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Beschwerde-Rekord: Bundeswehrreform frustriert Soldaten

Begonnen von Tolux, 29. Dezember 2013, 13:11:51

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Ralf

Ich denke mal, es geht hier eher um Eingaben, als um Beschwerden.
Und nunja, was soll man davon halten? Aussagekräftiger wäre eher eine Zahl, der Eingaben, denen abgeholfen wurde.
Heutzutage beschwert sich ja fast jeder über jeden abgelehnten Antrag.
Letze Woche sprach ich noch mit einem Personalführer darüber: Kaserne aufgelöst, im Umkreis von 100 km keine Bundeswehreinrichtung und trotzdem wurde gegen die Vorankündigung der Versetzung eine Eingabe geschrieben. Nicht weil der neue StO nicht passt, sondern generell wollte der SaZ 13 OffzTrD nicht weg, obwohl er noch 6 Jahre Dienstzeit hat. Was soll man also zu so ner Statistik sagen? Populismus?
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Rollo83

Ich hab oft ehr das Gefühl das es an der Kommunikation liegt.
ZB an deinem Beispiel Ralf, für den Personalführer ist die Entscheidung klar, wenn im Umkreis X keine Kaserne ist, dann ist das nun mal so. Als "einfacher" Soldat hat man aber bei weitem oft nicht den Einblick um das zu verstehen. Da ließt man nur Versetzung nach xyz und fragt sich warum. Man weiß einfach nicht das im Umkreis nichts Näheres oder anderes ist oder man versteht die Versetzung generell nicht.

Ob das jetz bei deinem Beispiel so war weiß ich nicht aber diese Problematik die ich beschrieben hab kommt des Öfteren genau so vor.

Ich persönlich könnte jetzt auch absolut nicht nachvollziehen wenn man mich als Schüler/ZBv/DPäk oder wie auch immer das jetzt heißt irgendwo weit weg von zu Hause "parken" würde anstatt es in einem Rahmem um die 100km zu halten und in dem Umkreis gibt es bei mir auf jeden fall mehrere Kasernen.

Rollo83

Was ich noch sagen wollte, wenn man mir nicht erklärt wieso, dann würd ich das auch nicht verstehen auch wenn es da garantiert einen logischen Grund gibt und mit einer vernünftigen Erläuterung würd ich das sicherlich auch nachvollziehen können, hoffe ich zumindest.

wolverine

#4
Rollo, mal im Ernst: Wie blöd kann und darf man im Job denn sein!? Ich war bei meinen Versetzungen in den 90ern StUffz oder Fw, OFw und wusste immer wo irgendwelche vergleichbaren Verbände oder Dienstposten waren, die für mich in Frage kamen. Wenn die Auflösung meines Verbandes beschlossen war, habe ich das akzeptiert und mich nicht an irgendwelchen Scheißhausparolen (wird alles noch einmal revidiert) aufgehangen. Und ein Job, der mir zusagt, war mir immer lieber als der möglichst nahe Standort. Und hin und wieder habe ich einfach mal mit meinen Chef geredet! Ganz entspannt, nach dem Sport oder beim Kaffee: wie sieht es aus, was gibt es denn für Möglichkeiten. Ich würde lieber ... als....
Und so kam man immer zu einem Ergebnis mit dem beide Seiten leben konnten. Wenn man das alles nicht macht, selbst schuld.
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Tommie

Zitat von: wolverine am 29. Dezember 2013, 15:18:40Wie blöd kann und darf man im Job denn sein!?

Na ja, wenn man erst einmal Soldat ist, darf man sich schon ein wenig sack-doof geben ;) ! Klappt ja immer wieder, wie man hier im Forum täglich sieht ;D !

Rollo83

Wolverine, diese Zeit ist aber leider Gottes lange vorbei.
Glaub mir einfach, im Dienst wird nicht mehr miteinander kommuniziert.
Mir brauchst du das nicht erzählen, ich kann mich noch von Soldat zu Soldat unterhalten und ich Löcher auch so lange bis ich zufriedenstellende Infos bekomme.
Aber manche Kameraden wollen einen ja auch im Dunkeln stehen lassen, weiß der Teufel wieso. Andere trauen sich nicht mal groß nachzufragen, egal ob beim Spieß, Chef oder Personalführer.
Jedem sprechendem Menschen kann im Normalfall geholfen werden aber sprechen ist sowas von 90ger das es nur noch wenige machen.

