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 1 
 am: Heute um 15:03:20 
Begonnen von Arbogast - Letzter Beitrag von Arbogast
Guten Tag,

gibt es hier Personen die bereits Erfahrung mit der Modulausbildung sowie den Prüfungsinhalten hat?

Handelt es sich um Textaufgaben, Präsentationen oder was vergleichbaren?

Allgemein würde mich der Inhalt der Modulabschlussprüfungen sowie die Offiziersabschlussprüfung interessieren.

Danke vorab für die Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Gruß

Arbogast

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 am: Heute um 14:41:00 
Begonnen von iLu - Letzter Beitrag von Jens79
Zitat
Gibt es da eine Vorschrift oder ähnliches?

Ja, die gibt es natürlich und da ist alles geregelt. Regelung Online bemühen, da wird Ihnen geholfen.

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 am: Heute um 12:59:22 
Begonnen von paulinchen69 - Letzter Beitrag von SUSHI-F211
Bin selbst als Smutje vier Jahre auf der Köln gefahren... der Smut der Wache macht im Hafen Frühstück , dann ist sowieso Musterung und danach steigt der Rest für Mittagessen und Vorbereitung Abendbrot mit ein.... Auf See ist es ähnlich, nur macht noch einer den Mittelwächter für die aufziehende Wache, was meist der Bäcker macht..... Als Smut hast du keine festen Zeiten und bist Dauerwächter und mußt springen ob du willst oder nicht!
Ich versuch mich grad als Wiedereinsteller und warte auf die Einladung zur Musterung. Erfassung hab ich schon vor Zwei Monaten bekommen.... läuft also....

 4 
 am: Heute um 12:56:52 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von justice005
Nein, ich weiß schon, dass die auf dem Land nicht ständig im Einsatz sind und das quasi nur nebenbei machen. Aber trotzdem ist im Kern etwas dran, was ich gesagt habe. Das Konstrukt mit der Selbstständigkeit dient nur der Kostenoptimierung des Krankenhauses und daher habe ich eben nur mäßig Verständnis. Man kann einen Notarzt ja auch "Teilzeit" einstellen, basierend auf Erfahrungswerten, wie oft Einsätze vorkommen und das ganze mit Rufbereitschaft verknüpfen und entsprechend vergüten. Da lässt sich schon ein Anstellungsverhältnis finden, welches auf die besondere Situation zugeschnitten ist, da habe ich keine Zweifel.

Es kann mir einfach niemand erzählen, dass die Scheinselbstständigkeit die einzige Lösung ist und es "anders nicht ginge"... ;)



 5 
 am: Heute um 12:32:34 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von ulli76
Ich glaube, du hast etwas merkwürdige Vorstellungen vom Dienst auf einem NEF. Vor allem auf dem Land.

 6 
 am: Heute um 12:01:48 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von justice005
Zitat
Dazu kommen Probleme mit dem Arbeitszeitgesetz. Als Selbständiger kann ich auf einer Dornröschenwache 48 Stunden am Stück machen. Als Angestellter ist es ausgeschlossen. Und je nach dem was mein Hauptberuf ist, habe ich schlichtweg keine Stunden mehr über.

Tja, dumm gelaufen für das Krankenhaus, dass es die Rechtslage nicht mitmacht, einen Mitarbeiter ohne Pausen, Schlaf- und Ruhezeiten tagelang auszunutzen. Mir kommen die Tränen. Also lieber einen Selbstständigen engagieren, der ist schließlich selber schuld, wenn er aus Geldsorgen jeden Auftrag annehmen muss und deshalb 48 Stunden nicht schläft und völlig übermüdet schläft. Billige Arbeitskraft eben....

Ich bin ja wirklich konservativ und fest von der freien Marktwirtschaft überzeugt. Aber wenn man solche Dinge liest, braucht man sich nicht wundern, wenn irgendwann die Linken regieren....

 7 
 am: Heute um 11:57:38 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von justice005
Zitat
Breite Aufstellung interessiert die DRV nicht. Du kannst 10 Auftraggeber haben und bist scheinselbständig. Soldange du nicht mit deinem eigenen Fahrzeug incl. Ausstattung und angestelltem Rettungsassistenten durch die Gegend fährst ohne Sicherstellungsauftrag, kannst du nicht selbständig sein.

Nunja, im Zweifelsfall bzw. im Streitfall entscheidet die Justiz ob das ganze Konstrukt unter Scheinselbstständigkeit fällt oder nicht.


