezialisten neben ihrer Tagesarbeit in X-Projektgruppen mitarbeiten müssen und vor einem Burn Out stehen etc.

Das alles wissen die Angehörigen dieser Berufe genauso wie (Zeit und Berufs) Soldaten wissen, dass sie bundesweit versetzt werden können, in mehrmonatige Einsätze oder wochenlange Lehrgänge geschickt werden können. Und so wie Beschäftigte in zivilen Unternehmen ihren Arbeitsplatz wechseln können, konnen Soldaten Versetzungen widersprechen, Dienstzeitverkürzung oder Auflösung des ienstverhältnisses beantragen, wenn sie meinen, dass der Arbeitgeber "Bundeswehr" nichts mehr für sie ist.

Insofern halte ich eine Diskussion, die Sie hier anzetteln wollen, für wenig sinnvoll, weil eben jeder Beruf Schattenseiten hat - und die Lebenserfahrung sagt, dass es einen diesbezüglich nachteilsfreien Beruf wohl nicht gibt.

Dink125

erstens, wieso werden wir hier nun persönlich?

ich vertrete nur eine bestimmte meinung.. muss nicht mal zwangsläufig meine sein.

Ich finde diese Unterhaltung und dieses Thema einfach sehr interessant und die aussagen einiger hier sind ja auch richtig.

Ich bin mit der Einstellung und dem wissen zur Bundeswehr gegangen, dass ich einen guten Job machen will und kann und dass wenn es eng wird halt so ist. Wenn der Dienstherr mir sagt, Du gehst nun nach Övelgönne bei Brake, dann gehe ich da hin. Nur muss man als Soldat diesen Standpunkt der Bundeswehr doch nicht 100% mit tragen oder? Man könnte denken, dass die Unterhaltung daraus schließen lässt, dass ihr gerne versetzt werdet. Nur darum geht es mir... Diese Belastung zusätzlich zum täglichen Dienst müssen ja nicht unbedingt sein. Nur darum ging es mir.

Dass man in diesen Forum nun beleidigent oder persönlich wird, weil man eure Meinung nicht vertritt halte ich für " naja" falsch.
Vllt finden sich ja noch mehr Soldaten, die meine Meinung vertreten und die Unterhaltung kann wieder in einen Normalen Maß weiter geführt werden.

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