Ich persönlich hatte in meiner Feldwebelzeit immer einen guten Draht zu meinem Personalführer und immer nette Telefonate.
Allerdings hab ich auch schon von Kameraden gehört die regelrecht am Telefon weggesprengt wurden und sich dann kein zweites mal trauen den Kameraden zu kontaktieren.

wolverine

Ich kann mir das nicht vorstellen, dass es im Grundsatz anders ist. Es gab immer schon Leute mit denen man mehr oder weniger konnte; auch zu meiner Zeit. Mit meinem Bearbeiter in der SDH habe ich übrigens nicht ein einziges Mal Kontakt gehabt. Das Allermeiste habe ich mit Spieß und Chef klargemacht. In ganz seltenen Fällen bin ich hoch zum S1.
Ein ganz wichtiger Teil meines Beitrags ist ja auch Realitäten zu akzeptieren. Wenn der Auflösungsbeschluss für das Btl beschlossen ist, hilft es halt nicht weiter rumzuweinen. Dann geht es darum ein bisschen Einfluss auf die Zukunft zu nehmen; ist ja nur die eigene.
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Tommie

#8
Zitat von: Rollo83 am 29. Dezember 2013, 17:32:04Allerdings hab ich auch schon von Kameraden gehört die regelrecht am Telefon weggesprengt wurden und sich dann kein zweites mal trauen den Kameraden zu kontaktieren.

Kann ich so bestätigen ;) ! Hat bei mir auch mal einer probiert! Er bekam dann einen netten Anruf ... von seinem Chef (Goldfasan!), nachdem ich mich dort beschwert habe! Meiner Argumentation, dass Personalarbeit nichts für Autisten ist, konnte der General wohl mehr als nur ein Stück weit folgen ;D !

Am nächsten Tag kam dann ein sehr devoter Anruf des Kameraden und die Bitte, unsere Arbeitsbeziehung doch noch einmal zu "reset-en" ;) ! So nach dem Motto: "Vergessen wir alles nach "Guten Morgen!" in unserem gestrigen Gespräch!" ...

KlausP

#9
ZitatWenn der Auflösungsbeschluss für das Btl beschlossen ist, hilft es halt nicht weiter rumzuweinen. Dann geht es darum ein bisschen Einfluss auf die Zukunft zu nehmen; ist ja nur die eigene.

Zumal es ja nun nicht so ist, dass der Orgbefehl für die Auflösung nun heute eintrifft und zum nächsten Ersten die Schotten dicht sind. Da wird ja für jeden Betroffenen mit ihm zusammen etliches an Papier schwarz gemacht. Wenn man dann da schon genauso wenig Herzblut reinsteckt wie in seine eigenen Vorstellungen für die weitere lLaufbahn in der Beurteilung (Standardsatz: "Verbleib auf Dienstposten bis DZE"), dann muss man sich nicht wundern. Bei jeder Auflösung, Umgliederung oder Neuaufstellung gehen genügend "Dienspostenbesetzungsvorschlagslisten" und/oder "Personalbögen" durch die Einheiten, in denen man sich austoben kann.
StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

wolverine

Ich fand immer am Erschreckendsten, dass wirklich viele und gestandene Herrschaften es bis zum Schluss einfach nicht wahrhaben wollten. Als wäre es ein schlechter Scherz und irgendwann kommt einer und bläst alles ab. Das Auflösungszinober hat keines der Bataillone, in denen ich war, mit Würde und Anstand hinbekommen. Da haben eine Menge Leute schwer an Ansehen bei mir verloren. Letztlich hat es mir den Abschied leichter gemacht. Und die anderen waren es immer wert!
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KlausP

Zitat... Als wäre es ein schlechter Scherz und irgendwann kommt einer und bläst alles ab. ...

Immer nach dem Motto "Übungsende - Ausgangslage wieder herstellen!"  :D
StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

miguhamburg1

Natürlich gibt es über die Jahr(zehnt)e hinweg auch Veränderungen des Umgangs miteinander. Wenn wir Älteren so eine Zeitlang zurück denken, dann werden wir dies auch an der einen oder anderen Stelle an uns selbst bemerken. Und auch dieses Forum gibt ja nachdrückliche Beispiele genug, dass sich Kameraden sogar mit Anliegen an uns wenden und nicht an ihre Vorgesetzten, die unsagbar trivial sind.

Allerdings geht der Vorwurf in die Leere, dass allgemein von Vorgesetzten nicht mehr (ausreichend) kommuniziert wird, an den Realitäten vorbei! Die Verantwortung fürgelingende Kommunikation allein den Anderen aufzubürden, ist schlicht Verweigerung, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

KlausP

ZitatAllerdings geht der Vorwurf in die Leere, dass allgemein von Vorgesetzten nicht mehr (ausreichend) kommuniziert wird, an den Realitäten vorbei!

Das habe ich so aber bisher hier nicht herausgelesen.
StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

miguhamburg1


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