Und jetzt mal ganz ehrlich: Ein Notarzt ist selbstständig und hat sozusagen eine eigene Firma. Material hat er keines. Stattdessen sitzt er im Krankenhaus, einer Wache oder sonstwo und wartet auf einen Auftrag. Und wenn dann ein Auftrag kommt, dann nutzt er das Fahrzeug des Krankenhauses, das medizinische Equipment und vielleicht auch noch weiteres Krankenhauspersonal, um überhaupt in der Lage zu sein, sein Geschäft ausüben zu können. Er ist also vollkommen abhängig von dem Auftraggeber. Also wenn das nicht nach Scheinselbstständigkeit schreit, was denn dann?

 8 
 am: Heute um 11:49:40 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von ulli76
In Bayern muss der Notarzt selbst abrechnen. Woanders bekommt der Träger des Retttungsdiestes das Geld. Und das ist kompltt ein Verlustgeschäft. Die größeren Krankenhäuser haben das Problem nicht, weil deren eigene Ärzte über ihren normalen Arbeitsvertrag fahren. Die kleinen KRankenhäuser haben schlichtweg nicht das Personal und vor allem aufm Land gibt es viele Wachen ohne Krankenhaus. Die können sich die Festanstellung schlichtweg nicht leisten. Dazu kommen Probleme mit dem Arbeitszeitgesetz. Als Selbständiger kann ich auf einer Dornröschenwache 48 Stunden am Stück machen. Als Angestellter ist es ausgeschlossen. Und je nach dem was mein Hauptberuf ist, habe ich schlichtweg keine Stunden mehr über.

Die Vergütung der Notärzte ist unterschiedlich geregelt. Wie gesagt- in Bayern muss man dem Patienten für die ärztliche Leistung selber die REchnung schreiben und notfalls auch mahnen. Wenn du keine Einsätze hast, bekommst du aber auch kein Geld.
In den meisten Bereichen ist es so, dass du ein festes Stundenhonorar bekommst. An einigen Wachen eine Mischung- geringeres Honorar plus Einsatzpauschale, manchmal auch Einsatzpauschale wenn eine bestimmte Einsatzzahl überschritten ist, dafür höheres Grundhonorar.

Breite Aufstellung interessiert die DRV nicht. Du kannst 10 Auftraggeber haben und bist scheinselbständig. Soldange du nicht mit deinem eigenen Fahrzeug incl. Ausstattung und angestelltem Rettungsassistenten durch die Gegend fährst ohne Sicherstellungsauftrag, kannst du nicht selbständig sein.

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 am: Heute um 11:40:28 
Begonnen von Phantomphlyer - Letzter Beitrag von justice005
Es gibt ja die unterschiedlichsten Tarife. Wenn das Kind einen Luxustarif hat, zum Beispiel mit Einzelzimmer im Krankenhaus und Chefarztbehandlung, Zahnzusatzversicherung, Beihilfeergänzungstarif und Kur- und Reha-Angebot, dann ist man schnell bei 150,- Euro.

Wenn es aber ein Standardtarif ist, dann kommt man mit 70,- Euro hin.



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 am: Heute um 11:20:02 
Begonnen von StierNRW - Letzter Beitrag von justice005
Zitat
weil plötzlich die Schichten nicht mehr besetzt werden konnten.

Das Problem ist extrem einfach zu lösen. Die Notärzte werden entsprechend dem Bedarf fest eingestellt und gut ist. Dann werden die entsprechenden Sozialversicherungsabgaben gezahlt und alles ist gut und die Schichten sind voll. Das klingt jetzt polemisch, hat aber einen wahren Kern. Es geht doch nur darum, dass das Krankenhaus durch die Vermeidung von Angestelltenverhältnisses Kosten sparen will und nichts anderes. Und genau deshalb muss hier gegengesteuert werden.

Zitat
Kein Notarzt wollte scheinselbständig sein, die meisten wollten die Selbständigkeit.

Nunja, das kann ich nicht bewerten. Die meisten Menschen wollen nur dann die Selbstständigkeit, wenn sich das finanziell lohnt. Bei den "Lehrern" am Götheinstitut lohnt es sich jedenfalls für diese nicht. Wie es bei Notärzten ist, weiß ich nicht. Ob es unterm Strich wirklich für die Ärzte lohnender ist, Selbstständig zu sein, als fest angestellt zu sein, weiß ich nicht. Aber dann müssen Sie sich eben von einem einzigen Auftraggeber unabhängig machen und sich - wie jeder Unternehmer - breit mit seinem Angebot für verschiedene Auftraggeber aufstellen.


Aber mal aus purer Neugier: Angenommen das Krankenhaus schickt einen selbstständigen Notarzt zu einem Notfall. Der Notarzt fährt hin und macht die Erstversorgung und begleitet den Patienten ins Krankenhaus. Dann kriegt der Patient (z.B. ein Privatpatient) eine Rechnung von etwa 500,- Euro für den Notarzteinsatz. Wer genau kriegt denn das Geld? Der Auftraggeber (Krankenhaus) oder der Notarzt?




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