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Wichtig!! : Entwicklung der Energiekosten in Deutschland

Begonnen von LwPersFw, 20. August 2022, 08:49:29

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LwPersFw

Vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges sind u.a. die Energiepreise für die Verbraucher in Deutschland am explodieren.

Deutliche Preissteigerungen bei Heizöl, Gas, Strom und Kraftstoff sind schon seit Corona zu verzeichnen, aber was jetzt auf alle Bürger in diesem Land zukommt, ist noch nicht einmal mit der Öl-Krise in den 70'ern zu vergleichen.

Da hiervon auch jeder Soldat mit seiner Familie betroffen sein wird, eröffne ich dieses Thema.

Denn wir reden hier nicht über Preissteigerungen um ein paar Euro und kurzfristige Sachverhalte...

Die aktuell schon zu zahlenden Beträge für Neuverträge sind Realität, die Gas-Umlage ab 01.10.2022 ist beschlossen und die neuen Abschläge nach erfolgter Jahresabrechnung verdeutlichen das Problem.

Auch wenn jetzt noch Sommer ist...

... sollte sich also jeder Soldat mit eigenem Haus, eigener/oder gemieteter Wohnung bereits mit dieser Thematik beschäftigen ...

... Insbesondere wenn in den unteren und mittleren Besoldungsgruppen ...

... bzw. wenn das monatliche Familieneinkommen bereits jetzt mit heißer Nadel gestrickt ist ... Haus... Kinder... hohe Mieten...

Also Kameraden/innen ... behaltet dies im Fokus ...

Warum:

Beispiele ... beachtet die Preissprünge und die Aussagen zur möglichen Entwicklung...

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/gaspreis-heizung-erhoehung-bezahlen-100~amp.html

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Energiekosten-Auch-Heizoelpreise-stark-gestiegen,heizoel126.html




Und als Bitte ... sachlich bleiben und keine gegenseitigen Angriffe  !

Wer sich nicht daran halten will ... bitte per PN.

Wird es zu heftig... lösche ich  ;)
aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

Thomi35

Wie gestern ebenfalls mitgeteilt wurde, erreicht die Steigerung die Erzeugerpreise mit +37,2 % zum Vorjahrsmonat den höchsten Stand seit 1949. Dieses ist hauptsächlich den Energiepreisen geschuldet. Diese hohen Erzeugerpreise werden mit einer gewissen Verzögerung die Verbraucher erreichen und somit die Inflation noch mehr in die Höhe treiben.

Auch diese Entwicklung ist zu beachten und beunruhigend, da neben Energie ja auch andere Güter des täglichen Bedarfs wie z. B. Lebensmittel benötigt werden, die somit auch (weiterhin) erheblich teurer werden dürften.

Nachricht z. B. beim Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/anstieg-der-erzeugerpreise-auf-rekordoch-100.html

Audio (2:30) zu den steigenden Verbraucherpreisen: https://www.deutschlandfunk.de/preise-weiter-hoch-inflationsdruck-durch-hoehere-erzeugerpreise-dlf-3fd7f1de-100.html

Nachtmensch

Ein weiterer Grund endlich die rechtswidrige Besoldung zu einer rechtmäßigen zu machen. Seit Beschluß des BVerfG vor zwei Jahren hüllt sich das Innenministerium in Schweigen wie eine Rechtmäßigkeit der Besoldung hergestellt werden soll. Den Gewerkschaften scheint dieses auch egal zu sein, die haben wohl besseres zu tun. Würde die Besoldung ordnungsgemäß nach den Vorgaben prozeduralisiert werden, so müsste sie mindestens um ca. 20 Prozent Brutto steigen bei Beachtung des Abstandsgebotes. Selbst die Besoldung nach A9 oder A10 ist nicht verfassungsgemäß.
Ich kann nur jedem Soldaten und Beamten raten Widerspruch gegen die Besoldung einzulegen.
Hätte der Bund eine rechtmäßige Besoldung, so könnte man die enormen Preissteigerungen viel besser abfedern.

ROAadw2021

Hallo,

sollte ein Mietvertrag eine sog. Indexmiete (Kopplung an die Teuerungsrate) beinhalten, könnte man als Vermieter (Mieter) den Kontakt suchen und gewähren (anfragen), dass (ob) die Möglichkeit des Aussetzen einer Erhöhung besteht.
So bliebe die Netto-Kaltmiete unangetastet. Die erhöhten Kosten treffen dann nur die Nebenkostenabrechnung. Fragen kostet nichts!

Bei privaten Vermietungs-/Mietverhältnissen im Bekanntenkreis ist dies bereits zustande gekommen.
Außerdem könnte jeder Vermieter so die Truppe unterstützen, wenn er es will!

Viele Grüße,
Dirk

F_K

Offtopic, oder?

Laut https://www.dbwv.de/fileadmin/_processed_/f/1/csm_bvg_56911_1920_b2d769c5f7.jpg ist kein Einspruch erforderlich.

Im übrigen dürften nicht so viele Soldaten mehr als 3 Kinder haben.

LwPersFw

Zitat von: Nachtmensch am 20. August 2022, 11:04:43
Ein weiterer Grund endlich die rechtswidrige Besoldung zu einer rechtmäßigen zu machen. Seit Beschluß des BVerfG vor zwei Jahren hüllt sich das Innenministerium in Schweigen wie eine Rechtmäßigkeit der Besoldung hergestellt werden soll. Den Gewerkschaften scheint dieses auch egal zu sein, die haben wohl besseres zu tun. Würde die Besoldung ordnungsgemäß nach den Vorgaben prozeduralisiert werden, so müsste sie mindestens um ca. 20 Prozent Brutto steigen bei Beachtung des Abstandsgebotes. Selbst die Besoldung nach A9 oder A10 ist nicht verfassungsgemäß.
Ich kann nur jedem Soldaten und Beamten raten Widerspruch gegen die Besoldung einzulegen.
Hätte der Bund eine rechtmäßige Besoldung, so könnte man die enormen Preissteigerungen viel besser abfedern.

Bitte diese Diskussion nicht in diesem Thema...

Sondern wer möchte ... hier:  https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,114508.0.html

Oder wenn dies hier weiter geht... trenne ich es ab als eigenes Thema ...

aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

Nachtmensch

Ich wollte keine Diskussion über die Besoldung emtfachen,  sondern lediglich drauf verweisen,  dass bei rechtmäßiger Besoldung auch die unteren Besoldungsgruppen in der Lage wären,  die steigenden Energiekosten bezahlen zu können.
Leider kamen sehr viele Faktoren zusammen, dass nicht nur die Energiepreise so massiv angezogen haben. Ich denke die Preise werden auch nicht mehr auf das Niveau vorher sinken. Alles unter 8 oder 10 Prozent Erhöhung bei den Tarifverhandlungen Ende des Jahres wäre ein massiver Verlust.

LwPersFw

aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

SolSim

Zitat von: ROAadw2021 am 20. August 2022, 11:14:28
Hallo,

sollte ein Mietvertrag eine sog. Indexmiete (Kopplung an die Teuerungsrate) beinhalten, könnte man als Vermieter (Mieter) den Kontakt suchen und gewähren (anfragen), dass (ob) die Möglichkeit des Aussetzen einer Erhöhung besteht.
So bliebe die Netto-Kaltmiete unangetastet. Die erhöhten Kosten treffen dann nur die Nebenkostenabrechnung. Fragen kostet nichts!

Bei privaten Vermietungs-/Mietverhältnissen im Bekanntenkreis ist dies bereits zustande gekommen.
Außerdem könnte jeder Vermieter so die Truppe unterstützen, wenn er es will!

Viele Grüße,
Dirk

Gott sei Dank erhöht nicht gleich jeder Vermieter bei einem Indexmietvertrag. Das ist ja auch kein Automatismus.

LwPersFw

Focus-online zur Gas-Umlage

https://youtu.be/l0ZJ0fL3bhM

... und Erläuterungen im Anhang
aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen



LwPersFw

#12
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/energiepreise-entwicklung-101.html

Zitat:

"Das ifo-Institut verweist darauf, dass die Energieversorger ihre Strom- und Gaspreise Anfang nächsten Jahres spürbar an die hohen Beschaffungskosten anpassen werden.

Das werde die Inflationsrate in den ersten Monaten des Jahres 2023 sogar auf etwa elf Prozent in die Höhe treiben."


Und ebenso auf der Seite zu finden:

"Das ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für dieses und das kommende Jahr drastisch gesenkt.
Deutschland werde in eine Winterrezession abrutschen, warnen die Forscher.
Unterdessen stieg die Zahl der Unternehmenspleiten.

Die hohen Inflationsraten ließen die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie deren Ersparnisse dahinschmelzen und reduzierten ihre Kaufkraft.

"Erst 2024 erwarten wir eine Normalisierung mit 1,8 Prozent Wachstum und 2,5 Prozent Inflation", erklärte Wollmershäuser."


D.h. zumindest das Jahr 2023 wird für Millionen Menschen mit keinem, geringen, aber auch mittleren Einkommen ein Jahr mit extremen Herausforderungen bei den Lebenshaltungskosten. Und da habe ich Urlaub, etc. schon rausgenommen...

aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

LwPersFw

Im Anhang einmal ein Rechenbeispiel für die kommende Gas-Umlage ab 01.11.2022.

Diese beträgt ja 2,88 ct/kWh (brutto) + Gasspeicherumlage von 0,07 ct/Kwh (brutto).

Inkl. Mehrwertsteuer von 19 % ergibt sich dann bei mir - bezogen auf meinen Vertrag -  ein Aufschlag von 3,76 ct/kWh.

( Noch nicht berücksichtigt ist die geplante Absenkung der Mehrwertsteuer auf 7 % ab Okt/Nov 22 ? )

Dann müsste der Betrag bei mir bei ca. 3,21 ct/kWh liegen.

Bei meinem aktuellen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 12.000 kWh...

... bedeutet dies einen Mehrbetrag von

+ ca. 385 € / Jahr
+ ca. 32 € / Monat

Hinzu kommt dann die Erhöhung des Gaspreises nach der nächsten Jahresabrechnung.

Hier gehen Vergleichsportale wie z.B.Verivox von durchschnittlich 25 ct/kWh Ende 22/Anfang 23 aus... Tendenz steigend !!

Angenommen bei mir wären es 25 ct... bei 7 % MwSt ...

Würde dies bedeuten 25 ct  + 3,21 ct = 28,21 ct/kWh

12.000 × 28,21 ct/kWh = ca. 3385 € / Jahr

Also ca. 282 € / Monat

Dies wäre eine Erhöhung um ca. das 3-Fache !!

Bei einer Familie mit einem Verbrauch von ca. 20000 kWh wäres es dann schon ca. :

+ 5640 € / Jahr
+ 470 € / Monat


Und dies plus den sonstigen steigenden Lebenshaltungskosten wie Mobilität, Strom, Lebensmittel, etc. ...


Wer in den unteren Gehaltsgruppen ist, sollte also bereits jetzt einen prüfenden Blick auf seine Finanzen werfen.

Insbesondere wer eine Immobilie finanziert und in den nächsten Jahren  eine Anschlussfinanzierung benötigt.

Denn durch die Zinsanhebung der EZB ist auch hier mit einer deutlichen Steigerung der monatlichen Rate zu rechnen! Ggf. um mehrere hundert Euro !




aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

LwPersFw

Im Anhang ein krasses Beispiel bezüglich der Erhöhung des Gas-Abschlags nach erfolgter Jahresabrechnung.

Wurde in einer Sendung des Spiegel gezeigt, als Beispiel wie erheblich die Erhöhung ausfallen kann !!

Die Bürgerin schilderte sie wohnt in einem kleinen Haus mit ca. 100 m2 und 3 Personen.

Da sie den monatlichen Betrag von 789 (!!!) Euro nicht aufbringen konnte, hat sie von ihrem Sonderlündigungsrecht Gebrauch gemacht.

Aber...

Der "billigste" neue Gasanbieter fordert immernoch 500 (!!) Euro monatlich als Abschlag.

aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen

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